Erich Bauernfeind
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Instrument: Gitarre, Klavier

Bauernfeind Erich

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 orgOstarrich - Orgelkomposition für den St. Pöltner Dom anläßlich des Ostarrichi-Jubiläums 1996
2 EvolutOstarrich - Musiktheatralische Soundscape-Performance 1996
3 Amethos' Vrouwen - Intuitive Gesänge und Huldigungen der Frauen, die ich hatte ... 1996
4 Palus und Ametheus - aus dem imaginären Klavierzyklus Intuitiver Dauern Reichen Ins Wirbellosmeer Wenn Ratio Est In Hose Dick Und Fahl Des Professors Steckdosennase Schweinlich Lieb In Stockholm Einst FotZen Und Buttha ... 1996
5 Todesfuge - Konzert für Tenor, Horn und Streichorchester 1995 ~ 20m
6 alea and vacancy - Weggesänge auf Astralreisen - Konzert für Flöte, gemischtes Ensemble und Schlagwerk 1995 24m
7 Fluctuations - für variables Orchester und improvisierendes Schlagwerk 1995 20m
8 Typ-us I + II - Muster und Zufälle für Flöte, Klavier und Würfel 1995 10m
9 wir - Lied für Mezzosopran, Flöte und Klavier 1995 ~ 11m
10 Bitte kleide mich in Liebe - Lied für Mezzosopran und Baß solo 1995 ~ 5m
11 Dunkel, versunken, hinter mir ... - Lied für Bariton und Klavier 1995 ~ 1m 30s
12 Liederzyklus für Tenor solo - Lieder und Bildgesänge nach eigenen Gedichten für eine Ausstellung 1995 ~ 17m
13 Altarflügel-Ton-Anatomie - Muster und Anleitungen für Klavier (mit anatomischer Bildstudie) 1995 ~ 10m
14 Zeitreigen und Marginalismen - für Tenor, Mezzosopran und Flöte 1995 ~ 20m
15 Paraphras-masen - Variierbare, kanonische Leitmotive und Imaginationsgesänge für gemischten Chor, gelenkte Abläufe, Muster und Phrasen in Space-notation 1995 ~ 12m
16 Colormovens - Wege nach Maskenbild, clowneske Musikminiaturtheatralik für eine Ausstellungseröffnung 1995 ~ 10m
17 LiturgieBuntheitsJahreszeitRelation - Interaktive Farb-Formgesänge nach goldenen Schnittmustern für Solistin und gemischten Chor verteilt im Raum; vier jahreszeitliche Liturgiestationen 1995
18 dem morgenstern zuliebe - Liederzyklus für tiefe Stimme und Klavier nach Texten von Christian Morgenstern 1995
19 Blok-katus I - Elektroakustische Redundanzkomposition für DAT-Band/Harddiskrecording 1995 ~ 5m
20 Drei Szenen Vatertagsmusik 1994 ~ 5m
21 Nähe des Todes 1994 ~ 17m
22 skizzen an apokalyptik und augur 1994 ~ 3m
23 Schleife 1994 5m
24 Felder - Concertino an die Körperflüssigkeiten - Musik zur Ausstellung "Liebe noch, was Du dann zerstören mußt" 1994 8m
25 Blattspielpresse für Kübel und Flötisten - Eine Huldigung an die Heimat 1994 ~ 10m
26 Gesänge an die weiße Form 1994 ~ 9m
27 Freies Geleit 1994 8m
28 Liederzyklus - für Baßsingstimme und Klavier 1994 12m
29 Andante für Klavier 1993 ~ 4m
30 Michelle - für Brass-Ensemble 1993 ~ 4m
31 Zyklus für Flöte und Klavier 1993 ~ 13m
32 Mobile Reprisen - für Gitarre 1993 ~ 5m
33 Rhapsodie 1993 ~ 5m
34 Flötenquartett an Schneeweiß 1993 12m
35 Operativ: when I do count the clock ... 1993 11m
36 Lotung 1993 13m
37 Drei Lieder nach Gedichten von Georg Trakl - Liederzyklus für Bariton-Singstimme und Klavier 1992 ~ 20m
38 Kolorit-Koloraturen - Optographische Strukturen 1992 ~ 12m
39 Vater Bär - für Brass-Ensemble 1992 ~ 6m
40 Impressionen für Klavier 1991 ~ 3m
41 When night turns into day 1991 ~ 4m
42 characters 1991 9m
43 Chorstücke 1990
44 Es spukt 1990 7m
45 Rahmen-raum-musik - für Violoncello und Flöte
46 Lakonik für einen Katarrh-befallenen Sänger - Das letzte Stückwerk nach durchsungener Zeit; Kunstgriffliches Unvermögen einer stimmhaft-losen Ansicht mit Ausgang krank.

