Helga Riemann
Genre:
Instrument: Blockflöte, Klavier, Stimme

Riemann Helga

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 Phantasie über "und unser lieben fraue" (1602) - für Orgel 1996 7m
2 Irischer Reisesegen - für Singstimme und Gitarre 1994 3m
3 Nachlese - für Klarinettenquartett 1994 6m
4 Duo für Violine und Viola 1991 10m
5 Pastorale 90 1990 5m
6 In memoriam - Quartettsatz für Flöte, Klarinette, Horn und Fagott 1984 4m
7 Kleine Passacaglia für Orgel über "Ich wollt', daß ich daheime wär" 1984 5m
8 Konversation - für Violoncello und Orgel 1983 5m
9 Und es waren Hirten 1983 5m
10 Fun for Brass: "Ein Menuett verwandelt sich" 1983 4m
11 Serenade für Streicher 1982
12 Das Lied vom Kegler Simon Gnu - für Kinderchor und Orchester 1981 10m
13 Rag on Classic I und II für Tasteninstrument 1981 4m
14 Rondo für Kontrabass und Streicher 1980 6m
15 Oktett für zwei Oboen, zwei Klarinetten, zwei Hörner und zwei Fagotte 1980 18m
16 Lieder für Sopran und Klavier 1979 12m
17 Moment musical - für Violoncello und Streichorchester 1978 8m
18 Canzona semplice - für Jugendorchester 1978 5m
19 Sonate für Trompete und Orgel 1977 10m
20 Der Löwe und die Ratte - für vier gemischte Stimmen 1977 3m
21 Variationen über ein eigenes Thema für Violoncello und Klavier 1976
22 Concertino in einem Satz 1976 7m
23 Konzert für zwei Trompeten und Streichorchester 1975 10m
24 Partita für Orgel über "Erhalt uns Herr" 1974 7m
25 Sonate für Violoncello und Klavier 1974 14m
26 Die Grille und die Ameise 1974 3m
27 Solosonate für Blockflöte 1973 8m
28 Variationen für Altflöte solo 1973 5m
29 Es liegt ein Schloß in Österreich - Kleine Suite für Schulorchester 1973 8m
30 Partita für Orgel über "In einem Kripplein lag ein Kind" und Chorsatz 1973 7m
31 Spanische Aquarelle - für Cembalo 1973 8m
32 Trio concertante für Flöte, Oboe und Cembalo 1973 9m
33 Sonatine Nr. 2 für Klavier 1972 10m
34 Variationen für Viola da Gamba und Cembalo über "My Lady Carey's Dompe" (1525) 1972 10m
35 Passamezzo für Viola (oder Violoncello) und Orgel 1972 5m
36 Sonatine Nr. 3 für Klavier 1972 8m
37 Concerto a cinque 1971 10m
38 Josefslegende - Geistliches Konzert für Soli, Chor und Kammerorchester 1971 22m
39 Drei chinesische Lieder für Alt und Querflöte 1971 9m
40 Trio für Altflöte, Violoncello und Cembalo 1971 12m
41 Fugato und Minipartita für Orgel 1971 5m
42 Suite für Altflöte und Cembalo 1970 6m
43 Sonatine Nr. 1 für Klavier 1970 7m
44 Sechs Gesänge aus dem Stundenbuch von Rainer Maria Rilke - für Baß und Orgel 1970 25m
45 Lieder eines Gefangenen - für Sopran und Klavier 1969 15m
46 Das Martyrium der Heiligen Caecilia - Szenisches Oratorium nach einem Text von G. Haiböck für Solisten, Chor und Orchester 1968 - 1970
47 Zwei Lieder nach Gedichten von Hilde Rinnerthaler 1967 4m
48 Zwei Lieder für Alt und Klavier nach Texten von Rainer Maria Rilke 1967 5m
49 Herbstlied - für vier gemischte Stimmen 1966
50 Duo für Violine und Violoncello 1966 4m
51 Chöre, Lieder und Spielmusik - für Musiktherapie 1965 - 1969
52 Mailied 1965
53 In dem Himmel ruht die Erde 1965
54 Aus dem Sonnengesang des Heiligen Franziskus 1964
55 Der verzauberte Ofen - Singspiel in drei Aufzügen 1963 40m
56 Vom Wasser und Wein 1962
57 Herbstlied 1960
58 Heimat 1960
59 Der brave Hans - Märchen 1958
60 Der Zauberlehrling 1958
61 Die Blätter fallen 1956
62 Sonatine für Altflöte solo 1956 4m
63 Frau Holle 1956
64 Viel Freuden mit sich bringet 1956
65 Singspiele für Kinder nach eigenen Texten 1955 - 1958
66 Bächlein Silberhell - Singspiel für Grundschüler 1955
67 Lieder für die Schule 1954 - 1958
68 Kinderleicht - Erste Sammlung instruktiver Klavierstücke 1949

