Raditschnig Werner

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 ...et in terra pax 2008
2 Phosphonotop | Park der Frauen - Akustisch-visuelle Raumkomposition 2006
3 Gradation - für Posaune und 8 Kanal Elektronik 2005
4 Weißer Schnee bedeckt des Lebens Röte - choreographisches Konzert mit Sonetten von W. Shakespeare 2004
5 Eating by Glockenspiel - Klangaktion und Videoinstallation mit Sina Moser 2003
6 Tod in Venedig - Aktionen für Klavier mit Zuspielband 2002
7 Klangplatz 2000
8 19 Days - Multiple Summer - 8 Kanons und Episoden 2000
9 Zonen 1999
10 Elettrico - sechs Einarbeitungen nach Vorlagen von Gerhard Brandl 1999
11 10182338 kein Anschluß unter dieser Nummer - szenisches Konzert 1998
12 Feldflächen - für 2 Elektro-Polychorde und Elektronik, in Zusammenarbeit mit der bildenden Künstlerin Petra Moiser 1997
13 Die Mauern von Jericho - szenisches Oratorium mit Klangskulpturen von Gunter Demnig 1996 52m
14 Topos 1996 11m
15 Offenes Feld 1996 1h 5m
16 Die andere Seite der Stille 1995 5m
17 Identitäten 1995 45m
18 Montage - Demontage 1995 1h 10m
19 Merlin 1995 1h 30m
20 Ankunftsmusik 1994 6m
21 Parkmusik 1994 15m
22 Nebel und Blatt 1994 8m
23 Fragment eines Segens 1994 4m
24 Gesang der Narren - Acht Lieder 1994 18m
25 Moos & Schall 1994 30m
26 Seschelt 1993 25m
27 Nichts kommt von selbst ... 1993 50m
28 Der Sammler 1993
29 autoerotico stomp 1993 44m
30 Almrausch 1993 8m
31 Klaps 1993 3m
32 Blechlied 1993 4m
33 Plastikkinder 1992 25m
34 Der Eisenhammer - Klangperformance für und mit einer Metallbau-Produktionshalle 1992 58m
35 Karst 1992 48m
36 Das Sommerhaus 1992 5m
37 living guitars 1991 35m
38 Der Schädel 1991 1h 4m
39 dance with the nymph 1990
40 Violindrama 1990 6m
41 Lament 1990 6m
42 Eisklang 1990 50m
43 A Skip in Areas 1990
44 Realtime 1989 45m
45 Farbenwechseltausch 1989 35m
46 Cymbal 1988 8m
47 Notturno 1988 8m
48 Klaviertrio 1988 14m
49 Passagen - neues Musiktheater nach Texten von Erich Fried und Peter Waterhouse 1988 - 1989 55m
50 Drei Micropieces 1988
51 Drei Hörbilder 1986 5m
52 Vielleicht morgen 1986 10m
53 Franz 1986 6m
54 Gottlieder 1986 8m
55 Ganz genau so 1986
56 Klavier 1986 10m
57 3 Satz?! 1986
58 Chansongs-Shop-sue 1986 4m
59 März 1985 1h 5m
60 Liebeslied 1984 4m
61 Yeah Guitar 1984 2m
62 Kaffee um 3 1984
63 ... und werden täglich mehr 1983
64 Flucht vor Algol 1983 50m
65 Ich möchte damit natürlich nicht behaupten 1983 4m
66 Bewegungen oder Der glitschige Weg der Begierde 1983 5m
67 Beziehungen oder Der Biß in die Unterlippe 1983 5m
68 Zyklus 1 1982 4m
69 ILkontraEL 1982
70 Salzburger Gesänge 1982
71 Die Alm ist hin 1982 6m
72 Der erste Schlag 1981
73 Suite über E 1981 14m
74 Früh- bis Spätstücke 1981 6m
75 Und die Technik schafft es doch! 1980 42m
76 Kranichsteiner Gesänge 1979 6m
77 SinfonAnnette 1979
78 Lied der Erde 1979
79 Glissandra - Etüde Nr. 4 1979 2m
80 Was tun? 1979 8m
81 Riama 1979
82 Etüde Nr. 2 1978 2m
83 Play Part III 1978
84 Hitler 1978 18m
85 Etüde Nr. 3 1978 3m
86 Etüde Nr. 1 1978 3m
87 Free 1978
88 Silent night 1977 12m
89 Keine Gefangenen 1977
90 Drei Lieder 1977 6m
91 Status quo 1977
92 Guitar meets Generator 1976 3m
93 Ablöse 1976 8m
94 Play Part II 1976 18m
95 Jene seltsamen Ereignisse des 2. Feb. 76 in Schmirn 1976
96 Verzeihen Sie, aber die Musik ... 1975 45m
97 Play Part I 1975 14m
98 Gitarrestück V 1975 4m
99 Flucht vor Algol 1974 ~ 9m
100 Solo 1974
101 Gitarrestück IV 1973 8m
102 Atemnot am Flußufer 1973 11m
103 Solo für Lift und bewegliche Klänge 1973 10m
104 Diamonolog 1972 4m
105 Hörproben - für gehörprobenden Gitarristen 1972 3m
106 Gitarrestück III 1972 6m
107 Reaktionen 1972
108 Anaxamatis 3 1972 5m
109 Gitarrestück II 1971 4m
110 Anaxamatis 1 1971 4m
111 Gitarrestück I 1970 3m

