Dostal Franz Eugen

Vorname
Franz Eugen
Nachname
Dostal
erfasst als
KomponistIn
Genre
Neue Musik
Geburtsjahr
1935
Geburtsort
Wien
Geburtsland
Österreich
Ausbildung
1944 Wiener Sängerknaben Wien Sängerknabe
1948 - 1956 mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Wien Dirigieren Schmid Reinhold
1948 - 1956 mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Wien Komposition Marx Joseph
1948 - 1956 mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Wien Komposition Schiske Karl
1948 - 1956 mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Wien Orgel Walter Karl
1953 - 1954 Wien Schauspielschule Krauss: Regie
1953 - 1954 Wien Schauspielschule Krauss: Schauspiel
1968 - 1970 Universität Wien Wien Musikwissenschaft
1968 - 1970 Universität Wien Wien Theaterwissenschaft

Tätigkeiten
1953 - 1954 Wien Maturaschule Dr. Roland: Lehrauftrag für Musik
1953 - 1981 Assistent von Karl Böhm
1956 - 1964 Wien Der Opernfreund: Herausgeber und Chefredakteur
1957 Wien Convivium Musicum Vindobonensis: Mitbegründer
1960 - 1961 Gesellschaft für Musiktheater Wien Veranstaltungsleiter
1962 Stadt Salzburg Salzburg Mitorganisator des Salzburger Opernpreises
1963 - 1969 Musikproduktion, Drehbuch und Regie bei einer Reihe von Fernsehfilmen
1964 - 1971 Wiener Staatsoper Wien Dramaturg und Abendspielleiter
1964 - 1971 Konzertorganisator, Indendant, Generalsekretär, Regisseur und Juror
1965 Gesellschaft für Musiktheater Wien Präsident
UNESCO - United Nations Educational, Scientific an Cultural Organisation Wien österreichischer Delegierter im Internationalen Theaterinstitut

Auszeichnungen
1980 Amt der Wiener Landesregierung Silbernes Verdienstzeichen
1989 Verleihung des Berufstitels "Professor"

Stilbeschreibung

Ausgangspunkt der meistaufgeführten Werke ist das Wort, zu dessen Ausdeutung häufig strenge kontrapunktische Formen herangezogen werden. Dies führt bis zur Synthese von Lied- und Fugenform, in Liederzyklen inhaltlich zu Monodramen und jüngst zu Duetten und Quartetten, musikalisch zur Anordnung der einzelnen Gesänge gleich den Sätzen einer Symphonie, mit satzübergreifender Thematik, aufbauend auf Quarten-Harmonik und undogmatischer Zwölfton-Technik, die dann manchmal auch "nur" eine Elfton-Technik sein kann, wenn es die vom Gefühl für Stimmungen und nicht vom Kalkül geleitete Kompositionsweise verlangt.

 

Franz Eugen Dostal, 1994

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 23. 2. 2020): Biografie Franz Eugen Dostal. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/52788 (Abrufdatum: 22. 9. 2021).