Andor Losonczy
Genre:
Instrument: Klavier

Mit freundlicher Genehmigung von Fotograf: S. Dreissinger ©

Losonczy Andor

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 Tromba Principale - Konzert für Trompete 1999
2 Tres Tres Tres Tres - Kantate 1999
3 Essays - für Klavier 1999
4 Klavierstück 1998
5 Klavierstück 1996 5m
6 Etüde - für Streichquartett 1996
7 Klänge aus ... - für Bläser und Klavier 1996 - 1997
8 Variationen für Violine solo 1995 ~ 6m
9 Für Violine solo 1994 ~ 12m
10 Trio 1993 ~ 12m
11 Quartett 1992
12 Lauffeuer - Zwei Klavierstücke 1990 12m
13 Igric - für Violine solo 1989 8m
14 Terremoto - für Schlagzeug solo 1989 10m
15 Fanal - für großes Orchester 1989 20m
16 Crincrin - für Viola solo 1987 8m
17 Síp 1986 6m
18 Balkun - für Oboe (Englischhorn) 1985
19 Hydra - Zyklus mit 7 Teilen 1985 ~ 30m
20 Beschwörung 1984 10m
21 Die Klavierschule - 24 Etüden für die technischen Probleme der neuen Klaviermusik 1984 ~ 35m
22 Magia 1983 12m
23 Szajkó - nach einem Lautgedicht von Sándor Weöres 1983 5m
24 Manhattan 1982 20m
25 Piranhas 1981 9m
26 White Box 1981 20m
27 Nightmare 1980 10m
28 Growth structures - Kammerzyklus mit 100 Einzelstücken 1978 ~ 1h
29 Changes 1977
30 Texte/Neue Texte/Neueste Texte - nach dadaistischen Gedichten 1977 35m
31 Phonophobie 1975
32 écriture automatique 1973 8m
33 Panorama 1972 8m
34 Duo für Klarinette und Klavier 1971 10m
35 Descort 1971 14m
36 scordatura 1970 10m
37 Duo für Fidel & Klavir 1970 12m
38 Events - für vier Sänger 1970 10m
39 for strings - I, II 1970 12m
40 Sketch Book 1970 10m
41 scrap music 1970 10m
42 Untitled 1970 15m
43 Clusters 1969
44 Seminar 1969 12m
45 Black Box 1969 25m
46 Vier Etüden 1968 10m
47 Quodlibet - für Sopran und Kammerensemble 1968 13m
48 Party 1968 ~ 12m
49 Programme 1967 5m
50 Sätze 1966 8m
51 Satzfragmente 1966 12m
52 Konzertmaterial 1966 10m
53 Hodie completi sunt - nach Giovanni Gabrieli für Doppelorchester 1966 10m
54 Für Doppelorchester 1966 15m
55 Recitativo 1964 12m
56 Cantata per orchestra 1963 12m
57 Duos für verschiedene Instrumente 1962 ~ 12m
58 Kammerensemblemusik 1961
59 Danse - Ballett 1961 - 1969 20m
60 Kammermusik 1959 4m
61 Vier Klavierstücke 1959 4m
62 Ensemblemusik 1959 14m
63 Cantata - für Bariton und Bläser 1958 5m
64 Passacaglia - Streichquartett 1955 10m
65 Zwei Bilder für Orchester - (Két kép) 1950 15m

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1932
Geburtsdatum:  2. Juni 1932
Nationalität:  ,

