Fotografin: Katja Hiendlmayer ©

Moosbrugger Alexander

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 #277 - für Violine 2018 18m 56s
2 #279 - für Viola 2018 14m 20s
3 Seigneur Dieu ta pitié von Guillaume Costeley - Fassung A 2017 6m-7m
4 Seigneur Dieu ta pitié von Guillaume Costeley - Fassung B 2017 7m
5 Late Breakfast - eine Ausstellung 2017
6 Signalisation Complexe 2017 17m
7 Schlechte Stimmung 2017 - 2018 19m
8 Alignement - gemeinsam mit Thomas Kessler 2016 9m 24s
9 restaurer qc. - für Streichquartett 2016 20m-23m
10 19 oder Die Entdeckung der Decke 2015 19m
11 Charlotte Dualé, Maria Dabow, Stefanie Kägi (3) 2014 14m
12 Zuspiel auf Vinyl - Langspielplatte 2014 47m
13 Charlotte Dualé, Maria Dabow, Stefanie Kägi (2) 2014 6m-7m
14 Fonds, Schach, Basar - für Ensemble 2013 10m-14m
15 Stravagante e per il cimbalo cromatico von Gioanpietro del Buono - Bearbeitung 2013 3m-4m
16 Charlotte Dualé, Maria Dabow, Stefanie Kägi (1) 2013 4m-5m
17 Skalen, Texte, Maß - Fassung für Streichquartett 2013 8m
18 Zwei Quartett-Sätze, revidiert 2012 2012 21m
19 de Grigny - für Ensemble 2010 10m
20 4 Orgelstücke für Paris 2010 28m
21 Silben, Skalen, Nacht 2009 10m
22 Skalen, Texte, Maß 2009 8m
23 Jemand sagt >bleib!< - Suite in fünf Gedanken 2008
24 Folge, Skalen, Text 2008 9m
25 Hypnos Eros Mache - für Ensemble 2007 12m
26 Selinunt - für großes Orchester 2007 - 2010 23m
27 The Decline - Super 8-Film von Gerhard Klocker 2007 2m 46s
28 Zwei Linien - für Violine und Violoncello 2007 7m
29 Books - Encore für Klavier 2005 12m
30 Teint 2005 7m
31 In Perfection - für Videoband und Klavier 2005 12m 14s
32 Licht, Steg - Intonationsmusik für Streichquartett 2004 9m
33 Tunnelmusik - für Streichquartett 2001 15m
34 F 'U' R (Hangmusik) - für Ensemble aus 12, Ensemble aus Alten Instrumenten und Solostimme 2001 27m
35 Sprechstück (nach Nietzsche) - für sieben Stimmen und Textprojektoren 2001 - 2011 18h

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1972
Geburtsdatum:  21. August 1972
Geburtsort:  Schoppernau
Geburtsbundesland: 
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Nationalität: 

 

Alexander Moosbrugger, freier Komponist, lebt in Berlin und Schoppernau.
1972 im Bregenzerwald geboren, Studien am Landeskonservatorium Feldkirch, an der Universität Wien – dort auch Philosophie – und an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Diverse Auszeichnungen, darunter der Internationale Bodenseepreis Sparte Zeitgenössische Komposition 2003; Arbeitsstipendium für Komposition aus dem Bundeskanzleramt Wien 2006; Österreichisches Staatsstipendium für Komposition 2008; Artist in Residence in der "Domus Artium" nahe Rom 2008; Kompositionsstipendium des Landes Vorarlberg 2008/2009; Arbeitsstipendium für Komposition (Orchesterstück) 2011 durch die Impulse Privatstiftung; Arbeitsstipendium des BM:UKK für Komposition 2012; 2013 Künstlerstipendiat im Centro Tedesco di Studi Veneziani.

 

Forschungsaufträge/Dozententätigkeit/Gastvorlesungen: Orpheus Instituut Gent (Vier Gespräche zum "Hören" mit Rebecca Saunders, Georg Friedrich Haas, Pascal Dusapin, Salvatore Sciarrino); Bruckner-Universität Linz (Fest Neuer Musik 2011); UdK Berlin (Ringvorlesung zu "Schwebung, Spektrum, Harmonie: Intonationen und Musik am Anfang des 21. Jahrhunderts")
Kuratorentätigkeit: reihe 0 / Tage aus Kunst; Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik (www.btzm.at) - Meisterkurse, Radio-Aufnahmen, Sendungen, CD-Einspielungen

 

Seine Kompositionen werden international aufgeführt, etwa im Konzerthaus Berlin oder im King's College Cambridge, bei Festivals für Musik unserer Zeit (2013 beispielsweise beim London Ear Festival, Forum Neue Musik Luzern) und in Ensemblezyklen. Zu den Interpreten der Werke zählen das Klangforum Wien; ensemble recherche; Ensemble Phoenix Basel; Kammerensemble Neue Musik Berlin; Ensemble Cairn Paris; musikFabrik Köln; Ensemble L'arsenale; Mitglieder des Concerto Köln, des Münchner Kammerorchesters, der Wiener Symphoniker; Duo Stump-Linshalm; Arditti String Quartet; Pellegrini Quartett; Herbert Henck.

