m-oceans

Name der Organisation
m-oceans
erfasst als
Soloartist
Genre
Pop/Rock/Elektronik
Subgenre
Elektronische Musik

m-oceans ist eine stetig weiter wachsende Sammlung kleiner Stücke für die Funktionskette Gitarre —> Midi-Converter —> Computer —> Synthesizer. »m« steht für Midi – die zugrundeliegende Technologie, außerdem macht das »m« Ozeane zu Bewegungen (wenn nicht gar zu Emotionen). Die Eingaben des Spielers werden vom Midi-Converter kategorisiert und gemessen, sodann als wohldefinierte Ereignisse an den Computer weitergegeben. Für jedes einzelne Stück ist ein eigenes »midi-environment« programmiert, das diese Ereignisse weiter verarbeitet. So können Ereignisse in »Akkus« gesammelt und nach bestimmten Vorgaben wieder (verändert) in die freie Wildbahn entlassen werden. In diesem Sinn sind m-oceans algorithmische, nicht etwa elektroakkustische Musik, schließlich setzt sich das klangliche Ergebnis aus industriell vorgefertigten Klängen zusammen. In »clustering echoes« ist es vor allem eine Quantisierungs-Funktion, die das Klangbild prägt: Nachdem die Ereignisse verschiedene andere Operationen durchlaufen haben, werden sie letztendlich auf ein ziemlich feines doch noch deutlich wahrnehmbares Zeitraster quantisiert, wodurch die charakteristischen rhythmischen Cluster entstehen.

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 23. 2. 2020): m-oceans. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/32110 (Abrufdatum: 15. 8. 2020).