Lackner Peter

Vorname
Peter
Nachname
Lackner
erfasst als
KomponistIn
AusbildnerIn
Genre
Neue Musik
Geburtsjahr
1966
Geburtsort
Graz
Geburtsland
Österreich
Ausbildung
Johann-Joseph-Fux-Konservatorium des Landes Steiermark Graz Klavier
1986 - 1994 Universität für Musik und darstellende Kunst Graz Graz Komposition Preßl Hermann Markus
1994 Universität für Musik und darstellende Kunst Graz Graz Kompositionsdiplom mit Auszeichnung 1994

Tätigkeiten
1993 - 1994 die andere saite Graz Obmann
1994 Universität für Musik und darstellende Kunst Graz Graz Dozent, Lehrtätigkeit

Aufträge (Auswahl)
1990 Walter-Buchebner-Gesellschaft Moebiusband - Kanon à 5 für Flöte, Violine, Violoncello und Klavier
1993 Neuberger Kulturtage gefördert durch das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur Davongeflogene Seelen - für Sopran, Violoncello und Klavier
Kulturzentrum bei den Minoriten Kanon - für Streichquartett

Aufführungen (Auswahl)
1990 Mürztaler Kammerorchester Moebiusband - Kanon à 5 für Flöte, Violine, Violoncello und Klavier
1994 Minoritensaal Graz Renate Rinner Kanon - für Klavier
1999 University of Iowa Iowa City - USA Austrian Contemporary Music Festival Kanon - für Bläserensemble
2002 Kulturzentrum bei den Minoriten Graz Portraitkonzert
2003 ORF/Landesstudio Oberösterreich Linz Ensemble Spektren: "Kanon 15. Juni 1992 - für Klarinette, Viola und Klavier"
2004 Graz 10. Internationales Projekt für bildende Kunst, Innovationspark Graz: "Kanon für 2 Singstimmen"
2005 die andere saite Kanon 27. April 2005
2007 Wien Modern Kanon für Autoklavierspieler - 8. Dezember 2003
Aufführungen in Tønsberg/Norwegen, bei der International Week Graz, beim Osterfestival Innsbruck, dem European Flute Festival in Frankfurt am Main, International Festival Riga u.a.

Auszeichnungen
1991 Stadt Graz Kulturförderungspreis für Komposition
1994 Bundeskanzleramt Österreich Kunst und Kultur Würdigungspreis

Stilbeschreibung

Der Gleichgewichts-Sinn ist der Ausgangspunkt für mein die Musik betreffendes Denken, Fühlen und Handeln. Alle Eingriffe beim Hörbarmachen der Musik - von der sogenannten Wahl des musikalischen Materials bis zur Instrumentation und Ausführung - sind von meinem Bedürfnis nach Gleichgewicht (und möglichst keinem [anderen] Gestaltungswillen) bestimmt. Sich in den Mitteln "nur" auf ein Symbol von Ganzheit (z.B. gleichschwebende zwölfstufige Temperatur) zu beschränken und in weiterer Konsequenz den reduziertesten Raum nicht durchbrechen zu müssen, sondern sich dessen gesamter Vielfalt und Gesetzmäßigkeit bewußt zu werden, bedeutet für mich größte Freiheit.

Charakteristisch für meine Musik sehe ich die ausschließliche Verwendung und die selbständige Entwicklung kanonischer Formen.

 

Peter Lackner, 1994/1996


Links Kulturzentrum bei den Minoriten , Hörbeispiel - ensemble Zeitfluss

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 23. 2. 2020): Biografie Peter Lackner. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/70014 (Abrufdatum: 12. 7. 2020).