Andreas Rodler
KünstlerInname/Pseudonym: sha.
Genre:

Rodler Andreas

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 summer - das internet als musikinstrument. der reale raum als ausnahmezustand [Klanginstallation] 1998 unbegrenzt
2 j o h n o w a n (indian.) - erste vorstudie oder "4" 4 4 - way - thinking 1996
3 diarrhö kani - musik für CD 1996 9m 59s
4 der ohrenblick des untergangs der titanic 1996 2m
5 musik von/für/zu haus - klang-performance und -installation 1996 ad libitum
6 iteration - musik für CD 1996 3m
7 sPaCe l'and sCaPe - trans-format(i)on für virtuelle streich-, blas- und kürzere momente 1995 30m
8 streicheltrio - anfang, drei lieder und ende für kinder 1995 8m
9 k ANAL k LANG - klanginstallation für den wien-fluß-kanal 1995
10 die melancho lieder mono tonie - installationsperformance für 8 lautsprecher, eine bassflötistin und einen tenorblockflötisten 1995 abendfüllend
11 ..., still, stand, st ... - lärmeditationsraum 1995 72 h
12 pieces from/for radio - radiokomposition 1995 17m
13 partie du rapport final d'un voyage de recherche pour la production de l'œuvre scientifique "les espaces virtuels et/ou leur musique", qui a conduit au printemps 1995 aux centres de recherche et de production pour la musique electronique - musik für grupp 1995 35m
14 sand, stimmen und leinen/haine 1994
15 Fragmente - interaktiver KlangBildRaum 1994 ad libitum
16 streic quartett - musik für solistenensemble 1994
17 sand, stimmen und leinen/haine - monomedialtheater für Sänger, Bläser und Live-Elektronik 1994 6m - 6h
18 fil m usick aus - aus ... streich(el)-trio ... mein leben und/oder ... usw. 1994
19 im kühlschrank heißen die sachen länger - trio für großes orchester 1994
20 zitter - com - ponere nach "Extase" von Josef Formanek; für eine prüfungssituation, zither in wiener stimmung, zwei mal zwei tonspuren und weitere virtuelle zupfinstrumente 1994 13m
21 Fragmente ... - Interaktive Klanginstallation 1994
22 4 min. 33 mal 5 komma 34 und das land des lächelns - für tonband, einen komponisten, fahrrad und licht 1993 abendfüllend
23 zumindest ... oder rosen aus marraschek - ein wegweiser über marokko nach heimat/das lied zum buch ("spiel" für beliebige und beliebig viele mitspieler) 1993 abendfüllend
24 28 februarsymphonien - für diverse "große" und "kleine" besetzungen ... 1993
25 einige kammernsinfonietten - für vier atemspender, einen verhinderten; tonband und "schuhputzer" 1993
26 skizzen für stiegenhaus - audio-video-fassung 1993 20m
27 yeh nach tem (sprich: weihnachten) und lamento über einen schlaffen penis - bedeutete opa des zwangs x-ten ja? hund ER ts! 1993
28 für klarinette, oboe, fagott 1993
29 IMPROVEisation - eines blasorchesters im hintergrund 1993 ~ 12s
30 hians follt ma do gach ai - i hob jo nou goa kuan titl 1993 30m
31 wenn die haiders nicht wären ... - Ein vor wein ach! t-liches gerippenspiel. Musiktheater-Performance 1993 abendfüllend
32 stück für eine stadt und meer - 14 tage andauernde, multimediale groß-performance 1993 14 Tage
33 je "nach t'aime." - an kontrabaß, seine geliebte (zither) und drei holzarbeiter, sowie live-elektronik 1993
34 mikro - (phonie) - hör - spiele - stück für ein radio, zwei kassettenrekorder und drei mikrophone 1993
35 fünf augen-blicke - Variationen über "Es geht ein' dunkle Wolk herein" 1992
36 deskäuzchensmäuschen - requiem für meinen noch nicht verstorbenen großvater (lied für sopran und freunde) 1992
37 ... nach dem requiem - das ende des stückes - drei mikrodramen nach wolf - bauer 1992
38 die offene tür 1992 30m
39 beete voll van hoven und klee - musik wie ich sie nie geschrieben hätt' 1992 12m
40 skizzen für stiegenhaus - für komponisten, musikanten, schauspieler, tonbänder ... usw. 1992 ad libitum
41 Liederzyklus "wunderwelt" 1991 12m
42 gitar - kon - re - zert 1991 25m
43 mis sa si ne sen sa 1991
44 fünf offene übungen 1991 8m
45 Fragment aus "Iphigenie auf Tauris" 1991
46 prä-ludium, fuge und post-ludium 1991 ad libitum
47 without a noise - flötentrilogie zu zwei teilen 1991 30m
48 der traum und das mädchen - Moment für Oboe, Harfe und Streichorchester 1991 15m
49 die gitarre und das mehr - erlogene musik für verlogene menschen 1991 16m

Allgemeine Information

Geburtsdatum:  11. Januar 1972
Geburtsort:  Hartberg
Geburtsbundesland: 
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Nationalität: 

 

Seit Jahren verwirklicht der Wiener Künstler und Unternehmer sha. seine Visionen an der Schnittstelle Kunst-Forschung-Wirtschaft. Ohne Berührungsängste beschreitet er immer wieder neue Felder von Kreativität. So findet man seine Arbeiten im Museum genauso wie im öffentlichen Raum, im TV, am Flughafen oder im Wellness-Tempel ...