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1972
Geburtsdatum:  15. November 1972
Geburtsort:  Amstetten
Geburtsbundesland: 
Geburtsland: 
Nationalität: 

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1983

Bundesrealgymnasium Steyr: Gitarrenunterricht

1989

Bundesoberstufenrealgymnasium Linz musischer Zweig

1990

Jazzensemblespiel

1991

Matura

1992 - 1996

Tonsatz, Komposition

1992 - 1993

privater Kompositionsunterricht in Rom und München

1994

Publizistik- und Kommunikationswissenschaft

1994

Workshop-Teilnahme

1995

Lehrgang für Computermusik und elektronische Medien

1995

Teilnahme am Workshop "Töne setzen"

ao. Kompositionsstudium

Malstudien in zahlreichen Städten Europas und der USA

Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt

ab diesem Zeitpunkt rege Ausstellungstätigkeit als Maler (Tempera, Dispersion, Acryl, Aquarell, Mischtechniken, Installationen, Objekte)

Projekte mit dem Ziel, Elemente aus Malerei und Musik, Literatur und Theater zusammenzuführen ("Aktions- und Bildmusiken")

Aufträge (Auswahl)

ZeitraumAuftragWerkAuftraggebende OrganisationAuftraggebende Person

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1992

Begabtenstipendium des Siegfried-Ludwig-Fonds für universitäre Einrichtungen in Niederösterreich

1994

Begabtenstipendium des Siegfried-Ludwig-Fonds für universitäre Einrichtungen in Niederösterreich

1994

Kompositionspreis des Casablanca-Wettbewerbs

1995

Begabtenstipendium des Siegfried-Ludwig-Fonds für universitäre Einrichtungen in Niederösterreich

1995

Erster Preis beim Kompositionswettbewerb

1996

Förderungspreis

Arbeitsstipendium

Förderung für Komposition

Kulturpreis

Kunstförderungspreis Sparte Musik

Stipendium

Stilbeschreibung

Eine Beschreibung meines musikalischen Werkes muß stets mit meinem bildnerischen Werk in Zusammenhang gebracht werden, da auch die Findung von Konzepten und Prinzipien in den meisten Fällen sich parallel auf beide Medien, Musik und Malerei, erstreckt. Beides will ich als einen Spiegel meiner individuellen Jetzt-Welt verstanden wissen, insbesondere aber in der künstlerischen Auseinandersetzung jene Aufgabe sehen, dem Leben, vor allem jedoch den dem Leben innewohnenden Prinzipien von Schönheit und Vielfalt gerecht zu werden, ihnen zu huldigen, was impliziert, daß meine Kunst niemals nur die Tätigkeit des Schreibens alleine sein kann. Es bedarf der Wachsamkeit eines jeden Tages, jeder Stunde, um hierin weiterzukommen. Ich nehme einen x-beliebigen Gegenstand, setze mich mit ihm auseinander, versuche ihn zu begreifen, lege ihn weg und schaffe damit Distanz zu ihm, um ihn später erneut in Erinnerung zu rufen; diesmal aber darf er entspringen aus Parametern der eigenen Welt. Hier beginnt das Arbeiten, Formen und Schaffen an etwas völlig Neuartigem; "art is artificial", wie es Francis Bacon nannte. In meinen jüngsten Kompositionen sehe ich vor, den Interpreten in den kreativen Schaffensprozeß einzubinden, egal, ob er Space-notation vorgelegt bekommt, optographische Strukturen umsetzen muß oder sein Spiel an einem einzigen Bild, Wort oder auch an einer Farbe orientieren muß. Hier gilt es, sich mit der Frage nach dem Maß des Einflusses, den der Künstler auf das Werk ausübt, auseinanderzusetzen; mit dem Ziel der Wahrung größtmöglicher Schlüssigkeit.

 

Erich Bauernfeind, 1994