Fiala Martin Ludwig

Vorname
Martin Ludwig
Nachname
Fiala
erfasst als
ChorleiterIn
InterpretIn
KomponistIn
AusbildnerIn
Genre
Neue Musik
Geburtsjahr
1964
Geburtsort
St. Pölten
Geburtsland
Österreich

Fotograf: Peter Kainrath ©

 

Zusammenarbeit mit vielen namhaften nationalen und internationalen Künstlern (Gottfried von Einem, Lukas Ligeti, Gunter Waldek, Balduin Sulzer, Augustinus Franz Kropfreiter Delo Jusic, Felix Chiu-sen Chen John Lee Sanders u.a.), Chören und Orchestern. Seit 1988 intensive Beschäftigung mit elektronischer und elektroakustischer Musik sowie mit Computermusik (langjährige Zusammenarbeit mit Hubert Bognermayr). Weiters Betätigung im Bereich Kulturmanagement, Musikwissenschaft, sowie Referententätigkeit und Chorleitung bei den Vokalensembles der Landesmusikschule Steyr und den Bruckner-Sängerknaben.


Ausbildung
1969 mit 5 Jahren erster Musikunterricht Blockflöte
1972 Landesmusikschule Steyr Steyr Violine
1981 Anton Bruckner Privatuniversität Linz (früher: Brucknerkonservatorium) Linz Violine Semik Bohumil
1981 Anton Bruckner Privatuniversität Linz (früher: Brucknerkonservatorium) Linz Unterricht bei Martha Picker Klavier
1981 Anton Bruckner Privatuniversität Linz (früher: Brucknerkonservatorium) Linz Klavier Voigt Anton
1981 Anton Bruckner Privatuniversität Linz (früher: Brucknerkonservatorium) Linz Theorie, Komposition Waldek Gunter
1981 - 1985 Musikgymnasium Linz Linz Oberstufe, Matura
1984 - 1988 Anton Bruckner Privatuniversität Linz (früher: Brucknerkonservatorium) Linz Instrumentalmusikerziehung Violine
1986 Universität Wien Wien Musikwissenschaft, Fächerkombination (Geschichte, Philosophie und Theaterwissenschaft)
1988 Anton Bruckner Privatuniversität Linz (früher: Brucknerkonservatorium) Linz Staatliche Lehrbefähigungsprüfung
1988 - 1989 Anton Bruckner Privatuniversität Linz (früher: Brucknerkonservatorium) Linz Musiktheorie
1989 Anton Bruckner Privatuniversität Linz (früher: Brucknerkonservatorium) Linz Musiktheorie Diplom
1989 - 1996 Anton Bruckner Privatuniversität Linz (früher: Brucknerkonservatorium) Linz Komposition
1996 Anton Bruckner Privatuniversität Linz (früher: Brucknerkonservatorium) Linz Diplom Komposition
1996 Universität Wien Wien Wiederaufnahme des Studiums; ethnologische Studienreisen nach Brasilien, in die Karibik (Kuba) und nach Nordafrika
2011 Anton Bruckner Privatuniversität Linz (früher: Brucknerkonservatorium) Linz Master-Studium Instrumentalpädagogik mit Schwerpunkt Komposition und Arrangement
2013 Universität Wien Wien Magister der Philosophie mit Auszeichnung
2017 Universität Wien Wien Doktoratsstudium Musikwissenschaft

Tätigkeiten
1989 Landesmusikschule Steyr Steyr seither Unterrichtstätigkeit: Violine, Klavier, Komposition, Musik und Medien, Singschule, chorische Stimmbildung
2010 Landesmusikschule Steyr Steyr seither Direktor
2016 seither Obmann-Stellvertreter des Oberösterreichischen Komponistenbundes
Landesmusikschule Steyr Steyr Chorleiter der Vokalensembles
Chorverband Österreich (ehemals Österreichischer Sängerbund) Linz Oberösterreichischer Landeschorleiter
Österreichischer Arbeitersängerbund Linz Stellvertretender Bundeschorleiter
Video- und Fernsehproduktionen, Filmmusikproduktionen, Rundfunkproduktionen, MC und CD-Produktionen
intensive Beschäftigung mit elektronischer und elektroakustischer Musik sowie Computermusik
Zusammenarbeit als Komponist und Musikwissenschaftler mit nationalen und internationalen Verlagen
Kulturmanager, Tätigkeit als Referent, Vorträge

Aufführungen (Auswahl)
Anton Bruckner Privatuniversität Linz (früher: Brucknerkonservatorium) Linz
Internationales Brucknerfest Linz Linz
Brucknerhaus Linz
Musikverein Wien
Maastricht Internationale Kunsthochschulbiennale Maastricht
Linz Linzkunst-Festival
zahlreiche Aufführungen in Wien, Linz, Steyr, außerdem in Deutschland, Tschechien, Holland, USA u. a.

Auszeichnungen
1986 Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG Österreichischer Jugendpreis sowie Sonderpreis des Landes Oberösterreich Die letzten sieben Tage - Oratorium für Mezzosopran, Baß, Sprecher, gemischten Chor, Orgel, symphonisches Orchester, Schlagwerk und Lichtbilder
1988 Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG Österreichischer Jugendpreis, sowie Sonderpreis des Landes Oberösterreich grenzenlos - Musik für vier elektronische Tasteninstrumente
1990 Stadt Linz Helmut Schiff-Schenkung (für Komposition)
1991 Universität Wien Stipendium des Akademischen Senates
1992 Midi-Go-Award Hamburg/Frankfurt: Endrundenteilnehmer gemeinsam mit Helmut Gugerbauer Jesus von Nazareth - Sein Leiden - sein Tod - seine Auferstehung. Eine elektronische Passionsmusik von Helmut Gugerbauer und Martin L. Fiala
1993 Stadt Linz Kunstförderungsstipendium für Komposition
1996 Anton Bruckner-Festmedaille für besondere Verdienste um das Chorwesen
2008 Amt der Oberösterreichischen Landesregierung Konsulent für Musikpflege in Würdigung langjähriger Verdienste
2010 Republik Österreich Goldene Verdienstzeichen
2014 Ehrenurkunde und die Note in Silber des Oberösterreichischen Chorverbandes
2016 Oberösterreichischer Leistungspreis - Kategorie Wissenschaft

Stilbeschreibung

Neben meinem kompositorischen Wirken für traditionelles Instrumentarium beschäftige ich mich seit einigen Jahren mit Elektroakustik und Computermusik. Diese Tätigkeit beinhaltet das Komponieren von Filmmusik mit Hilfe des Computers, weiters das Schaffen elektroakustischer Experimentalmusik ("Mysterion" I, II, III) und die Forschungstätigkeit im Bereiche der Elektroakustik (Klangforschung, psychoakustische Phänomene) bis hin zur Forschung in den Bereichen der Computersoftware.

 

Martin Ludwig Fiala, 1994


Links Eintrag in Wikipedia

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 23. 2. 2020): Biografie Martin Ludwig Fiala. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/68908 (Abrufdatum: 4. 7. 2020).

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