Hueber Kurt Anton

Vorname
Kurt Anton
Nachname
Hueber
erfasst als
KomponistIn
DirigentIn
AusbildnerIn
VeranstalterIn
Genre
Neue Musik
Instrument(e)
Klavier
Violoncello
Geburtsjahr
1928
Geburtsort
Salzburg
Geburtsland
Österreich
Todesjahr
2008
Ausbildung
1935 erster Unterricht Klavier
1942 - 1948 Universität Mozarteum Salzburg Salzburg Unterricht bei F. Ledwinka Klavier
1945 - 1948 Universität Mozarteum Salzburg Salzburg Dirigieren (P. Walter)
1945 - 1949 Universität Mozarteum Salzburg Salzburg Violoncello Weigl Georg
1946 - 1948 Universität Mozarteum Salzburg Salzburg Komposition David Johann Nepomuk
1948 Universität Mozarteum Salzburg Salzburg Reifeprüfung Klavier
1948 Universität Mozarteum Salzburg Salzburg Reifeprüfung Dirigieren
1950 - 1954 Universität Wien Wien Musikwissenschaft und Romanistik
1955 Universität Wien Wien Promotion zum Dr. phil.
mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Wien Dirigieren Krauss Clemens
mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Wien Dirigieren Swarowsky Hans

Tätigkeiten
1949 - 1950 Opernhaus Graz Graz Korrepetitor
1958 - 1960 Landestheater Linz Linz Kapellmeister
1962 - 1995 Musikschule Döbling Wien Leiter
1980 - 1993 mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Lehrbeauftragter für Akustik
1984 - 2001 ÖKB - Österreichischer Komponistenbund Wien Vorstandsmitglied
1991 - 1998 Internationale Gesellschaft für Ekmelische Musik Salzburg Präsident
Komposition zahlreicher Schauspielmusiken
ÖKB - Österreichischer Komponistenbund Wien Konsulent
Organisation von Konzerten mit Werken zeitgenössischer österreichischer Komponisten im In- und Ausland
Internationale Gesellschaft für Ekmelische Musik Salzburg Vize-Präsident
Interessensgemeinschaft Niederösterreichischer Komponisten - INÖK Wien Vorstandsmitglied

Aufführungen (Auswahl)
Aufführungen in Wien, Graz, Innsbruck, Ossiach, Münster, Moskau u.v.a.

Auszeichnungen
1967 Stadt Wien Förderungspreis
1992 Würdigungspreis
1995 Komponistengruppe Trondheim: Ehrenmitglied

Stilbeschreibung

Die stilistische Entwicklung geht von Werken linear polyphoner, tonaler Struktur ("Serenata concertante" 1958, "Erste Symphonie" 1960, "Sinfonia concertante" 1961) zu Kompositionen mit dodekaphonischen Gestaltungsprinzipien ("Konzert für Klavier und Streichorchester" 1962, "Zweite Symphonie" 1964, "Symphonie für Bläser und Schlagzeug" 1968, Oper "Schwarz auf Weiß" nach einem Sujet von Jonathan Swift 1968, "Bläserquintett" 1968). Die akustischen Forschungen des Komponisten über die Klangspektren nicht harmonisch schwingender Körper beeinflußten vor allem die folgenden Kompositionen "Glockenspektren" 1969, "Spectrales" 1970, "Iris" 1972, "Formant spectrale" 1974. Seit 1991 Anwendung mikrotonaler Techniken ("Dankos Herz" 1993, "Kamaloka" 1996).

 

Kurt Anton Hueber, 1988


Links INÖK, Universal Edition