Grassl Herbert

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 Eingeklemmt - für großes Orchester in vier Orchestergruppen 2008 20m
2 Von Liebe reden... - interkulturelles Gemeinschaftsprojekt 2007
3 Übergänge - für Klarinette, Altstimme, Violine, Tanz und Vierkanalbeschallung (A-DAT) 1997 28m
4 Y nada sucede ... - für Altstimme und kleines Orchester nach Gedichten von Juan Ramón Jiménez 1997 17m
5 Orchesterstück 7 1997
6 Reflexionen 4 - für Klavier und Vierkanalbeschallung (A-DAT) 1996 12m
7 Andante - für Violine solo 1996 9m
8 Invention 11 - für Baßflöte und Vibraphon 1995 13m
9 Cinque Incontri - für Akkordeon und Streichquartett 1995 14m
10 Das dunkle Innere der Schlünde - für Akkordeon 1995 23m
11 leicht verstimmt - Fünf Stücke für Ensemble 1995 19m
12 Aus der Erstarrung 1995 32m
13 Sieben Variationen nach Kubin - für Schlagzeug und Violoncello 1995 21m
14 Die andere Seite - nach Alfred Kubin 1995 1h 18m
15 Orchesterstück 6 1994 17m
16 "Quare, Domine?" Psalm 10 1994 27m
17 Tras la pared ha sonado - Nach Gedichten von Juan Ramón Jiménez 1994 13m
18 Rundspiel 1993 14m
19 Berührungen 1993 1h 15m
20 Reflexionen 3 1992 12m
21 Intermedien 1992 17m
22 Nonett 1992 13m
23 Abgesang 1991 38m
24 Erstes Streichquartett 1991 8m
25 Latzomigon - nach Texten von Oskar Pastior 1991 18m
26 Moving Bells 1991 6m
27 undici segmenti 1990 15m
28 Reigen 1989 17m
29 sturmpatrull - Ein Musiktheaterstück nach dem gleichnamigen Bühnenstück von Arnolt Bronnen 1989 1h 31m
30 Klangsplitter/Invention 10 - für Englischhorn und Schlagzeug 1989 6m
31 Klage 2 - nach Georg Trakl 1989 13m
32 Frisch voran ...! - Marschszenen für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott 1989 9m
33 Madonna Diana - Musiktheaterstück 1989 1h 5m
34 Mein Schlaf ist ins Wasser gegangen - 14 Improvisationsskizzen 1989 24m
35 Toccata - für Kontrabass solo 1988 8m
36 Mutamento - für Tenorposaune solo 1988 9m
37 Blasphonie-Blasphemie - Ein alpenländisches Requiem 1988 7m
38 Sieben Bruchstücke - für 5 Trompeten und 5 Posaunen 1988 45m
39 salti/Invention 9 - für Baßtuba und Schlagzeug 1988 8m
40 Eine Alpensinfonie 1988 14m
41 Toccata Emblematica 1988 6m
42 Rondo A-88 1988 12m
43 Klage - nach Georg Trakl 1988 7m
44 canto opressivo/Invention 7 1987 8m
45 lamento/Invention 8 1987 9m
46 Ich bin eine Blume auf den Wiesen des Sharon 1987 57m
47 Mein Kampf - Bühnenmusik für Kontrabass und Tonband zum gleichnamigen Stück von George Tabori 1987 50m
48 Lederdeppen Ländler - aus der Bühnenmusik zu "Mein Kampf" von George Tabori 1987 6m
49 Eine Alpensingphonie 1986 6m
50 Invention 4 1986 10m
51 Invention 5 1986 15m
52 Reflexionen 2 1986 22m
53 Vier Solostücke aus Reflexionen 2 1986 8m
54 Invention 6 1986 7m
55 Grodek 1985 23m
56 Konzert für Oboe und 12 Streichinstrumente 1985 21m
57 Polychromie - Orchesterstück 1985 16m
58 Reflexionen - für Baßklarinette 1984 9m
59 Monolog mit Begleitung - für Oboe und Tonband 1984 9m
60 Musica varia 1984 22m
61 Quartett 1984 11m
62 Klagelied 1984 9m
63 Heterolog 1983 13m
64 Musik für Streichinstrumente 1983 13m
65 Segmente 1-5 1983 13m
66 Invention 1-3 1983 14m
67 Trio DES-accompagnato 1982 7m
68 Incontri - für Baßklarinette und Streichquartett 1982 14m
69 Musik für Orchester 1981 14m
70 Musik für Flöte, Klarinette, Vibraphon, Gitarre, Violine und Violoncello 1981 14m
71 Trio 2 1979 8m
72 Musik für zwei Klaviere und Schlagzeug 1979 9m
73 Musik für zwei Klarinetten, zwei Bassetthörner, Baßklarinette und Streichquintett 1979 9m
74 Trio I 1978 6m
75 Verklärter Herbst 1978 13m
76 Repetitionen - für Orchester 1977 18m
77 Fragment von der Zeit 1976 7m
78 Drei Stücke für Bläserensemble 1974 7m

