Bailer Hartwig

Vorname
Hartwig
Nachname
Bailer
erfasst als
InterpretIn
KomponistIn
MusikerIn
Genre
Neue Musik
Instrument(e)
Horn
Orgel
Klavier
Saxophon
Geburtsjahr
1958
Geburtsort
Wien
Geburtsland
Österreich

Ausbildung
Landesmusikschule Neuhofen Waldhornunterricht Horn
1965 erster Musik- und Klavierunterricht Klavier
1970 erste Kompositionen
1976 - 1981 Universität Wien Wien Medizinstudium, Promotion zum Dr.med
1980 - 1982 mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Wien Tonsatz und Komposition Uhl Alfred
1984 - 1993 Klosterneuburg Saxophon
1984 - 1993 Tulln Saxophon

Tätigkeiten
1981 Klosterneuburg Beginn gemeinsamer Kammermusikkonzerte mit jungen Komponisten
1988 - 1995 Krems Oberarzt im Krankenhaus Krems
Absdorfer Kirchenkonzerte, Absdorf: Mitinitiator
Pfarrkirche St. Mauritius, Absdorf: Organist
Bad Hall Sozialversicherungsanstalt der Bauern: ärztlicher Leiter des Herz-Kreislaufzentrums
Stadtmusikverein Gröhl: Korrepetitor von Chor- und Gesangskonzerten
Facharzt für Innere Medizin
ARGE Klosterneuburger Komponisten Klosterneuburg Gründungsmitglied
Kammermusiktätigkeit in diversen Besetzungen (Klavier, Orgel, Saxophon, Horn)
Saxophonorchester Classique Tulln Mitglied

Aufführungen (Auswahl)
zahlreiche Aufführungen in Australien, Tonga, Chile, Korea

Auszeichnungen
1976 Musikprotokoll im Steirischen Herbst Dritter Preis beim Kompositionswettbewerb
1982 ARGE Klosterneuburger Komponisten Anerkennungspreis
1990 Sydney: Anerkennungspreis
1993 Tonga: persönliche Anerkennung durch HRM König Taufa'ahau Tupou IV.

Stilbeschreibung

 

Die ersten Kompositionen ab 1970 sind noch einer streng tonalen Tradition verpflichtet.
1976 Erfindung der "Vektoriellen Musik", einer nach mathematischen Grundprinzipien gestaltete (atonale) Kompositionstechnik - Dritter Preis beim Musikprotokoll des "Steirischen Herbstes" für das Streichquartett Nr. 1
Seit 1980 wieder Zuwendung zu einer freieren Tonalität - es enstehen zahlreiche Kammermusikwerke meist für Aufführungszwecke. Als Folge zahlreicher Fern- und Weltreisen treten unterschiedlichste folkloristische und exotische Einflüsse in Melodie und Rhythmik auf (z.B. besonders häufig afrikanische und lateinamerikanische Rhythmik). Viele Werke wurden für bestimmte Instrumente und Solisten konzipiert (z.B. Gesang, Saxophon, Horn, Orgel). Seit 1990 werden auch serielle und Computertechniken in der Komposition verwendet.
"Musik ist nicht Selbstzweck, sondern an den Zuhörer und den Interpreten gerichteter Ausdruck der Persönlichkeit des Komponisten, der Eindruck, Stimmung und Ausdruck gleichermaßen reflektiert".

 

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 6. 8. 2020): Biografie Hartwig Bailer. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/72308 (Abrufdatum: 26. 9. 2020).

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