Gritzner Ingmar

Vorname
Ingmar
Nachname
Gritzner
erfasst als
KomponistIn
MusikwissenschaftlerIn
Genre
Neue Musik
Instrument(e)
Perkussion
Geburtsjahr
1977
Geburtsort
Wien
Geburtsland
Österreich

Musikalische Erziehung bei Gerhard Lampersberg. Erste Kompositionsversuche ab 1994. Musik malen und zeichnen. Zweijähriger Aufenthalt am Landeskonservatorium Klagenfurt (Schlagwerk). Intensive Beschäftigung mit neuer Stabspielliteratur. Konzerte im In- und Ausland. Musikwissenschaft B.A.

Stilbeschreibung
"Der gebürtige  Kärntner Ingmar Gritzner, der übrigens der letzte Schüler des österreichischen Komponisten und Autors Gerhard Lampersberg war und auch Privatunterricht in Komposition bei Nader Mashayekhi erhielt , verfolgt in seinem Schaffen seit je her ungewöhnliche Wege. Alleine diese Tatsache stellt in der Neuen Musik noch keine Seltenheit dar, die höchst unkonventionelle, experimentelle detailverliebte  Art jedoch, mit welcher der 34-Jährige an die Sache herangeht, verblüfft immer wieder. „Musik machen kann man mit allem“, so ähnlich könnte wohl das übergeordnete Motto des Komponisten lauten, blickt man auf das „Instrumentarium“, welches in seinen Werken zum Einsatz kommt. So etwa Spieluhren, Dopplerflaschen, Schreibmaschinen und vieles mehr."
mica-Musikmagazin: INGMAR GRITZNER – MUSIKALISCHE PORTRÄTS 3 UND 4 (2011)

Ausbildung
Kärntner Landeskonservatorium, Klagenfurt: Perkussion
Universität Wien: Musikwissenschaft
Musikalische Erziehung (Lampersberg Gerhard)
Privatunterricht Komposition (Mashayekhi Nader)

Tätigkeiten
Ausstellungen seiner grafischen Partituren im Kulturstadel Maria Saal, im Musilhaus sowie in der Grünen Galerie in Klagenfurt

Aufführungen (Auswahl)
2005 Alte Schmiede Kunstverein Wien: Take two and call me in in the morning
2005 Wien: Le salon des amis
2006 Klagenfurt Schloß Emmersdorf
2007 Österreich Villa Falkenhorst, Thüringen
2007 Arnold Schönberg Center, Wien: Fünf Klavierstücke
2007 Alte Schmiede Kunstverein Wien - Berndt Thurner: Portrait-Konzert, u.a. milchsaftetüden
2008 Echoraum, Wien - Trio Lacroix-Moser-Sterev: der priester das weib und der beichtstuhl
2010 Musil-Institut, Klagenfurt: Vorstellung mit Schreibmaschinen und anderen Instrumenten dactylographie
2010 Wiener Konzerthaus: Fourmilliere
2011 Musil-Institut, Klagenfurt: das fleisch des feldes - für Soloperkussion, Erde, Kieferknochen, Ochsenziemer, Rinderknochen, Maiskolben, Steine, Rindersteaks, Faschiertes
2012 mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: portrait grigori perelman
2012 Offenes Kulturhaus Linz, Linz: there is nothing we can do about it.no.12 - für drei klaviere
2012 Luxemburg Nuit des Lampions: portrait hinmaton yalakit - solo performance
2012 Festival New Adits, Klagenfurt: tick trick und track
2013 Porgy & Bess, Wien: portrait mac gyver - für Spielzeughelikopter, Feuerzeug, Streichhölzer, Schwarzpulver, Schweizermesser, Spielzeugauto, Teppichkracher und kleine Trommel
2014 Schnittpunkte der Musik, Heiligenkreuz im Lafnitztal: der rockzipfel der fetten karin - für Klavier und Vibraphon
2016 impuls . Verein zur Vermittlung zeitgenössischer Musik, Graz
2016 Mürzzuschlag: portrait william s.burroughs
Eberstein - Österreich
Kulm am Zirbitz - Österreich
Or Chadash Synagoge, Wien

Auszeichnungen
2008 Republik Österreich: Staatsstipendium für Komposition
2013 Bundeskanzleramt Österreich Kunst und Kultur: Arbeitsstipendium

Pressestimmen
1. Dezember 2009
"Ich habe nun recht aufmerksam in Ihre Musik gelauscht und bin leider ratloser als zuvor."
Thomas Daniel Schlee

11. Juni 2005
"[...] in strenger Ordnung manchmal, in überraschender Vulgärbildlichkeit.
(über die Graphischen Partituren Ingmar Gritzners), Kleine Zeitung (Bernd Czechner)

10. April 2004
"Ein junger Komponist von verblüffender und spiritueller Kompromißlosigkeit [...]"
Kärntner Tageszeitung (Bertram Karl Steiner)

Literatur
2011 Ingmar Gritzner – Musikalische Porträts 3 und 4. In. mica-Musikmagazin