Michael Amann
Genre:

Fotograf: Rudolf Rösch © Mit freundlicher Genehmigung von Doblinger Musikverlag

Amann Michael

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung Notenshop
1 Die Brücke ist gebrochen - Musik zu Texten aus der Schreibwerkstatt im VinziRast-CortiHaus 2015
2 Morgenstern-Liederheft 2014
3 Wolkenkuckucksheim - für Flöte und Klavier 2014
4 Wolkenkuckucksheim - für Flöte und Klavier 2014
5 Sonett 116 2013 8m - 10m
6 Luftgeister - für 2 Flöten und Harfe 2013 7m
7 Sonett 60 2013
8 In diesem Dorfe 2013
9 Das Urteil des Paris 2013
10 Hört her 2012
11 con anima, senza rigore - für Kontrabass solo 2011 6m
12 Kassiber - für Klarinette in B solo 2011 4m
13 Madrigalbuch - für 7 Stimmen 2011 - 2012 45m
14 Eos 2010 4m
15 Umarmungen der Zweige - für Posaune solo und Ensemble 2010 10m
16 Broken Lines - für Orchester 2010 10m
17 Wir reisen um die Welt 2010
18 Scherzo (-sur le nom de Haydn-) 2009
19 Many Happy Returns! - für großes Orchester 2009 40m
20 A Tribute to William Shakespeare - für Sopran solo 2009 10m
21 Lyacon 2008
22 Aestus erat - für Vokalquartett und Blockflötenquartett 2008 15m
23 Beschwerdebrief ans Christkind - Lied 2008
24 3 x 2 kleine Klavierstücke 2007 4m
25 Arachne - für Violine, Violoncello und Klavier 2007 10
26 Spar weder Hebel, Joch noch Seil - für Vokalensemble 2006 8 - 10m
27 Drei Studien über „Se la face ay pale“ - für Vokalensemble 2006 12m
28 Maze 3 (al fresco) - für großes Ensemble in drei Gruppen 2005 15m
29 "Entflieht auf leichten Kähnen" - für Piccoloflöte und Es-Klarinette 2005 ~ 2m
30 estinguendo - für Bratsche solo und Streichorchester 2005 12m
31 Sedna - für Posaune und Klavier 2005 4m
32 Light thickens - für Bratsche solo 2004 6m
33 Light thickens - Version für Ensemble 2004 7m
34 Maze 2 (Der Faden der Ariadne) - für Streichtrio 2004 10m
35 Quaoar 2003 3m
36 Quaoar - Fassung für Bassklarinette (oder Es-Klarinette) und Klavier 2003 3m
37 Die Wolfshaut - für Klavier (mit metal chimes) 2003 7m
38 Maze - für Violine und Klavier 2003 10m
39 Konzert - für Klavier und Orchester 2002 ~ 13m
40 Jay-Jay's Close-Ups 2002 5m
41 Don't try to imitate me! - für 3 Querflöten 2001 5m
42 M. C. E. - für 3 Bratschen 2001 7m
43 Verfinsterung/Erstarrung - für Ensemble 2001 5m
44 Machautnette - für Klar, Hrn, Cemb, V, Vla, Vc, Kb 2001 15m
45 Duo - Version von Three Cows, Two Clarinets für Flöte, Oboe und Band 2000 10m
46 Luft...Holz...Fell...Metall - für Flöte, Oboe und Schlagwerk 2000 15m
47 Inseln - für Violoncello und Klavier 2000 15m
48 Warped Music - Fassung der Quartettversion 1994 für Septett 2000 10m
49 Schatten Rosen Schatten - für Sopran und Klavier 2000 5m
50 Pan - für Oboe solo (mit e-bow ad lib.) 1999 8m
51 Three Cows, Two Clarinets - für 2 Klar in B und Kuhglocken (auf Band) 1999 10m
52 Indian Summer - für Klavier solo 1999 8m
53 ... für 2 Klaviere 1998 10m
54 Versuch über Hanns Eisler - für Stimme und Ensemble 1998 15m
55 Karge Landschaft - für zwei Gruppen von Rhythmusinstrumenten 1998 8m
56 Lieder für mittlere Stimme und Klavier nach R. Brambach 1997 10m
57 ... fast ein Walzer ... - für Violine solo 1997 2m
58 Fantasie - für Ensemble 1997 10m
59 XXV - für Percussionsensemble 1997 6m
60 Zweites Streichquartett 1997 9m
61 Oxen of the Sun - für Kammerorchester 1996 10m
62 Sphärenklänge - für Streichquartett 1996 5m
63 Chronik - für Blechbläserquintett 1996 11m
64 Kirke - für Stimme, Violine, Klavier und Perkussion 1995 10m
65 ... Echos ... Schatten ... - für präpariertes Klavier 1995 8m
66 ... für Cello solo 1995 10m
67 La raya voladora - für Fagott und Klavier 1995 8m
68 Trio für Trompete, Kontrabass und Perkussion 1994 10m
69 Warped Music - für Violine, Klarinette in B, Violoncello und Klavier 1994 10m
70 Erstes Streichquartett 1993 12m
71 Musik für Orchester 1993 - 1994 17m
72 Penelope - Quintett für Streichquartett und Klavier 1992 11m 30s
73 4 Orgelstücke 1992 12m
74 Konzert für Oboe, Harfe, Streichquintett und Streichorchester 1991 12m
75 Trio für Violine, Violoncello und Klavier 1990 12m
76 Dreistimmige Musik - für mittlere Stimme und Klavier (mit Resonanz) 1990 4m
77 Signale - für Bläserquintett 1989 12m
78 Transformationen - Fünf Stücke für 2 Klaviere 1989 10m
79 Nachklang - für Klavier 1989 1m
80 Sonate für Klavier 1988 8m
81 Die Geschichte vom Löwen Alois - Musik für ein Puppentheater für kleines Ensemble 1987 15m
82 As I Went Out One May Morning - Fantasie über ein englisches Volkslied für Posaune und Orgel 1986 10m
83 Nocturne für Flöte solo 1982 5m
84 Drei Inventionen für Klavier 1982 7m
85 Orgelsonatine 1982 8m
86 Fragmente aus verlorenen Tagen - für Streichquartett und Harfe 10m

