Alexander Moosbrugger
Subgenre: Alte Musik
Instrument: Cembalo, Orgel

Fotografin: Katja Hiendlmayer ©

Moosbrugger Alexander

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 Selinunt - für großes Orchester 2007 - 2010 23m
2 Sprechstück (nach Nietzsche) - für sieben Stimmen und Textprojektoren 2001 - 2011 18h
3 hypnos eros mache - für Ensemble 12m
4 books - Encore für Piano 12m
5 Teint 7m
6 Licht, Steg - Intonationsmusik für Streichquartett 9m
7 Tunnelmusik - für Violine I, Violine II, Viola, Violoncello 15m
8 F 'U' R - Hangmusik 27m
9 Fonds, Schach, Basar - für Flöten, (Kontra-) Bassklarinette B, Perkussion, Fonds, Plattenspieler, Klavier, Violine, Violoncello 14m
10 Zwei Quartett-Sätze, revidiert 2012 21m
11 de Grigny 10m
12 4 Orgelstücke für Paris 28m
13 Silben, Skalen, Nacht 10m
14 Skalen, Texte, Maß 8m
15 Jemand sagt >bleib!< - Suite in fünf Gedanken für zwei Bassklarinetten B und Konfettikanonen
16 Folge, Skalen, Text 9m
17 The Decline - Super 8-Film von Gerhard Klocker 2m 46s
18 Zwei Linien - für Violine und Violoncello 7m
19 In Perfection - für Videoband und Klavier 12m 14s
20 19 - oder Die Entdeckung der Decke 25m
21 Charlotte Dualé, Maria Dabow, Stefanie Kägi - 3. Teil 14m
22 Zuspiel auf Vinyl - Langspielplatte 47m
23 Charlotte Dualé, Maria Dabow, Stefanie Kägi - 2. Teil 6m - 7m
24 Stravagante (Gioanpietro del Buono) - Bearbeitung 3m
25 Charlotte Dualé, Maria Dabow, Stefanie Kägi - 1. Teil 4m - 5m

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1972
Geburtsdatum:  21. August 1972
Geburtsbundesland: 
Geburtsland: 
Nationalität: 

Alexander Moosbrugger, freier Komponist, lebt in Berlin und Schoppernau.
1972 im Bregenzerwald geboren, Studien am Landeskonservatorium Feldkirch, an der Universität Wien – dort auch Philosophie – und an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Diverse Auszeichnungen, darunter der Internationale Bodenseepreis Sparte Zeitgenössische Komposition 2003; Arbeitsstipendium für Komposition aus dem Bundeskanzleramt Wien 2006; Österreichisches Staatsstipendium für Komposition 2008; Artist in Residence in der "Domus Artium" nahe Rom 2008; Kompositionsstipendium des Landes Vorarlberg 2008/2009; Arbeitsstipendium für Komposition (Orchesterstück) 2011 durch die Impulse Privatstiftung; Arbeitsstipendium des BM:UKK für Komposition 2012; 2013 Künstlerstipendiat im Centro Tedesco di Studi Veneziani.

 

Forschungsaufträge/Dozententätigkeit/Gastvorlesungen:
Orpheus Instituut Gent (Vier Gespräche zum "Hören" mit Rebecca Saunders, Georg Friedrich Haas, Pascal Dusapin, Salvatore Sciarrino); Bruckner-Universität Linz (Fest Neuer Musik 2011); UdK Berlin (Ringvorlesung zu "Schwebung, Spektrum, Harmonie: Intonationen und Musik am Anfang des 21. Jahrhunderts")

 

Kuratorentätigkeit: reihe 0 / Tage aus Kunst; Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik (www.btzm.at)
Meisterkurse, Radio-Aufnahmen, Sendungen, CD-Einspielungen.

 

Seine Kompositionen werden international aufgeführt, etwa im Konzerthaus Berlin oder im King's College Cambridge, bei Festivals für Musik unserer Zeit (2013 beispielsweise beim London Ear Festival, Forum Neue Musik Luzern) und in Ensemblezyklen. Zu den Interpreten der Werke zählen das Klangforum Wien; ensemble recherche; Ensemble Phoenix Basel; Kammerensemble Neue Musik Berlin; Ensemble Cairn Paris; musikFabrik Köln; Ensemble L’arsenale; Mitglieder des Concerto Köln, des Münchner Kammerorchesters, der Wiener Symphoniker; Duo Stump-Linshalm; Arditti String Quartet; Pellegrini Quartett; Herbert Henck.

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1995

Abschluss Konzertfach Orgel mit Auszeichnung

1998

Absolvierung der Musikwissenschaft mit Auszeichnung

1998

Absolvierung des Philosophiestudiums mit Auszeichnung

1998

künstlerische Diplomprüfung

Studium (Jon Laukvik)

Dissertation zum "Hören" (in Arbeit)

Kompositionsseminare in Wien, Stuttgart, Berlin

Meisterkurse bei Ewald Kooiman, Guy Bovet, Michael Radulescu, Ludger Lohmann, Jean Boyer

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
2007 - 2013

Kurator

2014 - 2016

Konzerte und Radioreihe für den BKV im Pavillon der Freundschaftsinsel potsdam

Aufnahmen, Live-Übertragungen, Organistenportraits und Sendungen mit eigenen Werken

Initiator und künstlerischer Leiter

zahlreiche CD-Einspielungen

Kompositionen für verschiedene Besetzungen

Orgelabende in vielen Ländern Europas

Repertoire von Alter und ältester Musik zu Kompositionen unserer Zeit

Uraufführung mehrerer Orgelstücke

Forschungsaufträge

Dozententätigkeit

Gastvorlesungen

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerkOrganisationOrt

Concerto Köln

Herbert Henck

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation

Stipendium für das Interpretationsseminar für Iberische Orgelmusik

Preis für die "Beste Musik" beim Internationalen Kurzfilmfestival Hans Bach

Erster Preis beim Bundeswettbewerb (höchste Wertungsgruppe) beim Podium junger Künstler

Begabtenstipendium

Leistungsstipendium

2003

Kompositionspreis

2006

Kompositionsstipendium

2008

Staatstipendium für Komposition

2008

Artist in Residence in der "Domus Artium" nahe Rom

2008

Kompositionsstipedium

2011

Arbeitsstipendium für Komposition durch die Impulse Privatstiftung

2012

Arbeitsstipendium

2013

Künstlerstipendiat im Centro Tedesco di Studi Veneziani

2015

Kompositionsförderung

Stilbeschreibung

Dynamisch stuft Alexander Moosbrugger den gesamten Pianobereich ab. Er schreibt zumeist für Kammerbesetzung, kaum chorisch verdoppelt, bevorzugt im Genre Streichquartett. Im Vorfeld einer Komposition verwebt Moosbrugger auditive und non-auditive Quellen ineinander und bringt Artefakte, Geschichtliches, Gesellschaftsdynamik oder Privates in musikalische Verhältnisse. Er betreibt Symbolanalysen, entwickelt eigene Intonationssysteme anhand "rekonzipierter instrumentaler Praxis". Spieltechniken manifesten hierbei den "Sprachanteil" musikalischer Gebilde und entstehen mit jedem Stück, jeder Werkgruppe frisch.

Kontakt, Links

Adresse:  Oranienstraße 7, 10997 Berlin, Deutschland
E-Mail :  moosbruggerattageauskunst [dot] com
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