Hermann Sulzberger
KünstlerInname/Pseudonym: Hesul
Genre:

Foto: Maruschka GesmbH ©

Sulzberger Hermann

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung Notenshop
1 Vater unser - für vierstimmig gemischten Chor 2008 ~ 7m
2 Trio - für drei Violoncelli (zweite, gültige Fassung) 1999 ~ 7m
3 Eine kleine Küchenmusik - Rondo für Kammerensemble, Küchengeschirr und Schlaginstrumente - einschließlich dem Gedicht "Lied ohne Titel" von Jutta Schrutz 1996 ~ 8m
4 Albumblatt für Verena - für Klavier 1991 ~ 2m
5 Hymnus - nach Psalmentexten für Chor, Orgel und Kammerorchester 1989
6 Klangmixturen - für achtstimmigen Knabenchor 1989 ~ 5m
7 Präludium, Fuge und Phantasie - über eine aus einem Thema Johann Sebastian Bachs zusammengestellte Reihe für Gitarre 1988 - 1989 ~ 7m
8 De colores - für Orgel (im liturgischen Gebrauch) 1988 3m - 7m
9 Streichsextett 1987 - 1988 ~ 17m
10 Kleine Partita über "Es ist genug" - für Orgel 1986 ~ 5m
11 Trio - für drei Violoncelli 1986 ~ 6m
12 Etüde - für Violoncello 1985 ~ 4m
13 Concertino - für Violoncello und Orchester 1985 - 1986 ~ 11m
14 Fünf Lieder - nach Gedichten von Heidrun Kowarik-Schöbitz für Mezzosopran und Kammerensemble 1984 ~ 15m
15 Symphonische Skizzen - für großes Orchester 1983
16 Stück - für Schlagwerk 1983
17 Volksliedsätze - nach Liedern aus fünf Jahrhunderten für zwei Violinen und Violoncello 1983 ~ 15m
18 Ein Weihnachtslied - nach dem Gedicht von Christian Morgenstern für gemischten Chor 1982 - 1984 ~ 3m
19 Stück - für sieben Blechbläser 1981
20 Toccata - für Blechbläserquintett 1981 - 1982

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1957
Geburtsdatum:  12. Juni 1957
Geburtsort:  Wien
Geburtsland: 
Nationalität: 

Hermann Sulzberger wurde als Sohn von aus dem niederösterreichischen Weinviertel stammenden Eltern in Wien geboren. Dort begann er nach den Pflichtschuljahren seinen Ausbildungsweg zunächst mit der Absolvierung eines Lehrberufes (Industriekaufmann), bis er 1973 seinen ersten Musikunterricht (Konzertgitarre, Alt-Blockflöte, Musiktheorie) erhalten konnte. In der bald darauf folgenden Studienzeit an der Wiener Musikhochschule und am Diözesankonservatorium konnte er das Studium "Tonsatz/Komposition", "Kirchenmusik" (C-Prüfung) und die Lehrgänge für Medienkomposition, Ton(studio)technik und Kulturelles Management sowie einen zweiten Lehrberuf (Musikalienhändler) abschließen. Seit seiner Sponsion zum "Magister artium" (1987) arbeitet der freischaffend tätige und mehrfach ausgezeichnete Komponist unter anderem für Auftraggeber wie die Alban-Berg-Stiftung (anläßlich des 100. Geburtstags von Alban Berg) oder die Stadt Wien. Sein musikalischer Werdegang ist eng verknüpft mit der Beschäftigung mit religiösen Themen. Seit dem Jahr 1992 ist er vor allem als musikwiss.-bibl. Nachlaßbearbeiter und Datenbankbetreuer ("Nachlaß- und Autographenkatalog") in der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek tätig, seit 1996 widmet er sich regelmäßig seiner EDV-mäßigen Weiterbildung, wodurch es ihm unter anderem möglich wurde, seit etwa 1999 die eigenen Musikdrucke im Selbstverlag herauszugeben.

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1972 - 1975

Berufsschule für Industriekaufleute: Industriekaufmann

1978 - 1980

Lehrgang für Medienkomposition

1979 - 1982

Lehrgang für Tontechnik

1980

Abschluss Lehrgang für Medienkomposition

1980 - 1986

Tonsatz (Musiktheorie)/Komposition

1980 - 1986

Tonsatz (Musiktheorie)/Komposition

1981 - 1987

Kirchenmusik C-Prüfung

1982

Abschluss Lehrgang für Tontechnik

1982 - 1985

Lehrgang für Kulturelles Management

1986 - 1987

musikwissenschaftliches Ergänzungsstudium, Mag.art

1989

Ergänzungsprüfung zum Lehrberuf "Musikalienhändler"

musikalische und spirituelle Fortbildungsseminare

Webdesign und Java Script bzw. allgemeine EDV-Studien

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1987

seither freischaffender Komponist

1990 - 1994

TB-Delegierter für den Bereich "E-Musik"

1992 - 2016

wissenschaftlicher Bearbeiter von vorwiegend zeitgenössischen Handschriften; Datenbankbetreuung "Nachlaß- und Autographenkatalog" (NAK), Tonträgerkatalogisierung in der Österreichischen Verbunddatenbank, Retrokatalogisierung

