Karlbauer Klaus

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 Die Zauberflöte - Multimediainstallation 2006
2 NANU's kurze Geschichten über die Zeit - Bühnenmusik zum gleichnamigen Stück 1996 30m
3 Sisy's Fuß 1996 11m
4 Sisy's Fuß - Radiophone Version frei nach der Oper "Aus welchem Material ist der Stein von Sisyphos" von Anestis Logothetis 1996 31m
5 Bio-techno 1995 3m 56s
6 Bio Techno 1 - Filmmusik aus "Holz weg Holzweg" 1995 4m
7 Bergfilmfestival SPOT 1994 ~ 1m
8 Thema mit Var. - Filmmusik aus "Frau Faust" von Klaus Karlbauer 1992 4m
9 Diverse Songs - Hirn mit Ei 1988 40m
10 Let me be - Filmmusik aus "Frau Faust" von Klaus Karlbauer 1988 5m
11 Harmoniumstücke - Filmmusik aus "... Herr von KA" von Klaus Karlbauer 1988 5m
12 Folo Sür - Filmversion 1987 10m
13 Ornament als Verbrechen 1986 ad libitum
14 Atemnot und Höhenkoller 1986 ad libitum
15 So Long - Country Song 1986 5m
16 Bye By cycle - Erste Fahrradoper 1985 40m
17 Schubert lebt - Diverse Stücke zur gleichnamigen Performance 1985 20m
18 Winterreise - Musik zum gleichnamigen Film 1985 20m
19 Hygienequartett 1985 5m
20 Post Punk Robbery - Diverse Stücke zur gleichnamigen Performance 1983 40m
21 Am Anfang war das Wort - Diverse Stücke zur gleichnamigen Performance 1982 20m
22 Der Rabe 1982 8m
23 Ein Kärntner in New York 1981 3m
24 Atemstudien 1980 15m
25 11 x 60 - (Thema mit Variationen) 1980 11m
26 Das göttliche Lachen - Mozarts Zauberflöte als Spiegeloper
27 Klang - Installation
28 Glocknerrama
29 This is (not) my body
30 Jeff Koons - Bühnenmusik und -videos
31 Nachtblau ist die Farbe meines Zorns - Performance in 12 Songs
32 Like a virgins suicide - Musikperformance
33 Zeros + Ones - MusicMediaPerformance
34 Password: Gilles de Rais - Eine Verschwörung
35 Last Vampire Show
36 Leben und Leiden des unglückseligen Kapellmeisters Herr von KA
37 Frau Faust
38 Aller Seelen
39 06 Mozartsong ~ 3m
40 Alterslos einzeln - Ambient ~ 3m
41 Amethyst Musik 1-3 ~ 13m
42 Are you crazy hazy ~ 3m
43 Arschaufreisserei ~ 3m
44 Auf da Protahauptallee ~ 3m
45 Aus welchem Material ist der Stein von - Sisyphos ~ 16m
46 Betty Ote Filmmusik ~ 10m
47 Comtessal Marianndal ~ 3m
48 Dead is not the end ~ 15m
49 The devil and me ~ 4m
50 Doppelbild ~ 3m
51 Einfach so ~ 4m
52 Essen Lernen Essen Lernen ~ 11m
53 Fanfare ~ 3m
54 Forget me not - Internet Romanze ~ 1h
55 Für Andreas Hofer vom Maulwurf ~ 5m
56 Gel Oh One ~ 3m
57 Gel Oh Two ~ 20m
58 Gugulala ~ 4m
59 Heimatlied ~ 3m
60 Hidden Place ~ 3m
61 Hinab ins grab ~ 3m

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1960
Geburtsdatum:  23. August 1960
Geburtsort:  Villach
Geburtsbundesland: 
Geburtsland: 
Nationalität: 

Ich bin unterwegs und seinesgleichen geschieht. Dem ist nichts hinzuzufügen.
Klaus Karlbauer, 2006

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1970 - 1975
1976 - 1979
1980 - 1983

