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Ruzicka Peter

First Name
Peter
Family Name
Ruzicka
erfasst als
Komponist:in
Interpret:in
Dirigent:in
Musikalische:r Leiter:in
Intendant:in
Künstlerische:r Leiter:in
Ausbildner:in
Musikpädagog:in
Autor:in
Musikwissenschaftler:in
Genre
Neue Musik
Instrument(e)
Klavier
Oboe
Geburtsjahr
1948
Geburtsort
Düsseldorf
Geburtsland
Deutschland
Peter Ruzicka

Peter Ruzicka © Wilfried Beege

"Peter Ruzicka wurde am 3. Juli 1948 in Düsseldorf geboren. An eine instrumentale und theoretische Ausbildung am Hamburger Konservatorium (Klavier, Oboe, Kompositionstheorie) schlossen sich Kompositionsstudien bei Hans Werner Henze und Hans Otte an. Er studierte Rechts- und Musikwissenschaften in München, Hamburg und Berlin. 

Peter Ruzickas Werke wurden von führenden Orchestern und Ensembles, wie den Berliner Philharmonikern, den Wiener Philharmonikern, allen deutschen Rundfunk-Sinfonieorchestern, der Staatskapelle Dresden, den Münchener Philharmonikern, den Bamberger Symphonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Concertgebouw-Orchester Amsterdam, dem Philharmonia Orchestra London, dem Orchestre Philharmonique de Paris, der Tschechischen Philharmonie, dem RSO Wien, dem Israel Philharmonic Orchestra und dem New York Philharmonic Orchestra aufgeführt. Dirigenten wie Gerd Albrecht, Vladimir Ashkenazy, Semyon Bychkov, Riccardo Chailly, Christoph Eschenbach, Michael Gielen, Paavo Järvi, Mariss Jansons, Kent Nagano, Kurt Masur, Antonio Pappano, Giuseppe Sinopoli und Christian Thielemann haben sich für seine Musik eingesetzt. Seine Oper CELAN erlebte 2001 ihre Uraufführung an der Staatsoper Dresden. Ruzickas Musiktheater HÖLDERLIN wurde 2008 an der Staatsoper Unter den Linden Berlin uraufgeführt. Die Uraufführung seiner Oper BENJAMIN fand 2018 an der Hamburgischen Staatsoper statt.

Von 1979 bis 1987 wirkte Peter Ruzicka als Intendant des Radio-Symphonie-Orchesters Berlin, von 1988 bis 1997 als Intendant der Staatsoper Hamburg und der Hamburger Philharmoniker. 1996 übernahm er als Nachfolger Hans Werner Henzes die künstlerische Leitung der Münchener Biennale, die er bis 2014 innehatte, und wurde daneben im Jahre 1997 Künstlerischer Berater des Royal Concertgebouw Orchesters Amsterdam. Von 2001 bis 2006 übernahm Ruzicka als Intendant die künstlerische Leitung der Salzburger Festspiele, von 2015 bis 2020 der Osterfestspiele Salzburg.

Als Dirigent leitete Peter Ruzicka u.a. das Deutsche-Symphonie-Orchester Berlin, das Royal Concertgebouw Orchester Amsterdam, die Wiener Symphoniker, die Staatskapelle Dresden, das Gewandhausorchester Leipzig, die Staatskapelle Berlin, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das NDR-Elbphilharmonie Orchester, die Bamberger Symphoniker, das SWR Sinfonieorchester, das WDR Sinfonieorchester Köln, das hr-Sinfonieorchester Frankfurt, das MDR Sinfonieorchester Leipzig, die Münchener Philharmoniker, das Philharmonische Staatsorchester Hamburg, das Münchener Kammerorchester, die Deutsche Kammerphilharmonie, das Dänische Nationalorchester, die Tschechische Philharmonie, die Philharmonie "George Enescu", das RSO Wien, die Camerata Salzburg, das Gulbenkian Orchester Lissabon, das Orchestre symphonique de Montréal, das Shanghai Symphony Orchestra, das Hongkong Philharmonic Orchestra, das China Philharmonic Orchestra und das Yomiuri Nippon Symphony Orchestra Tokyo.

Zuletzt leitete Peter Ruzicka u.a. das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Philharmonische Staatsorchester Hamburg (Elbphilharmonie), das Deutsche Symphonie Orchester Berlin, das Shanghai Symphony Orchestra, das Hongkong Philharmonic Orchestra und die Uraufführung seiner Oper BENJAMIN an der Hamburgischen Staatsoper."
Peter Ruzicka: Vita, abgerufen am 30.06.2026 [https://www.peter-ruzicka.de/de/vita.html]

Stilbeschreibung

"Für Peter Ruzicka ist ein Komponist jemand, der musikalische Geschichten erzählen kann. Sie sollen den Hörer treffen und betreffen. Visionen über eine Zukunft der Musik lassen sich nicht von der Gesellschaft trennen. Überhaupt sei ernst zu nehmende Kunst noch niemals durch Anbiederung an den Massengeschmack entstanden.
Über seinem Schaffen schwebt die These, dass es wirklich neues musikalisches Material nicht mehr gebe und ein Vorwärtsdrängen des Komponisten in unbekanntes Neuland nicht mehr möglich sei [...]. Der Prozess der immerwährend sich erneuernden und ausdifferenzierten Klangsubstanz kam zu einem Stillstand, was dem Komponisten ein Denken auf einer neuen Ebene nahe legt. Das wiederum kann ganz neue Möglichkeiten einer geradezu befreiten Klangrede beinhalten. Sozusagen eine "Zweite Moderne", die Ruzicka maßgeblich geprägt hat.
Seine Musik wurde zunehmend kryptischer, fragmentarischer. Sie drohte, sich in sich selbst aufzulösen. Bis es zu einer überraschenden Begegnung mit den Werken des schwedischen Komponisten Allan Pettersson kam und sich Ruzicka wieder mehr auf die harmonischen Komponenten in der Musik besann.
Außermusikalische Faktoren sind oftmals konzeptionelle Bestandteile seiner Werke. Ruzicka arbeitet interdisziplinär. Nicht nur, was seinen Beruf anbelangt. Seit seinem frühen Schaffen thematisiert er die Ambivalenz des menschlichen Schicksals."
concerti: Zum 70. Geburtstag von Peter Ruzicka - Musik über Musik (Julia Hellmig, 2018), abgerufen am 01.07.2026 [https://www.concerti.de/portraets/70-geburtstag-peter-ruzicka/]

"Peter Ruzickas interdisziplinäres Arbeiten spiegelt sich auch in seinem kompositorischen Schaffen wider, das sowohl groß dimensionierte Bühnen- und Orchesterwerke als auch Stücke für Chor, Kammerensemble oder Soloinstrument beinhaltet und bestimmt ist von einem diskursiven Austausch mit Komponisten, Philosophen und Literaten. Stand sein Frühwerk noch unter dem Einfluss der Vätergeneration, insbesondere der Klangsprache von Komponisten wie Hans Werner Henze, Karlheinz Stockhausen oder György Ligeti, so entwickelten sich seit den frühen 1970er Jahren Gustav Mahler, Anton Webern und Paul Celan zu jenen impulsgebenden Wahlverwandten, die sein Werk prägten. Gerade in den frühen Auseinandersetzungen mit Celan, die in Kompositionen wie Todesfuge (1968/69) oder in dem Schlüsselwerk ... fragment ... (1970) mündeten, sind Schweigen, Stille und das Zerbrechen intakter Strukturen – im Schlüsselwerk ... fragment ... besonders zum Ausdruck gebracht durch ein Oszillieren zwischen Extremen – als zentrale Komponenten seiner kompositorischen Ästhetik angelegt. Ruzicka entwickelte in den 1970er Jahren, dem von ihm selbst als wichtigste und persönlichste Phase seines Schaffens bezeichneten Abschnitt, eine offensive und kompromisslose Musiksprache, die – geleitet von Adornos Ästhetischer Theorie – Hörerwartungen und Hörgewohnheiten aufzubrechen suchte. Massiven Zweifeln an der Sinnhaftigkeit des Komponierens Ende der 1970er Jahre als Ausdruck nicht erfüllter Hoffnung auf Veränderung und Zeichen der Resignation folgte in den 1980er Jahren eine Loslösung von Idealen vergangener Jahre, gepaart mit einer Hinwendung zu einer neuen Form von 'Musik über Musik'. Dieses bis in die frühen 1990er Jahre vielfach variierte Konzept eines Rekurrierens auf Fremdmaterial spielt seit seiner Begegnung mit dem Werk des schwedischen Komponisten Allan Pettersson, die ihn zu seiner ersten Oper, dem 2001 uraufgeführten Werk Celan herausgefordert hat, keine bedeutungstragende Rolle mehr. Indes finden sich bereits im Frühwerk angelegte Komponenten wie ein Changieren zwischen Statik und gewaltsam insistierender Kraft, die die Grenzen der musikalischen Sprachfindung ausloten, in eben dieser wie auch in späteren Kompositionen, etwa dem 2008 uraufgeführten Musiktheaterwerk Hölderlin, nach wie vor.
Charakteristisch für Ruzickas Musiksprache sind eine expressive Sprachkraft, eine ausdrucksstarke Klarheit und ein Zusammenspiel von Reflexion und Emotion. Sein kompositorischer Umgang mit Literatur ist geprägt von einer intensiven Auseinandersetzung mit den verschiedenen Ebenen der Prätexte, deren Worte er nicht zu enträtseln, geschweige denn musikalisch zu illustrieren sucht, sondern die er vielmehr klanglich beleuchtet, angesichts derer er bisweilen auch die Musik verstummen lässt."
Universität Mozarteum Salzburg: Persönlichkeiten der Salzburger Musikgeschichte - Peter Ruzicka  (Julia Hinterberger, 2015), abgerufen am 01.07.2026 [https://www.moz.ac.at/Service/Archiv/Biografisches%20Mosaik/Ruzicka%2C%…]