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1995

Abschluss Konzertfach Orgel mit Auszeichnung

1998

Absolvierung der Musikwissenschaft mit Auszeichnung

1998

Absolvierung des Philosophiestudiums mit Auszeichnung

1998

künstlerische Diplomprüfung

Konzertfachstudien

Konzertfachstudien

Studium (Jon Laukvik)

Dissertation zum "Hören" (in Arbeit)

Kompositionsseminare in Wien, Stuttgart, Berlin

Meisterkurse bei Ewald Kooiman, Guy Bovet, Michael Radulescu, Ludger Lohmann, Jean Boyer

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
2000 - 2008

Initiator und künstlerischer Leiter: Chronologie des Hörens / Anfänge 1 + 2 / Topologie des Hörens / Horror Vacui / Fuga Vacui

2007 - 2013

Kurator

2008

Forschungsauftrag "Gesprähe zum Hören" durch das Orpheus Instituut Gent

2014 - 2016

Konzerte und Radioreihe für den BKV im Pavillon der Freundschaftsinsel Potsdam

2015

Kurator von "Stimmt's?" am Arnulf Rainer Museum

2017

Kurator von "Late Breakfast" am Künstlerhaus Palais Thurn & Taxis Bregenz

2017

Kurator der Konzertreihe "Schlechte Stimmung"

Dozententätigkeit

Ringvorlesung zu "Schwebung, Spektrum, Harmonie: Intonationen und Musik am Anfang des 21. Jahrhunderts"

Aufnahmen, Live-Übertragungen, Organistenportraits und Sendungen mit eigenen Werken

zahlreiche CD-Einspielungen

Orgelabende in vielen Ländern Europas

Repertoire von Alter und ältester Musik zu Kompositionen unserer Zeit

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerkOrganisationOrt
2001
2001
2005

Herbert Henck (deutscher Pianist)

2007
2013

London Ear Festival

in Ensemblezyklen und bei Festivals für Musik unserer Zeit: Forum Neue Musik Luzern, UC Santa Barbara, L'arsenale Festival – nuova musica a Treviso, Moderne Muziek Nijmegen, Théâtre d'Orléans, Klangspuren Schwaz, Musik Biennale Venedig

Aufträge (Auswahl)

ZeitraumAuftragWerkAuftraggebende OrganisationAuftraggebende Person
2013

Ensemble Phoenix Basel

2015
2016

Quatuor Diotima zum 20-jährigen Bestehen

2017

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
2003

Kompositionspreis

2006

Kompositionsstipendium

2008

Staatstipendium für Komposition

2008

Artist in Residence in der "Domus Artium" nahe Rom

2008

Kompositionsstipendium

2011

Arbeitsstipendium für Komposition durch die Impulse Privatstiftung

2012

Arbeitsstipendium

2013

Künstlerstipendiat im Centro Tedesco di Studi Veneziani

2014

Arbeitsstipendium

2015

Kompositionsförderung

2017

Arbeitsstipendium

Stipendium für das Interpretationsseminar für Iberische Orgelmusik

Preis für die "Beste Musik" beim Internationalen Kurzfilmfestival Hans Bach

Erster Preis beim Bundeswettbewerb (höchste Wertungsgruppe) beim Podium junger Künstler

Begabtenstipendium

Leistungsstipendium

Stilbeschreibung

Dynamisch stuft Alexander Moosbrugger den gesamten Pianobereich ab. Er schreibt zumeist für Kammerbesetzung, kaum chorisch verdoppelt, bevorzugt im Genre Streichquartett. Im Vorfeld einer Komposition verwebt Moosbrugger auditive und non-auditive Quellen ineinander und bringt Artefakte, Geschichtliches, Gesellschaftsdynamik oder Privates in musikalische Verhältnisse. Er betreibt Symbolanalysen, entwickelt eigene Intonationssysteme anhand "rekonzipierter instrumentaler Praxis". Spieltechniken manifesten hierbei den "Sprachanteil" musikalischer Gebilde und entstehen mit jedem Stück, jeder Werkgruppe frisch.