Quelle: www.raffaseder.com (ÖKB)
Neben Kammermusik und einer Reihe von Werken im Bereich des konzertanten Jazz komponiert Raffaseder auch elektronische Musik, Bühnenmusik, Raum-Klang-Installationen und multimediale Projekte.
Hannes Raffaseder
| Zeitraum | Ausbildung | Instrument | AusbildnerIn | Organisation | Ort |
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1980 - 1988
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1980 - 1988
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1976 - 1988
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Volksschule, AHS, Freistadt | ||||
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1988 - 1995
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TU Wien, Wien: Nachrichtentechnik | ||||
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1991 - 1993
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Komposition und Improvisation | ||||
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1993 - 1995
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Lehrgang für elektroakustische Musik | ||||
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1995
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TU Wien, Wien: Diplomarbeit zum Thema "Physikal Modeling als Syntheseverfahren für die elektronische Erzeugung von Klängen" |
| Zeitraum | Tätigkeit | Organisation | Ort |
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1981
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erste kompositorische Versuche | ||
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1985 - 1991
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Gründung und Mitwirkung in mehreren Jazz-Ensembles (u.a. Soundkistn mit dem Saxofonisten Gerald Preinfalk) | ||
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1993
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Ensemblegründung | ||
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2000 - 2001
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Fachhochschule für Telekommunikation und Medien, St. Pölten: Lehrauftrag im Fachbereich Audio | ||
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2002
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Fachbuchverlag Leipzig im Carl-Hanser-Verlag: Lehrbuch "Audio-Design" | ||
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2002
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Idee/Konzept/Gestaltung der vier Konzerte umfassenden Reihe "grenzenLOS" | ||
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2002
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Mitorganisator und technischer Leiter beim 7. Komponistenforum Mittersill "ein klang 02" und beim Internationalen Symposion "Webern '21" | ||
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2003
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Konzept, Organisation und künstlerische Leitung des 8. Komponistenforums Mittersill "Musik + Kind" (gemeinsam mit Wolfgang Seierl) | ||
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2003
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UCI Milleniumstower, Wien: Premiere von "Doppelsterne" (Spielfilmdokumentation über Christian Doppler), Regie: Lothar Riedl, Filmmusik und Sounddesign: Hannes Raffaseder | ||
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2004
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Neuorganisation und künstlerische Leitung des CD-Labels (gemeinsam mit Wolfgang Seierl) | ||
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2004
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Konzept, Organisation und künstlerische Leitung des 9. Komponistenforum Mittersill, "bewegt!" und des Internationalen Symposiums "Musik_Raum_Bewegung" (gemeinsam mit Wolfgang Seierl) | ||
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2005
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Veröffentlichung des Kapitels über "Digitale Audiobearbeitung" im Taschenbuch der Medieninformatik | ||
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2005 - 2008
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Leiter des Projekts "AllThatSounds", Forschung assoziativ, semantische Erfassung von Audiodaten | ||
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Fachhochschule für Medientechnik und -design, Fachbereich Audio, Hagenberg: Lehrauftrag | |||
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Arbeiten im Bereich Live-Elektronik | |||
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ein klang: Mitorganisator | |||
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Hannes Raffaseder und Martin Parker | |||
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Konzeption/ Realisierung mehrerer Multimediaprojekte (meist in Zusammenarbeit mit Kurt Horbst) | |||
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Kurator | |||
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lebt als freischaffender Komponist in Wien und Freistadt | |||
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Lektor |
| Zeitraum | Aufführung | Werk | Organisation | Ort |
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2002
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Mexiko: Konzertreise mit dem Programm wienerlied_chill (Christina Zubrügg/Gesang, Walter Soyka/Akkordeon, Hannes Raffaseder/Laptop) | |||
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2004
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Festival dialogues04: new music, new media, Edinburgh | |||
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2004
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Festival International de Musica de Buenos Aires: | |||
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2004
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Österreichisches Kulturforum, Warschau: | |||