Auszeichnungen & Stipendien

1968 Wettbewerb "Jugend forscht" - Stiftung "Jugend forscht" e.V. (Deutschland): Bundessieger i.d. Kategorie "Physik"
1969 Stadt Stuttgart (Deutschland): Förderpreis (Esta Noche)
1970 Budapesti Nemzetközi Bartók Béla Zeneszerzőverseny (Ungarn): Kompositionspreis (... Fragment ...)
1971 UNESCO – United Nations Educational, Scientific an Cultural Organisation: UNESCO-Preis im "International Rostrum of Composers" (Metastrofe)
1972 Gaudeamus Compositiestudie - Internationale Gaudeamus Muziekweek, Hilversum (Niederlande): Preisträger (In processo di tempo ...)
1972 Freie und Hansestadt Hamburg (Deutschland): Bach-Preis-Stipendium
1989 Bundesrepublik Deutschland: Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
1997 Hamburgische Staatsoper (Deutschland): Ehrenmitgliedschaft
2004 Stadt Braunschweig (Deutschland): Louis Spohr Musikpreis Braunschweig
2005 Johannes Gutenberg Universität Mainz (Deutschland): Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur
2005 Deutsches Symphonie-Orchester Berlin (Deutschland): Ehrenmitgliedschaft
2005 Deutscher Musikrat (Deutschland): Ehrenmitgliedschaft
2006 Bayerische Akademie der Schönen Künste, München (Deutschland): Preis "Neues Hören" für gelingende Vermittlung zeitgenössischer Musik
2006 Republik Österreich: Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse
2006 Amt der Salzburger Landesregierung: Goldenes Ehrenzeichen des Landes Salzburg
2006 Stadt Salzburg: Wappenmedaille in Gold
2006 Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg: Silberne Mozart-Medaille
2007 International Salzburg Association: Wolfgang Schüssel-Preis
2008 Hochschule für Musik und Theater Hamburg (Deutschland): Ehrendoktorwürde Dr. phil. h.c.
2008 Freie Akademie der Künste Hamburg (Deutschland): Plakette
2009 Latvijas Nacionālā Opera, Riga (Lettland): Rienzi-Preis
2010 Deutsche Phono-Akademie e.V., Berlin (Deutschland): ECHO Klassik Preis i.d. Kategorie "Kammermusikeinspielung des Jahres"
2010 Beethovenfest Bonn (Deutschland): Artist/Composer in Residence
2014 Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste, Salzburg: Wahl zum Mitglied
2016 Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V. (Deutschland): Bestenliste 02/2016 (Album "Being Beauteous")
2018 Stadt Salzburg: Ehrenbecher der Stadt Salzburg
2018 Internationale Sommerakademie Mozarteum Salzburg: Composer in Residence
2019 Grafenegg Festival: Composer in Residence

Ausbildung

1963–1968 Hamburger Konservatorium Blankenese (Deutschland): Konzertfach Klavier (Peter Hartmann), Konzertfach Oboe (Egbert Gutsch), Komposition (Walter Steffens)
1968 Gymnasium Wartenau, Hamburg (Deutschland): Abitur
1968–1977 Ludwig-Maximilians-Universität München/Universität Hamburg/Freie Universität Berlin (Deutschland): Rechtswissenschaft, Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft, Betriebswirtschaftslehre
1977 Freie Universität Berlin (Deutschland): Dr. iur. (Dissertation "Die Problematik eines "ewigen Urheberpersönlichkeitsrechts" unter besonderer Berücksichtigung des Schutzes musikalischer Werke")

Kompositionsstudien, u. a. bei: Hans Werner Henze, Hans Otte

Tätigkeiten

1979–1987 Radio-Symphonie-Orchester Berlin (Deutschland): Intendant, Geschäftsführer
1985–heute Bayerische Akademie der Schönen Künste, München (Deutschland): Mitglied
1987–heute Freie Akademie der Künste Hamburg (Deutschland): Mitglied
1988–1997 Hamburgische Staatsoper (Deutschland): Intendant
1988–1997 Philharmonisches Staatsorchester Hamburg (Deutschland): Intendant
1989–2012 GEMA – Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (Deutschland): Aufsichtsratsmitglied
1989–heute Alexander Zemlinsky Fonds bei der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien: Mitglied im Fondskomittee, stv. Vorsitzender
1990–20?? Hochschule für Musik und Theater Hamburg (Deutschland): Professor (Komposition, Kulturmanagement)
1996–2014 Münchner Biennale (Deutschland): künstlerischer Leiter
1997–1999 Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam (Niederlande): künstlerischer Berater
1999–2019 Bayerische Theaterakademie August Everding, München (Deutschland): Präsident
2000–2018 Ernst von Siemens-Musikstiftung (Schweiz): Kuratoriumsmitglied
2001–2006 Salzburger Festspiele: Intendant
2009 Voswinckel Filmproduktion (Deutschland): Mitwirkender (Dokumentation "Ins Dunkle, ins Offene - Der Komponist Peter Ruzicka", Regie: Klaus Voswinckel)
2010 Hochschule für Musik und Theater Rostock (Deutschland): Workshopleiter
2015 International Music Theatre Competition Darmstadt (Deutschland): Jurymitglied (mit Chaya Czernowin, Will Humburg, Sergej Newski, Samir Odeh-Tamimi, Thomas Schäfer, Karsten Wiegand)
2015–2020 Salzburger Osterfestspiele: geschäftsführender Intendant
2018–2023 Ernst von Siemens-Musikstiftung (Schweiz): Stiftungsratsvorsitzender

Dirigent zahlreicher bekannter Ensembles/Orchester, u. a. mit: Wiener Symphoniker, BOL – Bruckner Orchester Linz, ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Camerata Salzburg, Mozarteumorchester Salzburg, Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Staatskapelle Dresden, Gewandhausorchester Leipzig, MDR Sinfonieorchester Leipzig, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Münchner Philharmoniker, Münchener Kammerorchester, Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, NDR-Elbphilharmonie Orchester, Bamberger Symphoniker, SWR Symphonieorchester, Stuttgarter Kammerorchester, Staatskapelle Berlin, Deutsches Symphonie Orchester Berlin, WDR Sinfonieorchester Köln, hr-Sinfonieorchester Frankfurt, Orchestre Philharmonique de Marseille, Orquestra Gulbenkian Lissabon, DR SymfoniOrkestret, Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam, Česká filharmonie, Filarmonica "George Enescu", Orchestre symphonique de Montréal, Hong Kong Philharmonic Orchestra, Shanghai Symphony Orchestra, China Philharmonic Orchestra, Yomiuri Nippon Symphony Orchestra Tokyo

Aufträge (Auswahl)

1970 Göttinger Symphonie Orchester (Deutschland): Antifone-Strofe
1970 RIAS Berlin (Deutschland): In processo di tempo ...
1971 SWF – Südwestfunk Baden-Baden (Deutschland): Feed Back
1972 Stadt Augsburg (Deutschland): Outside - Inside
1972 WDR – Westdeutscher Rundfunk (Deutschland): Torso
1977 Stadt Düsseldorf (Deutschland): Abbrüche
1978 SWF – Südwestfunk (Deutschland): Gestalt und Abbruch
1983 Internationale Musikverlage Hans Sikorski: Satyagraha
1984 Berliner Festwochen (Deutschland): ... der die Gesänge zerschlug ...
1989 WDR – Westdeutscher Rundfunk (Deutschland): Metamorphosen über ein Klangfeld von Joseph Haydn
1991 BR – Bayerischer Rundfunk (Deutschland): ... Das Gesegnete, das Verfluchte ... (UA)
1992 Schleswig-Holstein Musik Festival (Deutschland): Tallis
1994 Deutsches Symphonie-Orchester Berlin (Deutschland): ... Inseln, randlos ...
1995 Philharmonie Köln (Deutschland): ... sich verlierend ...
1996 Deutsche Oper Berlin (Deutschland): Nachtstück
1997 Schleswig-Holstein Musik Festival (Deutschland): ... Vorgefühle ...
1997 NDR – Norddeutscher Rundfunk (Deutschland): Recherche (- im Innersten)
1997 Sächsische Staatsoper Dresden (Deutschland): Celan
1998 BJO – Bundesjugendorchester (Deutschland): Nachklang
2000 SWR – Südwestrundfunk (Deutschland): Erinnerung
2005 Festival Strings Lucerne (Schweiz): ... Ins Offene ...
2005 Orquesta Sinfónica de Madrid (Spanien): Vorecho
2006 Wien Modern: Sturz
2006 Hugo-Wolf-Gesellschaft, Bayerische Akademie der Schönen Künste (Deutschland): ... Und möchtet Ihr an mich die Hände legen ...
2006 Klavier-Festival Ruhr, Moers (Deutschland): Parergon
2007 anlässlich der der Wiedereröffnung der Tonhalle - Tonhalle Düsseldorf (Deutschland): Maelstrom
2007 Deutsche Staatsoper Unter den Linden Berlin (Deutschland): Hölderlin
2008 Musiktage Mondsee: Nachschrift
2009 Kissinger LiederWerkstatt (Deutschland): Leben und Tod
2009 Kulturkreis der deutschen Wirtschaft (Deutschland): Rezitativ
2009 Wiener Philharmoniker: ... Zurücknehmen ...
2009 Münchener Kammerorchester (Deutschland): Trans
2009 Beethovenfest Bonn (Deutschland): ... Über die Grenze ...
2010 NDR – Norddeutscher Rundfunk (Deutschland): Einschreibung
2010 Schleswig-Holstein Musik Festival  (Deutschland): Aulodie
2010 MDR – Mitteldeutscher Rundfunk (Deutschland): Über Unstern
2011 Staatstheater Stuttgart (Deutschland): Mahler | Bild
2011 hr – Hessischer Rundfunk (Deutschland): Clouds
2011 anlässlich des 60. Geburtstages von Wolfgang Rihm - Stadt Karlsruhe (Deutschland): ... Je weiter ich komme, um so mehr finde ich mich unfähig, die Idee wiederzugeben ...
2011 Philharmonisches Staatsorchester Hamburg (Deutschland): Zwei Übermalungen
2012 Wiener Konzerthaus: Drei Stücke
2012 Klavierfestival Ruhr (Deutschland): Über Unstern - Späte Gedanken für Klavier
2013 MDR – Mitteldeutscher Rundfunk (Deutschland): Spiral
2017 BR – Bayerischer Rundfunk, Musica Viva München (Deutschland): Loop
2017 Hamburgische Staatsoper (Deutschland): Benjamin
2018 Grafenegg Festival: Furioso
2021 Philharmonisches Staatsorchester Hamburg (Deutschland): Requiem
2022 Tonhalle-Orchester Zürich (Schweiz): Depart