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1924
Geburtsdatum:  8. Juni 1924
Geburtsort:  Leipzig
Geburtsland: 
Todesjahr:  2004
Todestag:  19. April 2004

Helga Riemann (auch Riemann-Schiff) , aus Leipzig gebürtig, war Schülerin von Johann Nepomuk David, ehe die Kriegswirren sie dazu zwangen 1943 ihr Studium abrupt abzubrechen. In weiterer Folge übersiedelte sie nach Gmunden, wo sie 1949 heiratete und als Pädagogin, Sängerin und Komponistin Fuß fasste. Mehrere Jahre war sie für den ORF als Musikkritikerin tätig. Ihre Werke - oft für Gesang und nicht selten für pädagogische Zwecke konzipiert - wurden in Deutschland und Österreich aufgeführt.

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1939 - 1943

Konservatorium Leipzig: Carl Bartuzat

1939 - 1943

Konservatorium Leipzig: Reinhold Gerhardt

1939 - 1943

Konservatorium Leipzig: Hans Hermann

1939 - 1943

Konservatorium Leipzig: Komposition

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1944

Städtische Musikschule Gmunden: ab diesem Zeitpunkt Unterrichtstätigkeit (Gesang, Klavier, Blockflöte)

1946

Unterrichtstätigkeit (Gesang, Klavier, Blockflöte)

1954 - 1959

Unterrichtstätigkeit

1959

ab diesem Zeitpunkt Unterrichtstätigkeit

1964 - 1970

Aufbau einer Musiktherapie unter der Direktion von Hofrat Primarius Dr. Otto Schnopfhagen

1966 - 1984

Oberösterreichischer Kulturbericht: Mitarbeit an den Kulturberichten des Landes Oberösterreich

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerkOrganisationOrt

zahlreiche Aufführungen und Konzerte in Österreich und Deutschland

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1982

Berufstitel Professor

1987

Kulturpreis

1988

Kunstwürdigungspreis

1994

Kulturmedaille

Goldene Verdienstmedaille

Stilbeschreibung

Vier Jahre Tonsatz- und Kompositionsstudium bei Joh. Nep. David war prägend und hat die Wahl der Stilmittel beeinflußt (z.B. Freude am Kontrapunkt). Eine Vorbildfunktion hatte auch Paul Hindemith. Die Form als Element des Ausdrucks bestimmt die lineare und vertikale Entwicklung eines Tonstückes, wobei ein grundlegendes Streben nach "Richtigkeit" vorherrscht. Die rhythmische Komponente steht selten im Vordergrund, ist aber immer mitbestimmend. Leitsatz: Hören, empfinden, verstehen.

 

Helga Riemann, 1994

Pressestimmen

7. April 1994

Das überaus gutbesuchte Konzert entwarf das Bild einer Künstlerin, die ihr Handwerk von der Praxis kommend versteht, die Zuhörer immer im Auge behält und der Kunst nichts schuldig bleibt. Sie sagt alles direkt und verständlich, ohne lange Umwege und konzentriert, weiter den Instrumenten und vor allem der menschlichen Stimme auf den Leib geschrieben. Im Hintergrund lauert immer die geborene Pädagogin. Das alles macht ihre Musik so sympathisch und wertvoll.

Oberösterreichische Nachrichten

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