Breitner Walter

Vorname
Walter
Nachname
Breitner
erfasst als
InterpretIn
KomponistIn
MusikerIn
AusbildnerIn
AutorIn
DirigentIn
Genre
Neue Musik
Subgenre
Modern/Avantgarde
Tradition/Moderne
Instrument(e)
Klavier
Geburtsjahr
1936
Geburtsort
Wien
Geburtsland
Österreich

Foto: Walter Breitner ©

Ausbildung
1954 - 1960 mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Wien Studium Klavier Valenzi Frieda
1954 - 1960 mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Wien Chorleitung (Hans Ulrich Schmid)
1954 - 1960 mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Wien Dirigieren Swarowsky Hans
1954 - 1960 mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Wien Theorie Uhl Alfred
1960 Wien Promotion
Universität Wien Wien Kunstgeschichte (Karl M. Swoboda)
Institut für Musikwissenschaft/Universität Wien Wien Musikwissenschaft Schenk Erich
privater Unterricht (Karl Schilling) Klavier

Tätigkeiten
1960 - 1966 Landestheater Linz Linz Korrepetitor, Studienleiter und Dirigent
1964 - 1969 Anton Bruckner Privatuniversität Linz (früher: Brucknerkonservatorium) Linz Lehrtätigkeit (Liedklasse)
1968 - 2001 MUK - Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (früher: Konservatorium Privatuniversität Wien) Wien Lehrtätigkeit (Dirigieren)
1969 - 1972 Stadttheater St. Pölten St. Pölten musikalischer Leiter
1972 - 1974 Opernhaus Graz Graz Studienleiter
1975 - 1986 Stadttheater St. Pölten St. Pölten musikalischer Leiter
Theiner & Breitner Klavierduo mit Liselotte Theiner

Aufträge (Auswahl)
1986 Messe - Fassung a) für Altsolo, gemischten Chor und Bläser
1998 Gral goes TV
2000 Lieder von Erich Fried - Arrangement für Klarinette, Vibraphon und Klavier
2006 Murmeltier
2006 Sehnsucht nach Alt-Aussee

Aufführungen (Auswahl)
1997 Österreichische Nationalbibliothek Sancta Quietas - Paradiesische Ruhe
1998 Radiokulturhaus - Großer Sendesaal Gral goes TV
1998 Donau Universität Krems Capriccio für Violoncello und Klavier
1998 Breslau Sala Koncertowa Akademii Musicznej Frühjahrspara-phrasen über Walzermelodien von Robert Stolz
2000 Bösendorfer-Saal Vierzehn Spiegel
2000 Stephansdom Lieder von Erich Fried - Arrangement für Klarinette, Vibraphon und Klavier
2001 u.a. in Uruguay, Brasilien, Kanada, Texas, Californien, Irland Toccata infernale
2001 Festspielhaus St. Pölten Lieder von Erich Fried - Arrangement für Klarinette, Vibraphon und Klavier
2004 Gesellschaft für Musiktheater Wien Corninglesiana für Englischhorn und Klavier
2007 Österreichische Gesellschaft für Musik - Wien bilder thérèse

Auszeichnungen
1960 mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Abgangspreis

Stilbeschreibung

Was bedeutet Musik für mich? Diese Frage - im Grunde nur mit Alles oder Nichts, 0 oder 1 zu beantworten - ist schon tausendfach in Aufnahmsprüfungen von Musiklehranstalten gestellt und mit wechselndem Glück sentimental oder trocken abgehandelt worden. - Jedenfalls ist sie Kunstform und Lebensinhalt der Ohren-Menschen (1); sie zu produzieren und sie zu begreifen, ist diesen vorbehalten. Sie ist in ihrem Bestand als die immateriellste der Künste, deren Ausdrucks- und Wirkungsmöglichkeiten denen der anderen überlegen sind, aufs äußerste gefährdet und jedenfalls in permanenter Wachsamkeit vor dem Zugriff der Nicht-Ohrenmenschen (0) zu schützen wie Nashorn und Seepferdchen vor der Verfolgung durch potenzschwache Dummköpfe.

 

Walter Breitner, 1996

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 23. 3. 2020): Biografie Walter Breitner. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/51468 (Abrufdatum: 8. 8. 2020).

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