Uraufführungen (Auswahl)

1968 Georg Erich Meyer (t), Kammerensemble des NDR, Peter Ruzicka (dir), Hamburg (Deutschland): Esta Noche (UA)


1970 Adelheid Peper (a), Hans Deinzer (cl), Claus Kanngiesser (vc), Kammerensemble des NDR, Christof Prick (dir), Hamburg (Deutschland): Drei Szenen (UA), Todesfuge (UA), Sonata per violoncello (UA)
1970 Adelheid Peper (a), Studio-Orchester Hannover, Klaus Bernbacher (dir), Leverkusen (Deutschland): Elis (UA)
1970 Göttinger Symphonie Orchester, Volker Schmidt-Gertenbach (dir), Göttingen (Deutschland): Antifone-Strofe (UA)
1970 Hamburger Streichquartett - NDR – Norddeutscher Rundfunk, Kiel (Deutschland): Introspezione (UA)


1971 Radio-Symphonie-Orchester Berlin, Michael Gielen (dir) - Musik der Gegenwart, Berlin (Deutschland): Metastrofe (UA)
1971 Südfunk-Chor Stuttgart, Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, Michael Gielen (dir) - Musik unserer Zeit, Stuttgart (Deutschland): Sinfonia (UA)
1971 Justus Krantz (pf), Spoleto (Italien): Ausgeweidet die Zeit (UA)


1972 Percussionsensemble Siegfried Fink, München (Deutschland): Stress (UA)
1972 Peter Roggenkamp (pf, e-org), Claus Kanngiesser (vc), Mitglieder des Percussionsensemble Siegfried Fink, Playback-Tonband: Studio-Orchester Hannover, Klaus Bernbacher (dir), Stadttheater Augsburg (Deutschland): Outside - Inside (UA)
1972 Claus Kanngiesser (vc), Radio Kammerorkest, Peter Keuschnig (dir) - Internationale Gaudeamus Muziekweek, Hilversum (Niederlande): In processo di tempo ... (UA)
1972 Sinfonieorchester des SWF, Ernest Bour (dir) - Donaueschinger Musiktage (Deutschland): Feed Back (UA)


1973 Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester, Lucas Vis (dir) - Musik der Zeit, Köln (Deutschland): Torso (UA)


1974 Jutta Dreesen (cemb), Hamburg (Deutschland): Movimenti (UA)
1974 Pandula-Quartett, Stuttgart (Deutschland): ... Fragment ... (UA)


1975 Zsigmond Szathmáry (org) - neue musik in der kirche, KAssel (Deutschland): Zeit (UA)
1975 Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, Michael Gielen (dir) - Musik unserer Zeit, Stuttgart (Deutschland): Versuch (UA)
1975 Orchestre Philharmonique de Paris, Pierre Stoll (dir) - World New Music Days, ISCM/IGNM/SICM – Internationale Gesellschaft für Neue Musik, Paris (Frankreich): Befragung (UA)


1976 Karl Bernhard Sebon (fl), Radio-Symphonie-Orchester Berlin, Cristóbal Halffter (dir) - Musik der Gegenwart, Berlin (Deutschland): Emanazione (UA)
1976 Orchestre Philharmonique des Pays de la Loire, Jean-Claude Casadeus (dir) - Festival de Royan (Frankreich): ETYM (UA)
1976 Gerd Zacher (org) - pro musica nova, Bremen (Deutschland): Z-Zeit (UA)
1976 Werner Taube (vc), Erlangen (Deutschland): Stille (UA)


1978 Düsseldorfer Symphoniker, Bernhard Klee (dir), Düsseldorf (Deutschland): Abbrüche (UA)


1979 Karl Bernhard Sebon (fl), Marktbreit (Deutschland): Seboniana (UA)
1979 Schola Cantorum Stuttgart, Clytus Gottwald (dir) - Donaueschinger Musiktage (Deutschland): Gestalt und Abbruch (UA)


1981 Justus Frantz (pf), Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Christoph Eschenbach (dir) - Musikfestival Interlaken (Schweiz): Annäherung und Stille (UA)


1982 Eckhart Schloifer (va), Rundfunk-Sinfonie-Orchester Saarbrücken, Cristóbal Halffter (dir), Saarbrücken (Deutschland): ... den Impuls zum Weitersprechen erst empfinge ... (UA)


1985 Dietrich Fischer-Dieskau (bar), Ensemble Modern Frankfurt am Main, Ernst Bour (dir) - Berliner Festwochen (Deutschland): ... der die Gesänge zerschlug ... (UA)
1985 NDR-Sinfonieorchester, Peter Gülke (dir), Hamburg (Deutschland): Satyagraha (UA)


1987 Carol Tainton (pf) - Schleswig-Holstein Musik Festival, Neumünster (Deutschland): Préludes (UA)


1988 Berliner Philharmonisches Orchester, Gerd Albrecht (dir), Berlin (Deutschland): Fümf Bruchstücke (UA)


1990 Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester, Gerd Albrecht (dir), Philharmonie Köln (Deutschland): Metamorphosen über ein Klangfeld von Joseph Haydn (UA)


1991 Arditti Quartett - Wien Modern, Wien: Klangschatten (UA)


1992 Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Semyon Bychkov (dir), München (Deutschland): ... Das Gesegnete, das Verfluchte ... (UA)


1993 Arditti Quartett, Philharmonie Köln (Deutschland): ... Über ein Verschwinden (UA)
1993 Ning Liang (ms), Ilmo Ranta (pf) - Savonlinna-Festival (Finnland): Acht Gesänge nach Fragmenten von Nietzsche (UA)
1993 Philharmonia Orchestra London, Giuseppe Sinopoli (dir) - Schleswig-Holstein Musik Festival, Kiel (Deutschland): Tallis (UA)


1995 Ensemble "das neue werk", Dieter Cichewiecz (dir) - das neue werk, Hamburg (Deutschland): Satyagraha (UA)


1996 Claudia Barainsky (s), Holger Groschopp (pf), Berlin (Deutschland): Nach dem Lichtverzicht (UA)


1997 Christian Tetzlaff (vl), Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, RIAS-Kammerchor, Vladimir Ashkenazy (dir), Frankfurt am Main (Deutschland): ... Inseln, randlos ... (UA)
1997 Dietrich Fischer-Dieskau (spr), Arditti Quartett, Philharmonie Köln (Deutschland): ... sich verlierend ... (UA)


1998 Ning Liang (ms), Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, Peter Ruzicka (dir), Stuttgart (Deutschland): Die Sonne sinkt (UA)
1998 Orchester der Deutschen Oper Berlin, Christian Thielemann (dir) - Deutsche Oper Berlin (Deutschland): Nachtstück (UA)
1998 Schleswig-Holstein Musikfestival Orchester, Peter Ruzicka (dir) - Schleswig-Holstein Musik Festival, Salzau (Deutschland): ... Vorgefühle ... (UA)


2000 NDR-Sinfonieorchester, Chor des NDR, Christoph Eschenbach (dir), Hamburg (Deutschland): Recherche (- im Innersten) (UA)
2000 Cornelia Brandkamp (fl), Mitglieder des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin, Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin (Deutschland): Tombeau (UA)
2000 BJO – Bundesjugendorchester, Gerd Albrecht (dir), Wroclaw (Polen): Nachklang (UA)
2000 Sharon Kam (cl), SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, Lothar Zagrosek (dir) - Eröffnungskonzert - Donaueschinger Musiktage (Deutschland): Erinnerung (UA)


2001 Staatskapelle Dresden, Marc Albrecht (dir) - Sächsische Staatsoper Dresden (Deutschland): Celan (UA)
2001 Staatskapelle Dresden, Peter Ruzicka (dir), Dresden (Deutschland): Memorial (UA)


2003 Berliner Sinfonie-Orchester, Eliahu Inbal (dir), Berlin (Deutschland): Affluence (UA)
2003 Anne-Carolyn Schlüter (ms), Thomas Mohr (bar), NDR-Sinfonieorchester, Peter Ruzicka (dir) - das neue werk, Hamburg (Deutschland): Celan-Symphonie (UA)


2004 Arditti Quartett - Wien Modern, Wien: Sturz (UA)


2005 Festival Strings Lucerne, Achim Fiedler (dir), KKL Luzern (Schweiz): ... Ins Offene ... (UA)


2006 Orquesta Sinfónica de Madrid, Cristóbal Halffter (dir), Madrid (Spanien): Vorecho (UA)


2007 Thomas Erich Bauer (bar), Siegfried Mauser (pf), Hölderlinturm Tübingen (Deutschland): ... Und möchtet Ihr an mich die Hände legen ... (UA)
2007 Christopher Tainton (pf) - Klavier-Festival Ruhr, Moers (Deutschland): Parergon (UA)


2008 Düsseldorfer Symphoniker, John Fiore (dir), Tonhalle Düsseldorf: Maelstrom (UA)
2008 Mojca Erdmann (s), Minguet Quartett: Ulrich Isfort (vl), Annette Reisinger (vl), Arna Sorin (va), Matthias Diener (vc) - Kissinger Sommer, Bad Kissingen (Deutschland): Erinnerung und Vergessen (UA)
2008 Staatskapelle Berlin, Peter Ruzicka (dir) - Deutsche Staatsoper Unter den Linden Berlin (Deutschland): Hölderlin (UA)


2009 Hans-Christoph Begemann (bar), Jan Philip Schulze (pf) - Kissinger Sommer, Bad Kissingen (Deutschland): Leben und Tod (UA)
2009 Heinrich Schiff (vc), Stefan Vladar (pf) - Musiktage Mondsee: Nachschrift (UA) 
2009 Valentin Radutiu (vc), Per Rundberg (pf), Wiesbaden (Deutschland): Rezitativ (UA)


