Haselböck Hans

Vorname
Hans
Nachname
Haselböck
erfasst als
InterpretIn
KomponistIn
MusikerIn
AutorIn
AusbildnerIn
Genre
Neue Musik
Instrument(e)
Orgel
Geburtsjahr
1928
Geburtsort
Nesselstauden
Geburtsland
Österreich
Ausbildung
1947 mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Wien Orgel
1947 mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Wien Kirchenmusik
1947 - 1953 Universität Wien Wien Altphilologie und Germanistik (Promotion)
1951 mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Wien künstlerische Reifeprüfung

Tätigkeiten
1949 Wien Dominikanerkirche Wien: Organist
1960 mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Wien Lehrauftrag für Orgel und Improvisation
1963 - 1987 mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Wien Leiter der Abteilung Kirchenmusik
1985 - 1990 mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Wien Stellvertreter des Rektors
Autor von drei Büchern: "Barocker Orgelschatz in Niederösterreich" (1972), "Von der Orgel und der musica sacra" (1988), "Vom Glanz und Elend der Orgel" (1999)
internationale Kurstätigkeit (insbesondere Orgelimprovisation)
Jury-Mitglied bei großen internationalen Orgelwettbewerben, u.a. in Haarlem, Leipzig, Krakau, Prag, Nürnberg, Bologna, St. Albans, München, Chartres
Veröffentlichung zahlreicher musikwissenschaftlicher Aufsätze
zahlreiche Rundfunk- und Fernsehsendungen zu Themen der Orgelkunde
Sachberater bei Orgelneubauten und Orgelrenovierungen

Auszeichnungen
1958 Internationaler Orgelwettbewerb Haarlem: Erster Preis
1959 Internationaler Orgelwettbewerb Haarlem: Erster Preis
1960 Internationaler Orgelwettbewerb Haarlem: Erster Preis
1961 Amt der Niederösterreichischen Landesregierung Kulturpreis
1964 UNDA Wettbewerb Sevilla: Erster Preis für Komposition
1967 UNDA Wettbewerb Sevilla: Erster Preis für Komposition
1997 Republik Österreich Großes Silbernes Ehrenzeichen

Stilbeschreibung

Hans Haselböck ist in seinen Kompositionen, die zumeist als Auftragswerke entstanden sind, um eine Mitte zwischen harmonischer Farbigkeit und linearer, sanglicher Durchsichtigkeit bemüht. Die für die Liturgie bestimmten Kompositionen sind hinsichtlich ihres Schwierigkeitsgrades bewußt in Grenzen gehalten, um auch Laienchören den Weg zu einer gemäßigten Moderne aufzuzeigen.

 

Hans Haselböck, in: Harald Goertz: Beiträge '94. Österreichische Komponisten unserer Zeit. - Kassel: Bärenreiter, 1994


Pressestimmen

 

Virtuose Beherrschung der Orgel 

Telegraaf, Amsterdaam

 

Beautifully clean registration 

Daily Telegraph, London

 

Security of technique and musical intelligence 

The American Organist


Links Doblinger Musikverlag

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 23. 2. 2020): Biografie Hans Haselböck. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/55506 (Abrufdatum: 27. 9. 2021).