Revue instrumentale et électronique - Raumkomposition für Instrumentalensemble und Zuspielungen

Werktitel
Revue instrumentale et électronique
Untertitel
Raumkomposition für Instrumentalensemble und Zuspielungen
KomponistIn
Entstehungsjahr
2004 - 2005
Dauer
~ 32m
Genre(s)
Neue Musik
Besetzung
Kammerorchester/Ensemble
Besetzungsdetails

Flöte (1), Oboe (1), Klarinette (1), Kontrafagott (1), Sopransaxophon (1), Horn (1), Trompete (2), Posaune (1), Tuba (1), Perkussion (4), Klavier vierhändig (1), Violine (2), Viola (1), Violoncello (1), 5-String-Cello (1)


 

Besetzung: Kontrafagott, Tuba, Klavier (Vierhändig), Kontrabass (5-Saiter)
Trio I: Flöte (auch Altflöte), Trompete I, Violine I
Trio II: Oboe, Trompete II, Violine II
Trio III: Klarinette (Auch Bassklarinette), Horn, Viola
Trio IV: Sopransaxophon (auch Tenorsaxophon), Posaune, Violoncello

 

Detailbesetzung Perkussion:
I. Marimbaphon, 4 verschieden große Holzplattentrommeln, 1 kleines Tom-Tom, Kleine Trommel, 2 hängende Becken (mittl./kl.),1 Bongo, 1 Conga, 1 Hyoshigi, 1 Tempelblock, 1 Holzblock, Donnerblech
II. Vibraphon, 4 verschieden große Tom-Toms, 1 Holzplattentrommel, Kleine Trommel, 1 Bongo, 1 Conga, 3 hängende Becken (groß-mittel-klein), 1 Clavespaar, 1 Tempelblock, 1 Holzblock, Donnerblech
III. Xylophon, 4 verschieden große Bongos, 1 mittelgroßes Tom-Tom,  1 Holzplattentrommel, Kleine trommel, 1 hängendes Becken (klein), 1 Conga, 1  Tempelblock, 1 Holzblock, 3 Tamtams (groß-mittel-klein), Donnerblech
IV. Glockenspiel, 4 verschieden große Congas, 1 großesTom-Tom, große Trommel, 1 Holzplattentrommel, Kleine Trommel, 3 Tamtams (groß-mittel-klein), 1 hängendes Becken (groß), 1 Bongo, 1 Tempelblock, 1 Holzblock, Donnerblech

Stilbeschreibung:

"Revue instrumentale et électronique" ist das erste Werk, das Gerd Kühr in Zusammenarbeit mit dem IEM produziert hat. Das Stück weist nicht nur einen neuen delikaten Weg des Umgangs mit Instrumenten, Elektronik und Raum. Die Zuspielungen der Elektronik sind sinnfällige Erweiterung des Orchesters sowohl in der klanglichen als auch in der räumlichen Disposition. Aus dem Material des Kammermusikensembles entwickeln sich durch vielfache Schichtung, Tonhöhen und Tempoveränderungen orchestrale Flächen mit - dennoch - filigraner Binnenstruktur. Die variable Spatialisation der elektronischen Klänge wiederumerweitert den Raumklang der um das Publikum verteilten MusikerInnen.

 

Robert Höldrich

 

 

Revue instrumentale et électronique (UA, Auftragswerk steirischer herbst): Im Zentrum eindunkel timbriertes Instrumentalquartett, im Raum verteilt vier unterschiedlich besetzte Triosund Schlagwerkgruppen. Tuttiklang gegen Kammermusik, Erweiterung des klingendenRaums durch Elektronik. Distanz und Nähe, Stillstand und Klang-Bewegung, Statik undTempo, teils aufgeregt und schrill … imaginäres Tanztheater. Versuch einergrenzgängerischen Revue mit der Lust am Changieren zwischen den Genres, denTechniken der Collage, der Schnitte, Überblendungen und Anspielungen.

 

Gerd Kühr



Auftrag:

2004 Musikprotokoll im Steirischen Herbst



Uraufführung:
6. Oktober 2005 Helmut List Halle Graz
Veranstalter: Musikprotokoll im Steirischen Herbst
Mitwirkende: Pomàrico Emilio, Klangforum Wien

Aufnahme:
Titel: GERD KUEHR-Revue instrumentale et électronique
Label: KAIROS Musikproduktion GmbH
Mitwirkende: Pomàrico Emilio, Klangforum Wien

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 1. 3. 2020): Kühr Gerd . Revue instrumentale et électronique - Raumkomposition für Instrumentalensemble und Zuspielungen. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/141366 (Abrufdatum: 26. 9. 2020).