2010 Wiener Philharmoniker, Christian Thielemann (dir) - Musikverein Wien: ... Zurücknehmen ... (UA)
2010 Münchener Kammerorchester, Alexander Liebreich (dir), München (Deutschland): Trans (UA)
2010 Sophie-Mayuko Vetter (pf) - Klavierfestival Ruhr, Moers (Deutschland): Fünf Szenen (UA)
2010 Daniel Müller-Schott (vc), Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Peter Ruzicka (dir) - Beethovenfest Bonn (Deutschland): ... Über die Grenze ... (UA)
2010 Thomas Erich Bauer (bar), China National Opera House Chorus, China Philharmonic Orchestra, Peter Ruzicka (dir) - Peking Music Festival (VR China): Hölderlin Symphonie (UA)


2011 NDR Sinfonieorchester, Christoph Eschenbach (dir), Hamburg (Deutschland): Einschreibung (UA)
2011 Staatsorchester Stuttgart, Manfred Honeck (dir) - Staatstheater Stuttgart (Deutschland): Mahler | Bild (UA)
2011 Albrecht Mayer (ob), Schleswig-Holstein Festival-Orchester, Peter Ruzicka (dir) - Schleswig-Holstein Musik Festival, Salzau (Deutschland): Aulodie (UA)
2011 MDR-Sinfonieorchester, Peter Ruzicka (dir), Gewandhaus Leipzig (Deutschland): Über Unstern (UA)


2012 Ensemble TEMA, Gérard Buquet (dir), Karlsruhe (Deutschland): ... Je weiter ich komme, um so mehr finde ich mich unfähig, die Idee wiederzugeben ... (UA)
2012 hr-Sinfonieorchester, Paavo Järvi (dir) - Rheingau Musik-Festival (Deutschland): Clouds (UA)


2013 Jörg Widmann (cl) - Wiener Konzerthaus: Drei Stücke (UA)
2013 Sophie-Mayuko Vetter (pf) - Klavierfestival Ruhr (Deutschland): Über Unstern - Späte Gedanken für Klavier (UA)
2013 Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Peter Ruzicka (dir), Laeiszhalle Hamburg (Deutschland): R.W. - Übermalung für Orchester (UA)


2014 Sophie-Mayuko Vetter (pf) - Gezeitenfestival Emden (Deutschland): R.W. - Nachzeichnung für Klavier (UA)
2014 Leipziger Hornquartett, MDR Sinfonieorchester, Peter Ruzicka (dir) - MDR Musiksommer, Weimar (Deutschland): Spiral (UA)


2015 Minguet Quartett, BOL – Bruckner Orchester Linz, Peter Ruzicka - Festival Neue Musik, Linz: Clouds 2 (UA)


2016 Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Franck Ollu (dir) - Ultraschall Festival Berlin (Deutschland): Flucht (UA)
2016 Staatskapelle Dresden, David Robertson (dir), Dresden (Deutschland): Elegie (UA)


2017 Heiko Maschmann (db), Opernhaus Kiel (Deutschland): Sonata per contrabasso (UA)
2017 Sara Maria Sun (s), Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Peter Ruzicka (dir), Die Glocke Bremen (Deutschland): Mnemosyne (UA)
2017 Minguet Quartett - Elbphilahrmonie Hamburg (Deutschland): ... Possible-a-chaque-instant (UA)
2017 Frederic Belli (pos), Ensemble risonanze erranti, Peter Tilling (dir) - Kulturwald Blaibach (Deutschland): Still (UA)


2018 Hamburgische Staatsoper (Deutschland): Benjamin (UA)
2018 Sergej Nakariakov (tp, fh), Giuliano Sommerhalder (picc t), 
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Peter Ruzicka (dir) - Musica Viva München, Herkulessaal München (Deutschland): Loop (UA)


2019 Lini Gong (s), Thomas Erich Bauer (bar), hr-Sinfonieorchester, Peter Ruzicka (dir), Frankfurt am Main (Deutschland): Benjamin Symphonie (UA)
2019 Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, Peter Ruzicka (dir) - Grafenegg Festival: Furioso (UA)


2021 TONALi Orchester, Garrett Keast (dir) - Gemeinschaftswerk namhafter Komponisten wie Manfred Trojahn, Peter Ruzicka, Judit Varga, Eivind Buene, José M. Sánchez-Verdú - Elbphilharmonie Hamburg (Deutschland): BeEnigma (Zuschreibung) (UA)
2021 Hofkapelle Meiningen, Philippe Bach (dir), Meiningen (Deutschland): Kammersymphonie (UA)


2022 Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Kent Nagano (dir), St. Michaelis Hamburg (Deutschland): Requiem (UA)
2022 Carolin Widmann (vl), SWR Vokalensemble Stuttgart, SWR Symphonieorchester, Bas Wiegers (dir) - Donaueschinger Musiktage (Deutschland): Eingedunkelt (UA)
2022 Nils Mönkemeyer (va), Tonhalle-Orchester Zürich, Peter Ruzicka (dir), Tonhalle Zürich (Schweiz): Depart (UA)

Pressestimmen (Auswahl)

04. Dezember 2022
"Peter Ruzicka dirigiert am «Sonic Matter»-Festival in Zürich sein neues Bratschenkonzert für Nils Mönkemeyer. Auch die anderen Werke des ungewöhnlichen Programms mit dem Tonhalle-Orchester sind lauter Entdeckungen [...]. Ruzickas eigene Werke, die vor der Pause in der Tonhalle erklangen, wirken demgegenüber weniger experimentell, dafür formal aber viel geschlossener. Dennoch sind sie hörbar aus ähnlichem Holz geschnitzt, vor allem im klangfarblich genau dosierten Einsatz des groß besetzten Sinfonieorchesters. Bei Ruzicka ist das die Folge einer doppelten Perspektive, die sein Schaffen – nach avantgardistischen Anfängen – heute immer stärker prägt: Er reflektiert darin oft ältere Musik, jedoch nicht im Sinne einer Retro-Ästhetik, sondern mit zeitgenössischen Mitteln und Brechungen. Das lässt diese «Musik über Musik» (Ruzicka) eigentümlich vertraut und zugänglich wirken, aber nicht epigonal."
Neue Zürcher Zeitung: Die letzte Begegnung mit Paul Celan wird ein berührendes Stück Musik (Christian Wildhagen, 2022), abgerufen am 07.07.2026 [https://www.nzz.ch/feuilleton/sonic-matter-festival-zuerich-die-letzte-…]

04. Juni 2018
"Klassik-Tausendsassa Peter Ruzicka verliert keine Zeit: Gleich zu Beginn seiner Oper "Benjamin" überschüttet er das Publikum mit einer Fülle von Schall-Emotionen; ein opulent besetztes Orchester mit Extra-Ensemble, ein Dirigent in separatem Raum, mehrere Chören und ein dichtes, grell-effizientes Klanggewebe. Das lässt niemanden bei der Uraufführung in der Hamburgischen Staatoper kalt [...]. Benjamins populärstes Werk, "Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" (1936), scheint auf diese Oper förmlich gewartet zu haben, denn das Spiel mit künstlerischer Aura, kreativer Unmittelbarkeit und Alltag gelingt sowohl in der düsterkomischen Inszenierung wie auch in Ruzickas mosaikartig komponierten Musik, die aus vielen Quellen schöpft, aber stets daraus eigene Wirkungen destilliert. Eine Meta-Oper, wenn man so will."
Spiegel Online: Wenn die Philosophie singt (Werner Theurich, 2018), abgerufen am 07.07.2026 [https://www.spiegel.de/kultur/musik/walter-benjamin-oper-von-peter-ruzi…]

25. Mai 2017
"Der Komponist Peter Ruzicka ist zwar in erster Linie als Leiter der Salzburger Festspiele bekannt, wirkte jedoch nahezu zehn Jahre als Intendant des Radio-Symphonie-Orchester in Berlin und auch seine Oper "Hölderlin" wurde in der Staatsoper unter den Linden in Berlin 2008 uraufgeführt. Im gleichen Jahr entstand das Streichquartett No. 6 "Erinnerung und Vergessen", zu dessen Realisierung im Werner-Otto- Saal die Sängerin Laura Aikin engagiert wurde. Für die Gesangspartien im vierten und sechsten Satz seines Werkes verwendet Ruzicka Texte aus Hölderlins "Mnemosyne". Mit beeindruckender Kraft der Aussage und gleichzeitiger Leichtigkeit der Stimme gestaltet die Sopranistin die Worte ins Klanggeflecht des Quartetts: "Wie Rosse, gehn die gefangenen Element und alten Gesetze der Erd. Und immer ins Ungebundene gehet eine Sehnsucht ..." Nicht nur der bekannten "Lulu"-Interpretin Laura Aikin, sondern auch dem Minguet Quartett, dem das Werk gewidmet ist, ist diese Komposition auf den Leib geschrieben. Mit großer dramaturgischer Geste – um Vergänglichkeit, Stille und Tod zu verdeutlichen – sowie aus dem Nichts entstehenden großen Crescendi werden die Zuhörer ins Geschehen involviert."
nmz – neue musikzeitung: Klangkultur in Pianissimo-Nuancen (Adelheid Krause-Pichler, 2017), abgerufen am 02.07.2026 [https://www.nmz.de/nmz-verbaende/deutscher-tonkuenstlerverband/klangkul…]

