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Vitouch Elisabeth

Vorname
Elisabeth
Nachname
Vitouch
Andere Namen
Elisabeth Förster (geb.)
erfasst als
Journalist:in
Moderator:in
Autor:in
Interpret:in
Komponist:in
Genre
Volksmusik/Volkstümliche Musik
Klassik
Instrument(e)
Gitarre
Geburtsjahr
1951
Geburtsort
Wien
Geburtsland
Österreich

Die Schauspielerin, Moderatorin, Komponistin Elisabeth Vitouch wurde am 6. April 1951 in Wien geboren. Sie studierte Romanistik und Psychologie an der Universität Wien und absolvierte eine Ausbildung in Schauspiel, Gesang und Musiktheorie am Konservatorium der Stadt Wien. Ihre musikalischen Fähigkeiten als Gitarristin erlernte sie autodidaktisch, während sie ihre Musicalausbildung bei Susi Nicoletti vervollständigte. Es folgten zahlreiche Theater- und Kabarettauftritte sowie Chansonabende mit eigenen Kompositionen. Ab 1971 arbeitete sie freiberuflich für den ORF, moderierte die Kindersendung "Am, dam, des" sowie mehrere weitere Rundfunkproduktionen aus Österreich und Deutschland und war in Filmen zu sehen. Ihre eigenen Kompositionen, die sie häufig selbst interpretiert, sind von französischer und brasilianischer Musik beeinflusst.
Nach Christian Fastl (2006): Vitouch, Familie, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, abgerufen am 04.12.2024 [https://musiklexikon.ac.at/0xc1aa5576_0x0001e5b1]

Auszeichnungen & Stipendien

1991 Amt der Wiener Landesregierung: Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wien
2010 Republik Österreich: Verleihung des Berufstitels "Professorin"
2016 Republik Österreich: Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich

Ausbildung

1969 Wien: Matura mit Auszeichnung
1969–19?? Universität Wien: Romanistik, Psychologie - Diplom
1969–1978 Konservatorium der Stadt Wien: Schauspiel, Gesang (Alice Gross-Jiresch, Erika Adler-Polzer), Musiktheorie (Arnold Röhrling) - Bühnenreifeprüfung
2002 Universität Wien: Dr. phil.

Gitarre autodidaktisch, Musicalausbildung (Susi Nicoletti)

Tätigkeiten

1975–1995 Österreichischer Rundfunk – ORF: Rundfunkjournalistin, Redakteurin, TV-Moderatorin (Produktionen "Am Dam Des" (1975–1980), "Autofahrer Unterwegs", "Jolly Joker" (1980–1992), "Wiener Stadtradio", Wien Heute", "Seitenblicke")
1975–heute ÖGB – Österreichischer Gewerkschaftsbund: Mitglied
1979 NDR – Norddeutscher Rundfunk (Deutschland): Schauspielerin (Produktion "Sesamstraße")
1980 Kammerspiele Salzburg: Schauspielerin (Produktion "Wie wird man Minister?, Regie: Eva Heer)
1980 Studio-Film, Österreichischer Rundfunk – ORF: Schauspielerin (Film "Paradiese und andere Zustände", Regie: Heide Pils)
1984–1985 Königsmark & Wullenweber Filmproduktion GmbH, Valie Export Filmproduktions GmbH, Österreichischer Rundfunk – ORF: Schauspielerin (Film "Die Praxis der Liebe", Regie: Valie Export)
2001–2015 Wiener Landtag: Abgeordnete
2001–2015 Wiener Gemeinderat: Mitglied (Restmandat)
2005–2008 Media & More, Dr. Vitouch OG: unbeschränkt haftende Gesellschafterin
2007–2016 Ausschuss der Regionen (AdR), Brüssel (Belgien): stellvertretendes Mitglied
2007–2010 Europakommission des Wiener Gemeinderats: Vorsitzende
2010–20?? Jury zur Auswahl der Europäischen Kulturhauptstädte (ECOC): Mitglied
2010–heute Wiener Gemeinderatsausschuss für europäische und internationale Angelegenheiten: Vorsitzende

Mitglied in zahlreichen politischen Organisationen, bspw. in: Fachkommission für Kohäsionspolitik (COTER), Fachkommission für Kultur und Bildung (EDUC), Vizepräsidentin der interregionalen Gruppe "Donaustrategie" im AdR, Vorsitzende der Party of European Socialists (PES) - Frauen, Bund Sozialdemokratischer Akademikerinnen und Akademiker, Intellektueller, Künstlerinnen und Künstler (BSA) Wien-Floridsdorf, Rathausclub SPÖ Wien,
Magazin "Wiener Blatt": Autorin, Journalistin (pointierte Kolumnen zu Tier-Mensch-Beziehungen)
Wien: selbstständige Journalistin

Komponistin von mehr als 50 Kinderliedern
mehrsprachige Conférencen im In-/Ausland, Leiterin von Kommunikationstrainings
zahlreiche Engagements, u. a. bei: Theater der Jugend, Kabarett Simpl, Volkstheater Wien
ÖKB – Österreichischer Komponistenbund / ACOM – Austrian Composers Association: Mitglied

Diskografie (Auswahl)

2003 Autofahrer Unterwegs, 30 Absolute Hits Aus 40 Jahren (Astormedia) // CD 2, Track 14: 5. April 1987: Elisabeth Vitouch Bringt Die Aktuellen ARBÖ-Tips
1979 Ein Jahr Des Kindes Mit Elisabeth - Elisabeth Vitouch (LP; Poly)

Literatur

1986 Lang, Siegfried: VITOUCH Elisabeth. In: Lexikon österreichischer U-Musik-Komponisten im 20. Jahrhundert. Wien: Österreichischer Komponistenbund / Arbeitskreis U-Musik, S. 209.
2018 Vitouch, Anatol: Am Dam Des vergeht nicht! Clown Enrico und Tante Elisabeth über John Wayne und entsetzte Kinder. In: DATUM (10/2018), abgerufen am 10.03.2026 [https://datum.at/am-dam-des-vergeht-nicht/].

Eigene Publikationen (Auswahl)
1997 Vitouch, Elisabeth / König, Birgit: Kochen mit dem Lieben Augustin. Sagenhafte Rezepte aus dem alten Wien für Kinder und Kenner aufgedeckt von Elisabeth Vitouch, Wien: VWZ Zeitschriftenverlag.
2002 Vitouch, Elisabeth: Der innere Monolog: eine Form der Selbstdarstellung in modernen französischen Romanen, untersucht am Beispiel von André Gide, Marcel Proust und Valéry Larbaud. Dissertation. Wien: Universität Wien.

Weiterführende Literatur/Medien
Österreichische Bibliotheken: Suchmaschine des Österreichischen Bibliothekenverbundes

Quellen/Links

Austria-Forum: Elisabeth Vitouch
IMDb: Elisabeth Vitouch

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 12. 3. 2026): Biografie Elisabeth Vitouch. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/212040 (Abrufdatum: 23. 3. 2026).

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