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Rudolf Flotzinger/Barbara Boisits "Oesterreichisches Musiklexikon online" (2002ff.) - Komponistinnen

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Flotzinger, Rudolf ; Boisits, Barbara (Hg.): Oesterreichisches Musiklexikon online 2002ff. Online abrufbar unter: https://www.musiklexikon.ac.at/.

Das „Oesterreichisches Musiklexikon online” (oeml) ist ein digitales Referenzwerk zur Musik in Österreich in ihrer gesamten historischen und kulturellen Breite. Es verzeichnet Personen-, Sach- und Ortsartikel und versteht sich explizit nicht als bloß biographisches Nachschlagewerk, sondern als systematisch angelegte Gesamtdarstellung.

Die konkrete Realisierung begann 1999 unter der Leitung des Musikwissenschaftlers Rudolf Flotzinger (* 1939), damals Obmann der Kommission für Musikforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien. Damit wurde ein Projekt umgesetzt, das bereits 1946 beschlossen und in den 1970er Jahren konzeptionell ausgearbeitet worden war.
Als inhaltliche Ausgangsbasis diente das Register der dreibändigen Neuauflage der „Musikgeschichte Österreichs” (1995), herausgegeben von Rudolf Flotzinger und Gernot Gruber. Dieses Register wurde adaptiert und systematisch erweitert.

"Der – historisch komplexe – Österreich-Begriff wurde und wird dabei immer sehr umfangreich gefasst: Österreich(-Ungarn) in seiner jeweiligen historischen Dimension wird ebenso im Auge behalten wie Auslandsösterreicher/innen oder Exilanten/innen. Chronologisch wurden (und werden) im oeml keine Grenzen gesetzt, berücksichtigt wird prinzipiell der gesamte Zeitraum von der Prähistorie bis zur Gegenwart. Auch „Musik“ wurde von Anfang an im weitesten Sinne verstanden: Über die unmittelbar in den Bereich „Musik“ fallenden Personen, Institutionen etc. hinaus wurden und werden auch solche miteinbezogen, welche in irgendeiner Form mit Musik bzw. dem Musikleben in Verbindung zu bringen sind."
Oesterreichisches Musiklexikon online: Das Projekt. Online abrufbar unter: https://www.musiklexikon.ac.at/ml/projekt.htm, abgerufen am 19.2.2026.

Zwischen 2002 und 2006 erschien die Printausgabe in fünf Bänden mit insgesamt rund 7.500 Artikeln. Parallel dazu wurde das Lexikon als Onlineprojekt aufgebaut. Seit Abschluss der Druckfassung wird es kontinuierlich ergänzt; das oeml ist von Beginn an als „work in progress“ konzipiert.
Die Onlineversion ist seit 2002 öffentlich zugänglich – zunächst kostenpflichtig, seit 2013 in reduzierter Form kostenfrei und wird seit 1. November 2021 von der Musikwissenschaflerin Barbara Boisits (* 1961) herausgegeben.

In diesem wichtigen österreichischen Lexikon kann man leider nicht nach Komponistinnen filtern. Es stellt zahlreiche Frauen vor, die komponierend tätig waren. Im Folgenden werden die Überschneidungen der beiden Online-Nachschlagewerke „OeML” und „mica-Musikdatenbank” vorgestellt.:

Komponistinnen in der Musikdatenbank von mica - music austria

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Falb Viola (* 1980 )
Faltis Evelyn (* 1887 – † 1937)
Fässler Silvia (* 1957 )
Fessl Monique (* 1974 )
Frydan Camilla (* 1887 – † 1949)