12. August 2014
"«Spiral» heißt das neue Werk des Hamburger Komponisten Peter Ruzicka, das [...] beim MDR-Musiksommer in Weimar uraufgeführt wird. «Werke mit Horn sind eher rar gesät», sagte Hornist Michael Gühne [...]. «Bei "Spiral" hatte ich die visuelle Vorstellung einer Art Wendeltreppe, etwa wie beim Guggenheim Museum in New York», sagte Komponist Ruzicka. Dort könne jeder von der höheren Etage zurück nach unten schauen und sich erinnern. In seinem Stück werde das bereits Gehörte als Spiel der Erinnerung in Form von «drei musikalischen Gestalten» wiederholt und gesteigert. Die vier Hornisten und das Orchester seien besonders gefordert, wenn die Spirale an die Grenze des physisch Möglichen gelange - als Sehnsucht nach Unendlichkeit. «Es ist ein ganz modernes Stück im besten Sinne , fordernd für uns, aber auch für die Zuhörer», gibt sich Gühne überzeugt, der mit Tino Bölk, Max Hilpert und Johannes Winkler im Quartett spielt. Ruzicka habe Effekte, die das Horn ermöglicht, eingebaut: leise und geheimnisvolle Töne bis zum anderen Extrem, wo es «kracht und scheppert». Es würden auch Töne «gestopft», so dass ein metallischer Klang entstehe, auch Vierteltöne seien dabei. All dies könne im Ohr des Zuhörers durchaus schräg klingen. «Es ist eben keine Unterhaltungsmusik». Etwas mehr als 15 Minuten ist «Spiral» lang."
nmz – neue musikzeitung: Uraufführung von Ruzickas «Spiral» für Horn und Orchester in Weimar (dpa, 2014), abgerufen am 02.07.2026 [https://www.nmz.de/politik-betrieb/veranstaltungen/urauffuehrung-von-ru…]

Diskografie (Auswahl)

2025 Ruzicka: Orchestra Works ∙ Vol. 5 (NEOS)
2023 Ruzicka: Benjamin Symphonie / Elegie - Lini Gong, Thomas Bauer, Kinderchor Oper Frankfurt, hr sinfonieorchester Peter Ruzicka (Hänssler Classic)
2022 Ruzicka: Hölderlin Symphonie / Mnemosyne - Sarah Maria Sun, Thomas Bauer, NDR Chor, James Wood, Deutsche Radio Philharmonie, Peter Ruzicka (Hänssler Classic)
2022 Ruzicka: Orchestra Works ∙ Vol. 4 (NEOS)
2019 Ludwig van Beethoven: Piano Concertos No. 0, No. 2, No. 6 - Sophie-Mayuko Vetter, Hamburg Symphony Orchestra, Peter Ruzicka (Oehms Classics)
2019 Ruzicka: Loop / ... Inseln, randlos ... / Fünf Bruchstücke / Flucht - Sergei Nakariakov, Gioliano Sommerhalder, Carolin Widmann, Vocalconsort Berlin, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Peter Ruzicka (NEOS)
2018 Ruzicka: Clouds 2 / ... Possible-A-Chaque-Instant - Minguet Quartett, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Peter Ruzicka (NEOS)
2016 Hans Werner Henze: Being Beauteous, Kammermusik 1958 - Anna Prohaska, Peter Gijsbertsen, NDR Sinfonieorchester, Peter Ruzicka (Wergo)
2016 Mozart: Piano Concertos Nos. 17 & 27 - Sophie-Mayuko Vetter, Rainer Kussmaul, Hamburg Symphony Orchestra, Peter Ruzicka (Oehms Classics)
2016 Ruzicka: crossing the border - Dietrich Henschel, Peter Sigl, oenm. Österreichisches Ensemble für Neue Musik, Johannes Kalitzke (NEOS)
2016 Mozart | Weber | Widmann - Jörg Widmann, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Peter Ruzicka (Orfeo)
2015 Ruzicka: Orchestra Works ∙ Vol. 3 (NEOS)
2014 George Enescu: Symphony 5 / Isis - Marius Vlad, NDR Chor, Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, Peter Ruzicka (cpo)
2013/2014 George Enescu: Symphony 4 / Chamber Symphony "Nuages d'Automne sur les Forets" - NDR Radiophilharmonie, Peter Ruzicka (cpo)
2013/2014 George Enescu: Violin Concerto / Phantasy for Piano and Orchestra - Carolin Widmann, Luisa Borac, NDR Radiophilharmonie, Peter Ruzicka (cpo)
2013 Ruzicka: Orchestra Works ∙ Vol. 2 (NEOS)
2013 Peter Ruzicka: Werke für Violoncello - Valentin Radutiu, Per Rundberg, Camerata Salzburg, Peter Ruzicka (Thorofon)
2012 Ruzicka: Einschreibung / Aulodie / ... Zurücknehmen ... - NDR-Sinfonieorchester, Christoph Eschenbach, Albrecht Mayer, Schleswig-Holstein Festival Orchester, Peter Ruzicka, Wiener Philharmoniker, Christian Thielemann (Thorofon)
2011 Ruzicka: Orchestra Works ∙ Vol. 1 (NEOS)
2010 Ruzicka: Streichquartette Nr. 1-6 - Mojca Erdmann, Christoph Bantzer, Peter Ruzicka, Minguet Quartett (NEOS)
2010 Ruzicka: Klavierwerke - Sophie-Mayuko Vetter (NEOS)
2008 Ruzicka: ... Ins Offene ... / Sturz / Tombeau / ... Und möchtet Ihr an mich die Hände legen ... / Acht Gesänge nach Fragmenten von Nietzsche - Cornelia Brandkamp, Thomas Bauer, Siegfried Mauser, Arditti String Quartett, Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Peter Ruzicka (Thorofon)
2006 Erstes Konzert im "Haus für Mozart" 17./18. Juni 2006 - Vesselina Kasarova, Till Fellner, Camerata Salzburg, Peter Ruzicka (Salzburger Festspieldokumente Edition)
2004 Hans Werner Henze: Boulevard Solitude - Christopher Tainton, Matthias Perl, NDR Sinfonieorchester, Peter Ruzicka (Wergo)
2004 Zemlinsky | Markevitch | Korngold | Bloch: Paradisi Gloria Psalms (Profil) // Track 1: Psalm 13
2004 Giselher Klebe: Klavierwerke Vol. 2 - Silke-Thora Matthies, Christian Köhn, SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, Peter Ruzicka (Marco Polo)
2004 Ruzicka: Celan Symphonie / Erinnerung - Anne-Carolyn Schlüter, Thomas Mohr, Sharon Kam, NDR-Sinfonieorchester, Peter Ruzicka (Thorofon)
2003 Hans Werner Henze: Scorribanda sinfonica sopra la tomba di una Maratona / Antifone / 1. Konzert für Klavier und Orchester - Christopher Tainton, NDR Sinfonieorchester, Peter Ruzicka (Wergo)
2001 Hans Werner Henze: Drei sinfonische Etüden / Quattro poemi / Nachtstücke und Arien / La selva incantata - NDR Sinfonieorchester, Peter Ruzicka (Wergo)
1999 Ruzicka: String Quartets - Dietrich Fischer-Dieskau, Arditti Quartet (ECM Records)
1999 Ruzicka: ... Inseln, randlos ... / Die Sonne sinkt / Gestalt und Abbruch / ... Vorgefühle ... - Andreas Schmidt, Christian Tetzlaff, Deutsches Symphonie Orchester Berlin, Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt, SHMF Orchester, RIAS-Kammerchor, NDR-Chor, Peter Ruzicka, Vladimir Ashkenazy, Werner Hagen (Thorofon)
1997 Peter Ruzicka: Chamber Music - Carol Tainton, Matthias Lorenz, Hamburger Streichquartett (MDG)
1997 Pettersson | Ruzicka - Deutsches-Symphonie-Orchester Berlin, Peter Ruzicka (cpo)
1997 Franz Schreker: Orchesterwerke - Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Peter Ruzicka (Koch Schwann)
1997 Tribute to Rolf Liebermann - Massimiliano Damerini, Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, NDR-Sinfonieorchester, NDR-Bigband, Peter Ruzicka, Gerd Albrecht, Sylvio Gualda, Dieter Glawischnig (Thorofon) // Track 1: Furioso
1996 Ruzicka: Fünf Bruchstücke / Annäherung und Stille / Satygraha / Preludes für Klavier - David Levine, Radio-Symphonie-Orchester Berlin, Peter Ruzicka (Koch Schwann/Koch International)
1996 Ruzicka: Metamorphosen / ... den Impuls zum Weitersprechen erst empfinge / Abbrüche / Emanazione - Wolfram Christ, Karl-Bernhard Sebon, Radio Symphonie Orchester Berlin, Peter Ruzicka, Riccardo Chailly, Cristobal Halffter (Wergo)
1996 Ruzicka: Metastrofe / ... Fragment ... / Stress / In processo di tempo  Bewegung - Radio Symphonie Orchester Berlin, Peter Ruzicka, Michael Gielen (Wergo)
1994 Ruzicka: Orchesterwerke - Justus Frantz, Philipp Moll, NDR-Sinfonieorchester, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Sinfonieorchester des Südwestfunks, Deutsches Symphonie Orchester Berlin, Kölner RSO, Peter Ruzicka, Semyon Bychkov, Lucas Vis, Günter Herbig (Thorofon)
1993 Ruzicka: Sinfonia / Befragung / Feed Back / Metamorphosen - RSO Stuttgart, NDR-Sinfonieorchester, Sinfonieorchester des Südwestfunks, Kölner RSO, Südfunk-Chor, Michael Gielen, Moshe Atzmon, Ernest Bour, Gerd Albrecht (cpo)
1985 Gustav Mahler: Todtenfeier / Suite aus Orchesterwerken von J.S. Bach - Radio-Symphonie-Orchester Berlin, Jesus Lopez-Cobos, Peter Ruzicka (Koch Schwann)

