Fotografin: Elisabeth Siska ©
Wolfram Wagner geboren 1962 in Wien. Kompositionsstudium in Wien, London und Frankfurt. Mehrere Preise und Auszeichnungen, u.a. Gewinner des internationalen Anton Bruckner Kompositionswettbewerbs Linz 1997 und Publicity Preis der Austro Mechana 1995, 1993 Composer in Residence der Academy of St. Martin in the Fields, London. Dozent für Tonsatz und Komposition an der Wiener Musikuniversität, Gastvorträge an Universitäten/Konservatorien in Paris, Amsterdam und Greensboro/USA. Auftragskompositionen (3 Opern, 3 Oratorien, 1 Ballett, Orchesterwerke, Chorwerke, Kammermusik und Lieder) u.a. für den Wiener Musikverein, die Wiener Konzerthausgesellschaft, Academy of St. Martin in the Fields, Carinthischer Sommer, Europäischer Musikmonat Basel, Neue Oper Wien; Aufführungen u.a. mit dem Radio Symphonie Orchester Wien, Residenz Orchester Den Haag, Ensemble Kontrapunkte, Haydn-Trio Wien, Küchl-Quartett Wien, Artemis Quartett Berlin, Wiener Kammerchor, Wiener Singverein, Christian Altenburger, Ernst Kovacic, Wolfgang Panhofer, Milan Turkovic. Aufführungen und Rundfunkaufnahmen in vielen Ländern Europas, in den USA, Südamerika, Indien und Japan, mehrere CD Produktionen (ORF Edition Zeitton u.a.), Verlage: Doblinger, Helbling, NÖ Musiked, apoll edit., edit. contemp art
Wolfram Wagner, 2006
| Zeitraum | Ausbildung | Instrument | AusbildnerIn | Organisation | Ort |
|---|---|---|---|---|---|
|
1977 - 1985
| |||||
|
1980 - 1987
|
Komposition | ||||
|
1984 - 1992
|
Musikerziehung/ Instrumentalmusikerziehung mit den Instrumenten Flöte, Klavier | ||||
|
1985
|
Diplom | ||||
|
1987
|
Diplom Komposition | ||||
|
1987 - 1989
|
Gasthörer Komposition | ||||
|
1990 - 1992
|
Post Graduate Komposition | ||||
|
1991
|
Gasthörer Komposition | ||||
|
1992
|
Diplom Musikerziehung / Instrumentalmusikerziehung, Mag. art |
| Zeitraum | Tätigkeit | Organisation | Ort |
|---|---|---|---|
|
1992 - 1993
|
Composer in Residence | ||
|
1995
|
Vertragslehrer | ||
|
2003
|
Dozent für Komposition und Tonsatz | ||
|
Lehrbeauftragter für Tonsatz |
| Zeitraum | Aufführung | Werk | Organisation | Ort |
|---|---|---|---|---|
|
1991
|
Aufführung des 3. Teils | |||
|
1991
| ||||
|
1993
| ||||
|
1995
|
Europäisches Symposium für Chormusik | |||
|
1996
| ||||
|
1996
| ||||
|
1997
|
Great choirs of Europe, Kopenhagen, Den Haag | |||
|
1998
|
Festival of Central European Culture, Purcell Room | |||
|
1999
|
Jeunesse - Tournee; Aufführungen in Linz, Graz, Zwettl, Innsbruck und im Musikverein Wien | |||
|
1999
| ||||
|
2000
|
Aufführungen in Berlin (Konzerthaus), Hannover (Weltausstellung), Amsterdam (Concertgebow) | |||
|
2000
| ||||
|
2000
|
European Broadcasting Union - Konzert, "Lichter der Nacht" für Sopran und Streichquartett | |||
|
2004
|
Bulgarische Tage der österreichischen Musik | |||
|
2004
|
Gastspiel am Nationaltheater Bratislava | |||
|
2005
|
Akademie der Wissenschaften Wien, Festsaal | |||
|
2007
|
Warschauer Herbst, Warschau: Porträtkonzert, Aufführung mehrerer Werke unter anderem | |||
|
2008
|
Verdehr-Trio | |||
|
2008
|
| Zeitraum | Auftrag | Werk | Auftraggebende Organisation | Auftraggebende Person |
|---|---|---|---|---|
|
1994
| ||||
|
1995
| ||||
|
1996
| ||||
|
1996
| ||||
|
1997
|
für den Carinthischen Sommer | |||
|
1999
| ||||
|
1999
| ||||
|
2001
|
für das Festival WörtherSeeClassic 2002 | |||
|
2002
| ||||
|
2002
| ||||
|
2003
| ||||
|
2004
| ||||
|
weitere Auftragswerke für das Haydn-Trio, das BMUK, das RSO Wien, den Wiener Kammerchor, die Wiener Konzerthausgesellschaft, den Wiener Musikverein u.v.a. |
| Time Period | Auszeichnung | Werk | Auszeichnende Organisation |
|---|---|---|---|
|
1986
|
Förderungspreis für Komposition für das Werk "Szene" für Orchester | ||
