Roidinger Adelhard

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 Sound Barrier - Eine Schallmauer - Komposition, Interaktion, Improvisation, Computer controlled electronic devices 1996
2 Inorganic Dances 1996 16m
3 Bass Proceedings Graz Nr. 2 1995 20m
4 Recursion - Interaktive Performance zwischen Kontrabass und Computer 1995 16m
5 Bass Proceedings Graz 1994 30m
6 Undine - Computergraphik 1994
7 Aquaphon 1993 15m
8 Reise in die Arktis - Musik für das Großglockner-Museum 1993 40m
9 Dreams of Fire 1993 8m
10 Music for Bass-Spears, Reeds and Computer - Musik für den Fernsehfilm "Gesichtszüge, eine Sonderfahrt mit den Grazer Architekten" 1991 45m
11 Automaten - Komposition mit Textmaterialien aus dem Gedicht "Automat" von Hans Magnus Enzensberger 1990 9m
12 Hintergründe, Zwischenräume, Hexagone - Improvisationen für Streichtrio, Schlagzeug, Kontrabass und Tonband 1990 32m
13 Flutebreeze 1990 6m 50s
14 Siamesic Sinfonia 1989 14m
15 Baßspeerwürfe 1989 9m 50s
16 Resonance Dance 1988 14m 57s

Allgemeine Information

Geburtsdatum:  28. November 1943
Geburtsort:  Windischgarsten
Geburtsbundesland: 
Nationalität: 

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt

Vertiefung seit seinem 16. Lebensjahr

1960 - 1967

Studium der Architektur

1965 - 1972

Studium

1965 - 1972

Studium Jazz-Komposition (Janesz Gregorz)

1968

Hornsey College of Art London: Advanced Architecture and Design Studies

1992

Studium der Computermusik

1996

Studium der Computermusik

musikalische Ausbildungen in Klavier, Geige, Gitarre und Kontrabass

weitere Studien in Qigong (New York City, Österreich, Frankreich), Antroposophie, Schamanismus (Österreich, Peru), traumatischer und transpersonaler Therapie (München)

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1969

seitdem Bassist mit Joachim Kühn und Eje Thelin

1971 - 1975

Bassist in Hans Koller's Band "Free Sound"

1976

seitdem Unterricht in dem von ihm initiierten transdisziplinäre Fach "Kybernetische Methoden der Gestaltung" für Architektur-Studierende

1976

Gründung des European Jazz Consensus (zusammen mit Alan Skidmore, Gerd Dudek und Lala Kovačev)

1982

Aufbau des eigenen Computer-Art-Studios Acroasis

1988

seitdem Leitung der von ihm selbst neu eingerichteten und aufgebauten Abteilung "Jazz und Contemporary Music"

1994

seitdem Leitung der "Abteilung für Musik und Medientechnologie"

Arbeit als Jazzkünstler, Komponist und Jazzpädagoge in ganz Europa

Aufnahmen und Bandprojekte u.a. mit George Russell, Woody Shaw, Charlie Mariano, Wolfgang Dauner, Paul Lovens, Peter Brötzmann, Albert Mangelsdorff, Barre Phillips, Mal Waldron, Kenny Clarke, Terje Rypdal, John Surman, Trevor Watts, Joachim Kühn, Radu Malfatti, Harry Pepl, Hans Koller, Werner Pirchner, Anthony Braxton, David Friedmann, Maria Joao, Joelle Léandre, Peter O'Mara

Auftritte als Jazz-Artist (Kontrabass, Electric Bass) mit international bekannten Musikern

breites musikalisches Betätigungsfeld: Auftritte mit Sinfonieorchestern, Free Jazz, Solokonzerte mit Computer und visuellen Komponenten

Leitung

Soloprojekt mit 6String Electric Bass und Nonlinear Algorithmic Live Electronics

Teilnahme bei vielen Jazzfestivals

Verfasser von Unterrichtswerken für Kontrabass und Elektrobass (Universal Edition Wien) sowie über Jazzimprovisation und Pentatonik (advance music, Rottenburg)

zahlreiche Plattenaufnahmen

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerkOrganisationOrt
1993

ICMC Glasgow

1996
1999

Cite des Sciences et de l'Industrie de la Villette

Aufträge (Auswahl)

ZeitraumAuftragWerkAuftraggebende OrganisationAuftraggebende Person
1996

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1961

Solopreis für Kontrabass beim 2. Festival

1988

Anerkennung für Computermusik im Rahmen des Prix Ars Electronica

1988

Dr. Ernst Koref-Kompositionspreis (zusammen mit Anna G. Wagner, Textteil)

1990

Stipendien für Studienaufenthalte im Rahmen der internationalen Computermusik-Konferenzen in Glasgow

1991

Stipendien für Studienaufenthalte im Rahmen der internationalen Computermusik-Konferenzen in Montreal

1992

Stipendium für Computermusik-Studien

1995

Stipendien für Studienaufenthalte im Rahmen der internationalen Computermusik-Konferenzen in Banff/Kanada

1996

Stipendium für Computermusik-Studien

1996

Anerkennung für Computergrafik (zusammen mit A.G. Wagner) im Rahmen des Prix Ars Electronica

1997

Landeskulturpreis für Musik

Diskografie, Projekte

Diskografie (Auswahl):

  • 2002: European Jazz Ensemble - 25th Anniversary (mit Charlie Mariano, Conny Bauer, Ali Haurand, Daniel Humair u.a.)
  • 1995/1996: electronic access - Komposition/Improvisation/Interaction
  • 1990-1994: Lines (mit Urs Leimgruber und Fritz Hauser)
  • 1989: Anthony Braxton: 6 Compositions (mit Tony Oxley)
  • 1984: Computer Jazz Project I (mit Peter Gröning und Gerhard Laber)
  • 1982: Schattseite (mit Aina Kemanis, Heinz Sauer, W. Pirchner, H. Pepl und Michael Di Pasqua)
  • 1974: Hans Koller: Kunstkopfindianer (mit Wolfgang Dauner, Zbigniew Seifert und Janusz Stefanski)