Sengstschmid Walter

Vorname
Walter
Nachname
Sengstschmid
erfasst als
InterpretIn
KomponistIn
VeranstalterIn
AusbildnerIn
ChorleiterIn
Genre
Neue Musik
Instrument(e)
Orgel
Violine
Klavier
Ausbildung
1956 - 1965 Wiener Neustadt Städtische Musikschule Wiener Neustadt Klavier
1956 - 1965 Wiener Neustadt Städtische Musikschule Wiener Neustadt Violine
1957 - 1965 Baden Bundesgymnasium Frauengasse
1958 - 1965 Wiener Neustadt Städtische Musikschule Wiener Neustadt Orgel
1965 Baden Bundesgymnasium Frauengasse: Matura
1965 - 1969 Universität Wien Wien Mathematik
1965 - 1969 mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Wien Musikerziehung
1965 - 1969 mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Wien Orgel

Tätigkeiten
1969 - 1974 Wiener Neustadt Wiener Neustädter Männergesangsverein: Chorleiter
1969 - 1979 Baden Bundesgymnasium Frauengasse: Musikerziehung
1970 Wiener Neustadt Neuklosterkirche: seitdem Organist
1970 Wiener Neustadt Stiftschor Neukloster: seitdem Chorleiter
1974 - 1980 Wiener Neustadt Dompfarre Wiener Neustadt: Domkapellmeister
1977 - 1983 Josef Matthias Hauer - Konservatorium der Stadt Wiener Neustadt Wiener Neustadt Leiter des Kammerorchesters
1979 - 2010 Erzdiözese Wien Wien Leiter des erzbischöflichen Amtes für Kirchenmusik
1980 Wiener Neustadt Wiener Neustädter Instumentalisten: Mitbegründer und seitdem künstlerischer Leiter
1980 - 2010 Diözesankonservatorium für Kirchenmusik Wien Wien Gründer und Direktor
1983 - 1990 Singende Kirche Schriftleiter
1987 - 2010 Österreichische Kirchenmusikkommission Präsident
Mitglied diverser Kammermusikensembles
zahlreiche Rundfunkaufnahmen und Orgelkonzerte im In- und Ausland
zahlreiche Konzerttourneen im In- und Ausland


Aufträge (Auswahl)
Grazer Dom

Aufführungen (Auswahl)
zahlreiche Hochämter und Konzerte

Auszeichnungen
1974 1. Internationaler Anton Bruckner Orgelwettbewerb: Preisträger
1978 Amt der Niederösterreichischen Landesregierung Förderungspreis für ausübende Künstler
1979 Amt der Niederösterreichischen Landesregierung Förderungspreis für Komposition
1992 Stadt Wiener Neustadt Kulturpreis für Musik
2006 Amt der Wiener Landesregierung Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wien

Stilbeschreibung

Das Schaffen ist in erster Linie von der Verwendbarkeit in der Kirchenmusik nach dem II. Vatikanum geprägt. Dabei wird bewußt auf klangliche Extravaganzen mancher Stilrichtungen des 20. Jahrhunderts verzichtet. Vielmehr bildet die zwölftönige "Klangreihenlehre" Othmar Steinbauers (1895-1962) und die von seinem Schüler Johann Sengstschmid (* 1936) weiterentwickelte Lehre von den "Parallelen Klangreihen" die Grundlage für die Kompositionen. Bei den diversen Liedsätzen, wie sie für die kirchenmusikalische Praxis entstanden sind, wurde bewußt auf die Ausführbarkeit durch geschulte Laienchöre und -ensembles Rücksicht genommen.

 

Walter Sengstschmid, 1995

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 23. 2. 2020): Biografie Walter Sengstschmid. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/64698 (Abrufdatum: 24. 10. 2021).