|
1991
|
Intercollegiate Composers Award: Zweiter Preis | ||
|
1992
|
Composer in Residence für das Werk "Dances in the Ether" für Kammerorchester | ||
|
1993
|
Förderungspreis für Komposition | ||
|
1993
|
Staatsstipendium für Komposition | ||
|
1995
|
Publicity-Preis für Kompositionstätigkeit | ||
|
1996
|
Auszeichnung für das Werk "Oktett" | ||
|
1999
|
Förderungspreis für Musik 1998 für das Werk "Konzert für 2 Klaviere und Orchester" | ||
|
1999
|
2. Preis (bei Nichtvergabe des 1. Preises) des Anton-Bruckner-Kompositionswettbewerbes mit dem Werk "Messe | ||
|
2008
|
Würdigungspreis für Musik |
Mein Ziel ist es, hohe emotionale und formale Dichte in Einklang zu bringen. Oft liegen meinen Stücken strenge formale, tonale, metrische, sogar mathematische Konzepte zugrunde, andere Werke oder Sätze sind wiederum sehr frei komponiert. Unmittelbarer Ausdruck ist mir dabei ebenso wichtig wie die Berücksichtigung der speziellen klanglichen und spieltechnischen Möglichkeiten der Instrumente, was einigen Stücken - insbesondere Solowerken - einen virtuosen Charakter gibt.
Wolfram Wagner, 2006
1991
Neue Innerlichkeit, klar, geradlinig, unmißverständlich. Eine in sich geschlossene und doch nicht dem Publikum verschlossene Musik. (Anm.: Hiob)
Österreichische Musikzeitschrift
4. Oktober 1993
Euphorically dancing rhythmus and resourceful deployment of the basic texture. (Anm.: Dance in the Ether, Academy of St. Martin in the Fields)
The Times London
2. Juli 1995
Ehrliche, unmittelbar verständliche, zutiefst berührende Musik. Musik, die erschüttert, die Magie besitzt. Ein tönender Regenbogen als Zeichen des Friedens. (Anm.: Gebete der Welt, Augustinerkirche Wien)
Österreichische Musikzeitschrift (Rainer Hauptmann)
5. Juli 1996
Streng, voll Ruhe und Ausgeglichenheit, mit raffinierten Klangballungen und markanter Rhythmik. (Anm.: Konzert für zwei Klaviere und Orchester, Wiener Jeunesse Orchester)
Wiener Zeitung
19. Juli 1996
Teuflisch gute Musik. Wagner bestätigt seine "dramatische Pranke": die Musik bebildert die Szenen, macht Inhalte deutlich, setzt Akzente, geht ins Ohr, ist ausgesprochen publikums- und dazu sängerfreundlich. (Anm: Wenn der Teufel tanzt, Carinthischer Sommer)
Kronenzeitung
14. Juni 1999
Aus kontemplativem Beginn türmt sich das Werk über unmittelbar eingängige, an Eisler gemahnende Klarheit in der Textbehandlung zu zwei Höhepunkten kraftvoller Motorik. (Anm.: Der Demiurg - Vokale Elegie, Donaufestival)
Die Presse
10. August 2000
Mathematisch konstruierte Himmelsmusik, gegenübergestellt impulsiven und rhythmisch zupackenden Erdenklängen. (Anm.: Symphonia, Expo Hannover 2000)
Hannoversche Allgemeine Zeitung
5. Dezember 2004
Wolfram Wagner's songs cast two-word lines in music slightly tuneful and racing at Indy speed. (Anm.:lieblose - Liederzyklus, Austrian Cultural Forum Washington)
Washington Post
19. Mai 2005
Wolfram Wagner's Sonata is an explosion of fast bowing, bright textures, broad dynamics and ear-catchingt effects. (Anm.: Sonate für Violoncello solo, Austrian Cultural Forum New York)
New York Times
2007
Schon die klassisch langsame, elegisch gehaltene Einleitung des rund halbstündigen Violinkonzerts Wagners demonstrierte die handwerklichen Qualitäten des Komponisten, zeigt aber gleichzeitig die fast permanent spürbare postromantische Prägung dieses erstaunlich - im besten Wortsinn - konventionellen Stücks. Vom Rhythmus dominierte Abschnitte bildeten regelmäßig Steigerungen, die gelegentlich filmmusikähnliche Züge annahmen. Die Behandlung des Soloinstruments konzentrierte sich auf Ausschöpfung des gesamten Ambitus, auf moderne Effekte verzichtete der Komponist, der dem Solisten in ausladenden Kadenzen Gelegenheit zur Selbstentfaltung gibt (Anm.: Violinkonzert)