Brandl Rudolf

Vorname
Rudolf
Nachname
Brandl
erfasst als
KomponistIn
MusikwissenschaftlerIn
AusbildnerIn
Genre
Neue Musik
Instrument(e)
Violine
Geburtsjahr
1943
Geburtsort
Stockerau
Geburtsland
Österreich
Ausbildung
1962 MUK - Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (früher: Konservatorium Privatuniversität Wien) Wien Unterricht bei Kurt Hirschkron Violine
1962 mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Wien Elektronische Musik Cerha Friedrich
1962 mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Wien Komposition Sengstschmid Johann
1962 MUK - Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (früher: Konservatorium Privatuniversität Wien) Wien Zwölftonspiel nach Hauer Sokolowski Victor
1970 Universität Wien Wien Promotion
Universität Wien Wien Afrikanistik, Ethnologie, Philosophie
Institut für Musikwissenschaft/Universität Wien Wien Musikwissenschaft Graf Walter
Privatunterricht (Josef Helfer) Violine

Tätigkeiten
1967 - 1975 Kammermusikgruppe "Die Kontraste" Gründung und Leitung des Ensembles gemeinsam mit Karlheinz Schrödl
1968 - 1975 Phonogrammarchiv der österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien wissenschaftlicher Angestellter (Vergleichende Musikwissenschaft)
1973 - 1974 Internationale Gesellschaft für Neue Musik - IGNM Österreich Wien Mitglied des Vorstands
1975 - 1981 Berlin Institut für Vergleichende Musikwissenschaft, Freie Universität Berlin: wissenschaftlicher Assistent von Kurt Reinhard
1981 Berlin Freie Universität Berlin: Habilitation
Georg-August-Universität, Göttingen: Professur für Systematische Musikwissenschaft und Musikethnologie, Forschungsschwerpunkte mit Feldforschung: griechische und albanische Volksmusik, Wiener Volkssänger, schwarzafrikanische Musik, chinesische Opernstile

Auszeichnungen
1972 Amt der Niederösterreichischen Landesregierung Förderungspreis
1975 Amt der Salzburger Landesregierung Förderungspreis für Kammermusik gemeinsam mit Klaus Ager

Stilbeschreibung

Nach Anfängen in Weiterentwicklung der frühen J. M. Hauer'schen Zwölftontechnik und außereuropäischer Formstrukturen (Makám) ab 1973 (zeitweilig unter dem Einfluß Leos Janaceks, Olivier Messiaens und Charles Ives') melodisch-linearer Serialismus mit polymetrisch/-rhythmischen Schichtungen. Immer wieder auch elektronische Kompositionen. Seit 1985 Einbeziehung fraktaler (Mandelbrot-)Strukturen in die Kompositionstechnik.

 

Rudolf Brandl, 1994

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 23. 2. 2020): Biografie Rudolf Brandl. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/51396 (Abrufdatum: 30. 9. 2020).

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