Fotograf: Christian Heindl ©
Mit freundlicher Genehmigung von Doblinger Musikverlag
| Zeitraum | Ausbildung | Instrument | AusbildnerIn | Organisation | Ort |
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1924
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Erster Musik- und Klavierunterricht | ||||
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1941 - 1943
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Berlin: Komposition | ||||
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1945
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Kontrapunkt |
| Zeitraum | Tätigkeit | Organisation | Ort |
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1938
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Bayreuther Festspiele: Korrepetitor | ||
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1938 - 1943
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Korrepetitor | ||
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1943
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Dresdner Staatsoper: Berater | ||
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1946 - 1951
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Mitarbeit im Direktorium | ||
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1954
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Vorsitzender des Kunstrates | ||
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1960 - 1964
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Mitglied im Direktorium | ||
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1962 - 1973
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Professur für Komposition | ||
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1964
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Mitglied | ||
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1964 - 1971
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Dramaturg und Abendleiter, Beginn einer kontinuierlichen Reihe von Einführungsvorträgen zu den Premieren | ||
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1965 - 1970
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Präsident | ||
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1965
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und 1966 Musikfilm-Expertenkomitee des Europarates: Österreichischer Delegierter | ||
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1969
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Mitbegründer des Festivals | ||
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1975
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Korrespondierendes Mitglied | ||
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UNESCO-Kongreß "Zeitgenössisches Musiktheater": Delegierter des Österreichischen Musikrates | |||
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Mitarbeit in der Organisation und Beratungstätigkeit | |||
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Persönlicher Referent von Direktor Albert Moser | |||
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Präsident |
| Zeitraum | Aufführung | Werk | Organisation | Ort |
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1947
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1953
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1956
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1968
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1996
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2006
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2008
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Wiener Philharmoniker unter Franz Welser-Möst | |||
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Beethoven Halle | ||||
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Cleveland, Boston Symphony Hall |
| Zeitraum | Auftrag | Werk | Auftraggebende Organisation | Auftraggebende Person |
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Cleveland Orchestra | ||||
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Boston Symphony Orchestra |
| Time Period | Auszeichnung | Werk | Auszeichnende Organisation |
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1958
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Kulturpreis | ||
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1965
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Österreichischer Staatspreis für Musik | ||
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1974
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Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst | ||
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1978
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Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien | ||
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1988
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Ehrenbürger der Stadt Wien | ||
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1989
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Kulturpreis | ||
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Ehrenmitglied | |||
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Ehrenmitglied |
13. Juli 1996
Wenn Wahrheit in harmonischer Schönheit gefunden wird
Er hat sich einmal in einem Gespräch "eiserne Nerven in Sachen Tonalität" bescheinigt - die hatte er auch nötig, so nötig wie seinen ausgeprägten Eigensinn.[...] Er hatte sein Handwerkszeug ausgangs des Jahrhundertdrittels ererbt, das feilte er aus: die suggestive Klanglichkeit, die Transparenz der Form, die mäßig erweiterte Tonalität, die sorgfältig eingestreuten Erinnerungen daran, daß man es bei von Einems Werken tatsächlich mit Musik aus der zweiten Jahrhunderthälfte zu tun hatte. Seine expressionistischen Anflüge, denen er anfangs noch ausgeprägter Raum ließ, ebnete er immer stärker ein, den Eigenton, der ihm immer abgesprochen wurde, kultivierte er, und sein Erfolg beim Opernpublikum war einer, den er sich nicht erschielt hat.
Die Welt (Elmar Krekeler)
22. Jänner 1993
Sein künstlerisches Schaffen, das "Grenzenlosigkeit" postulierte, als es noch üblich war, zwischen "E"- und "U"-Musik streng zu trennen, war wegweisend. [...] Trotz der kompositorischen Pionierleistungen Einems blieb er ein Musiker, der die Tradition nicht leugnen wollte und will.
Oberösterreichische Nachrichten
Ich bin nicht ein Parameter- und nicht ein Kompositionstechniker. Ich bin interessiert daran, Musik zu komponieren, die meine Zuhörer nicht in Entsetzen versetzt und mit verschreckten Blicken aus dem Saal enläßt. In klaren Worten hat Gottfried von Einem sein Credo formuliert und sich damit explizit gegen die Versuche der musikalischen Avantgarde gestellt, das Komponieren einem rationalen Konstruktionsideal zu unterwerfen.
Der Standard