Asriel Andre

Vorname
Andre
Nachname
Asriel
erfasst als
KomponistIn
AusbildnerIn
MusikerIn
Genre
Neue Musik
Subgenre
Tradition/Moderne
Instrument(e)
Klavier
Geburtsjahr
1922
Geburtsort
Wien
Geburtsland
Österreich
Ausbildung
1936 - 1938 mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Wien Klavier Hinterhofer Grete
1936 - 1938 mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Wien Musiktheorie (Richard Stöhr)
1938 Royal Academy of Music London London Franz Osborn Klavier
1938 Royal Academy of Music London London Komposition (Ernst Hermann Meyer)
1941 Royal Academy of Music London London Diplom zur Berufsbefähigung
1947 Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin Komposition (Hermann Wunsch)
1947 Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin Komposition (Reinhard Schwarz-Schilling)
1948 Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin Staatsexamen Klavier Klavier
1950 - 1952 Akademie der Künste Berlin Berlin Meisterschüler Eisler Hanns
Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin Richard Rösler Klavier

Tätigkeiten
1950 Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin Dozent
1954 - 1960 Klavierbegleiter von Hanns Eisler
1967 Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin Professor für Tonsatz
1980 Emeritierung

Aufträge (Auswahl)
1958 bis 1973 Filmmusik für die Deutsche Film AG (DEFA)
1955 bis in die 80er Vertonungen von Kurzfilmen, Dokumentarfilmen und Magazinen

Aufführungen (Auswahl)
Interpretation der Chansons durch SchauspielerInnen wie Gisela May, Vera Ölschlegel, Fred Dyren und Manfred Krug
Interpretation der Massenlieder durch hunderte von Chören

Auszeichnungen
1951 Deutsche Demokratische Republik (DDR): Nationalpreis
1970 Freier Deutscher Gewerkschaftsbund der DDR: Kunstpreis
1974 Deutsche Demokratische Republik (DDR): vaterländischer Verdienstorden
1982 Deutsche Demokratische Republik (DDR): vaterländischer Verdienstorden

Stilbeschreibung

Asriel ist besonders durch seine Massenlieder bekannt geworden. Auch auf den Gebieten Song, Chanson, Lied und Filmmusik hat er sich erfolgreich betätigt. Seine Musik zeichnet sich durch melodische Einfallskraft aus und ist gelegentlich von Elementen des Jazz inspiriert.

Horst Seeger in: Musiklexikon. - Leipzig: Deutscher Verlag für Musik, 1981

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 23. 3. 2020): Biografie Andre Asriel. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/50342 (Abrufdatum: 8. 7. 2020).

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