Das Fragment

Werktitel
Das Fragment
KomponistIn
Beteiligte Personen (Text)
Linder Uschi
Dauer
7m 13s
Genre(s)
Neue Musik
Gattung(en)
Ensemblemusik
Vokalmusik
Sprache (Text)
Deutsch
Besetzung
Solostimme(n)
Duo
Besetzungsdetails

Mezzosopran (1), Klavier (1), Viola (1)

Art der Publikation
Manuskript
Digitaler Notenverkauf über mica – music austria

Titel: Das Fragment
ISMN / PN: mica_jk_016
Ausgabe: Partitur
Textsprache: Deutsch
Seitenlayout: A4
Seitenanzahl: 10
Verkaufspreis (inkl. Mwst.): 13,90 EUR

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Abschnitte/Sätze
Andante

Beschreibung
„DAS FRAGMENT“ ist ein Stück für Mezzosopran, Viola und Klavier. Es ist ein Auftragswerk für die ÖGZM (Österreichische Gesellschaft für zeitgenössische Musik) 2001 und wurde im selben Jahr in Wien uraufgeführt. Der Text stammt von der Lyrikerin Uschi Linder. Die Wahl der Besetzung ist generell in mittlerer Tonlage, nach dem Vorbild der "Zwei Gesänge für eine Altstimme, Viola und Klavier op. 91, Nr. 1 und 2" von Johannes Brahms. In "DAS FRAGMENT" liefert die Gesangsstimme zwar die Worte des dem Stück zugrunde liegenden Textes von Uschi Linder. Jedoch verbleibt diese in einer Nebenrolle. Die Hauptrolle erhält nämlich die Stimme der Viola. Sie erzählt die Geschichte. Und sie versorgt die Musik mit den eindrucksvollen Bildern des Gedichtes. Zwei Stellen mit Rezitativen unterstützen die Viola dabei. Das Klavier holt mithilfe des Walzerrhythmus Erinnerungen in die Gegenwart der 'Erzählerin'. Es manifestiert sich ein verklärtes 'Bild der Vergangenheit'. Im Schlußteil des Stückes werden einzelne Worte aus dem Gedicht entnommen und neu zusammengesetzt. Ergeben sich dadurch neu ‚gemalte‘ Bilder? Zumindest der wiederkehrende Walzer läßt dies vermuten. So zeichnet sich tatsächlich ein positives 'Bild der Vergangenheit' ab. Für die Musiker gibt es in diesem Stück folgende musikalische Herausforderungen: - musikalische Ausarbeitung der solistischen Passagen - spontanes gegenseitiges Übernehmen von individuellem, agogischem Spiel. - Ausgeglichene Intonation zwischen Viola und Mezzosopran "DAS FRAGMENT" bringt Freude beim Spielen der schön und eingängig komponierten Melodien. Die zu erzeugende Stimmung überträgt sich leicht auf die Zuhörerschaft. Im Ablauf eines Konzertes ist diese Komposition gut in der Konzertmitte platziert.

Auftrag: 2001 ÖGZM - Österreichische Gesellschaft für zeitgenössische Musik


Uraufführung
2001 Wien

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 1. 7. 2020): Kobald Johannes . Das Fragment. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/185897 (Abrufdatum: 8. 7. 2020).