Tonträger mit seinen Werken
2014 Widmann | Kagel | Furrer | Ruzicka: Armonica - Frankfurt Radio Symphony Orchestra, Paavo Järvi (Pan) // Track 4: Clouds
2013 Edition Klavier-Festival Ruhr Vol. 31: Wagner und Verdi (Paraphrasen und Transkriptionen) & Neue Musik (CAvi/Edition Klavier-Festival Ruhr) // CD 3, Track 2: Über Unstern. Späte Gedanken für Klavier
2012 Sophie-Mayuko Vetter plays Ruzicka and Otte (bremen radio hall records)
2011 Sophie-Mayuko Vetter (CAvi/Edition Klavier-Festival Ruhr) // Tracks 14-18: Fünf Szenen
2011 Schumann | Franck | Ruzicka | Saint-Saëns - Valentin Radutiu, Per Rundberg (Oehms Classics) // Track 10: Recitativo for cello and piano
2009 Berio | Gelhaar | Steinke | Zimmermann | Xenakis | Ruzicka | Pröve - Rohan de Saram (edition zeitklang) // Tracks 9-15: Sonata per violoncello
2004 Zeit: Friedemann Herz spielt zeit-genössische Orgelmusik (aulos) // Track 2: Z-Zeit
2004 Musik in Deutschland 1950–2000: Künstlerdramen (BMG) // Tracks 10-13: Celan
2001 Donaueschinger Musiktage 2000 (col legno) // CD 1, Track 3: Erinnerung
2000 Poland and Germany: Together in the Heart of Europa - Danielle Halbwachs, Kazja Pieweck, Martin Homrich, Andreas Hörl, Bundesjugendorchester, EuropaChorAkademie, Gerd Albrecht (Deutsche Stiftung Musikleben) // Nachklang
1997 25 Jahre Ensemble "das neue werk" Hamburg - Ensemble "das neue werk" Hamburg, Dieter Cichewiecz (Musicaphon) // Track 9: Satyagraha: Annäherung und Entfernung
1994 Rihm | Ruzicka - Dietrich Fischer-Dieskau, Ensemble Modern, Ernest Bour (Ars Musici) // Tracks 9-19: ... der die Gesänge zerschlug

als Gast-/Studiomusiker
2016 Giuseppe Sinopoli dirigiert die Staatskapelle Dresden, Edition Staatskapelle Dresden Vol. 35 (Profil) // CD 2, Track 4: Fragment aus "Lou Salomé"

Literatur

mica-Archiv: Peter Ruzicka 

1976 Krellmann, Hanspeter: Komposition als Moment der Verweigerung. Gespräch mit dem Komponisten Peter Ruzicka. In: Musica, Heft 2/1976, S. 122–127.
1986 Vogt, Matthias Theodor: Die Tugend, nicht aufhören zu können. Gespräch mit Thomas Sanderling und Peter Ruzicka über Allan Petterssons Achte Symphonie. In: Neue Zeitschrift für Musik, Heft 9/1984, S. 16-21. 
1986 Alan Pettersson Gesellschaft e.V. (Hg.): Allan Pettersson Jahrbuch 1986, Wuppertal: Alan Pettersson Gesellschaft e.V., S. 43–49.
1998 Schäfer, Thomas (Hg.): Peter Ruzicka: Erfundene und gefundene Musik. Analysen, Portraits und Reflexionen. Hofheim: Wolke Verlag.
2001 Schmidt, Dörte: Peter Ruzicka. In: Stanley, Sadie / Tyrrell, John (Hg.): The New Grove Dictionary of Music and Musicians 2a. London: Oxford University Press.
2002 Köchel, Jürgen / Peters, Helmut (Hg.): Peter Ruzicka - Festschrift zum 50. Geburtstag: Mit einem Essay von Thomas Schäfer, einem Verzeichnis der Druckausgaben und Tonträger sowie 40 Widmungstexten. Berlin: Boosey & Hawkes Deutschland.
2006 Rögl, Heinz: Mozart und Neue Musik bei den Salzburger Festspielen – Peter Ruzicka im mica-Interview. In: mica-Musikmagazin.
2007 Wien Modern 07 – Die Vorschau. In: mica-Musikmagazin.
2008 Schäfer, Thomas (Hg.): "... den Impuls zum Weitersprechen erst empfinge" - Peter Ruzicka zum 60. Geburtstag. Saarbrücken: Pfau Verlag.
2009 Eberle, Auli (Hg.): Peter Ruzicka: Ins Offene - Texte zur Musik. Hofheim: Wolke Verlag.
2011 Ternai, Michael: Klangforum Wien – Transgressionen. In: mica-Musikmagazin.
2013 Traber, Habakuk: Nach-Zeichnung - Peter Ruzicka. Eine Werkmonographie. Hofheim: Wolke Verlag.
2018 Composer-Conductor-Workshop INK STILL WET in Grafenegg. In: mica-Musikmagazin.
2018 Wien Modern 2018, die finale Woche. In: mica-Musikmagazin.
2018 Dialoge – Zwischenspiel. In: mica-Musikmagazin.
2018 Eberle, Auli (Hg.): Peter Ruzicka - Komponist, Dirigent, Intendant, Weggefährte. Passagen (- ins Innere). München: edition text+kritik.
2018 Rögl, Heinz: Wien Modern 2018: Eine Bilanz. In: mica-Musikmagazin.
2019 Symposion: LIBRETTO. Zukunftswerkstatt Musiktheater. In: mica-Musikmagazin.
2022 Klangforum Wien: Zyklus Bruch.Punkt 22/23. In: mica-Musikmagazin.
2025 Traber, Habakuk: Zuschreibung - Peter Ruzicka. Eine Werkmonografie. Hofheim: Wolke Verlag.
2026 Brandenburg, Detlef (Hg.): Peter Ruzicka - Ein polyphones Lebenswerk. Würzburg: Königshausen & Neumann.