Andor Losonczy wurde 1932 in Budapest als Sohn des Komponisten und Pianisten L. Deszö geboren und erhielt in Pécs und Budapest eine fundierte musikalische Ausbildung am Klavier und in Komposition. 1955 wurde er Solist der staatlichen Konzertagentur "Filharmónia". Er und seine spätere Frau Klara verließen 1960 (im Rahmen eines Musikwettbewerbs) Ungarn. Im selben Jahr wurde er zunächst Vertragsbediensteter an der Hochschule Mozarteum in Salzburg und übernahm 1986 eine Professur für Klavier mit dem Schwerpunkt auf Neuer Musik. Bis zu seiner Emeritierung 1998 hielt er Vorlesungen über moderne Musik und die Romantik.
Bis auf zwei sind sämtliche vor 1960 in Ungarn komponierte Werke verlorengegangen, alle elektronischen und Computer-Stücke (Aufenthalte in New York 1986 und am IRCAM in Paris 1980) sind unauffindbar. Er wirkte als Pianist bei etwa hundert Uraufführungen anderer zeitgenössischer Komponisten als Pianist mit. Auch spielte er bei zahlreichen Festivals und bei hunderten von Aufnahmen in verschiedenen Rundfunkanstalten.

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1952 - 1955

 

1952 - 1955

Komposition (E. Szervánsky)

1955

Abschluß des Klavierstudiums mit Diplom

1955 - 1960

mehrmalige Teilnahme

Konservatorium Budapest: Klavier

Konservatorium Pécs

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1960 - 1986

Lehrauftrag

1986 - 1998

Professur für Klavier

1999

Mitwirkung bei Herbert Peseckas Dokumentarfilm "Woher kommt der Klang? / Where does the Sound come from?"

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerkOrganisationOrt
1987
1989

St. Erhardkriche: Werke für Violoncello

1997

Bisher einzige Aufführung eines Werkes von Losonczy in Ungarn

2000
2002

A. Loscony spielt anlässlich seines 70. Geburtstags eigene Werke auf dem Klavier

2003

Accademia Constantiniana, Goethe Institut Rom: "Il grande Inquisitore"

Rom
2003

Bergtheater Linz

2005

Aufführung mehrer Werke: "Il grande Inquisitore", "Magia", "Sip", "Texte"

2006

29e Festival franco-anglais de poésie

2006

Komponistenportraitkonzert, Aufführung mehrerer Werke

2006

Ensemble Orion, Museum Carolino Augusteum: "Hornsignale - für Horn und Streichtrio"

2008

Österreichischer Komponistenbund, Mozarteum Salzburg: im Rahmen eines Austauschkonzertes Stück für für Flöte, Violoncello und Klavier aus dem Zyklus

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1955

Preisträger beim Internationalen Klavierwettbewerb Warschau

1956

Internationaler Franz-Liszt-Wettbewerb Budapest: Preisträger (Klavier)

1960

Kranichsteiner Musikpreis (Klavier)

1974

Kompositionspreis

1979

Förderpreis

1979

Staatsstipendium

1986

Accademia Internazionale "Le Muse" Firenze: "Premio delle Muse"

1999

Goldenes Verdienstzeichen

2005

Großer Kunstpreis des Landes Salzburg für Musik

Stilbeschreibung

Als Komponist um 1950 Hinwendung zur Atonalität, in den 60er- und 70er-Jahren vom Surrealismus beeinflusst. Als Pianist spielt er in erster Linie neue, aber auch klassische und romantische Musik.

Pressestimmen

2006

Losonczy, ein stiller, bescheidener Großer im Lande, der sich einmal eine größere Personale verdient hätte, hat heuer "Hornsignale" für Horn und Streichtrio komponiert. Kraftvolle, bei aller im Programmheft vermerkten Gedankenarbeit direkt zupackende Musik, deren im Grunde in der Bartók- Tradition wurzelnder vital-magyarischer Charakter ebenso direkt anspricht. 

Drehpunkt Kultur (Franz Kasparek) 

 

18. Februar 2005

Andor Losonczy wiederum brachte eine Neubearbeitung zur Uraufführung. Der emeritierte Mozarteum-Professor und Ausnahme-Pianist hatte an "Magia" für Violine und Klavier weiter gefeilt in Richtung Verknappung und Schwierigkeitsgrad, als ob die zwanzig Jahre alte Erstfassung nicht schon gereicht hätte für pianistischen Angstschweiß.

Salzburger Nachrichten (Ernst P. Strobl)

AusbildnerIn von (Person)

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