1994

seither Vorstandsmitglied der Fachgruppe "Komposition"

journalistische Tätigkeit

Privatunterricht (Musiktheorie und Klavier)

Projekt "ASVG-Sozialversicherung für freiberufliche Musikschaffende"

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerkOrganisationOrt

verschiedene Aufführungen in Österreich, Deutschland, Finnland, USA (Massachusetts) und Japan

Aufträge (Auswahl)

ZeitraumAuftragWerkAuftraggebende OrganisationAuftraggebende Person

anlässlich des 100. Geburtstages von Alban Berg

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1987

Förderungspreis für

1989

Anerkennungspreis für Musik

1989

Förderungspreis (Musik)

1990

2. Internationalen Kompositionswettbewerb für Gitarre Berlin: Wahl in die Gruppe der sechs besten Teilnehmer für

Begabtenstipendium

Europastipendium

Stilbeschreibung

Es widerstrebt mir, Musik mit Worten zu beschreiben. - Wahrscheinlich, weil diese "geordneten Schwingungen" dem Wesentlichen im Leben so nah kommen. Mein Kompositionsstil ist am ehesten mit "freitonal" zu benennen (Gesinnungswandel vorbehalten, aber nicht zu erwarten).

Hermann Sulzberger, 1994

Pressestimmen

1998

[...] HERMANN SULZBERGER wurde 1957 in Wien geboren, studierte [...] Christoph Stradner interpretierte Sulzbergers sensibel gefärbtes Concertino für Violoncello und Orchester op. 6 mit ausgesprochen schönem Ton, sehr einfühlsam sowie in den rhythmischen Solostellen stets sicher und wirkungsvoll. [...] 

Österreichische Musik-Zeischrift (U.-D. Soyka) 

1994

HERMANN SULZBERGER, freischaffender Komponist, der für sein musikalisches Werk bereits mehrfach ausgezeichnet wurde, ist seit zwei Jahren in der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek mit der Bearbeitung von vorwiegend zeitgenössischen Musikhandschriften beschäftigt. Im Oktober wird im Rahmen eines Austauschkonzertes der Wiener Musikhochschule mit der finnischen Sibelius-Akademie anläßlich des 100. Geburtstages von Alban Berg das Streichsextett op. 12 zur Aufführung gelangen, an dessen Zustandekommen der 36jährige Komponist maßgeblich beteiligt ist.

Bezirkszeitung - Stadt Journal

29. August 1991

[...] Ein durchwegs famoses Stück ist hingegen das 'Concertino für Violoncello und Orchester op. 6' von Hermann Sulzberger. Im ersten Satz, der wie eine begleitete, erweiterte Kadenz anmutet, kann der Cellist seine Technik zeigen, der langsame zweite Satz offenbart eine kantabel-meditative Musik von großer Intensität, und das Finale pocht rhythmisch virtuos auf eine Gottfried-von-Einem-Nachfolge, ehe sich der Ausklang wieder der ruhigeren Teile besinnt. Erweitert tonale Harmonik verbindet sich in diesem blendenden Stück mit einfallsreicher, stets geschmackvoller Melodik. Und Solist Rudolf Leopold hatte obendrein Gelegenheit, seine verblüffenden Cellokünste ins rechte Licht zu stellen. [...]

Wiener Zeitung (E. Baumgartner)

1989

[...] Der Abend wurde, nach einleitenden Worten von Dipl.-Ing. Geyer von der Musikalischen Jugend, mit dem Trio für drei Violoncelli op. 11 von Hermann Sulzberger eröffnet (Ausführende: Rudolf Leopold, Edda Breit, Ursula Hielscher), einem dreiteiligen Eröffnungsstück (Intrada I, Air, Intrada II), das sich stilistisch an alten Formen sowie Ausdruckswerten orientiert und die drei instrumentengerecht eingesetzten Celli in zweifacher Weise 'konzertieren' läßt: einerseits in der ursprünglichen Form des 'concertare' gleichberechtigter Instrumente, andererseits in neuerem Sinn als Gegenüberstellung eines kantabel eingesetzten Soloinstrumentes mit Begleitinstrumenten. [...]

Österreichische Musik-Zeischrift (Ingrid Fuchs)

7. Dezember 1988

JUNGE KOMPONISTEN [/] Die Musikalische Jugend, der österreichische Komponistenbund und die Alte Schmiede veranstalten zwischen Dezember '88 und Juni '89 einen Zyklus 'Junge österreichische Komponisten', bei dem insgesamt 17 Komponisten zu Ton und Wort kommen. Diskussionsleiter aller vier Abende ist Gerhard Track. Eröffnet wird der Zyklus heute am 7. Dezember in der Alten Schmiede mit einem kleinen Cello-Wettstreit ('Cellolites') zwischen Hermann Sulzberger mit seiner 'Intrada für drei Violoncelli' und Rudolf Hinterdorfer, der eine Cellosonate gewählt hat. [...]

Arbeiter-Zeitung / Tagblatt

Kontakt, Links

Sprache:  Deutsch, Englisch
Adresse:  Sautergasse 42/2/10, 1170 Wien, Österreich
Telefon:  ++49 (1) 4858277
E-Mail :  hesulataon [dot] at
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