Gitarre (1), Synthesizer (1), Fagott (1), Stimme (1), Violoncello (1), Kontrabass (1), Schlagwerk (1), Elektronik
Beschreibung
"Ein genreübergreifendes musikalisches Werk, inspiriert von wahren Begebenheiten ist „Indigo“. Ein Taifun schlägt mit aller Wucht gegen die Küste von Paxos und Antipaxos südlich von Korfu, Griechenland, nachts von 7. auf 8. August 2015 und katapultiert einen 14 Meter langen Katamaran namens INDIGO mit 3 befreundeten Familien an Bord in Seenot. Eine unsichtbare, übermächtige Hand greift von tief unten im Meer und wirbelt die stille Wasseroberfläche auf. Indigo hebt sich über den Meeresspiegel und senkt sich wieder in einem ächzenden, turbulenten Rhythmus. Eine unerbittliche symphonische Klangkulisse von Wind und Wellen. Ein wildes Schaukeln, Reiben und Quetschen von Kunststoff gegen die Granitfelsen folgt. Es dauert fast 4 Stunden bis Rettung eintrifft. In der absoluten Dunkelheit breitet sich ein bodenloses Gefühl von Hilflosigkeit aus. Das Werk Indigo ist der Autorität der Natur und den daraus resultierenden menschlichen Emotionen in Extremsituationen gewidmet. Eine musikalische Bildsprache zwischen Elektronischen Klängen, Komposition und Improvisation schildert die Turbulenzen. Jedes einzelne Instrument übernimmt symbolisch die Reaktion der Betroffenen an Bord."
2020 Konzertzyklus „whir“. In: mica-Musikmagazin.
Uraufführung
11. Dezember 2020 - Wien, Musikverein Wien - Gläserne Saal
Veranstaltung: whir II
Mitwirkende: Melissa Coleman (Violoncello, Windrad, Komposition), Maria Gstättner (Fagott, Stimme), Martin Siewert (Gitarre, Synthesizer), David Christopher Panzl (Schlagwerk), Roman Britschgi (Elektronik, Bass)
Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 20. 5. 2026): Coleman Melissa . INDIGO – Against the waves (Gegen die Wellen). In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/215270 (Abrufdatum: 25. 5. 2026).