Satke Wilfried

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung Notenshop
1 r-pentomino 2012 31m 30s
2 Die Angst weiß, dass ich singe 2011 - 2012 7m 30s
3 Im Sprechgewitter 2011 16m
4 Gesponnenes Netz 2010 7m 50s
5 Gendhing Debar Hati 2010
6 Hilfrufe 2009 13m
7 Rockaby 2009 13m
8 stern 2009 2m 30s
9 kommen - gehen - nichts 2009 3m 20s
10 Stillleben mit Vihuela 2008 4m 30s
11 Stillleben für Gitarre 2008 5m 40s
12 Vernetzt und zugestickt - Kollektive Performance 2008 12m
13 Schach 2007 7m
14 Sudoku 3x2 2007 9m
15 Compliment Air 2007 5m 45s
16 c'est la vihuela 2007 5m 30s
17 Hexachords 3 2007 - 2008 5m 30s
18 Hexachords 2 2007 - 2008 5m 30s
19 Hexachords 1 2007 - 2008 8m-10m
20 Reigen 2006 7m 30s
21 ...gently sweeps 3 2006 3m 30s
22 Leichter Wellengang 2005 8m
23 ...gently sweeps 2005 2m
24 deconstructing Webern 2005 3m
25 while my guitar-player gently sweeps 2005 6m
26 City Lights 2004 ~ 8m
27 Gerte - Hommage à Carlo Gesualdo & John Lennon 2004 4m
28 Licht und Schatten 2 2004 ~ 12m
29 Gendhing for Arnie 2003 9m 20s
30 Licht und Schatten 1 2003 - 2004 ~ 9m
31 Over 2002 7m
32 tired heroes 2002 4m 30s
33 ad lib ido 2002 9m 30s
34 mimo 2002 ~ 30m
35 Die Meilen nach Babylon 2001 18m
36 das wissen wir schon 2001 5m
37 clustering echoes 2000 ~ 10m
38 slidings 2000 ~ 5m
39 bimodal model 2000 ~ 12m
40 in modal mode 2000 13m
41 m-oceans 2000 30m
42 Weissagung 1998 ~ 24m
43 Rubikon 1998 - 1999 ~60m
44 Hexen Hexen - Variationen über ein Thema von Ernst Jandl 1997 ~ 9m
45 Quatuor de Versailles - für vier Gitarren 1996 13m 20s
46 Erz und Wasser 1996 7m
47 Stille Post 1996 3m 30s
48 Triosonatke - für Blockflöte, Violine und Gitarre 1995
49 Tom-Tom-Tomado 1994 4m
50 Zwei musikalische Graphiken 1993 10m
51 Countupordown 1993 12m
52 13 x von Tieren singen - Kinderlieder nach Texten von Georg Bydlinski 1993 10m
53 Es war die Lerche 1993 6m
54 2 musikalische Grafiken 1993 10m
55 Intermittenzen 1992 8m 30s
56 Age after Cage 1992 8m 30s
57 Gendhing 1992 11m 30s
58 modèle modal 1992 5m 50s
59 Mit Haut und Holz 1991 4m 30s
60 Mit Fug und Links 1991 5m
61 Das kleine ICH BIN ICH - Musik zu dem gleichnamigen Kindertheaterstück 1990 15m
62 Lied von der Arbeit - für vier Musiker mit Werkzeugen 1989 8m 30s
63 Planet Viertelland - Musik-Tanz-Theater für Kinder 1988 41m 30s
64 Lieder mit Ensemblebegleitung 1987 21m
65 Fragen und Antworten - nach einem Text von Erich Fried 1987 4m
66 Fünf Tänze für Gitarre 1986 7m 10s
67 5-4-3-2-1 1986 8m 30s
68 Children's Countdown 1985 13m
69 Suite für Harfe 1985 10m
70 Reduktion 1984 8m 30s
71 Holometabolie III 1983 ~ 14m 30s
72 Holometabolie 3 1983 - 1984 14m 30s
73 Il formicaio 1982 2m 10s
74 Suite pastorale 1982 6m 20s
75 Holometabolie I 1982 14m 20s
76 Holometabolie 1 1982 - 1983 14m 20s
77 Regensonate 1981 5m
78 Tombeau pour John Lennon 1981 6m 10s
79 Ein neues Land gebe ich euch - Messe nach Texten von Georg Bydlinski 1980 30m 40s
80 Praeludium und Fuge 1980 7m
81 Drei geometrische Etüden 1980 9m 20s
82 Sweet Little Fifteen 1980 4m 50s
83 Fünf Stücke für Flöte und Gitarre 1980 12m 20s
84 Präludium und Fuge 1980 7m
85 Messe im Kanon a cappella 1979 10m
86 Aria 1977 3m 20s
87 Oktett 1977 13m 40s
88 Sonate für Gitarre 1977 - 1982 9m 40s
89 Im Garten des weißen Elefanten 1976 5m 30s
90 Fantasie Nr. 2 - für Flöte und Gitarre 1976 4m 40s
91 Capriccio 1975 2m 50s
92 Fantasie Nr. 1 - für Flöte und Gitarre 1974 - 1977 7m 15s
93 Advent 1m 40s

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1955
Geburtsort:  Mödling
Geburtsbundesland: 
Geburtsland: 
Nationalität: 

