Burkali Theodor

Vorname
Theodor
Nachname
Burkali
erfasst als
InterpretIn
KomponistIn
Genre
Neue Musik
Instrument(e)
Klarinette
Saxophon
Geburtsjahr
1975
Geburtsort
Györ - Ungarn
Geburtsland
Ungarn

Mit freundlicher Genehmigung von Theodor Burkali ©

Theodor Burkali ist sowohl als Klarinettist als auch als Komponist auf den europäischen Bühnen wie dem Concertgebouw in Amsterdam, dem Wiener Konzerthaus, der Queens Hall in Edinburgh, der Krakauer Philharmonie u.a. präsent. Konzerte, Rundfunk- und Fernsehproduktionen führten ihn ausserdem in die USA und nach Asien. Er war bei der Einspielung mehrerer CD's beteiligt.
Seine musikalische Ausbildung erhielt er am Konservatorium Györ, an der Franz Liszt Akademie in Budapest, dem Salzburger Mozarteum und bei verschiedenen Meisterkursen. 2005 promovierte er ("Neue Klangeffekte und Spieltechniken auf der Klarinette") und erhielt den akademischen Titel Dr. phil. mit einstimmiger Auszeichnung. Er ist Gründer und Mitglied der Ensembles "ChronoLudens" und des "Trio Resonanz" und wirkte bei weiteren Orchestern sowohl im Ensemble als auch als Solist mit.


Ausbildung
1990 - 1994 Györ - Ungarn Konservatorium Györ: Komposition und Klarinette
1997 - 2001 Universität Mozarteum Salzburg Salzburg Klarinette Rieder Emil
1999 Franz-Liszt-Musikakademie Budapest Budapest Künstlerdiplom mit einstimmiger Auszeichnung (Béla Kovács)
2001 Paris Académie de musique du XXiéme siécle: ausgewählter aktiver Teilnehmer mit dem Ensemble Intercontemporain unter den Dirigenten Jonathan Nott und Myung-Whun Chung
2001 Universität Mozarteum Salzburg Salzburg Magisterium, Diplom mit einstimmiger Auszeichnung Klarinette Rieder Emil
2005 Universität Mozarteum Salzburg Salzburg Dissertation: "Neue Klangeffekte und Spieltechniken auf der Klarinette", Promotion
Meisterkurse bei Franco Donatoni, Giya Kanchelli (Komposition)
Meisterkurse bei Jean-Pierre Baraglioli, Michiel Oldenkamp, Eugene Rousseau Saxophon
Meisterkurse bei Kálmán Berkes, Francois Benda, Sabine Meyer und Michel Portal Klarinette

Tätigkeiten
1992 - 1995 Györ - Ungarn Györer Klarinettenensemble
1994 - 1997 Budapest Jugendphilharmonie des ungarischen Rundfunks und Fernsehens (1. Klarinette)
1995 - 1997 Budapest Budapest Saxophonquartett
1999 - 2006 Aspekte New Music Ensemble Salzburg
2003 - 2008 Ensemble Acrobat für Neue Musik
2008 oenm . oesterreichisches ensemble für neue musik seitdem Mitglied des Ensembles
Universität Salzburg Salzburg Einführung in Tonschnitt- und Kompositionssoftware
Musikum Salzburg / Salzburger Musikschulwerk Salzburg Lehrer für Klarinette und Saxophon
zahlreiche Gastvorträge, u.a. an der Universität Edinburgh, Universität Mozarteum Salzburg, Goethe Institut Belgrad, Konservatorium Györ etc.

Aufträge (Auswahl)
SBOK - Symphonisches Blasorchester Klagenfurt
Aurelia Saxophonquartett Ensemobile II - für Saxophonquartett
Jubal Trio Ensemobile I./1. Für Flöte Klarinette, Klavier Violoncello
Symphonisches Blasorchester der Musikakademie Franz Liszt Budapest
Salzburger Junge Philharmonie EXIT
Tauriska-Festival, Werkstatt im Fluss IUVARUS - für großes Orchester und 2 Frauenstimmen
Bottroper Kammerorchester Prosper II - für Ensemble
I Sinfonietti Chronoludium Nr. 2 für Streichquartett
Salzburger Dommusik Musik zum Gottesdienst - für gemischten Chor, Klarinette und Orgel
Theater bodi end sole Café Kosmos - Musik zum Thetaterstück Café Kosmos
Salzburger Junge Philharmonie Klezmorim - für großes Orchester
Bottroper Kammerorchester Hymnus pro lumen - für Klarinette, Streichquartett und Streichorchester
Györer Festivalbüro Elan - für 4 Schlagzeuger
Kulturverein Schloß Goldegg Fangspiel - für 3 Klarinetten, 1 Alt-Klarinette und 1 Bass-Klarinette
ARBOS - Gesellschaft für Musik und Theater Verbunkos - Choreographisches Konzertstück für Bläserensemble
ARBOS - Gesellschaft für Musik und Theater Manöver 2007 - Choreographisches Konzertstück für Bläserensemble

