Grace Note

Werktitel
Grace Note
Untertitel
Für Saxofon, Cello, Kontrabass, Schlagzeug, Tanz und Elektronik
KomponistIn
Beteiligte Personen (Text)
Calvino Italo (Six Memos for a New Millenium (1988))
Entstehungsjahr
2012
Dauer
1h
Genre(s)
Neue Musik
Gattung(en)
Tanz/Ballett
Performance
Elektronische Musik
Besetzung
Quartett
Elektronik
Besetzungsdetails

Saxophon (1), Schlagzeug (1), Violoncello (1), Kontrabass (1), Elektronik (1)

Art der Publikation
Verlag
Verlag/Verleger

Uraufführung
31. Oktober 2012 - Wien, Tanzquartier Halle G
Veranstalter: Wien Modern
Mitwirkende: PHACE | CONTEMPORARY MUSIC - Lars Mlekusch (Saxophon) Berndt Thurner (Perkussion), Roland Schueler (Violoncello), Maximilian Ölz (Kontrabass), Luke Baio (Tanz), Stephanie Cumming (Tanz), Ian Garside ((Tanz), Günter Brus (Stimme, Text)

Aufnahmen
2013
grace note - PHACE ensemble, Liquid Loft (LondonHall)
2015 grace note - PHACE ensemble, Liquid Loft (DVD, Kairos)

Titel: GRACE NOTE dance, music theater (2012) Arturo Fuentes
Plattform: YouTube
Herausgeber: Arturo Fuentes
Datum: 23.04.2020

Pressestimmen (Auswahl)
1. November 2012
"Arturo Fuentes hat sich bei seiner Komposition auf die 1984 von dem italienischen Schriftsteller Italo Calvino verfassten „Sechs Vorschläge für das neue Jahrtausend“ gestützt, von denen dieser allerdings nur fünf zu Lebzeiten fertig stellen konnte. Die auf Literatur bezogenen Essays - Leichtigkeit, Schnelligkeit, Genauigkeit, Anschaulichkeit und Vielschichtigkeit - werden bei „Grace Note“ in nur lose strukturierten Episoden auf Musik und Bewegung übertragen. Wobei ein Anschwellen der Soundkulisse und die darauffolgende ebenso mächtige Stille, die einzelnen „Kapitel“ abschließen und ein neues einleiten. Den sechsten, abschließenden – nicht von Italo Calvino verfassten - Teil steuerte Günter Brus mit einem Text über Zeit bei, der das Schlusswort der Aufführung bildete. Er nennt dabei die Historie eine von uns fortgesetzte Lüge und spricht davon, dass die Zeit „bei uns eine Zeit lang Urlaub gemacht“ habe. Musik sei für ihn „zeitlos und endlich“, aber das Echo davon hör- und fühlbar.
Das Publikumsecho auf diesen Abend jedenfalls war heftiger Applaus für ein hervorragendes Ensemble."
Tanz.at: Phace & Liquid Loft (Veronika Krenn), abgerufen am 24.6.2021 [https://www.tanz.at/index.php/kritiken/kritiken-2012/649-phace-konzert-…]

23. Oktober 2015
"Der Formverlauf ist einfach, vielfach kadenzierend. Er folgt den ältesten Prinzipien, allein die Mittel sind modern. Sie schöpfen aus dem ganzen Repertoire des Körpers, die Stimme inklusive. Ob Kunstgesang oder Fluxus, Pantomime, Modern Dance oder Konkrete Musik – alles fließt zusammen. Szenische Aktion, Bühne, Licht, Klang finden zwanglos zur Einheit. Ein kräftiger Spannungsbogen überwölbt 45 Minuten.
Dies ist keine blasse Eklektik, Gesamtkunstwerks-Kokolores. Die Form mag Zitat sein, der Ausdruck ist frisch. Etwas Eigenes sollte entstehen. Das ist gelungen. Wer offenen Sinnes ist, wird beschenkt."
Klassik.com: Phace - Grace Note. Der Körper spricht (Daniel Krause), abgerufen am 24.6.2021 [https://magazin.klassik.com/reviews/reviews.cfm?TASK=REVIEW&RECID=28460…]

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 24. 6. 2021): Fuentes Arturo . Grace Note. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/171476 (Abrufdatum: 1. 12. 2021).