Jauk Werner

Vorname
Werner
Nachname
Jauk
erfasst als
InterpretIn
KomponistIn
MusikerIn
MusikwissenschaftlerIn
AusbildnerIn
Genre
Neue Musik
Instrument(e)
Gitarre
Geburtsjahr
1953
Geburtsort
Kapfenberg
Geburtsland
Österreich
Ausbildung
1971 Universität für Musik und darstellende Kunst Graz Graz Computermusik
1971 Universität für Musik und darstellende Kunst Graz Graz Jazzgitarre
1980 Karl-Franzens-Universität Graz Graz Promotion (musikpsychologische Dissertation)
1990 - 1991 Institut de recherche et coordination acoustique - IRCAM Paris Arbeitsaufenthalte (digitale Klangverarbeitung)
1993 - 1996 Institut de recherche et coordination acoustique - IRCAM Paris Arbeitsaufenthalte (digitale Klangverarbeitung)
Karl-Franzens-Universität Graz Graz Psychologie, Pädagogik, Philosophie

Tätigkeiten
1980 Universität für Musik und darstellende Kunst Graz Graz Institut für Wertungsforschung: Lehrauftrag für experimentelle Ästhetik
1982 Karl-Franzens-Universität Graz Graz Assistenzprofessur und Lehrauftrag für Systematische Musikwissenschaft
1986 Grelle Musik (GM): Gründung des Studios zur Realisierung experimenteller Formen akustischer und visueller Kunst sowie der Veranstaltungsreihe "Klang im Intermedium"
1992 - 1996 Ars Electronica Linz Jurymitglied beim Prix Ars Electronica (Computermusik)
1995 Einrichtung von www-pages zur Dokumentation und Durchführung von musikalischen Netzprojekten
1997 Graz pop-cult: Gründung
2004 Dresden CYNETart Award 2004: Juror
2005 Habilitation im Fach Musikwissenschaft
2006 Karl-Franzens-Universität Graz Graz ao Univ.-Prof. mit sozial-/kulturwissenschaftlichem Arbeitsschwerpunkt
Graz Gruppe 01: Mitglied des Improvisationsensembles unter Einbeziehung künstlich intelligenter Systeme
publizistische Tätigkeit zum Thema Rockmusik und Avantgarde
wissenschaftliche Publikationen im Bereich Musik und Neue Technologien

Aufführungen (Auswahl)
1982 Musikprotokoll im Steirischen Herbst
1983 New York New Sounds from Vienna, Austrian Contemporary Musik
1984 Rom La Musica Elettronica in Europa, Musica Verticale
1985 Wien Acustica Wien
1987 Linz Computerkulturtage Linz
1987 ORF - Österreichischer Rundfunk Sendung im Rahmen der Ars Electronica
1988 Musikprotokoll im Steirischen Herbst elektronische Realisationen mikrotonaler Musik gemeinsam mit Georg Friedrich Haas
1994 Festival Elektronischer Frühling Präsentation intermedialer Arbeiten
1995 Festival Sound Experience
1996 Steirischer Herbst Austrian Soundcheck, Raumklang - Klangraum
1999 Ars Electronica Linz
2000 Klangturm St. Pölten St. Pölten
2001 Maribor: 7th International Festival of Computer Arts
2002 Forum Stadtpark Graz Graz
2005 Karl-Franzens-Universität Graz Graz
2007 Offenes Kulturhaus Linz

Auszeichnungen
1990 Ars Electronica Anerkennungspreis
1991 Künstlerhaus Wien Auszeichnung Chronik - Eine permanente Licht- und Klanginstallation
1998 Kirklee Media Center, Great Britain: Medien-Kunst-Preis

Stilbeschreibung

Musiktheoretische Größen von elektronischer und Computer-Musik lassen sich vor allem aus der Wahrnehmungsforschung ableiten, ihre Umsetzung ist nur mit präziser Steuerung möglich. Meine musikalischen Arbeiten nutzen aber nicht nur Ergebnisse aus wissenschaftlicher Forschung und Softwareentwicklung, es sind dies künstlerische Arbeiten über Prozesse der Wahrnehmung und Reflexionen des Einsatzes technischer Mittel in der Musik. Die zusätzliche Kooperation mit Künstlern anderer Medien, die Verschmelzung von Video und Musik sowie das Einbringen von Elementen des Avantgarde-Rock, der mit den elektronischen Medien symbiotisch verwachsen ist, entsprechen meinem Selbstverständnis als mit den Medien experimentierender Komponist zwischen Wissenschaft und Musik.

 

Werner Jauk 1994


Links mica focus bei Wien Modern: 2010 – was ist das Neue an der Neuen Musik?, mica-focus: Das Neue an der Neuen Musik oder Neu-Positionierung von Musik in der digital Culture , pop-cult, grelle musik, Karl-Franzens-Universität Graz