Schreiner Franz Nono

Vorname
Franz Nono
Nachname
Schreiner
erfasst als
KomponistIn
AusbildnerIn
AutorIn
Genre
Neue Musik
Geburtsjahr
1948
Geburtsort
Voitsberg
Geburtsland
Österreich
Ausbildung
mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Wien Diplom
Universität für Musik und darstellende Kunst Graz Graz Diplom
mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Wien Kapellmeisterausbildung Swarowsky Hans
Universität für Musik und darstellende Kunst Graz Graz Kapellmeisterausbildung Heider Max
Universität für Musik und darstellende Kunst Graz Graz Komposition Eröd Iván

Tätigkeiten
1972 - 1977 Musikschule Kindberg, Kindberg: Klavierlehrer
1972 - 1977 Franz-Schubert-Musikschule der Stadt Fürstenfeld Fürstenfeld Klavierlehrer
1973 Weststeirisches Kammerorchester: Leitung
1978 Musikschule der Marktgemeinde Ligist, Ligist: Leitung
1986 - 1989 Universität für Musik und darstellende Kunst Graz Graz Lehrauftrag
1992 Universität für Musik und darstellende Kunst Graz Graz Lehrauftrag
1994 Universität für Musik und darstellende Kunst Graz Graz Lehrauftrag
1994 Steirische Singwoche Leoben Leitung
Arbeitsgemeinschaft Steirischer Singkreise: Geschäftsführer
Singkreis Ligist, Ligist: Leitung
Pianist
Verfasser von Gedichten, Erzählungen, Novellen und Lesungen
STB - Steirischer Tonkünstlerbund Graz Vorstandsmitglied

Aufführungen (Auswahl)
JESS Trio Wien Wien
Wiener Konzerthaus Wien
Musikverein Wien - Gesellschaft der Musikfreunde in Wien Wien
Steirische Singwoche
Ensemble Prisma
Bukarest Lyceum Strings Bukarest
Pueblo Symphony Orchestra
mit Interpreten wie Walter Kamper
diverse Aufführungen im In- und Ausland: Österreich (Steiermark, Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg), Italien, Ungarn, Belgien, Rumänien

Auszeichnungen
1981 Stadt Hartberg: Kunstpreis
2001 Republik Österreich Ernennung zum Professor durch den Bundespräsidenten

Stilbeschreibung

Da Kunst stets kommunizieren soll, bemühe ich mich, in meinem Stil durchaus herkömmliche Elemente und Klangbilder zu verwenden, wobei deren Verarbeitung aber die Werke stets als Kinder ihrer Zeit erkennen läßt. Es ist mir ein Anliegen, den Zuhörer zu erfreuen und zu erbauen. Ich komponiere größtenteils in traditioneller Dur-Moll-Tonalität, die frei behandelt und erweitert wird, wobei ich stets bestrebt bin, für den Durchschnittszuhörer verständlich zu bleiben, ohne deshalb harmlos-gefällig zu sein. Die Strukturen orientieren sich ebenfalls an traditionellen Schemata wie Sonatenhauptsatz-, Rondo- oder Variationenform, zu denen natürlich auch frei entwickelte Formen kommen. Die meisten meiner Werke verdanken ihre Entstehung konkreten Anlässen (Konzerten). Ein breites Spektrum nehmen dabei jene Werke ein, die für den Gebrauch in der Musikschule geschrieben wurden. Viele der Kompositionen waren für Laienensembles gedacht und sind deshalb in ihrem Schwierigkeitsgrad diesen Gruppen angepaßt.

Franz Nono Schreiner, 1994

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 23. 2. 2020): Biografie Franz Nono Schreiner. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/71314 (Abrufdatum: 25. 9. 2020).