Mario Rosivatz
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Rosivatz Mario

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 Bildersturm - nach Lyrik von Robert Kleindienst 2006 ~ 32m
2 Cadenza - für Cello solo 2006 10m
3 F 2006a - Collagefilm mit Musik 2006 10m
4 3 Klänge für Audiosequenzer auf 6 Kanälen 2006 10m
5 Total Plan B für Audiosequenzer auf 6 Kanälen 2006 1m
6 Four Strings für Audiosequenzer auf 8 Kanälen 2006 1m
7 Ausschnitt aus einem Total - aus Filmfragmenten eines Live-Mitschnitts 2005
8 "Er..." 2005
9 Ausschnitt aus einer Boltzmannprogression - für 6 Stabspiele und Klavier 2003 - 2004
10 Kinderstück - für Flöte und Klavier 2002
11 Tonregistertotale - für Playerpiano 2002
12 Bruchstücke 1-3 für 2 Klaviere 2002
13 Tonregistertotale - für großes Orchester 2002 - 2004
14 Showmaster - (Film) 2001
15 Das Gedankenexperiment 2001
16 Orchesterfragment 2001
17 Brechung 2001
18 Ausschnitt aus einem Total - für Bassklarinette und Computer-Klavier 2001
19 "C1" - für Ensemble 2001
20 "... für Streichquartett" 2001
21 Total - für 2 Klaviere oder Playerpiano 2000
22 So nahte eine Zersetzung - für Ensemble 2000
23 Improvisationen mit "le macchine animate" 1999
24 Strömungen 1998
25 Tschonkeitsch 1998
26 Vögel 1998
27 A2 - für Ensemble 1998
28 "widerschein" - (Klangprojektion nach Robert Kleindienst) 1997
29 Masken II 1997
30 Masken I 1997
31 Environment II 1997
32 Gras - nach Charles Bukovski für Cello, Bariton und 4-Kanaltonband 1996
33 Klangstudie 1996 1996
34 Distanzen - für 8-Kanal Tonband 1995
35 Aus dem Hinterhalt... - für Klavier solo 1994
36 Nachtstück - für Cello und Klavier 1994
37 Wasser - für Ensemble 1993
38 Rockie ist ein i-tüpfler

Allgemeine Information

Geburtsbundesland: 
Geburtsland: 

Die vorgestellte Musik liegt immer als vollendete Vision vor. Die Vision führt zum Verwirklichungsvorgang. Fortschritt als wesentlich identitätsstiftender Bestandteil abendländischer Kunst(musik) verunmöglicht von vornherein reglose Vorstellungen von einer Stufe erreichbarer Meisterschaft und einem damit einhergehenden Handwerksbegriff. Genausowenig führen romantische und fatalistische Ideale - Genialität und Talent - zu künstlerischer Notwendigkeit. Das Aufsuchen neuer Hilfsobjekte in Hinblick auf die Verwirklichung der künstlerischen Vision löst als Arbeitstechnik das Ideal handwerklicher Meisterschaft ab.

 

Mario Rosivatz, 2003

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1990

American Institute of Music: Ausbildung bei Wayne Darling und Günther Kirchsteiger

1997 - 2001

Komposition

1997 - 2001

Komposition

2001

Kompositionsstudien (Marco Stroppa)

2002 - 2003

Komposition

Ausbildung am Studio SAMT (Karlheinz Essl, Adelhard Roidinger)

Komposition

Kompositionskurse und Workshops bei Beat Furrer, Gerard Zinsstag, Mike Stern und Joe Diorio

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1994

Schiffstiftung Linz: Förderpreis

1997

Talentförderungsprämie des Landes Oberösterreich

2000

Förderpreis für Musik und neue Medien

2001

Sokrates Studienaustauschprogramm - Nationalagentur Österreich, Wien: Erasmusstipendium

2001

Staatsstipendium

2003

Kulturförderpreis

2004

Einzelförderung

2006

Stipendium

2007

Internationale Thomas Bernhard Stiftung: Composer in residence

Stilbeschreibung

In den Jahren 2000 bis 2003 wurde die Technik der Totalkomposition entwickelt und verfeinert. Dies ist ein computerunterstütztes Verfahren, das von der Annahme ausgeht, dass eine (formal) beschreibbare Menge (=Totale) aller jener Zustände existiert, welche eine Konfiguration der (diskreten) Elemente (eines gestalteten Werkes) annehmen kann. Jede einzelne Konfiguration erhält einen eigenen (virtuellen) Index , der zu einem gewünschten Zeitpunkt genau diese Konfiguration (=Teilmenge der Totale) aufruft. Die Totalkomposition kann auf jede endliche Menge (und somit auch unabhängig von der Kunstgattung) angewendet werden. Die Anwendung der Technik sagt nichts über die ästhetischen Vorlieben des Anwenders aus. Die Formalisierung des Verfahrens wurde von vornherein für Echtzeitanwendungen ausgelegt. Ettiketten wie zum Beispiel Schlager, Jazz, Pop, Klassik, Moderne, Freie-Improvisations-Szene, undsoweiter ziehen Grenzen eher soziologisch als ästhetisch.

 

Mario Rosivatz, 2003

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