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Akademie der Bildenden Künste | ||||
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Black-Box-Festival, Edinburgh | ||||
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cynetART, Dresden | ||||
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Leigthon House, London | ||||
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Mediennacht Braunschweig | ||||
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Museo d' Amparo, Puebla/Mexiko | ||||
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Philharmonie St. Petersburg | ||||
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Teatro de Colon, Buenos Aires | ||||
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Aufführungen in Österreich, Belgien, Bosnien, Bulgarien, Deutschland, England, Finnland, Frankreich, Italien, Niederlanden, Polen, Schweiz, Spanien, Ungarn, Australien, Japan, Kanada, Kolumbien, Kuba, Puerto Rico, USA |
| Zeitraum | Auftrag | Werk | Auftraggebende Organisation | Auftraggebende Person |
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1992
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1992
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1992
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1992
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1992
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1992
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1992
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Freistädter Literaturtage, Freistadt | |||
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das zentrum Radstadt | ||||
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Kplus-Zentrum Wiener Neustadt | ||||
| Time Period | Auszeichnung | Werk | Auszeichnende Organisation |
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1994
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16. Concorso Internazionale "Luigi Russolo": Erwähnung durch die Jury für | ||
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1994
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Komponistenseminar des Wiener Saxophonquartetts: Einladung | ||
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1994
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Förderungspreis für Komposition | ||
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1995
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Seminar "Töne setzen" der Musikfabrik N.O. mit Prof. Kurt Schwertsik: Einladung | ||
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1995
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Freistädter Kunst-Förderungs-Preis (Sparte Musik) | ||
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1996
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18. Concorso Internazionale "Luigi Russolo": Erwähnung durch die Jury für | ||
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1996
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Arbeitsstipendium | ||
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1997
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Arbeitsstipendium | ||
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1998
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3. Komponistenforum Mittersill zum Thema "Musik und Medien": Stipendiat | ||
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1998
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Arbeitsstipendium | ||
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1998
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Talentförderungsprämie | ||
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1999
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Staatsstipendium für Komposition | ||
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2002
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Staatsstipendium für Komposition | ||
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2004
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Kompositionsstipendium der Republik Österreich | ||
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2005
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Anton-Bruckner-Stipendium | ||
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2006
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Arbeitsstipendium | ||
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2006
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Oberösterreichischer Landeskulturpreis |
Was ich komponiere? Ausschließlich Musik!
Musik ist heute mehr denn je geprägt von einer Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten, stilistischen Ausprägungen, Spielarten... . Trotzdem (oder gerade deswegen?) werden Genregrenzen häufig sehr eng gezogen. Austausch passiert - sowohl was Komponisten und Interpreten als auch was Hörer betrifft - meiner Meinung nach viel zu wenig. Ich will mich nicht ein- und zuordnen lassen. Meine wesentlichste Triebfeder ist Neugierde. Ich möchte fortwährend Anderes (für mich Neues) ausprobieren, mich lieber möglichst gleichzeitig auf unterschiedlichen Wegen und in verschiedene Richtungen fortbewegen, als auf einer bekannten, abgesicherten, vielleicht ausgetrampelten Spielwiese zu verweilen, in Stillstand geraten.
Ein zugegeben schwieriges, riskantes Unterfangen, ... aber es macht Spaß (mir selbst und hoffentlich auch dem Musiker, dem Hörer) und bereichert zumindest meine musikalischen Erfahrungen.
Publikum und Kritik (ein ohnehin recht kleiner, erlauchter Kreis) sind in der sogenannten "Neuen Musik" in einem hohen Maße berechenbar geworden. Es ist relativ leicht herauszufinden, wie Musik "aussehen" (und freilich auch klingen) soll, um bei diesem oder jenem Veranstalter, beim Publikum , bei der Kritik, bei dem einen oder anderen Dirigenten, bei Subventionsgebern, etc. möglichst gut anzukommen.