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1970

erste autodidaktische Gitarrestudien und Kompositionsversuche

1974 - 1983

Biologiestudium

1976 - 1980

Unterricht bei Robert Brojer

1978 - 1992

Tonsatz und Komposition

1978 - 1992

Tonsatz und Komposition

1979

seitdem zahlreiche (Meister-) Kurse

1979

seitdem zahlreiche (Meister-) Kurse

1979

seitdem zahlreiche (Meister-) Kurse

1979

seitdem zahlreiche (Meister-) Kurse

1979

seitdem zahlreiche (Meister-) Kurse bei Melitta Heinzmann, Hubert Käppel, Dieter Kreidler

1980 - 1983
1983 - 1986

Akademisches Hauptseminar für Musiklehrberufe

1986

pädagogische Diplomprüfung

1992

Diplom mit Auszeichnung (Tonsatz und Komposition)

Studium außereuropäischer Musikformen

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1989 - 1996

intensive Auseinandersetzung mit außereuropäischen Musikformen (v.a. W-Afrika, Amerika, Java), praktische Umsetzung mit dem Ensemble Tojomili

1993 - 1995

Sommerakademie Iassy/RO: Dozent

1996 - 2006

Cone Quartet bzw. Cone_3: Musiker

2000

seitdem Musiker und Mitglied

2001

seitdem Musiker und Mitglied

2003

seitdem Zusammenarbeit mit der Video-Künstlerin Mingo + satke

2004

intensive Auseinandersetzung mit außereuropäischen Musikformen (v.a. W-Afrika, Amerika, Java), praktische Umsetzung mit gam-e-lab

2007

seitdem Mitglied bei Nicht King Kong

Beschäftigung mit algorithmischer Komposition und der Programmierung von Midi-Environments für Live-Performances

lebt und arbeitet in Wien

Lehrtätigkeiten: Gitarre, Bass, Ensemble

Mitwirkung bei nationalen (Komponistenforum Mittersill, musik aktuell, techno-train) und internationalen (ISMEAM, Intersonanzen, summartónar) Festivals und Events

Aufträge (Auswahl)

ZeitraumAuftragWerkAuftraggebende OrganisationAuftraggebende Person

Ambitus Quatuor de Versailles

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1982

Anerkennungspreis

1983

Anerkennungspreis

1984

Förderungspreis

1987

Staatsstipendium für Komposition

2008

Anerkennungspreis

Stilbeschreibung

Konstanter Faktor ist die Bewegung, der Wille zum (Stil-) Wandel.
(Poly-) Modale Strukturen können sowohl tonal, als auch atonal klingen, und die Gegenüberstellung von Tonalität und Atonalität macht beide erst so richtig interessant.
Spiel- und andere Körperbewegungen (ob hörbar oder stumm) sind Teil der Musik, werden einkalkuliert und bis zur rhythmischen Pantomime ausgebaut.
Die Musik-Kulturen, die außerhalb und unabhängig von Europa entstanden, sind viel zu kostbar und interessant, als daß sie ignoriert werden könnten.
Die Verwendung mathematischer und systematischer Methoden führte ab 1999 konsequent zu computergestützter algorithmischer Komposition. Kompositorisches Vorbild bleibt dabei das Universum, das aufgrund ganz weniger Axiome einen reichen, stimmigen Kosmos hervorzubringen vermag.

 

Wilfried Satke, 2002/2007

Pressestimmen

 25. April 1994

Dass die im Grunde urtümliche Harfe nur sieben Töne zu spielen in der Lage ist, macht sich Wilfried Satke insofern zunutze, als er die damit verbundene archaisierende Stimmung durch unterschiedliche rhythmische Schichtungen belebt. Dabei entstehen eingängige und doch ganz modern oszillierende Klangfelder, die der Harfe überraschende Leuchtkraft verleihen [...]. 

Freie Presse (Christoph Sramek) 

 

26. Jänner 1994

Einen Schritt weiter geht Wilfried Satke [...] mit seiner "Reduktion". Die Gitarrenklänge wandeln sich zu Geräuschen und verstummen, die Spieler führen die Gedanken in pantomimischer Bewegung zu Ende. 

Salzburger Volkszeitung (Robert Wolf) 

 

18. Februar 1993

Satkes "modele modal" für die aparte Besetzung von Flöte, Harfe und Orgel schwelgt in raffiniert ausgehörten Harmonien und verströmt betörenden modalen Duft nach Olivier Messiaen, ohne von dem charismatischen Klangmagier ganz abhängig zu werden. 

Wiener Zeitung (Edwin Baumgartner) 

 

1. Februar 1993

Deutlich aufregender kam allerdings Wilfried Satkes "Suite für Harfe" daher. Wilfried Satke, [...] an jenem Abend anwesend, flocht ein interessantes Gewebe aus meditativen Klängen und jazzigen "blue-notes". Diese Suite machte eine große Wirkung, daran hatte die hervorragende Solistin Katharina Hanstedt entsprechenden Anteil. 

Süddeutsche Zeitung (Thomas Berlin)

Wilfried Satke dürfte mit seinem Stück "Gendhing" [...] ein solch seltenes Gegenbeispiel gelungen sein. Das Werk wirkt äußerst geschlossen, alle Stilmittel dienen einem einheitlichen musikalischen Gestus. [...] Diese recht fassliche Form wird durch die kunstvolle Handhabung verschiedener 6- bis 8-töniger Modi zum Leben erweckt; durch das Changieren zwischen verschiedenen Metren, die einander zum Teil überlagert sind entsteht ein flirrendes und doch zugleich meditatives Klangbild. [...] 

Österreichischen Musik Zeitschrift (Stefan Jena)

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Sprache:  Deutsch, Englisch
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