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1964
Geburtsdatum:  25. Februar 1964
Geburtsort:  Dornbirn
Geburtsbundesland: 
Geburtsland: 
Nationalität: 

 

Werkaufführungen im In- und Ausland seit 1991, zwei Komponistenportraits ("Wien Modern in der Alten Schmiede" 1995 und 1996), zwei "Zeitton"-Portraits des ORF (1997 und 2004), Fantasie für Ensemble als Beitrag des ORF beim Rostrum of Composers 1998 in Paris, Teilnehmer beim "Komponistenforum Mittersill" (1999), Teilnehmer beim Festival "expan" in Spittal / Drau (2002), composer-in-residence der Privatuniversität Konservatorium Wien (2005).

 

Michael Amann

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1977 - 1984
1977 - 1984

Tonsatz und Komposition

1979 - 1984

Musikgymnasium und Matura

1986 - 1991

Lehramtsstudium Musikerziehung

1986 - 1991

Lehramtsstudium Musikerziehung

1990 - 1995

Komposition

1990 - 1995

Tonsatz

1991

Lehramtsprüfung Musikerziehung

1995

Tonsatz und Komposition 2. Diplomprüfung (Abschluss)

Lehramt Anglistik

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1991

seitdem Lehrer für Musikerziehung

1995 - 1997

Komponist beim Projekt "Klangnetze" (Komponieren mit Schülern)

2005 - 2006

composer in residence

freischaffender Komponist

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1993

Förderungspreis für Musik

1995

Staatsstipendium für Komponistinnen & Komponisten

1997

Förderungspreis für das Werk "Lieder für mittlere Stimme und Klavier nach Rainer Brambach"

1998

Arbeitsstipendium der Kulturabteilung

2000

Arbeitsstipendium der Kulturabteilung

2001

Arbeitsstipendium

2004

Arbeitsstipendium

2006

Kompositionsstipendium

2010

Arbeitsstipendium

Stilbeschreibung

Ausgangspunkt für meine Musik sind häufig sinnliche Wahrnehmungen oder deren (literarische) Beschreibungen. Aus diesen entwickle ich die physische, materielle Gestalt eines Werkes. Darüber hinaus trachte ich mit meiner Musik danach, den Interpretinnen und Interpreten gestalterische Freiräume zu gewähren, indem ich den musikalischen Text nicht überdeterminiere. Bei engagierter Interpretation wird dadurch eine unmittelbar emotionale Aussage ermöglicht (eine Art "metaphysische Gestalt"), welche ich für ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zwischen einer künstlerischen und einer wissenschaftlich-technischen Darstellungsweise halte.
Eine stilistische Zu- oder Einordnung meiner Musik möchte ich nicht vornehmen: "In der Kunst gibt es nur einen Maßstab: Können oder Nichtkönnen. Ein Werk ist nicht deshalb gut oder zeitgemäß oder was sonst noch, weil es durch eine bestimmte Richtung geprägt ist" (Hans Henny Jahn).

 

Michael Amann (2006)

Pressestimmen

1990

Oder Michael Amanns uraufgeführtes Trio für Violine, Violoncello und Klavier (1990), in dessen mitunter ein wenig zahmen Tonsatz immer wieder berührend expressive Gesten einbrachen [...]

Der Standard

 

1994

[...] gleichsam als Streitgespräch der beiden Instrumente, bei dem die jeweils stärkeren Argumente klug und spannungsreich verteilt sind.

Vorarlberger Nachrichten

 

1996

Es macht ihm hörbar Spaß, das Publikum mit seiner Musik auch zu unterhalten; das alles findet jedoch auf höchstem Niveau statt und stellt außerdem seine hohe klangliche Sensibilität unter Beweis.

Wiener Zeitung

 

8. Oktober 1997

Zunächst die Fantasie für Ensemble des jungen Vorarlbergers Michael Amann, der mit beachtlicher klanglicher Imagination ein flirrendes Geflecht entwarf, dessen zäher, durch jähe Ausbrüche irritierter Fluß schließlich zum Stillstand kommt.

Der Standard (Wolfgang Schaufler)

 

8. September 2004

[...] besticht das [...] Klavierkonzert von Michael Amann vor allem durch seine breit eingesetzte Klangfarbigkeit.

Falter (Carsten Fastner)

 

13. September 2004

[...] Uraufführung der Komposition "Light Thickens" von M. Amann. Wie einzelne Lichtstrahlen, die einsam und schließlich versickernd ins Schwarz der Abenddämmerung einfallen, ließ Amann immer wieder solitäre Klangpassagen im Raum oszillieren, bis sich das Licht zur Nacht verdichtet hatte.

Vorarlberger Nachrichten (Veronika Fehle)

Diskografie, Projekte

Diskographie (Auswahl):

  • 2008: Nachtklang, Werke für Violine, Violoncello und Klavier