Musalek Konrad

Vorname
Konrad
Nachname
Musalek
erfasst als
KomponistIn
AusbildnerIn
Genre
Neue Musik
Geburtsjahr
1933
Geburtsort
Wien
Geburtsland
Österreich
Ausbildung
1963 mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Wien Klavier
1966 mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Wien Staatsprüfung
MUK - Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (früher: Konservatorium Privatuniversität Wien) Wien Diplomprüfung für Musiktheorie
MUK - Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (früher: Konservatorium Privatuniversität Wien) Wien Komposition

Tätigkeiten
1970 - 1993 Pädagogische Akademie des Bundes: Professor für Instrumentalmusikerziehung
1980 - 1995 Franz Schubert Konservatorium Wien Wien Professor für Musiktheorie und Komposition
1993 freischaffender Komponist und Vortragender
1995 privater Kompositionsunterricht
Wien Ensemble für neue Musik: Mitglied
Wien Gesellschaft zur Förderung Neuer Musik (SIMUKOVANI): Präsident
Wien 15 Jahre Hauptschullehrer
Wiener Sommer Seminar Wien Leiter

Aufführungen (Auswahl)
Musikverein Wien - Gesellschaft der Musikfreunde in Wien Wien
ORF/Landesstudio Wien
Wien Erdödy-Schlößchen Wien-Floridsdorf
Galerie Pilsen
Amsterdam Ijsbreker Amsterdam
Wien Mautner-Schlößl Wien-Floridsdorf
Wien Schloß Miller-Aichholz Wien
Schloß Potzneusiedl
Seedamm-Kulturzentrum Schweiz
Linz Ursulinenhof Linz: Großer Saal
L. Bösendorfer Klavierfabrik GmbH Bösendorfersaal

Auszeichnungen
1992 Oberstudienrat

Stilbeschreibung

Meinen Kompositionsstil könnte man als freitonal und freirhythmisch, ametrisch bezeichnen. Freitonal, das heißt an keine Tonleiter im traditionellen Sinn gebunden, desgleichen auch nicht der Zwölftontechnik verpflichtet. Die Abfolge der Töne wird jeweils im Detail sowie im größeren formalen Ablauf nach unbewußten, inneren Gesetzen ausgewählt und zusammengestellt (komponiert). Im freirhythmischen, ametrischen Stil gibt es keine regelmäßig wiederkehrenden gleichen kleinen Zeitabschnitte, keine Takteinteilung im traditionellen Sinn; vielmehr sind Tondauer und der sich daraus ergebende Rhythmus im begrenzten Rahmen frei; daraus ergibt sich auch eine neue, sich von der herkömmlichen heraus- und weiterentwickelnde Notenschrift.

 

Konrad Musalek 1991


Links SIMUKOVANI

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 23. 2. 2020): Biografie Konrad Musalek. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/60684 (Abrufdatum: 22. 10. 2020).