Foto: Jean Hoss © (Luxembourg)

Mullenbach Alexander

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung Notenshop
1 Darkness - für Synthesizer, Bassklarinetten und Schlagzeug 2008
2 [N.N.] - Konzert für Marimba und Streicher 2008
3 [N.N.] - Stück für Blockflötenquartett 2008
4 Toccata und Passacaglia 2008
5 Floating Music - für Flöte, Klarinette, Schattengeigen, Streichquartett, Klavier und Perkussion 2007 ~ 8m
6 Opal - für Orchester 2007
7 Time Cycle - für Schlagwerk und Orchester 2006 ~ 14m
8 Partita Nr. 2 - für Violoncello solo 2006 11m 1s
9 2. Streichquartett 2006 10m 34s
10 Augenmusik für Wolfgang - für Orchester 2005 7m 56s
11 Antiphonien - für 2 Ensembles 2005 11m 43s
12 Conversations intimes - für Violine und Kontrabass 2005 8m 13s
13 3 Lieder nach Gedichten von Claudia Storz 2005 9m 48s
14 Country Music - für Violine und Marimba 2004 8m 13s
15 Die Todesbrücke - Kammeroper 2002 ~ 1h 40m
16 Zeit - Schatten (Quartett auf das Ende vom Lied) - für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier 2002 12m
17 Gesang des Schwarzen Vogels 2002 2m 30s
18 "Aus Silberfäden zart gewebt ..." - 3 Lieder nach Gedichten von Else Lasker-Schüler, Georg Trakl und Wolfgang Amadeus Mozart für Sopran und Orchester 2002 12m
19 Aimez-vous... (Brahms)? - Capriccio für Violine solo 2001 ~ 5m 50s
20 "In den Wänden des Windes ..." - 6 Lieder nach Gedichten von Bert Brecht, Kurt Marti und Paul Fleming 2001 14m
21 Gloire et Décadence - für Streichorchester 2001 ~ 12m
22 Tryptichon - für Streichorchester 2000 ~ 23m
23 Fünf Lieder nach Gedichten von Giuseppe Ungaretti - für Sopran, Violoncello und Klavier 2000 ~ 8m 30s
24 Klavierquintett 1999 ~ 24m
25 Dark Crystal - für großes Orchester 1999 9m
26 Ma vie est un bateau abandonne ..... - für Bariton und Streichorchester 1999 ~ 12m 33s
27 Le 14 juillet - für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello, Harfe 1998 9m 30s
28 An die Königin der Nacht 1997
29 Memento - für großes Orchester 1997 14m 28s
30 Constructions in Metal - 1. Streichquartett 1997 28m 40s
31 Vier Miniaturen für Flöte und Klavier 1996 ~ 10m
32 Styx - für Violine solo 1996 16m
33 Les Litanies de l'ombre et de la lumière - Konzert für Violoncello und Streicher 1995 ~ 29m
34 Capriccio per Niccolo Paganini - für Violine solo 1994 3m 10s
35 Streams - für Violine, Kontrabass und Klavier 1994 ~ 14m 20s
36 Fluidum - für Klarinette und Klavier 1993 6m 7s
37 Flugsand - für großes Orchester 1993 24m 46s
38 Für Orlando di Lasso - Drei kleine Stücke für zwei Violinen 1993 6m 47s
39 Umbrae - für großes Orchester 1992 12m 43s
40 Partita Nr. 1 - für Violine solo 1992 ~ 12m
41 Volutes - für Bläserquintett 1992 8m
42 Under the Rainbow - eleven Pieces for young pianists 1991 ~ 15m 30s
43 Karma II 1991 ~ 15m
44 Schattenraum - Vier Lieder für Mezzosopran und zehn Instrumente nach Gedichten von Peter Härtling 1991 15m 30s
45 Tenebrae - für großes Orchester 1989 20m 23s
46 Lost islands 1988 17m 30s
47 Evasion 1987 9m 17s
48 Drei Sätze - für Streichsextett 1987 18m 15s
49 Karma I 1987 14m 35s
50 Art Gallery - Ein musikalisches Gesellschaftsspiel für Violine solo 1987 ~ 16m
51 Night music 1987 9m 48s
52 Stimmen der Nacht - für Sopran (Mezzosopran) und Orchester nach Texten von Georg Trakl 1986 23m
53 Reflexionen II - für Orchester 1985 17m 22s
54 Erste Sinfonie 1985
55 Nuages 1983
56 Progressions 1982
57 Tre Madrigali amorosi - Drei Lieder von Liebe und Frühling 1982 8m 28s
58 Drei Epigramme - für Flöte und Gitarre 1981 9m 9s
59 Correspondances 1981 7m 10s
60 Dream music 1981 - 1990 6m 20s
61 Phônai 1978
62 Brixham - Vier Lieder für Mezzosopran und Klavier nach Gedichten von Jean Krier 1974 - 1981 9m 48s
63 Three Winter Pieces - für Klavier solo 1965 - 1975 ~ 8m 30s
64 Tombeau - in memoriam Luigi Nono 29m

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1949
Geburtsdatum:  23. Januar 1949
Geburtsort:  Luxemburg
Geburtsland: 
Nationalität: 

