Wladimir Pantchev
Genre:
Instrument: Klavier

Pantchev Wladimir

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 Bosch-Mosaik I - für 7 Spieler 2008 13m
2 Bosch-Mosaik II - für Klaviertrio 2008 17m
3 Body Resonance - für Vocal und Instrumentalquartett 2008 15m
4 Mozart-Unvollendete - für 3 Klarinetten 2006 22m
5 Movements - für 6 Spieler 2005 13m
6 Köleda - für Ensemble 2005 13m
7 Notturno - für Trio 2004 10m
8 Lalita Gesänge - für Soloposaune und Ensemble (6 Spieler) 2003 13m
9 Krishna-Spiele - für Flöte und Ensemble (11 Spieler) 2002 10m
10 Konzert - für Trompete und Ensemble (19 Spieler) 2002 - 2003 25m
11 Konzertstück - für Kontrabass und Ensemble (8 Spieler) 2001 20m
12 Kleine Etüden - für Oboe und Klarinette 2000 10m
13 Zwei Klavierstücke 1999
14 Quartette - ein Zyklus von 16 Quartetten 1998 - 2000
15 Klavierquintett 1997 16m
16 Projekt - Wiener Walzer - für drei Quintette und ein Schlagzeug (16 Spieler) 1996 15m
17 An die Möwe - Kleines Poème für Sopran und Viola d'Amore 1996 4m
18 Hommage à Denisov - Quartett für Violine, Klarinette, Saxofon und Klavier 1996 16m
19 Streichsextett - für zwei Geigen, zwei Bratschen und zwei Violoncelli 1995 - 1996 18m
20 Spiele - für vier Klarinetten und eine Solo-Klarinette 1994 14m
21 Die Erschaffung des neuen Adam - (Dánov-Lieder). Kantate für zwei Frauenstimmen und 18 Instrumentalsolisten nach Texten der Bibel 1993
22 Trio - für Flöte, Geige und Cello 1992 10m
23 Wettspiel - für Streichorchester und Schlagzeug 1991 8m
24 Gesänge - für Mezzosopran und Instrumentalbesetzung (Blockflöte, Klarinette, Klavier und zwei Schlagzeuge), original nach Volkssagen aus Bulgarien 1990 15m
25 Augenblicke - Kantate für Sopran und zehn Instrumentalsolisten nach Gedichten von Christo Smirnenski 1990 17m
26 Konzert für Klarinette und Orchester 1989 25m
27 Konzert für Fagott und Orchester 1988 22m
28 Dom's Mezanínom - (Haus mit Veranda) Oper nach der gleichnamigen Erzählung von Anton P. Tschechow 1986 55m
29 Acht Romanzen - für Tenor und Klavier nach bulgarischen Gedichten 1985 18m
30 Schlamm - Oper nach der gleichnamigen Erzählung von Elín Pelín 1983 1h
31 In memoriam - für großes Orchester 1982 28m
32 Zehn Konzertstücke - für Orchester 1982 20m
33 Die Blumen der kleinen Ida - Kinderballett nach Hans Christian Andersen 1982 40m
34 Mondlieder - Eine kleine Kantate für Sopran, Flöte, Viola, Harfe und Klavier (nach japanischen und koreanischen Gedichten) 1982
35 Konzert für Flöte und Orchester 1981 24m
36 Impulse I & II - für Klarinette, Klavier und Schlagzeug (I) bzw. für drei Quartette (II) 1981 27m
37 Suite - für Brassquintett 1980 10m
38 Poème - für Cello und Kammerorchester 1979 17m
39 Der Wirrwarr - Oper nach dem gleichnamigen Schauspiel von Jordán Radítschkov 1979 2h
40 Toccatina und Wettspiel - für Klavier 1978 8m
41 Partita - für zwei Violinen 1977 23m
42 Stimmungen - für Solo-Flöte 1975 5m
43 Fünf symphonische Bilder - für Orchester 1974 19m
44 Sechs Stücke - für Cello und Klavier 1974 13m
45 Feuer und Licht - Kantate für Mezzosopran und Klavier nach Gedichten von André Bouché 1974 8m
46 Vier Musikstücke - für Baßklarinette und Klavier 1972 9m
47 Sonate für Klarinette und Klavier 1971 12m
48 Zwei Lieder - für Sopran und Klavier (nach französischen Gedichten) 1971 - 1990 5m

Allgemeine Information

Geburtsdatum:  11. Januar 1948
Geburtsort:  Sofia
Geburtsland: 
Nationalität: 

 

Wladimir Pantchev stammt aus Sofia und hat dort seine Ausbildung genossen, war als Redakteur eines Musikverlags und an der Musikakademie als Professor, sowie an der Oper als Dirigent tätig. Seit 1991 in Wien ansässig. Seine Werke wurden europaweit aufgeführt (Sofia, Wien, Paris, Odessa, Moskau, Oslo u.a.), sowie bei zahlreichen nationalen und internationalen Festivals. 