Eigene Publikationen (Auswahl)
1971 Ruzicka, Peter: Igor Strawinsky - Geschichte in der Gegenwart. In: Melos, Heft 9/1971, S. 352–354.
1973 Ruzicka, Peter: Befragung des Materials. Gustav Mahler aus der Sicht aktueller Kompositionsästhetik. In: Musik und Bildung, Heft 11/1973, S. 598–603.
1974 Ruzicka, Peter: Gustav Mahlers Klavierquartett von 1876. Einige Anmerkungen zum nachgelassenen Werk. In: Musica, Heft 5/1974, S. 454–457.
1977 Ruzicka, Peter (Hg.): Mahler - Eine Herausforderung. Ein Symposion. Wiesbaden: Breitkopf & Härtel.
1977 Ruzicka, Peter: Befragung des Materials. Gustav Mahler aus der Sicht aktueller Kompositionsästhetik. In: Ruzicka, Peter (Hg.): Mahler - Eine Herausforderung. Ein Symposion. Wiesbaden: Breitkopf & Härtel, S. 101–120.
1978 Ruzicka, Peter: Die Problematik eines "ewigen Urheberpersönlichkeitsrechts" unter besonderer Berücksichtigung des Schutzes musikalischer Werke. Schriftenreihe der UFITA, Band 62. FU Berlin Dissertation. Berlin: Schweitzer.
1978 Ruzicka, Peter: Annäherung an einen Torso. Das Finale der Neunten Symphonie von Anton Bruckner. In: Neue Zürcher Zeitung Nr. 120 vom 27./28. Mai 1978.
1979 Ruzicka, Peter: Annäherung an einen Torso. Das Finale der Neunten Symphonie von Anton Bruckner. In: HiFi Stereofonie, Heft 2/1979, S. 140.
1979 Ruzicka, Peter: Ästhetisches Konzept und Existenz. In: Haselauer, Elisabeth (Hg.): Komponieren heute. Symposion "Komponieren heute - Isolation kontra Marktgängigkeit". Wien, 24.-26. November 1978, S. 16–20.
1979 Ruzicka, Peter: Zum Leistungsschutzrecht des Wissenschaftlers nach § 70 UrhG. Schriftenreihe der UFITA, Band 84. Berlin: Schweitzer, S. 65–78.
1981 Ruzicka, Peter: Alexander Zemlinsky - seine Zeit ist gekommen. In: Programmheft der Hamburgischen Staatsoper. Hamburg: September 1981.
1982 Ruzicka, Peter: Igor Strawinsky - Geschichte in der Gegenwart. In: Lindlar, Heinrich (Hg.): Igor Strawinsky. Frankfurt am Main: Suhrkamp, S. 181–185.
1982 Ruzicka, Peter: Mahlers 10. Symphonie. In: Kühn, Hellmut / Quander, Georg (Hg.): Gustav Mahler - ein Lesebuch mit Bildern. Zürich: Orell Füssli, S. 146–150.
1982 Ruzicka, Peter: Zur individualrechtlichen Konzeption des Gesetzes über die Wahrnehmung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten. In: Festschrift für Georg Roeber. Freiburg 1982, S. 355ff.
1983 Ruzicka, Peter: Hans Pfitzner - der große Unbequeme. In: Mitteilungen der Hans-Pfitzner-Gesellschaft München, Heft 45/1983. Tutzing: Schneider, S. 37–45.
1984 Ruzicka, Peter: Zum Werk Allan Petterssons (1911-1980). In: Schriftenreihe der Dt. Gesellschaft zur Förderung der Kultur, S. 5–7.
1986 Ruzicka, Peter: "Den Impuls zum Weitersprechen ..." - Versuch eines musikalischen Selbstporträts. Berlin: Rundfunkproduktion SFB (Manuskript).
1987 Ruzicka, Peter: Wege zur musikalischen Ichfindung. Zum frühen Liedschaffen Alban Bergs. In: Jahrbuch der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. München: Bayerische Akademie der Schönen Künste, S. 61–67.
1988 Ruzicka, Peter: Über Manfred Trojahn. In: Jahrbuch der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. München: Bayerische Akademie der Schönen Künste, S. 513–516.
1988 Ruzicka, Peter: Das musikalische Selbstporträt - Peter Ruzicka. Hamburg: Rundfunkproduktion NDR (Manuskript), Sendetermin: 14. Juli 1988.
1995 Ruzicka, Peter: Zu Zemlinskys Kandaules-Projekt. In: Krones, Hartmut (Hg.): Alexander Zemlinsky. Ästhetik, Stil und Umfeld. Wiener Schriften zur Stilkunde und Aufführungspraxis, Sonderband 1. Wien, Köln, Weimar: Böhlau, S. 137–143.
1992 Ruzicka, Peter: Oper als Wertschöpfung. In: Bermbach, Udo / Konold, Wulf (Hg.): Der schöne Abglanz. Stationen der Operngeschichte. Hamburger Beiträge zur öffentlichen Wissenschaft, Band 9. Berlin: Reimer, S. 29–44.
1992 Ruzicka, Peter: Die Förderung zeitgenössischer Komponisten als kulturstaatliche Aufgabe - Komponieren als Beruf. In: Musikforum, Referate und Informationen des Deutschen Musikrates, Heft 77/1992, S. 8–12.
1993 Ruzicka, Peter: Administrative Probleme des Musiktheaters. In: Bermbach, Udo / Konold, Wulf (Hg.): Oper von innen. Oper als Spiegel gesellschaftlicher Veränderungen. Hamburger Beiträge zur öffentlichen Wissenschaft, Band 11. Berlin: Reimer, S. 257–280.
1994 Ruzicka, Peter: Management im Bereich Musiktheater. In: Rauhe, Hermann / Demmer, Christine (Hg.): Kulturmanagement - Theorie und Praxis einer professionellen Kunst. Berlin, New York: Walter de Gruyter, S. 255–269.
1994 Ruzicka, Peter: Vorwort zu: Paul Dessau - von Geschichte gezeichnet. In: Angermann, Klaus (Hg.): Symposion Paul Dessau. Hamburg: Wolke, S. 7f.
1995 Ruzicka, Peter: "... als müsste das endliche Licht darin sich entzünden ...". Bemerkungen zu Alban Bergs Violinkonzert. In: Schriften- und Vortragsreihe der Sächsischen Staatsoper Dresden Band II. Dresden: Sächsische Staatsoper Dresden.
1995 Ruzicka, Peter: Formen von Zeit - Dieter Schnebels 'Compositio' für Orchester. In: MusikTexte, Heft 57/58, S. 83–84.
1995 Ruzicka, Peter: Warum ist Neue Musik so schwer zu hören? - Eine späte Reflexion auf Karl Amadeus Hartmanns Text. In: Ulm, Renate (Hg.): Eine Sprache der Gegenwart, musica viva 1945–1995. Mainz: Schott, S. 292–295.
1995 Ruzicka, Peter: Zu Zemlinskys Kandaules-Projekt. In: Alexander Zemlinsky - Ästhetik, Stil und Umfeld. Wiener Schriften zur Stilkunde und Aufführungspraxis, Sonderband I. Wien: Böhlau, S. 137–143.
1996 Ruzicka, Peter: "Neun Holzwege" - Laudatio für Karlheinz Stockhausen
In: MusikTexte, Heft 64/1996, S. 57–58.
1996 Ruzicka, Peter: Das Orchester und das zeitgenössische Komponieren. In: Gewandhaus zu Leipzig / Masur, Kurt / Gülke, Peter et al. (Hg.): Das Orchester - Geschichte und Gegenwart, Internationales Gewandhaus-Symposium 1993. Dokumente zur Gewandhausgeschichte, Band 10. Leipzig: Verlag des Gewandhaus zu Leipzig, S. 160–162.
1997 Ruzicka, Peter (Hg.): Musik "für die Insel", was Prominente mit in die Abgeschiedenheit nehmen. Mainz: Schott.
1997 Ruzicka, Peter: Das Orchester und die Neue Musik. In: Das Orchester 45., Heft 12/1997, S. 22–25.
2000 Ruzicka, Peter: Interview Peter Ruzicka. In: Opernglas, Die Interviews 1980–2000, S. 281–287.
2002 Ruzicka, Peter: "... Cantando ..." Bemerkungen zum Spätwerk Allan Petterssons am Beispiel der 15. Symphonie. In: Alan Pettersson Gesellschaft e.V. (Hg.): Allan-Pettersson-Jahrbuch 2001, Saarbrücken: Alan Pettersson Gesellschaft e.V., S. 53.
2003 Ruzicka, Peter: Paul Celan - eine kompositorische Annäherung und Entfernung. In: Jahrbuch der Sächsischen Akademie der Künste 2001/2002, Dresden: Sächsische Akademie der Künste, S. 65–71.
2021 Ruzicka, Peter: Zum Tode von Giuseppe Sinopoli. Ansprache am 14. Mai 2001 in der Staatsoper Dresden. In: Herrmann, Matthias (Hg.): Giuseppe Sinopoli und Dresden. Dreden: Beucha + Markkleeberg, S. 137ff.
2003 Ruzicka, Peter: Gegen die Eintrübung des Bewusstseins, Rede bei den Zentraleuropagesprächen in Graz. In: Der Standard, 15./16. März 2003.
2003 Ruzicka, Peter: Entwicklungen müssen ihren Fortgang nehmen. Ein Gespräch mit Peter Ruzicka über die Oper, zeitgenössisches Musiktheater und über seine Erinnerungen an Giuseppe Sinopoli. In: Szenen-Wechsel 2003, Staatsoper Dresden.
2003 Ruzicka, Peter: Vorwort. In: Henze, Hans Werner: L'Upupa. Nachtstücke aus dem Morgenland. Autobiographische Mitteilungen. München: Propyläen Verlag, S. 7ff.
2003 Ruzicka, Peter: Das unvollendete Europa - musikalisch vereint. In: Altana Heuser Gruppe (Hg.): Grundlagenband "Europa", Frankfurt am Main: Altana Heuser Gruppe, S. 39–48.
2004 Ruzicka, Peter: Das unvollendete Europa - musikalisch vereint. In: Musik & Ästhetik, Heft 29/2004, S. 102–108.
2004 Ruzicka, Peter: Zweite Moderne und Musiktheater. In: Musik & Ästhetik, Heft 30/2004, S. 81–92.
2006 Ruzicka, Peter: Zweite Moderne und Musiktheater. In: Knauer, Bettina / Krause, Peter (Hg.): Von der Zukunft einer unmöglichen Kunst, 21 Perspektiven zum Musiktheater. Bielefeld: Aisthesis Verlag, S. 55–67.
2004 Ruzicka, Peter: Toward a New Aesthetic Quality. On Helmut Lachenmann's Aesthetics of Material. In: Contemporary Music Review, Vol. 23, No. 3/4/2004, pp. 97–102.
2004 Ruzicka, Peter: Annäherung und Stille. In: Seither, Charlotte (Hg.): Tacet - non tacet. Festschrift für Peter Becker zum 70. Geburtstag. Saarbrücken: Bärenreiter, S. 171.
2004 Ruzicka, Peter: Die eigene Art ist des Menschen Dämon, Gedanken zur heutigen Mahler-Rezeption. In: Nachrichten zur Mahler-Forschung, Heft 51/2004, S. 1–9.
2004 Ruzicka, Peter: Die eigene Art ist des Menschen Dämon, Gedanken zur heutigen Mahler-Rezeption. In: Das Orchester 12/2004, S. 30–35.
2004 Ruzicka: Künstler oder Manager? (Interview mit Peter Ruzicka von Jörg Hillebrand). In: Fonoforum 12/2004, S. 38–41.
2005 Ruzicka, Peter: Das tyrannisierte Gesellschafts-Etwas. In: Jahrbuch der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. München: Bayerische Akademie der Schönen Künste, S. 325–329.
2006 Ruzicka, Peter: Ein Anfang ohne Ende. Meine Mozart-Jahre - ein Kreis der sich nicht schließt. In: Die deutsche Bühne, Heft 1/2006, S. 18–21.
2006 Ruzicka, Peter: Echo (für Hans Werner Henze, mit Faksimile "Echo" für Streichquartett). In: Kerstan, Michael / Wolken, Clemens (Hg.): Hans Werner Henze, Komponist der Gegenwart. Berlin: Henschel Verlag, S. 161–163.
2007 Ruzicka, Peter: Was wäre gewesen, wenn Mozart länger gelebt hätte? In: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen (Hg.): Sustainable Mozart, Kunst, Kultur und Nachhaltigkeit. Salzburg: JBZ, S. 67–78.