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1948
Geburtsdatum:  27. November 1948
Geburtsort:  Laas im Vinschgau
Geburtsland: 

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt

Chorleitung

Komposition

Musikerziehung

Trompete

postgraduates Studium "Computermusik"

postgraduates Studium "Komposition"

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1988 - 1997

Leiter

1991

Entwicklung elektronischer Klangmobile gemeinsam mit dem Künstler Otto Beck

1994 - 1995

Vorsitzender

Assistenzprofessur Gehörbildung für Dirigenten

Assistenzprofessur Harmonielehre

Assistenzprofessur Kompositionspraktikum

Assistenzprofessur Kontrapunkt

Assistenzprofessur Stilkunde und Analyse der Musik des 20. Jahrhunderts

mehrere Musiktheaterstücke in Zusammenarbeit mit Judith Estermann

Mitinitiator (mit Klaus Ager)

Organisation gemeinsam mit anderen Salzburger Komponisten (Klaus Ager, Boguslaw Schaeffer, Andor Losonczy, Johannes Kotschy u. a.)

vermehrt Open-Air-Musikprojekte

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerkOrganisationOrt

Animato Roma

Esperio Bologna

Festival Havanna

 

 

Heilbronner Perspektiven

Klagenfurter Künstlerhaus: Musiktheateraufführung

Klangwege Petersburg

musica incognita

Prager Frühling

Projekt im Laaser Marmorbruch: Open-air-Musikprojekt

Projekt Salzacharche: Open-air-Musikprojekt mit Uraufführungen von Karlheinz Stockhausen, Hübler, Dieter Schnebel, Caprioli, Anestis Logothetis und eigenen Werken

Musiktheateraufführungen

Theater im Künstlerhaus Wien: Musiktheateraufführung

Musiktheateraufführung

Tratto Arnheim

Musiktheateraufführung

Stadtbespielungen u.a. in Salzburg, Wien, Bozen, Dresden, Heilbronn, Maastricht, Arnheim

Aufträge (Auswahl)

ZeitraumAuftragWerkAuftraggebende OrganisationAuftraggebende Person
1995

Danziger Sinfonieorchester

Ensemble Recherche

Musica Sacra Brixen

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1979

Staatsstipendium für Komposition

1982

Staatsstipendium für Komposition

1995

Stilbeschreibung

Begegnungen unterschiedlicher Welten, von Marschmusik und Mikrotonalität, der Kunst des Streichquartetts und des Volksmusik-Instruments Akkordeon; weit auseinander Liegendes, sich eng Reibendes, Gegensätzliches, "Leicht Verstimmtes": Als Widerspiegelung gesellschaftlicher  Realität, aber auch als seelische Grundstimmung, die als zart depressiv oder als "Pressionen", "Schläge", "Ausbrüche" und Katastrophen wahrgenommen werden können, in unprätentiöser Weise delikatest organisiert, ohne Klischees auszuwalzen. So ließe sich die Musik des aus Südtirol stammenden Herbert Grassl (geb. 1948) umschreiben, ohne sie damit künstlerisch und ästhetisch einordnen zu können.

Pressestimmen

2008

Und die Vögel werden bleiben und singen. Und bleiben wird mein Garten mit seinem grünen Baum und seinem weißen Brunnen ... Beinahe getröstet macht sich der Wanderer in Juan Ramón Jiménenz' Gedicht El viaje definitivo auf seine Endgültige Reise. Herbert Grassls Musik ist in diesem Satz so poetisch wie der Text. Den Flöten etwa ist der Gesang der Vögel anvertraut, ohne aber die Klänge auch nur in die Nähe von bildhafter Programm-Musik zu rücken. Eine kritische Distanz ist in den Arbeiten Grassls immer spürbar - auch wenn er mit großer Geste aus tonaler Klangfülle schöpft, und den Alt mit ausladender Kantilene über dem Chor schweben oder den Bass mit seinem tiefsten Register das "de profudis" wörtlich nehmen lässt.

Österreichische Musikzeitschrieft (H.K.)

Kontakt, Links

Sprache:  Deutsch
Adresse:  Lamberggasse 37, 5023 Salzburg, Österreich
Mobil:  ++43 (676) 6118348
E-Mail :  grasslherbertataon [dot] at
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