Auszeichnungen
1988 bis 2004: mehrere Erste Preise bei nationalen Musikwettbewerben in Ungarn
1994 Jahresstipendium für Musik der Stadt Györ
1996 Jeunesses Musicales International Dritter Preis bei einem internationalen Wettbewerb in Bukarest
1997 Nationaler Wettbewerb für Kammermusik (Budapest): Erster Preis
1998 Boosey & Hawkes Sonderpreis des Verlages
1999 Young Artist Competition Oostende (Belgien): Dritter Preis
2000 Yamaha Music Foundation: Erster Preis beim Musiker- Wettbewerb mit dem 1. Satz des Konzerts in A-Dur (W.A. Mozart) und einem eigenen Stück Capriccietto
2001 Bundeskanzleramt Österreich Kunst und Kultur Würdigungspreis
2002 Theodor Körner Fonds Förderpreis (für kompositorische Tätigkeit)
2003 Stadt Salzburg Arbeitsstipendium
2004 Franz Josef Reinl Stiftung Dritter Preis beim Wettbewerb der Stiftung (Komposition)
2004 Amt der Salzburger Landesregierung Förderpreis (Jahresstipendium)
2007 Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V. als Mitglied des Österreichischen Ensembles für neue Musik für die Interpretation des Werkes "Umdüstert" von Jörg Widman
2010 Bundeskanzleramt Österreich Kunst und Kultur Arbeitsstipendium

Stilbeschreibung

 

Polyrhythmische (A)TOmiNimAL Art


Pressestimmen

 

 

19. November 2007

 

Er ist in Bottrop kein Unbekannter. Denn für die Märchentage legte er bereits eine Komposition vor. Nun folgte eine weitere Uraufführung: "Hymnus pro Lumen", Hymne über Licht, über Leuchten. Das lässt sich auch sakral auslegen. Burkali fühlt sich in die Welt der amerikanischen Minimal-Musik (Philipp Glass, John Adams) ein. In ihr kreist virtuos, variationsreich auf harmonischem Boden eine knappe Floskel um einen Fixpunkt. In den drei Sätzen breitet sich lyrischer Zauber aus - mit Burkali als souveräner Klarinettist, der mit sanfter Beharrlichkeit den Dialog mit Quartett/Orchester aufnimmt und durchhält. Starker Beifall! 

WAZ - Westdeutsche Allgemeine Zeitung 

 

17. November 2007

Diesen Bilderbogen hat Theodor Burkali mit großem handwerklichem Können ausgemalt. Am besten gelingt ihm dies, wenn Hackbrett, Zither, Ziehharmonika, Harfe und Cembalo mit sanften Streicherklängen und pointiertem Schlagwerk romantisch-minimalistische Volksmusikklänge erzeugen - da entsteht eine ganz eigene, verführerische Klanglichkeit. Das ist der große Zauber der Wiederholung, der noch lange nicht verblasst ist. 

Drehpunktkultur (Gottfried Franz Kasparek) 

 

9. März 2006

Zuvor war Burkali schon in anderer Rolle angenehm aufgefallen: Als Solist in Mozarts Klarinettenkonzert, dem er sich mit auffallend weichem, geschmeidigem Ton und angenehmer Leichtigkeit näherte.

Salzburger Nachrichten (Thomas Hödlmoser)

 

9. März 2006

[...] es durfte gestaunt werden in der ausverkauften Großen Aula. Nicht enden wollender Jubel im Anschluss an eine Uraufführung gehört heute eher der Seltenheit an. Der ungarische Klarinettist, Komponist schien mit seinem Viersätzer "Klezmorim" den Nerv des Publikums beim Abo-Konzert der Jungen Philharmonie am Dienstagabend getroffen zu haben [...]

 

18. Mai 2005

Im Mittelpunkt des ausverkauften Abends stand eine Uraufführung, die der junge Ungar Theodor Burkali (als Klarinettist auch Mitglied des Orchesters) schrieb. "Prosper II" - eine Hommage an den Ort, den Bergbau, die Arbeit unter Tage. [...] Er bedient sich einer tonal gebundenen Programm-Musik, integriert Bausteine aus "minimal music" und gemäßigter Moderne. Auch neue Instrumentaltechniken benutzt Burkali, um charakteristische Lautmalerei zu betreiben. Ein Stück, das sich zum halbtheatralischen Ereignis weitet - viel Beifall gab es.

WAZ - Westdeutsche Allgemeine Zeitung


Links Stormworks Europe, Musikverlag Ries & Erler Berlin

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 28. 4. 2020): Biografie Theodor Burkali. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/79206 (Abrufdatum: 28. 10. 2020).

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