Quelle: www.raffaseder.com (ÖKB)

Raffaseder Hannes

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 zwischen.durch.daneben - für Streichorchester 2007 ~ 10m
2 imPuls für Streichorchester 2006 ~ 12m
3 schattenSPIEL 2004 ~ 10m 30s
4 bewegt! 2004 ~ 10m
5 simple stories 2003 ~ 1h 20m
6 verloren? - Fragment nach Wallenberg 2003 ~ 10m 30s
7 Sketches of Nowhere 2003 ~ 10m
8 staTdT_kunst 2002 ~ 1h 20m
9 s/T/ein 2002 ~ 1h 10m
10 Tango? 2002 ~ 9m
11 technoWALZ 2002 ~ 4m 30s
12 im fluss 2002 ~ 7m
13 E nd E 2001 ~ 4m
14 Natürliche Logik oder: Des Kaisers neue Kleider 2001 ~ 10m
15 2. Streichquartett (what gap?) 2001 ~ 15m
16 ... die Stunde schlägt 2000 18m
17 wenn die tropfen leben sind 2000 ~ 1h 10m
18 Different Faces 2000 ~ 10m
19 Sinfonietta 2000 ~ 22m
20 Windhauch 2000 ~ 10m
21 Nachts - (nach einem Text von Franz Kafka) 2000 ~ 10m
22 Tango? 2000 ~ 9m
23 frageZeichen 2000 ~ 9m
24 nach-gedacht 2000 ~ 12m
25 Die letzten Dinge 1999 ~ 13m
26 frühlingshaftes - (nach einem Gedicht von Andrea Winkler) 1999 ~ 10m
27 Kinda kriagn - (nach einem Mundartgedicht von Renate Pölmann) 1999 ~ 9m
28 Ein Streichquartett - (lost in cyberspace) 1999 ~ 12m
29 Workers Rhythm & Blues 1998 ~ 1h 10m
30 Vier Nachtstücke 1998 ~ 12m
31 Mobile II 1998 ~ 7m
32 Schön und lustig - (vier Lieder nach Gedichten von Erich Kästner) 1998 ~ 12m
33 ... mit leergetrommeltem Herzen... - (Liederzyklus nach Texten von Christine Lavant) 1998 ~ 30m
34 netta nia - (nach einem Mundartgedicht von Renate Pöllmann) 1998 ~ 6m 30s
35 alles was RECHT ist 1998 ~ 11m
36 ausKLANG 1998 ~ 8m
37 Mittersill 1998 1998 9m
38 Keine Fragen? (Bitte.Ja.Nein.Danke.) - Soloperformance für Sprecher, Klavier, Live Electonics, Noise objects und Tonband 1997 ~ 1h 25m
39 Im Land der letzten Dinge 1997 ~ 12m
40 Ich weiß 1997 ~ 12m
41 Fünf Episoden 1997 ~ 20m
42 Was bleibt? - (Lied ohne Worte) 1997 ~ 15m
43 Saxophonquartett '97 1997 ~ 7m
44 in Stille - AUFSCHREI! 1997 - 1998 ~ 12m
45 Inferno 1996 ~ 10m
46 Wendepunkt-Transformation 1996 ~ 5m
47 Trance 1996 ~ 10m
48 Picasso trifft Tapies in Freistadt - Tapies trifft Picasso in Freistadt 1996 ~ 20m
49 Mobile I 1996 ~ 13m
50 Der Lattenzaun 1996 ~ 4m 30s
51 TräumeZwischenRäume 1996 ~ 35m
52 Bettlerlied 1996 ~ 10m
53 Short story 1996 ~ 5m
54 Fantasie - für einen Flöte spielenden Saxophonisten 1996 ~ 6m
55 Wendepunkte 1996 ~ 25m
56 Kurz und bündig - (Sechs kleine Stücke für Klavier) 1995 ~ 14m
57 So einfach so 1995 9m 30s
58 Windspiel 1995 ~ 10m
59 Sonst Nichts? 1995 ~ 8m 30s
60 Nach Tulln: Wozu? 1995 ~ 7m 30s
61 Totz allem: Zwölf für Arnold 1995 ~ 15m
62 Drei für drei 1995 ~ 9m
63 Et in terra pax 1995 ~ 10m
64 ... und die Musi spült dazua ... 1995 20m
65 Quartett für eine Küchentür 1995 ~ 7m 30s
66 Trotz allem: Zwölf für Arnold - für Kammerensemble 1995 ~ 15m
67 Auf!? - (Durcheinander - Leere - und weiter geht's) 1995 ~ 7m 30s
68 coloured raindrops 1995 ~ 6m
69 Keine Sonate für Klavier 1994 12m
70 Zehn kleine Schritte auf großem Holz - oder Maskentanz 1994 ~ 7m
71 Rufer der Wüste 1994 ~ 10m
72 ... und es geschah ... 1993 10m
73 Alt-Weiber-Sommer 1993 ~ 7m 30s
74 Irgendwann, vielleicht ganz sicher 1993 ~ 7m
75 Na und! - Und? 1993 ~ 7m 30s
76 Znaxt'n Acka - Saxophonquartett - Saxophonquartett 1992 ~ 7m
77 Saxophonquartett '92 - (Ein Versuch) 1992 ~ 9m
78 Sepp the Rapper 1992 ~ 4m 30s
79 Ohrwurm 1992 ~ 5m
80 Stumpfsinn in der Luft 1992 ~ 8m
81 Symphonie (such die) 1 1992 ~ 12m

