Tiroler Symphonieorchester Innsbruck
Gründungsjahr: 1893
Das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck (TSOI) wurde 1893 anlässlich der ersten Tiroler Landesausstellung vom Musikvereinslehrer Martin Spörr – später Mitbegründer und Direktor der Wiener Symphoniker – gegründet. Größen der Musik wie Otmar Suitner, Hans Knappertsbusch und Leonie Rysanek traten mit dem Klangkörper in Innsbruck auf. Seither konzertierte das TSOI mit einer langen Reihe von Solist*innen und Gastdirigent*innen von internationalem Ruf und brachte neben der Pflege des klassischen Konzertrepertoires zahlreiche Werke – vor allem österreichischer Komponist*innen – zur Uraufführung.
ehemalige Dirigent:innen
1942–1944 Otmar Suitner
1972–1992 Edgar Seipenbusch
Orchestermitglieder
1989–heute Robert Zorn (Solo-Pauke)
ehemalige Mitglieder
1994–1998 Walter Seebacher (Klarinette)
1953–19?? Walter Kefer (1. Klarinette)
2002–2004 Setareh Najfar-Nahvi (Violine)
Uraufführungen (Auswahl)
1988 Innsbrucker Symphonieorchester, Chor und Extrachor des Tiroler Landestheaters, Edgar Seipenbusch (dir), Martin Lichtfuss, Innsbruck: Ninive oder Das Leben geht weiter (UA, Erich Urbanner)
2018 Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, Peter Rundel (Dirigent), Klangspuren – Verein zur Förderung von Neuer Musik Schwaz: any great distance (UA, Joanna Woźny)
2025 Jakob Grimm (basspos), Moritz Brunner (Augmented Reality), Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, Susanne Blumenthal (dir), Klangspuren Schwaz - Eröffnungskonzert, Schwaz: TIEFENRAUSCH (UA, Manuel Zwerger)
Diskografie
2025 Joanna Woźny: like little … sunderings (CD, KAIROS) // Track 6: any great distance
Literatur
2023 OTS: 130 Jahre Tiroler Symphonieorchester Innsbruck. In: mica-Musikmagazin.
2024 KLANGSPUREN SCHWAZ 2024: “KONSPIRATIONEN”. In: mica-Musikmagazin.
2026 Steininger, Theresa: Akustische Artefakte: Neuerscheinungen im Bereich der neuen Musik. In: mica-Musikmagazin.