 

Hinweis für Benutzer:
Vorliegende Werkliste ohne zahlreiche Chorlieder und Liedzyklen

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1956 - 1963

Besuch einer Kinder-Musikschule

1963 - 1967

Besuch der Mittelschule (Musikkonservatorium)

1967 - 1972

Musikakademie Sofia: Dirigieren (Konstantin Iliev)

1967 - 1971

Musikakademie Sofia: Unterricht bei Lüba Entschewa

1967 - 1972

Musikakademie Sofia: Komposition (Pantscho Wladigerov, Alexander Tanev, Wassil Kazandschiev, Konstantin Iliev)

1971

Musikakademie Sofia: Diplom Klavier

1972

Musikakademie Sofia: Diplom Dirigieren

1972

Musikakademie Sofia: Diplom Komposition

1986 - 1987

weiteres Studium bei Edisson Denisov

1989

weiteres Studium bei Friedrich Goldmann

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1970 - 1978

Nationaltheater für Oper und Ballett: Dirigent

1974 - 1978

Redakteur bei einem Musikverlag

1987 - 1991

Musikakademie Sofia: Professur (Kammermusik für Sänger/Liedgesang)

1992

seitdem Redakteur

1992 - 1993

Korrepetitor

1995

Sommerakademie Lilienfeld: seitdem Leitung einer Kompositionsklasse

1995

seitdem Leitung einer Klasse für Klavier/Gesang

1998

seitdem Vizepräsident

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerkOrganisationOrt
2003
2004

Ex oriente Lux

2006

im Rahmen des Festivals "Wean Hean": Neue Versionen von Wienerliedern

2007

Neue Musik aus Osteuropa

2008

Porträtkonzert anlässlich des 60. Geburtstags, Aufführung mehrerer Werke u.a.

diverse Aufführungen in: Wien, Sofia, Graz, Lissabon, Moskau, Halle, Köln, Oslo, Budapest, Michaelstein, Paris, Odessa, Salzburg, Linz, Wels, Pilsen

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1979

Wettbewerb von Langolen (Wales): Zweiter Preis (Chormusik)

1983

Wettbewerb für Neue Symphonische Musik (Triest): Dritter Preis

2001

Wiener Saxophontage (Wien): Kompositionspreis für

Stilbeschreibung

Stilistisch habe ich mich bereits in Bulgarien mit atonalen und seriellen Kompositionsverfahren auseinandergesetzt. Später habe ich mich mit aleatorischen Techniken im Sinne von Witold Lutoslawski beschäftigt, bevor ich meine derzeitige auf modalen Prinzipien basierende Stilrichtung einschlug. Derzeit befasse ich mich mit modalen Techniken, bei denen ich einerseits Kompositionsprinzipien der altslawischen Kirchenmusik, andererseits bulgarische Volksmusik, speziell Volkslieder, verwende. In meinen neuen Kompositionen nehme ich daneben auch auf indische Musiktraditionen Bezug, und zwar sowohl inhaltlich als auch formal und harmonisch. In meinen Kompositionen lege ich auf die inhaltliche Ausrichtung besonderen Wert. Aus ihr entwickeln sich während des Schaffensprozesses alle formalen und technischen Komponenten. Wichtig für mich ist der interkommunikative Dialog mit dem Publikum, bei dem der Aufführungsprozeß nachvollziehend-synchron zum Schaffensprozeß verläuft.

 

Wladimir Pantchev, 1999

Pressestimmen

11. September 2003

Plattes Zitieren ist dem Bulgaren Wladimir Pantchev fremd, in seinen virtuosklangsinnlichen "Krishna-Spielen" für Soloflöte und Kammerensemble verfremdet er das Material eher in postmodernem Sinn.

Salzburger Nachrichten

Kontakt, Links

Sprache:  Bulgarisch, Deutsch
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