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1970
Geburtsdatum:  15. Januar 1970
Geburtsort:  Freistadt
Nationalität: 

Neben Kammermusik und einer Reihe von Werken im Bereich des konzertanten Jazz komponiert Raffaseder auch elektronische Musik, Bühnenmusik, Raum-Klang-Installationen und multimediale Projekte.
Hannes Raffaseder

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1980 - 1988
1980 - 1988
1976 - 1988

Volksschule, AHS, Freistadt

1988 - 1995

TU Wien, Wien: Nachrichtentechnik

1991 - 1993

Komposition und Improvisation

1993 - 1995

Lehrgang für elektroakustische Musik

1995

TU Wien, Wien: Diplomarbeit zum Thema "Physikal Modeling als Syntheseverfahren für die elektronische Erzeugung von Klängen"

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1981

erste kompositorische Versuche

1985 - 1991

Gründung und Mitwirkung in mehreren Jazz-Ensembles (u.a. Soundkistn mit dem Saxofonisten Gerald Preinfalk)

1993

Ensemblegründung

2000 - 2001

Fachhochschule für Telekommunikation und Medien, St. Pölten: Lehrauftrag im Fachbereich Audio

2002

Fachbuchverlag Leipzig im Carl-Hanser-Verlag: Lehrbuch "Audio-Design"

2002

Idee/Konzept/Gestaltung der vier Konzerte umfassenden Reihe "grenzenLOS"

2002

Mitorganisator und technischer Leiter beim 7. Komponistenforum Mittersill "ein klang 02" und beim Internationalen Symposion "Webern '21"

2003

Konzept, Organisation und künstlerische Leitung des 8. Komponistenforums Mittersill "Musik + Kind" (gemeinsam mit Wolfgang Seierl)

2003

UCI Milleniumstower, Wien: Premiere von "Doppelsterne" (Spielfilmdokumentation über Christian Doppler), Regie: Lothar Riedl, Filmmusik und Sounddesign: Hannes Raffaseder

2004

Neuorganisation und künstlerische Leitung des CD-Labels (gemeinsam mit Wolfgang Seierl)

2004

Konzept, Organisation und künstlerische Leitung des 9. Komponistenforum Mittersill, "bewegt!" und des Internationalen Symposiums "Musik_Raum_Bewegung" (gemeinsam mit Wolfgang Seierl)

2005

Veröffentlichung des Kapitels über "Digitale Audiobearbeitung" im Taschenbuch der Medieninformatik

2005 - 2008

Leiter des Projekts "AllThatSounds", Forschung assoziativ, semantische Erfassung von Audiodaten

Fachhochschule für Medientechnik und -design, Fachbereich Audio, Hagenberg: Lehrauftrag

Arbeiten im Bereich Live-Elektronik

ein klang: Mitorganisator

Hannes Raffaseder und Martin Parker

Konzeption/ Realisierung mehrerer Multimediaprojekte (meist in Zusammenarbeit mit Kurt Horbst)

