Bernhard Gander
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Fotografin: Ingrid Götz ©

Gander Bernhard

Werke

# TitelSortiericon Entstehungsjahr Dauer Besetzung Gattung
1 2bad 2012 12m
2 Beijing - für 2 Bassklarinetten 2010 1m
3 Beine und Strümpfe 2007 12m
4 bodyguards - für Sopransaxophon 1998
5 bunny games - Stück für Ensemble 2006 27m
6 darkness awaits us 2013 7m
7 Das Leben am Rande der Milchstraße - Eine Sitcom-Oper in 7 Folgen 2014
8 deathtongue - für 6 Stimmen und Kontrabassklarinette 2012 13m
9 Der Melonenbaum - für Akkordeon, Bassklarinette, Schlagzeug 2000
10 Die Orpheus Akte - für Viola, Klavier und Ensemble 2005 12m
11 Die Orpheus Akte II - für Bratsche, Klavier und CD 2008 9m
12 Dirty Angel - für Flügelhorn, Akkordeon und Orchester 2010 12m
13 Dirty Wings - für Flügelhorn und Akkordeon 2010 7m
14 fête gare - für Ensemble 2002
15 fluc`n`flex 2007 11m
16 fourchanniballads 2013 8m
17 horribile dictu - für Streicher, Posaune und Vokalisten 2007 10m
18 Hukl - für Orchester 2012 21m
19 Khul - für Streichquartett 2010 11m
20 khul cuts - für Streichquartett und Tänzer 2011 31m
21 King's message 2007 10m
22 Leim - für großes Ensemble und Elektronik 2004
23 lovely monster - für orchester 2009 13m
24 Lovely Monster reloaded - für Orchester 2011 11m
25 Melting Pot - für 2 Rap-Gruppen, DJ, Slam-Poet, 2 Beat-Boxer, Breakdancer und Orchester 2012 51m
26 morbidable 2014 11m
27 Mr. Vertigo - für 2 Bassetthörner und Tonband 2003
28 ö - Quintett 2005 12m
29 Peter Parker - für Klavier solo 2004
30 poème concrete - für Streichtrio und elektronische Klänge 2001
31 schlechtecharakterstücke 2009
32 schöne worte - für Violine, Viola, Violoncello und Klavier 2007
33 splitting romance - für Saxophonquartett 2001 11m
34 Take Death 2013 31m
35 Take nine 2012 12m
36 wegda! - für Ensemble 2011 11m
37 welcome - für CD, Klavier und Klarinette 1999

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1969
Geburtsort:  Lienz
Geburtsbundesland: 
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Nationalität: 

 

Der gebürtige Osttiroler steht für eine KomponistInnengeneration, die mit Pop und Klassik gleichermaßen sozialisiert wurde und diese Ausdrucksformen keiner hierarchischen Wertung mehr unterzieht.

 

Studium am Tiroler Landeskonservatorium (Klavier, Tonsatz, Dirigieren). Kompositionsstudium in Graz bei Beat Furrer. Elektroakustische Musik am Studio UPIC/Paris und am Schweizerischen Zentrum für Computermusik/Zürich. Musikförderungspreis der Stadt Wien für Komposition 2004. Erste Bank Kompositionspreis 2005. Staatsstipendium für Komposition 2005/07. SKE Publicity Preis 2009. Ernst Krenek Preis 2012 für "melting pot".

 

Zusammenarbeit u.a. mit: Klangforum Wien, Ensemble Modern, Ensemble Intercontemporain, Ensemble Intégrales, Talea Ensemble, Arditti Quartett, Ensemble Phace, Neue Vocalsolisten Stuttgart…RSO Wien, DSO Berlin, Brüsseler Philharmoniker, SWR Sinfonieorchester, WDR Sinfonieorchester, hr-Sinfonieorchester, NÖ Tonkünstlerorchester, …
Aufführungen u.a. im Wiener Konzerthaus, Steirischer Herbst, ORF, Klangspuren, Transart Bozen, Donaueschinger Musiktage, Wiener Festwochen, Wien modern, Musica Strassbourg, Wittener Tage für neue Kammermusik, Biennale München, …

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1988 - 1993
1988 - 1993

Dirigieren

1988 - 1993

Tonsatz

1994 - 1995

Studio UPIC: Studienaufenthalt bei Julio Estrada und Curtis Roads

1997

Arbeitsaufenthalt

2000 - 2004

Komposition

Stilbeschreibung

verführung abschied alkohol nähe weinen 90-63-92 kotzen schöne worte schnelle autos playmate scarlatti flirten flüstern tanzen achterbahn verzweiflung teure uhren schreien parfum porno bahnhof playboy distanz nothing reality matters kommen covergirl after midnight sprechen unaussprechliches hasen mit langen ohren

 

Bernhard Gander, 2006

Pressestimmen

2. November 2006

Bernhard Ganders "Bunny Games": Charakterstücke zwischen Comics und "Playboy"
[...] Ein spielerisch-virtuoser, niemals bierernster Tummelplatz von Ideen, Gestalten und musikalischen Einflüssen: Scarlatti purzelt mit einer vom E-Cembalo kommenden Sonate durch einen rockigen Abschnitt, dem Sacre wird Reverenz erwiesen, und Elemente aus Heavy Metal oder Punk werden durch strukturelle Affinitäten mit "Neuer Musik" verblendet. Egal, wie lange Ohren man macht, diese Häschenspiele unterhalten - und entpuppten sich als gefundenes Fressen auch fürs Klangforum Wien, das mit Elan und Lust seine Tonmuskeln spielen ließ. 

Die Presse

 

Neues gab's von Bernhard Gander: Als Kompositionsauftrag der Erste Bank kamen dessen "Bunny Games" (2006) zur hiesigen Erstaufführung. Getrieben und beeinflusst von Bugs Bunny über Playmates, Scarlatti, schnelle Autos und "letztlich Unaussprechliches", entstand ein kurzweiliges, peppiges Ragout, das die Postmoderne hoch leben lässt, alte Bekannte von Strawinsky bis Berio streift, und dennoch eigene Klangsprache bewahrt. 

Wiener Zeitung (Markus Hennerfeind)