Geboren 1960 in Wien. Studierte Klavier, Schlagwerk, Tonsatz und Jazztheorie am Konservatorium der Stadt Wien. Christoph Cech hat sich in den letzten Jahren vor allem als Komponist in der zeitgenössischen E-Musik profiliert. Neben Kammermusik und musikdramatischen Arbeiten haben in den letzten Jahren Orchesterwerke sein kompositorisches Wirken bestimmt. Er ist Mitbegründer zahlreicher Ensembles u.a. "Nouvelle Cuisine Bigband", "Camerata Obscura", und "Mondautos". In seinen Jazzprojekten nimmt die kompositorische Komponente einen hohen Stellenwert ein; die improvisatorischen Teile sind eingebettet in eine komponierte Struktur. Diese stellt den Solisten vor die interessante Aufgabe, sich darüber zu erheben, ohne dabei die Komposition aus den Augen zu verlieren. Das Resultat: Musik, die durch ihre Geschlossenheit besticht.
| Zeitraum | Ausbildung | Instrument | AusbildnerIn | Organisation | Ort |
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Jazztheorie | |||||
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Rhythmik | |||||
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Schlagwerk (K. Hammer) | |||||
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Tonsatz |
| Zeitraum | Tätigkeit | Organisation | Ort |
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1994
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Mitbegründer und Jurymitglied des Gustav-Mahler-Kompositionspreises der Stadt Klagenfurt | ||
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1996
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Mitbegründer und Leiter | ||
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1997 - 1999
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künstlerische Leitung | ||
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1998
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seither Lehrauftrag für Tonsatz | ||
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1999
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Direktor des Instituts für Jazz und Improvisierte Musik (JIM) | ||
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2001 - 2003
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Kurator des Projektes Moment! Musik | ||
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2002 - 2003
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künstlerische Leitung | ||
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2004
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Zeitklang-Wettbewerb-Niederösterreich: künstlerischer Leiter | ||
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2004
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Habilitation zum Universitätsprofessor im Fach Jazzkomposition | ||
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2005
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Lehrtätigkeit: Analyse Jazz | ||
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2006
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seither Künstlerischer Leiter des "JIMS Stadtpfeifer" Kompositionswettbewerbes | ||
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Mitbegründer, Pianist und Komponist zahlreicher Ensembles aus dem Bereich des experimentellen Jazz: Nouvelle Cuisine Bigband, Jubilo Elf, Striped Roses, Trio Mondautos, Duo Mütter/Cech, Camerata Obscura | |||
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zahlreiche Projekte mit Lehrlingen und Schülern | |||
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zahlreiche Tourneen mit seinen Ensembles, Gastspiele bei vielen Festivals |
| Zeitraum | Aufführung | Werk | Organisation | Ort |
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1985
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Weltmusiktage in Amsterdam | |||
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1987
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1988
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Staatstheater Schwerin/DDR | |||
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1991
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1992
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1993
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1994
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1996
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1997
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1998
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1998
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1998
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1998
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1999
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1999
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2000
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2000
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2002
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2003
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2003
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2004
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2005
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2006
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2006
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"Like a Hidden Code" | |||
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2007
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Extended Janus phasing Vivaldi | |||
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Aufführungen bei zahlreichen Jazzfestivals |
| Zeitraum | Auftrag | Werk | Auftraggebende Organisation | Auftraggebende Person |
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| Time Period | Auszeichnung | Werk | Auszeichnende Organisation |
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1988
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Arbeitsstipendium | ||
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1992
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1. Preis beim Kompositionswettbewerb | ||
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1994
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Leibnitzer Kunstpreis für Bigbandkomposition | ||
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1995
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Arbeisstipendium | ||
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1995
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Staatsstipendium für Komposition | ||
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1997
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Publicitypreis | ||
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1998
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Hans Koller Preis für die beste Jazz-CD des Jahres | ||
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2003
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Stadt Ternitz: 1. Preis beim Kompositionswettbewerb | ||
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2004
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Anerkennungspreis | ||
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2004
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artist in residence | ||
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2005
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artist in residence | ||
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2006
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artist in residence | ||
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2010
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artist in residence |
Cechs Suite dagegen bestach sofort durch komplexe Klangkonstruktion, fesselnde Geräuschkaskaden, schillernde Instrumentationskunst, besonders aber durch die Symbiose von geistvoller Strukturierung und glutvoll emotionaler Dichte. Alle Stationen seines Werkes waren mit einer umwerfenden Bildhaftigkeit und empfindungsreicher Gefühlsstärke gemalt.
Vorarlberger Nachrichten
Im geschmeidigen wie im ruppigen Bereich gleichermaßen gelingt hier mit Nachdruck über die handwerklichen Fähigkeiten hinaus, Klangfiguren und Gedanken zu schaffen, die nicht schon tot sind, kaum daß sie das Instrument verlassen haben, sondern weiterleben in denen, die zuhören.
Neue Zürcher Zeitung
[... ] das virtuos (ohne falsche "Crossover"-Anbiederung) mit Jazz- Elementen und expressiven Gesten jonglierende Klavierkonzert Christoph Cechs.
Die Presse
Die Puzzle-Teile produziert Cech gerne - deren Zusammensetzung besorge jedoch, wen es dazu drängt. Ist Band- Assistenz dabei, gilt es aber eher der Kunst des Überlagerns. Es können dann Funk und Bebop nicht ruhig tönen - denn: der Klang-Nachbar hat Schräges im Sinn.
Der Standard
Cechs kompositorische Beiträge bestechen in den wuchtigen, dissonanten Einwürfen der massierten Bläser-Sätze wie auch den kunstvoll verschlungenen, kontrapunktischen Stimmverflechtungen.
Jazzpodium
Mit Geschick und Gespür evoziert Cechs völlig eigenständiger Stilmelange ekstatische und mystische Stimmungen und barocken Prunk - freilich immer mit ironischem Augenzwinkern.
Salzburger Nachrichten
Musikalische Formeninteressieren den Grenzgänger zwischen Jazz undKomposition ohnehin nur in zweiter Linie. Cech will Stimmungen ausdrücken, Geschichten erzählen, [...]