Geboren am 23.1.1949 in Luxemburg, Musikstudien am Musikkonservatorium seiner Heimatstadt, am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris und am Mozarteum in Salzburg in den Fächern Klavier, Kammermusik, Musiktheorie, Tonsatz und Komposition, u.a. bei Gerhard Wimberger, Cesar Bresgen und Boguslav Schaeffer. Bereits seit 1970 Professur für Klavier in seiner Heimat. 1981 Gründung einer Kompositionsklasse am Konservatorium Luxemburg, in der seitdem nahezu die gesamte jüngere Komponistengeneration des Landes ausgebildet wurde. Seither intensive Lehrtätigkeit (Universität Mozarteum Salzburg, Conservatoire Luxembourg) sowie Meisterkurse in mehreren Ländern Europas, Gastvorträge, Workshops, Rundfunksendungen und Publikationen, Jurymitglied Internationaler Wettbewerbe (Concours Reine Elisabeth Brüssel u.a.) Dozent für Komposition und Analyse an der Internationalen Sommerakademie der Universität Mozarteum Salzburg. Als Solopianist, Kammermusiker, Liedbegleiter und Dirigent zahlreiche Konzerte in ganz Europa sowie in Kanada.
Alexander Müllenbach zählt heute zu den wesentlichen Komponisten seiner Generation. Sein Stil ist geprägt von großer persönlicher Eigenart und Kraft; Tonalität, Atonalität, Dodekaphonie, serielle und post-serielle Techniken verbinden sich zu einer musikalischen Sprache, in der sich lyrische und traumhafte Klangfelder, zarte Kantilenen und machtvolle Expressivität, stark emotional geprägte Eruptionen und surreale Bilder zu einer bezwingenden Einheit finden.

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1980

Diplom (Komposition) mit Auszeichnung

Studien in Klavier, Kammermusik, Musiktheorie, Tonsatz und Komposition am Conservatoire "Gabriel Pierné" in Metz

Studien in Klavier, Kammermusik, Musiktheorie und Tonsatz am Conservatoire de musique

Studien in Klavier, Kammermusik, Musiktheorie, Tonsatz und Komposition

Studien in Musiktheorie, Tonsatz und Komposition

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1981

Gründung einer Kompositionsklasse und anschließend mehrjährige Professur (Komposition, Klavier, Tonsatz) am Conservatoire de musique

1983 - 1994

Gründer und Präsident der Gesellschaft für Neue Musik Luxemburg (LGNM)

1990 - 1996

Präsident des Europäischen Musikinstituts (IME)

1994 - 1995

künstlerischer Leiter des Internationalen Musikfestivals "Incontri di Siracusa"

2000 - 2007

Präsident des Conseil Supérieur de la Musique

2002

bis jetzt: Leitung

2007

bis jetzt:

Künstlerischer Leiter

Mitglied

Dozent für Komposition und Analyse

Professur für Tonsatz

Mitglied des Institut Grand Ducal

Meisterkurse in mehreren Ländern Europas, Gastvorträge, Rundfunksendungen und Publikationen, Jurymitglied internationaler Wettbewerbe

zahlreiche Konzerte als Pianist (gelegentlich auch als Dirigent) in Europa und Kanada, Rundfunkaufnahmen und Einspielungen

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1980

Erster Kompositionspreis des ORF Salzburg

1981

Bernhard-Paumgartner-Medaille

1985

Großer Lions-Preis des Herzogtum Luxemburg

1999

Officier de l'Ordre du Mérite des Großherzogtums Luxemburg

Stilbeschreibung

Ich möchte, daß meine Musik die Menschen berührt, sie bewegt; daß sie ein bißchen von jener magischen Fähigkeit hat, die, wie ich es einmal ein einem Essay formulierte, Orpheus besessen haben muß, als er die Tiere in seinen Bann zog. Sie soll "wahr" und "schön" sein: Einerseits Zeugnis meiner Zerrissenheit angesichts der vielfältigen Spannungen und Bedrohungen unserer Zeit, ist sie andererseits aber auch Ausdruck einer tiefen Sehnsucht nach Schönheit, einer Sehnsucht, die mit jedem Tag in uns wächst, da das Schöne uns immer mehr zu entgleiten droht.

 

Alexander Mullenbach, 1986: zitiert nach Doblinger Informationsblatt zu "Stimmen der Nacht", 1986

Pressestimmen

3. Februar 2003

Der luxemburgischsalzburgische Komponist Alexander Mullenbach erfüllte die Erwartungen mit seinem dreiteiligen Liederzyklus "Aus Silberfäden zart gewebt ..." als ein delikat erfindender und instrumentierender, mit feinem Klangsinn vorgehender Musiker vorbildlich. Die beiden Gedichte von Else Lasker-Schüler und Georg Trakl und ein Brief Mozarts geben genug Anlass zu lyrischer Empfindung und quasi theatralischer Argumentation, was Mullenbach zu einer im Wortsinn schönen Komposition nützt. Es klingt alles sehr apart [...] und weitschwingend melodiös. Man darf sich in dem Werk wohlfühlen. 

Salzburger Nachrichten (Karl Harb)

 

7. August 1986

Spannungsfelder werden exemplarisch vorübergehend aufgelöst, um sich geballt weiterzuentwickeln. Auffallender Einfallsreichtum herrscht in der Holz- und Blechbläserbehandlung, ökonomisch eingesetzte Ostinati garantieren dramatische Prägnanz. (Anm.: über "Stimmen der Nacht")

Neue Zürcher Zeitung (Ursula Hübner)

InterpretIn von (Werk)

AufnahmeinterpretIn von (Werk)

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Sprache:  Deutsch, Englisch, Französisch
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