 

Im Zentrum seines Schaffens stehen neue Erfahrungsräume, die auf die Öffnung der menschlichen Wahrnehmung abzielen. Originelle Ästhetik, unmittelbare Sinnlichkeit und ein hoher Grad an Exklusivität verleihen diesen Erfahrungsräumen ihren besonderen Reiz.

 

sha. wurde national und international mehrfach ausgezeichnet.

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt

Musikerziehung, Geschichte

1990 - 1995

Komposition und Musiktheorie

1992 - 1995

elektroakustische und experimentelle Komposition

1992 - 1995

Medienkomposition und angewandte Musik

1995

Diplom mit Auszeichnung

1995 - 1996

Studienaufenthalt

Kompositionsseminare und -workshops mit Kurt Huber, Tristan Murail, James Tenney und La Monte Young

Workshop für Komposition

Teilnahme

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1992

seitdem Realisierung experimenteller Arbeiten und Performances

1995

Beschallung des Donaukanals und "lärmeditationsraum" (mit dem Klangkünstler GTT)

2000

Gestaltung der Sonossphere

2001

Realisation von "Klangellipse ID" am Dornerplatz Wien im Rahmen eines Kulturprojekts der EU und im Auftrag der Stadt Wien

Forschungsinstitut für auditives Gestalten: Gründungsmitglied und Vorstand

Musiktheaterproduktionen, Videoarbeiten, mono-mediale und telematisch vernetzte Arbeiten

selbständiger Unternehmer, Leitung der eigenen Design-Firma

zahlreiche Studien- und Forschungsreisen (TU Berlin, ZKM Karlsruhe, STEIM Amsterdam, UPIC Paris, CIRM Nizza)

Weiterentwicklung des Projekts "the wholy rooms"

Kooperationen mit ORF, WDR, BR, ARTE, Radio France, EBU

internationale Tätigkeit als Vortragender und Kreativberater

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerkOrganisationOrt

a.v.e. Festival Arnhem

Diagonale Salzburg

Festival Futura Crest

Fundaçào Universidad de Brasilia

 

 

Rostrum Rotterdam

Sonic Circuits Toronto

Tage der neuen Musik Sofia

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
2002

Österreichischer Museumspreis

2003

Wiener Künstlerhaus: Österreichischer Preis für Kunst im öffentlichen Raum ("Pfann-Ohmann-Preis")

Erwin-Schrödinger-Forschungspreis

Internationaler Wettbewerb PRATER NEU: Prämierung (u.a. Konzept für interaktiven Skulpturengarten im Prater)

Max-Brand-Preis: Preis für Elektronische Musik

Carl Maria von Weber Preis

Wiener Wirtschaftsförderungsfonds: Siegerprojekt bei Ausschreibung "Creative Industries" für innovative Projekte an der Schnittstelle "Art & Science"

Auszeichnungen der Forschungsaktivitäten

diverse Arbeitsstipendien und Förderungen

Preisträger beim Casablanca-Wettbewerb mit

Staatsstipendium für Komposition

Theodor-Körner-Preis für Wissenschaft und Kunst

Pressestimmen

1. Juli 1998

"Summer" eine Klanginstallation im Wiener Theseustempel: das Internet einmal nicht als Freund und Helfer sondern als Last. [...] ähnlich wie bei "Deep Blue" von Sam Auinger und Robert Adrian [...] wird man auch bei "summer" von sha. + burkhardt in eine Klangwelt hineingestellt. Nur: Hier herrscht nicht einmal die Illusion man könnte sie hier und jetzt manipulieren, kontrollieren. Sie wird von außen gesteuert. [...] "Übersetzung von Zeitstrukturen in sinnliche Klangphänomene" verheißt die Beschreibung in der üblichen vollmundigen Ars-Electronica-Sprache. Das Werk schildert genau das Scheitern dieser "Übersetzung" im Zufälligen, auch mit Mühe. Auch im Internet (residence.aec.at/summer) ist der "jeweils aktuelle Raumzustand" meist nicht aufrufbar: Das Netz ist überlastet. Eine gerade durch ihre Beschränkung - egal ob freiwillig oder durch das Medium erzwungen! - kluge Installation.

Die Presse (Thomas Kramar)

Diskografie, Projekte

Diskographie:

  • 2002: Katalog "sounds good", Brandstätter Verlag, Wien
  • 2000: CD "evolution machine", Haus der Musik Edition, Wien
  • 1999: CD "stimmen gottes", ORF Ö1 Edition, Wien
  • 1997: CD "living room music", ORF Ö1 Edition, Wien