Kurator

lebt als freischaffender Komponist in Wien und Freistadt

Lektor

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerkOrganisationOrt
2002

Mexiko: Konzertreise mit dem Programm wienerlied_chill (Christina Zubrügg/Gesang, Walter Soyka/Akkordeon, Hannes Raffaseder/Laptop)

2004

Festival dialogues04: new music, new media, Edinburgh

2004

Festival International de Musica de Buenos Aires:

2004

Österreichisches Kulturforum, Warschau:

Akademie der Bildenden Künste

Black-Box-Festival, Edinburgh

cynetART, Dresden

Leigthon House, London

Mediennacht Braunschweig

Museo d' Amparo, Puebla/Mexiko

Philharmonie St. Petersburg

Teatro de Colon, Buenos Aires

Aufführungen in Österreich, Belgien, Bosnien, Bulgarien, Deutschland, England, Finnland, Frankreich, Italien, Niederlanden, Polen, Schweiz, Spanien, Ungarn, Australien, Japan, Kanada, Kolumbien, Kuba, Puerto Rico, USA

Aufträge (Auswahl)

ZeitraumAuftragWerkAuftraggebende OrganisationAuftraggebende Person
1992
1992
1992
1992
1992
1992
1992

Freistädter Literaturtage, Freistadt

das zentrum Radstadt

Kplus-Zentrum Wiener Neustadt

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1994

16. Concorso Internazionale "Luigi Russolo": Erwähnung durch die Jury für

1994

Komponistenseminar des Wiener Saxophonquartetts: Einladung

1994

Förderungspreis für Komposition

1995

Seminar "Töne setzen" der Musikfabrik N.O. mit Prof. Kurt Schwertsik: Einladung

1995

Freistädter Kunst-Förderungs-Preis (Sparte Musik)

1996

18. Concorso Internazionale "Luigi Russolo": Erwähnung durch die Jury für

1996

Arbeitsstipendium

1997

Arbeitsstipendium

1998

3. Komponistenforum Mittersill zum Thema "Musik und Medien": Stipendiat

1998

Arbeitsstipendium

1998

Talentförderungsprämie

1999

Staatsstipendium für Komposition

2002

Staatsstipendium für Komposition

2004

Kompositionsstipendium der Republik Österreich

2005

Anton-Bruckner-Stipendium

2006

Arbeitsstipendium

2006

Oberösterreichischer Landeskulturpreis

Stilbeschreibung

Was ich komponiere? Ausschließlich Musik!
Musik ist heute mehr denn je geprägt von einer Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten, stilistischen Ausprägungen, Spielarten... . Trotzdem (oder gerade deswegen?) werden Genregrenzen häufig sehr eng gezogen. Austausch passiert - sowohl was Komponisten und Interpreten als auch was Hörer betrifft - meiner Meinung nach viel zu wenig. Ich will mich nicht ein- und zuordnen lassen. Meine wesentlichste Triebfeder ist Neugierde. Ich möchte fortwährend Anderes (für mich Neues) ausprobieren, mich lieber möglichst gleichzeitig auf unterschiedlichen Wegen und in verschiedene Richtungen fortbewegen, als auf einer bekannten, abgesicherten, vielleicht ausgetrampelten Spielwiese zu verweilen, in Stillstand geraten.
Ein zugegeben schwieriges, riskantes Unterfangen, ... aber es macht Spaß (mir selbst und hoffentlich auch dem Musiker, dem Hörer) und bereichert zumindest meine musikalischen Erfahrungen.
Publikum und Kritik (ein ohnehin recht kleiner, erlauchter Kreis) sind in der sogenannten "Neuen Musik" in einem hohen Maße berechenbar geworden. Es ist relativ leicht herauszufinden, wie Musik "aussehen" (und freilich auch klingen) soll, um bei diesem oder jenem Veranstalter, beim Publikum , bei der Kritik, bei dem einen oder anderen Dirigenten, bei Subventionsgebern, etc. möglichst gut anzukommen.
Die "neuen" Klänge und Geräusche sind dabei größtenteils längst selbst zum Klischee verkommen. Ich versuche deshalb, mich stets anderen Arbeitssituationen auszusetzen, für verschiedenste "Anlässe" (Konzertmusik, Jazz, Bühnenmusik, Klanginstallationen, multimediale Projekte ...) und unterschiedlichstes Publikum (musikalische Erfahrung und Vorlieben, Alter, soziale Herkunft ...) zu komponieren, mich in mehreren Stilen zu erproben etc. Dabei bin ich aber stets darauf bedacht, mich keinesfalls selbst zu verleugnen. Fehler, Irrtümer passieren dabei einerseits fast zwangsläufig, andererseits werden diese, wie ich hoffe, aber auch rascher aufgedeckt, ich kann, ich muß reagieren, korrigieren, lernen; ich bin gezwungen, in Bewegung zu bleiben, mich zu Verändern, weiterzuentwickeln! Durch eine Vielzahl unterschiedlichster, subjektiver Erfahrungen, Meinungen, Kritiken hoffe ich, Schritt fur Schritt ein etwas objektiveres Bild von (meiner) Musik zu bekommen und für mich gangbare Wege zu finden.
Hannes Raffaseder, 1998