2007 Ruzicka, Peter: Laudatio für Wolfgang Rihm (Plakette 2006 der Freien Akademie der Künste in Hamburg, 5. Dezember 2006). In: Schriften der Freien Akademie der Künste in Hamburg, Band 34. Hamburg: Freie Akademie der Künste, S. 22–25.
2007 Ruzicka, Peter: Fünf Jahre Salzburg. Ein Rückblick ohne Zorn? In: Fischer, Michael (Hg.): Die Festspiele - Visionen, Wünsche, Wirklichkeit. Salzburg: Residenz Verlag, S. 25–35.
2007 Ruzicka, Peter: Kunst und Verantwortung (Die Zweite Moderne). In: Fischer, Michael / Kacianka, Reinhard (Hg.): Tabus und Grenzen der Ethik. Frankfurt am Main: Peter Lang, S. 89–105.
2007 Ruzicka, Peter: Dreißig Fragen an Peter Ruzicka. In: Mungen, Anno / Wasmuth, Anne-Henrike (Hg.): Musiktheater - quo vadis? Dreißig Jahre Forschungsinstitut für Musiktheater Thurnau an der Universität Bayreuth. Bayreuth: Edition Argus, S. 155–157.
2008 Ruzicka, Peter: Der Meister der Reflexion, Interview mit Peter Ruzicka (Karin Wolfsbauer). In: Festspielfreunde Informationen, Juli 2008, S. 180–183.
2008 Ruzicka, Peter: Atemlosigkeit in der Stille, Interview mit Peter Ruzicka (Karin Erichsen). In: Das Orchester, September 2008, S. 27–29.
2009 Ruzicka, Peter: Der (unliebsame) Kulturkritiker. Bemerkungen zu einem künstlerischen und rechtlichen Spannungsfeld. In: Eberle, Auli (Hg.): Peter Ruzicka: Ins Offene - Texte zur Musik. Hofheim: Wolke Verlag, S. 98–109.
2009 Ruzicka, Peter: ... Ins Offene ..., Zweiter Versuch eines kompositorischen Selbstporträts (1998–2008). In: Eberle, Auli (Hg.): Peter Ruzicka: Ins Offene - Texte zur Musik. Hofheim: Wolke Verlag, S. 9–20.
2010 Ruzicka, Peter: "Vorwärts gelebt und rückwärts verstanden", Interview mit Peter Ruzicka von Burkhard Schäfer. In: crescendo, März/April/Mai 2010, S. 17ff.
2010 Ruzicka, Peter: "Der Blick des Anderen", Wolf Loeckle im Gespräch mit Peter Ruzicka. In Neue Zeitschrift für Musik März/April 2010, S. 55ff.
2010 Ruzicka, Peter: Was kann Oper leisten? In: Die Zukunft der Oper, 50 Jahre Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper, S. 36ff.
2010 Ruzicka, Peter: Der Kulturmanager Richard Wagner. In: Flender, Reinhard (Hg.): Innovation aus Tradition, Festschrift Hermann Rauhe zum 80. Geburtstag. Mainz: Schott, S. 35.
2011 Ruzicka, Peter: 50 Jahre GVL - Rückblick und Ausblick. In: Gerlach, Tilo / Evers, Guido (Hg.): 50 Jahre GVL: 50 Jahre kollektive Rechtewahrnehmung der Leistungsschutzrechte. Schriften zum europäischen Urheberrecht 10, Band 10. Berlin/New York: De Gruyter, S. 1–10.
2011 Ruzicka, Peter: In ihrer Unvorhersehbarkeit liegt die Zukunft der Oper. In: Benzing, Ursula: Oper ohne Worte? Kassel: Merseburger Verlag, S. 333–341.
2011 Ruzicka, Peter: Peter Ruzicka. In: Varga, Bálint András (Hg.): Three Questions for sixty-five Composers: Rochester: University of Rochester Press, S. 214ff.
2011 Ruzicka, Peter: Mahler und die Moderne. Acht Fragen an Peter Ruzicka. In: Die Tonkunst, 2/2011, S. 7ff.
2011 Ruzicka, Peter: Stille ist auch Musik, Der Komponist und Dirigent Peter Ruzicka hört und kommentiert CDs. In: Concerti, Juli/August 2011, S. 32ff.
2011 Ruzicka, Peter: Befreiung vom Kulturauftrag, Optimismus der Vergangenheit. Sollte es eine "Compliance" für das Kulturmanagement geben? In: Österreichische Musikzeitschrift (ÖMZ), 04/2011, S. 42ff.
2011 Ruzicka, Peter: Zur Theaterästhetik einer "Zweiten Moderne". In: Danuser, Hermann / Gülke, Peter / Miller, Norbert (Hg.): Carl Dahlhaus und die Musikwissenschaft - Werk, Wirkung, Aktualität. Schliengen: Edition Argus, S. 100ff.
2012 Ruzicka, Peter: Festspiele der Zukunft. In: Fischer, Michael (Hg.): Die Festspiele, Wirklichkeit, Deutung, Zukunft. Salzburg: Residenz Verlag, S. 176ff.
2013 Ruzicka, Peter: Grabrede auf Hans Werner Henze. In: Die Deutsche Bühne 12/2012, S. 13
2013 Ruzicka, Peter: Grabrede auf Hans Werner Henze. In: Jahrbuch der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Göttingen: Bayerische Akademie der Schönen Künste, S. 212f.
2013 Ruzicka, Peter: "Wunderbare Visionen wurden mir da", Franz Schreker, der Komponist der "Gezeichneten". In: Fischer, Michael W. (Hg.): Kunst als Marke europäischer Identität. Frankfurt am Main: Peter Lang Edition, S. 269ff.
2013 Ruzicka, Peter: Grenzüberschreitung in die Zweite Moderne. Das Beethovenfest und die Neue Musik aus der Sicht eines Komponisten. In: Schmiel, Ilona (Hg.): 10 Jahre Beethovenfest Bonn. Bonn: Edition Lempertz, S. 75ff.
2013 Ruzicka, Peter: Erinnerungen an das Glück: Neun Spielzeiten mit Gerd Albrecht. Ein Nachruf. In: Journal, Magazin der Hamburgischen Staatsoper, Heft 5 2013/14, S. 31.
2014 Ruzicka, Peter: Über den künstlerischen Fortschritt neu nachdenken. Die Münchener Biennale. In: Die Deutsche Bühne, Heft 5/2014, S. 54ff.  
2014 Ruzicka, Peter: Meine Bilanz - Ein Rückblick auf die Münchener Biennale. In: Die Münchener Biennale 1988–2014. Hamburg: Inspiring Network S. 3ff.
2014 Ruzicka, Peter: Das Glück der unwiderstehlichen Stimmführung, Die Kammeroper zwischen Pragmatismus und Meisterwerk. Peter Ruzicka im Dialog mit Wolfgang Rihm. In: Die Münchener Biennale 1988–2014. Hamburg: Inspiring Network S. 23ff.
2014 Ruzicka, Peter: Die Oper: ein Trauma, Warum ich keine Kammeroper für die Münchener Biennale komponieren konnte. Peter Ruzicka im Dialog mit Helmut Lachenmann. In: Die Münchener Biennale 1988–2014. Hamburg: Inspiring Network S. 128ff.
2014 Ruzicka, Peter: Beitrag. In: Varga, Bálint András (Hg.): Drei Fragen an dreiundsiebzig Komponisten. Regensburg: ConBrio, S. 287ff.
2015 Ruzicka, Peter: Einführung zu den Streichquartetten 1-5 von Hans Werner Henze. In: Jahrbuch der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Göttingen: Bayerische Akademie der Schönen Künste. Göttingen: Bayerische Akademie der Schönen Künste, S. 163ff.
2015 Ruzicka, Peter: Ein Bürge für die Zukunft. Laudatio auf Christoph Eschenbach anlässlich der Verleihung des Ernst von Siemens Musikpreises. In: Das Plateau, Heft 150, S. 44ff.
2016 Ruzicka, Peter: Zweite Moderne und Musiktheater. In: Knauer, Bettina / Krause, Peter (Hg.): Von der Zukunft einer unmöglichen Kunst, 21 Perspektiven zum Musiktheater. Bielefeld: Lehmanns, S. 55–67.
2017 Ruzicka, Peter: Kunstkritik und Persönlichkeitsrecht. In: Kirste, Stephan / Kreuzbacher, Hanna Maria / Schrems, Ingeborg / Strasser, Michaela / Traunwieser, Silvia (Hg.): Die Kunst des Dialogs. Gedenkschrift für Michael Fischer. Frankfurt am Main: Peter Lang, S. 63ff.
2017 Ruzicka, Peter: Musik als komponierte Botschaft. Helmut Lachenmann und Peter Ruzicka im Gespräch über die Rolle der Neuen Musik in der Gesellschaft. In: Neue Zeitschrift für Musik, Heft 2/2017, S. 8ff.
2017 Ruzicka, Peter: "Die Aufführung muss sich befreien, sie muss sich im wahrsten Sinn ereignen". Peter Ruzicka im Gespräch mit Alexander Drcar und Wolfgang Gratzer. In: Gratzer, Wolfgang / Drčar, Alexander (Hg.): Komponieren & Dirigieren, Doppelbegabungen als Thema der Interpretationsgeschichte, Freiburg im Breisgau: Nomos, S. 531ff.
2018 Ruzicka, Peter: ... possible à chaque instant ... Dritter Versuch eines kompositorischen Selbstporträts (2009–2018). In: Eberle, Auli (Hg.): Peter Ruzicka - Komponist, Dirigent, Intendant, Weggefährte. Passagen (- ins Innere). München: edition text+kritik, S. 11ff.
2019 Ruzicka, Peter: Fragmente aus der Zukunft. Die Streicherkammermusik im 20. und 21. Jahrhundert. In: Louis Spohr Musikzentrum Braunschweig (Hg.): Spohr Jahrbuch 2019. Berlin: Frank & Timme, S. 163ff.
2020 Ruzicka, Peter: "Ist doch eine höchst liebenswürdige Musik". Gedanken zu Richard Strauss und dem Rosenkavalier. In: Fischer, Ilse / Rabl-Stadler, Helga (Hg.): Festspiel Dialoge. Salzburg: Anton Pustet, S. 397ff.
2020 Ruzicka, Peter: Fragmente aus der Zukunft. Heraushören, was in jedem Augenblick doch alles möglich ist. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 30. Juli 2020 (Feuilleton).
2020 Ruzicka, Peter: Fragmente aus der Zukunft. Heraushören, was in jedem Augenblick doch alles möglich ist. In: MusikTexte, Heft 167/2020, S. 64.
2020 Ruzicka, Peter: Fragmente aus der Zukunft. Heraushören, was in jedem Augenblick doch alles möglich ist. In: Neue Chorszene - Zeitschrift des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf e.V., 2/2020, S. 38ff.
2021 Ruzicka, Peter / Lachenmann, Helmut: Musik als komponierte Botschaft. Zur Rolle der Neuen Musik in der Gesellschaft. In: Lachenmann, Helmut / Mosch, Ulrich (Hg.): Kunst als vom Geist beherrschte Magie - Schriften 1996 bis 2020. Wiesbaden: Breitkopf & Härtel, S. 200ff.
2025 Ruzicka, Peter: DER DIE GESÄNGE ZERSCHLUG und SICH VERLIEREND. Eine Erinnerung an Dietrich Fischer-Dieskau. In: Horst, Hartmut Oliver / Osten, Manfred / Schönewolf, Markus (Hg.): Jahrhundert-Festschrift für Dietrich Fischer-Dieskau, 1925–2025. Bielefeld: Lehmanns, S. 68ff.

Quellen/Links

Webseite: Peter Ruzicka
Wikipedia: Peter Ruzicka (englisch)
Wien Modern: Peter Ruzicka (2018)
Boosey & Hawkes: Peter Ruzicka
IMDb: Peter Ruzicka

* Unter "Uraufführungen (Auswahl)" werden vorwiegend Werke von österreichischen oder in Österreich lebenden Komponist:innen gelistet.

Normdaten / Identifikatoren
Oesterreichisches Musiklexikon online: https://dx.doi.org/10.1553/0x00021d99
GND: https://d-nb.info/gnd/115585532
GND Explorer: https://explore.gnd.network/gnd/115585532
WIKIDATA: https://www.wikidata.org/wiki/Q457207
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Ruzicka
Wikipedia-Personensuche: https://persondata.toolforge.org/p/Peter_Ruzicka

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 7. 7. 2026): Biografie Peter Ruzicka. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/190371 (Abrufdatum: 15. 7. 2026).