Die "neuen" Klänge und Geräusche sind dabei größtenteils längst selbst zum Klischee verkommen. Ich versuche deshalb, mich stets anderen Arbeitssituationen auszusetzen, für verschiedenste "Anlässe" (Konzertmusik, Jazz, Bühnenmusik, Klanginstallationen, multimediale Projekte ...) und unterschiedlichstes Publikum (musikalische Erfahrung und Vorlieben, Alter, soziale Herkunft ...) zu komponieren, mich in mehreren Stilen zu erproben etc. Dabei bin ich aber stets darauf bedacht, mich keinesfalls selbst zu verleugnen. Fehler, Irrtümer passieren dabei einerseits fast zwangsläufig, andererseits werden diese, wie ich hoffe, aber auch rascher aufgedeckt, ich kann, ich muß reagieren, korrigieren, lernen; ich bin gezwungen, in Bewegung zu bleiben, mich zu Verändern, weiterzuentwickeln! Durch eine Vielzahl unterschiedlichster, subjektiver Erfahrungen, Meinungen, Kritiken hoffe ich, Schritt fur Schritt ein etwas objektiveres Bild von (meiner) Musik zu bekommen und für mich gangbare Wege zu finden.
Hannes Raffaseder, 1998
[...] A brilliant programme of improvisations [...] The highlight had to be Raffaseder on recorder [...] All the works had also been meticulously thought out; well-crafted, enjoyable music was the result.
The Scotsman
Unbekümmert wirbelt Raffaseder dodekaphonische, jazzige und rockige Elemente durcheinander. Mit viel Gespür fur Rhythmik, Witz und melodische Wendungen sprengt der junge Komponist die Konventionen.
Kurier
Die für den Rezensenten interessanteste Entdeckung des Abends war "in Stille - Aufschrei!" von Hannes Raffaseder [...] Raffaseder gelingen berührende Momente in der Stille.
Österreichische Musikzeitschrift
Er will eine klare Aussage treffen, wählt jene Stilmittel, die ihm gerade am geeignetsten erscheinen und erreicht damit sicher sein Ziel.
Wiener Zeitung
Hannes Raffaseder gefiehl der Jury durch seine große Experimentierfreudigkeit, wobei sein Können durch vielfaltige Musik- und Stilrichtungen überzeugt und auch das improvisatorische Element dabei nicht ausgespart wird.
Oberösterreichischer Kulturbericht
Einem spannendem Grenzgängertum zwischen E, U und Jazz begegnen wir bei Hannes Raffaseder
The Scotsman (Susan Nickalls)
[...] erfrischend, unkonventionelle Musik [...]
Charakteristisch für seine kurzweiligen Kompositionen sind rhythmische Vielfalt, Präzision, einfache harmonische Strukturen, auch wenn diese einigermaßen komplex klingen.
Überhaupt muß bemerkt werden, daß Raffaseder immer wieder versteckt humorvolle Elemente in seine Musik einbindet und damit auch für die entspannte und gute Stimmung im Publikum sorgte.
Durchwegs mitreißend, in den langsamen Teilen aber auch nachdenklich, stimmungsvoll und insgesamt einfach erfreulich.
Earlier in the evening Austrian Hannes Raffaseder and Martin Parker presented a brilliant programme of improvisations featuring live instruments, tape and sampling in real time. The highlight had to be Raffaseder on recorder playing a duet with a recording of water dripping from a tap in Night Piece No 3. Although partially "improvised", all the works had also been meticulously thought out; well-crafted, enjoyable music was the result.
Viel spannender aber der zweite Teil, des von Peter Keuschnig souverän geleiteten Abends: Denn mit Hannes Raffaseders "...trotz allem... (Zwölf für Arnold)" realisierte das Ensemble Kontrapunkte eine Uraufführung. Unbekümmert wirbelt Raffaseder dodekaphonische, jazzige und rockige Elemente durcheinander. Mit viel Gespür für Rhythmik, Witz und melodische Wendungen sprengt der junge Komponist die Konventionen.