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Huber Rupert

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 topologie anomalie 2002
2 hive wien 2001
3 memorial/zeitdreieck 2000
4 nein nichts 1999 ~ 50m
5 Reisen in Deutschland 1998 ~ 34m
6 Anna Blume 1996
7 Unhörbar - für 10 Sänger und Schalenglocke 1996
8 Hofstatt-Modem - für 3 singende Schlagzeuger 1996
9 Modem2 for Doris and Rupert - für 2 Stimmen 1996
10 Modem? for Doris and Rupert - für 2 singende Schlagzeuger 1996
11 Modem for Rupert - für singenden und sprechenden Pianisten 1996
12 Anders - für pfeifenden und sprechenden Pianisten 1996
13 Riddle - für Vokalquartett, 6 Okarinas und Posaune 1995
14 Zum Nichts - für Stimme und Klavier 1995
15 For Doris and Mike - Fünf Übungen nach einem Bicinium von Orlande de Lassus für Stimme und Posaune 1995
16 Fünf Choralvorspiele - für Vokalquintett 1994
17 Wermut - für Vokalquintett und Posaune 1994
18 Kanons - für Sopran und hohes Holzblasinstrument 1993
19 Bauernjahr - für 6 Männerstimmen 1993
20 Trinklied über ein Gedicht von Anakreon/Eduard Mörike - für gemischten Chor a cappella 1993
21 Weihnachtsmesse - für Sopran und Orgel 1992
22 Variationen und Phantasie über ein Thema von Robert Schumann - für Chor 1992
23 Kleine Winterlieder - für Sopran und Flöte 1991
24 Sonatine - für computergestützten Flügel 1990
25 Drache, Jungfrau und Befreier - für Solobratsche, Sprecherin, Sprecher, Vokalquintett und Orchester 1990
26 Holunder - für Vokalquintett 1989
27 Vanitas - für Klavier 1989
28 Zwei Gesänge nach S. T. Coleridge - für Chor und 4 Posaunen 1988
29 Vier Organa - für 4 Hörner, 4 Trompeten, 4 Posaunen 1986
30 Cambiamento - Musikalische Installation für 12 Blechbläser und Kirchenglocken 1986
31 Make-Up - Musikalische Installation für Tonband, Streichquintett, Oboe, 3 Schlagzeuger und 3 Alphornspieler 1985
32 Vanitas - Ballettmusik in 5 Teilen 1983

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1953
Geburtsdatum:  28. Mai 1953
Geburtsort:  Braunau am Inn

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt

Humanistisches Gymnasium in Burghausen

Komposition, Dirigieren, Diplome mit Auszeichnung

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1979

seither Engagements

1982

Gründung des "Ensemble Spinario"

1990 - 2000

Leiter des "SWR-Vokalensemble"

1996 - 1998

Professor für Chordirigieren

1996

Gründung des Vokalensembles "prima prattica"

2002 - 2005

Leiter der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor

2004 - 2011

Leiter des WDR-Rundfunkchores

2009 - 2011

Leiter des Chorwerk-Ruhr

Lehraufträge

Hunderte Uraufführungen u. a. von K. H. Stockhausen, L. Nono, G. Scelsi, W. Killmayer, W. Rihm, B. Furrer, G. F. Haas, K. Ospald, K. Lang, R. Moran

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation

Auslandsstipendium in Paris

Lilli-Lehmann-Medaille

Stilbeschreibung

Durch seine intensive dirigentische Tätigkeit im Bereich der zeitgenössischen Musik hat Rupert Huber sich eine intime Kenntnis der musikalischen Gegenwartsentwicklung erworben. Dabei hat sich für ihn eine musikalische Linie als besonders ergiebig und tragfähig erwiesen, deren Richtung gekennzeichnet ist durch Zurücknahme des aufgeblähten Werkcharakters, eine veränderte Auffassung des Zeitbegriffes sowie durch Aufhebung der Funktion der Musik als Abbildungsinstrument zugunsten ihrer reinen Erscheinung und deren Wirkung auf Musiker und Hörer. "Musik erlebt man in einer persönlichen, nicht in einer objektiven Zeit. Musik stellt nicht etwas dar, sie ist etwas." Die Entwicklung einer zeitgemäßen Form musikalischer Äußerung erfordert eine genaue Auseinandersetzung mit Fragen der Konditioniertheit des zeitgenössischen Musikers und Musikhörers. Diese Forschung führte bei Rupert Huber zur Herausbildung neuer musikalischer Typen, die einerseits als Matrix für die Forschung dienen, andererseits schon Ergebnisse der Forschung beinhalten. Der Charakter dieser Typen spricht sich aus in Bezeichnungen wie 'Übung' und 'Modem'. "Ein Modem ist ein Gerät, das ansonsten nicht kompatible Realitäten so verbindet, daß ein Austausch zwischen ihnen stattfinden kann. Das musikalische Modem verändert den ausübenden Musiker gleichermaßen wie den Hörer so, daß er disponiert ist, manches anders oder überhaupt erst wahrnehmen zu können. Es stellt so eine Schnittstelle zum Immateriellen dar. Die Funktionsfähigkeit des musikalischen Modems resultiert dabei nicht so sehr aus seinem ästhetischen Kriterien genügenden Werkcharakter als vielmehr aus seiner Eignung zur Übung und Prägung."

 

Doris Huber 1996

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