Täubl Johann

Vorname
Johann
Nachname
Täubl
erfasst als
KomponistIn
AusbildnerIn
Genre
Neue Musik
Instrument(e)
Orgel
Geburtsjahr
1914
Geburtsort
Krieglach
Geburtsland
Österreich
Ausbildung
1945 - 1948 Johann-Joseph-Fux-Konservatorium des Landes Steiermark Graz Kompositionsunterricht Bloch Waldemar
1945 - 1948 Johann-Joseph-Fux-Konservatorium des Landes Steiermark Graz Unterricht bei Franz Illenberger Orgel
1956 - 1960 mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Wien Kompositionsunterricht Schiske Karl
Graz Grazer Lehrerbildungsanstalt

Tätigkeiten
1939 Volksschule Hieflau: Lehrer
1939 Volksschule St. Ilgen: Lehrer
1945 Krieglach Lehrer
1945 Krieglach Organist
1945 - 1980 Singkreis Krieglach Krieglach Leiter
1955 Krieglach Musikschule Krieglach: Mitbegründer
1955 - 1980 Krieglach Musikschule Krieglach: Leiter
1960 - 1976 Krieglach Volksschule Krieglach: Direktor
1964 - 1986 Krieglach Orchesterverein Krieglach: Leiter
1968 - 1975 Arbeitsgemeinschaft Steirischer Singkreise: Landesobmann

Aufführungen (Auswahl)
Grazer Symphonisches Orchester Graz
Singkreis Krieglach Krieglach
ORF/Landesstudio Steiermark Portraitsendung zum 70. Geburtstag

Auszeichnungen
1950 Amt der Steirischen Landesregierung Joseph-Marx-Preis
1952 Amt der Steirischen Landesregierung Joseph-Marx-Preis
1959 Steirisches Volksbildungswerk: Preis
1969 Steirischer Sängerbund Viktor-Zack-Medaille in Bronze
1973 Republik Österreich Verleihung des Titels Professor
1980 Marktgemeinde Krieglach: Ehrenring
1980 Amt der Steirischen Landesregierung Goldenes Ehrenzeichen
1980 Steirischer Sängerbund Viktor-Zack-Medaille in Silber
1984 Chorverband Österreich (ehemals Österreichischer Sängerbund) Walther-von-der-Vogelweide-Medaille
1986 Marktgemeinde Krieglach: Ehrenbürger
1990 Amt der Steirischen Landesregierung Großes Ehrenzeichen
1994 Amt der Steirischen Landesregierung Großes Goldenes Ehrenzeichen

Stilbeschreibung

Meine ersten Kompositionen waren weitgehend von der Spätromantik bestimmt, nach dem Unterricht bei Prof. Schiske komponierte ich auch im Stil der Dodekaphonie. Die späteren Werke sind wieder weniger in diesem Stil. Die Volksliedsätze sind dem alpenländischen Volkslied angepaßt. Wegen beruflicher Überlastung (Leiter einer Volksschule mit 15 Klassen und einer Musikschule mit 250 Schülern) hatte ich von 1960 an kaum Zeit zum Komponieren; daher die geringe Anzahl von Werken aus dieser Zeit.

Johann Täubl, 1990

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 23. 2. 2020): Biografie Johann Täubl. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/82550 (Abrufdatum: 27. 9. 2021).