Amarcord Wien

Name der Organisation
Amarcord Wien
erfasst als
Ensemble
Quartett
Genre
Klassik
Neue Musik

Photocredit: Markus Roessle ©

Amarcord bearbeiet die Musik für seine ungewöhnliche Besetzung selbst. Ein Grundprinzip des Ensembles ist es, in intensiver Probenarbeit das Repertoire wachsen und entstehen zu lassen, die Arrangements in der Auseinandersetzung gemeinsam zu finden, sie immer wieder neu zu formen, damit zu spielen und die Musik ohne Scheu vor der Endgültigkeit des Originals zu bearbeiten. Jedes Arrangement ist so ein immer wieder veränderbarer Zwischenstand. Dieser spielerische Umgang mit dem musikalischen Material unterscheidet AMARCORD grundsätzlich von der Arbeitsweise klassischer Ensembles. Spiellust geht vor Werktreue, welcher Art die Musik auch immer ist.


Band/Ensemble Mitglied
Gürtler Sebastian (Violine)
Williams Michael (Violoncello)
Muthspiel Gerhard (Kontrabass)
Huber Tommaso (Akkordeon)

Ein Quartett in der Besetzung Geige - Cello - Kontrabass - Akkordeon. Obwohl die Musiker ihre Wurzeln in der klassischen Musik dieser Welt haben, verschreibt sich das Ensemble keiner bestimmten Musikrichtung. Die Musiker erregen mit ihren Interpretationen so unterschiedlicher Komponisten wie Astor Piazzolla, Modest Mussorgskij oder Eric Satie ebenso Aufsehen wie mit ihren eigenwilligen Bearbeitungen ethnischer Musik aus vielen Ländern der Welt.


Pressestimmen

2003
Amarcord sind virtuose Zeiträuber. Rauben Dir mit ihrer Musik die Zeit, setzen sie außer Kraft. Heben plötzlich kurz ab, um doch im Grundpuls zu verbleiben. Dich hebt es aus dem Sessel, Dir bleibt die Luft weg. Doch das Akkordeon leiht Dir mit seinem Blasbalg den Atem, das Cello nimmt Dich bei der Hand, die Geige verdreht Dir den Kopf, der Kontrabaß zupft Dich am Ärmel. Vier Menschen, in Wien, unterschiedlichster Heimat, tun sich mit Dir zusammen und schaffen eine gemeinsame Welt. Ein Lied lang, eine Zeit lang.
Ö1 (Albert Hosp)

2002

Aufsehen erregender Abend mit dem 'Ensemble Amarcord' in Schloss Kammer: Sebastian Gürtler, Michael Williams, Gerhard Muthspiel und Tommaso Huber beschworen in einem Piazzolla-Programm mit stupender Technik und vorbehaltloser Einfühlung das betäubende Fluidum des Tango. Wildheit, Liebe, Sehnsucht, Einsamkeit, immer wieder an der Grenze zur Groteske, vermittelten sie mit einer Intensität, die Schlagadern fuhr.
Kronen Zeitung

2001

Eine Geige ist ein hübsches Instrument. Viersaitig und vielseitig. Man kann zum Beispiel mit seiner Violine diese penetranten amerikanischen Polizeisirenen nachahmen. Oder schönen Mädchen nachpfeifen. Oder knarren wie ein morscher Baum im Sturm. Oder...den eiskalten Wind über die russische Taiga blasen lassen. Sollten Sie das nicht glauben, dann schauen Sie, dass Sie irgendwo ein Ticket für ein Konzert des Ensembles AMARCORD ergattern [...]
Niederösterreichische Nachrichten

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 23. 2. 2020): Amarcord Wien. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/32777 (Abrufdatum: 28. 9. 2020).