Pressestimmen

[...] A brilliant programme of improvisations [...] The highlight had to be Raffaseder on recorder [...] All the works had also been meticulously thought out; well-crafted, enjoyable music was the result.

The Scotsman

Unbekümmert wirbelt Raffaseder dodekaphonische, jazzige und rockige Elemente durcheinander. Mit viel Gespür fur Rhythmik, Witz und melodische Wendungen sprengt der junge Komponist die Konventionen.

Kurier

Die für den Rezensenten interessanteste Entdeckung des Abends war "in Stille - Aufschrei!" von Hannes Raffaseder [...] Raffaseder gelingen berührende Momente in der Stille.

Österreichische Musikzeitschrift

Er will eine klare Aussage treffen, wählt jene Stilmittel, die ihm gerade am geeignetsten erscheinen und erreicht damit sicher sein Ziel.

Wiener Zeitung

Hannes Raffaseder gefiehl der Jury durch seine große Experimentierfreudigkeit, wobei sein Können durch vielfaltige Musik- und Stilrichtungen überzeugt und auch das improvisatorische Element dabei nicht ausgespart wird.

Oberösterreichischer Kulturbericht

Einem spannendem Grenzgängertum zwischen E, U und Jazz begegnen wir bei Hannes Raffaseder

The Scotsman (Susan Nickalls)

[...] erfrischend, unkonventionelle Musik [...]

Charakteristisch für seine kurzweiligen Kompositionen sind rhythmische Vielfalt, Präzision, einfache harmonische Strukturen, auch wenn diese einigermaßen komplex klingen.

Überhaupt muß bemerkt werden, daß Raffaseder immer wieder versteckt humorvolle Elemente in seine Musik einbindet und damit auch für die entspannte und gute Stimmung im Publikum sorgte.

Durchwegs mitreißend, in den langsamen Teilen aber auch nachdenklich, stimmungsvoll und insgesamt einfach erfreulich.

Earlier in the evening Austrian Hannes Raffaseder and Martin Parker presented a brilliant programme of improvisations featuring live instruments, tape and sampling in real time. The highlight had to be Raffaseder on recorder playing a duet with a recording of water dripping from a tap in Night Piece No 3. Although partially "improvised", all the works had also been meticulously thought out; well-crafted, enjoyable music was the result.

Viel spannender aber der zweite Teil, des von Peter Keuschnig souverän geleiteten Abends: Denn mit Hannes Raffaseders "...trotz allem... (Zwölf für Arnold)" realisierte das Ensemble Kontrapunkte eine Uraufführung. Unbekümmert wirbelt Raffaseder dodekaphonische, jazzige und rockige Elemente durcheinander. Mit viel Gespür für Rhythmik, Witz und melodische Wendungen sprengt der junge Komponist die Konventionen.

Kontaktperson von (Organisation)

Kontakt, Links

Sprache:  Deutsch
Adresse:  Hernalser Hauptstraße 39/6, 1170 Wien, Österreich
Telefon:  ++43 (1) 4094738
Mobil:  ++43 (664) 4107340
E-Mail :  hannesatraffaseder [dot] com
Website:  www.raffaseder.com