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1948
Geburtsdatum:  21. November 1948
Geburtsort:  Villach
Geburtsbundesland: 
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Nationalität: 

Komponist, sowie auch Ausführender in eigenen Musikprojekten und projektbezogene Zusammenarbeit mit anderen Spezialisten (Musik, Video, Theater, bildende Kunst). Arbeitsbereich: Vorwiegend experimentelles Instrumentarium, Elektronik, konzertante Klanginstallation, skulpturale Musik, szenische Aufführungen und inszenierte Räume. Auftritte und Aufführungen bei Aspekte Festival Salzburg, Tage für Neue Musik Bozen, die lange Nacht der Neuen Klänge Wien, Neues Musikform Viktring, Konfrontationen Nickelsdorf, Ulrichsberger Kaleidophon, Kunstverein Wien, Kunstverein Klagenfurt, Brucknerhaus Linz u.a

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1972 - 1976

Teilnahme an Kompositions- und Analysekursen, sowie Kurse für Neue Musik in Köln

Kontrabass (H. Bürgschwendtner)

Live-Elektronik-Komposition am Institut für musikalische Grundlagenforschung und Elektronische Musik

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1971 - 1974

Schallmomente: künstlerischer Leiter des Ensembles (kollektive Komposition, Improvisation und Klangaktion); Konzerte und Workshops in Österreich, Deutschland und Frankreich

1973

Pädagogischen Aktionsgruppe PAG, Klagenfurt: Mitglied; Seminare in Klagenfurt und im Bildungszentrum Mauterndorf

1974

Salzburger Kunstproduzenten, Salzburg: Mitinitiator

1975 - 1981

Guttenberg: Initiator und Mitglied der Gruppe (musikalisch-politischer-Aktionismus)

1975 - 1982

Realisation von über 20 Kompositionen Elektronischer Musik im Elektronik-Studio

1983 - 1990

Tauto: Duo mit Gerhard Laber (konzeptionelle Improvisationen und Kompostionen), Auftritte bei Konfrontationen Nickelsdorf, Rive de Giere, Mexiko City u.a.

1990 - 1994

Initiator und Kurator des Meetings 'Die Macht der Klänge'

Initiator und Kurator des Festivals "Schallortung"

kompositorische Arbeiten, vorwiegend in eigener Ausführung und Zusammenstellung von projektbezogenen Spezialisten-Ensembles, aus Musik, Theater, bildender Kunst und Medienkunst

Stilbeschreibung

Da meine Beeinflussung in früheren Jahren aus dem Bereich des Experiments kommt. Stelle ich mir auch heute noch die Fragen: Was soll klingen? Wie soll es klingen? Welche Wirkung soll sich auf ein Publikum übertragen? Grob gesagt ergeben sich zwei Wege: 1) die von mir so genannten theoretischen Musiken und konzertanten Installationen, in denen das exakt definierte Ausgangsmaterial die Grundlage musikalischer Vorgänge bildet. 2) die angewandte Musik, zumeist Auftragskompositionen, bei denen ich mit einem bestimmten vorgegebenen Instrumentarium, auch ähnlichen Überlegungen stelle, sie aber nicht so streng nehme. Bei vielen dieser Stücke wird auch die Technik der gebundenen Improvisation von mir angewandt. Die Musiker sind bei mir keine Ausführungsmaschinen, also nur Umsetzer von schriftlichen Aufzeichnungen, sondern ich erwarte, dass sie mit mir für einen bestimmten Zeitpunkt, meine Grundüberlegungen erfassen und weiter transportieren können.
Werner Raditschnig

Pressestimmen

2002

Monochrome Klangflächen, die aufgrund ihrer mit Details gespickten Dichte eine ungeheure Sogwirkung entfalten

SKUG (Alfred Pranzl)

3. November 1998

Werner Raditschnigs Stück "KA oder die Stellvertretung des Fleisches" bezieht seinen Tonvorrat von zwei Polychorden. Dieses "Rohmaterial" wird elektronisch mutiert, darauf beruhen die Akkordschichtungen und Melodiefloskeln, die zwei Cellisten, ein Posaunist und zwei Sängerinnen beisteuern. Im Lauf von gut 25 Minuten wird man hineingezogen in eine fremdartige Klangwelt, die zuerst statisch und blockhaft wirkt, aber zum wachen Hinhören animiert und dies mit einer Fülle subtiler Farben und interessanter Strukturen lohnt. Das Werk überzeugt durch seine dichte, sich direkt mitteilende Form.

Salzburger Nachrichten

28. Mai 1998

Er geht konsequent auf dem Weg weg vom Konzertsaal, hin zu neuen Räumen, zur "Klangkunst", die Bildnerisches mit Musik verquickt - und auch den Zuhörer in die Selbständigkeit entläßt.

Kronenzeitung

Kontakt, Links

Telefon:  ++43 (662) 420479
Fax:  ++43 (662) 420479
E-Mail :  werner [dot] raditschnigatutanet [dot] at
Website:  raditschnig.com
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