Konzertfach

1981 - 1983

Lehrgang für Elektroakustische Musik

1982 - 1985

Akademie für angewandte Kunst Wien, Wien: Meisterklasse für Bühnen- und Filmgestaltung (Erich Wonder)

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1981 - 1995

Darsteller, Bühnenbildner, Autor, Komponist, Ko-Regisseur, Filmemacher, Techniker

1996 - 2002

Lehrbeauftragter für Multimedia an der
Abteilung 1

Karlbauer Multimediaproduktionen KEG: Film- und Multimediaproduzent

freischaffender Künstler: Komponist, Produzent, Film- und Theaterregisseur, Multimediakünstler

Gründer und künstlerischer Leiter gemeinsam mit Rosivita

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerkOrganisationOrt
1997
1998
2000

Semperdepot Wien: "Password: Gilles de Rais"

2002
2004

kärnten.wasserreich (Großglockner): "Like a virgins suicide"

2006

Porgy & Bess: "Nachtblau ist die Farbe meines Zorns"

2006

Aufträge (Auswahl)

ZeitraumAuftragWerkAuftraggebende OrganisationAuftraggebende Person
2005

Permanente Multimedia-Installation:

2005

Permanente Klang-Installation im Besucherzentrum des Parlaments:

2003

Permanente Multimedia-Installation:

2000

Video für Kunststücke:

2000

Musik und Video-Installation zur österreichischen Erstaufführung von "Jeff Koons" von Rainald Goetz im Kasino am Schwarzenbergplatz:

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1988

Staatsstipendium für Komposition für

1989

4 Drehbuch-Stipendien für "Frau Faust", "Aller Seelen", "Reality Show", "Still ist das Land"

1989

Arbeitsstipendium für Komposition für

1991

Stipendium für bildende Kunst für

2006

Multimedia-Staatspreis

Kulturamt der Stadt Wien und Bundeskanzleramt: 7 Subventionen für Konzeption und Produktion eigener Musikperformances für "Sisyphos-Bearbeitung", "Last Vampire Show", "Medientheatertrilogie", "Nachtblau", "Die 8. Todsünde: Tu was du willst"

Stilbeschreibung

"Any message needs a medium" Früher habe ich immer gesagt, "ich strebe mit einer auf NICHTS gegründeten Selbstsicherheit ein mir selbst unbekanntes Ziel an", heute kenn ich das Ziel, "verrate es jedoch niemandem". Was zwischendurch als heterogen, zersplittert und unvereinbar erschien, entwickelt sich langsam aber sicher ... Ich fange an zu verstehen, was zwischen den Dingen liegt, den Medien, den Disziplinen, wann sie sich voneinander abgrenzen (müssen) und wann sie voneinander abhängig sind, "solve et coagula", wie es die alten Alchemisten bezeichneten. Mein Zugang führt über die Story, die den multimedialen Elementen ihren Platz und ihre Funktion zuweist. Mit diesem "form follows function follows content - Ansatz" grenze ich mich bewusst von rein abstrakt - formal (- istisch - ) en Konzepten ab, aber "ich habe keine Angst davor" (auch wenn das in Österreich nicht ganz ungefährlich ist!!) All das gilt sowohl für meine eigenen Arbeiten als Komponist und Regisseur sowie für Auftragsarbeiten im Bereich Multimedia - Installationen für Theater, Museen und Erlebniswelten. Der einzige Unterschied besteht darin, dass ich mir in meinen eigenen Arbeiten das Thema selbst stelle, im Bereich der Aufträge jedoch das Thema von den Auftraggebern an mich herangetragen wird. Was die Qualitätsansprüche betrifft, mache ich keinen Unterschied zwischen Kunst und Kommerz. Mein Ziel ist es, zu kommunizieren, und das mir gelingt zunehmend besser. (Jetzt hab ich's doch verraten.)
Klaus Karlbauer, 2006

Pressestimmen

2006

Viel später am Abend höre ich die CD. Den ganzen "Zorn" von vorne bis hinten: seit dem letzten "Sofa Surfers"-Album wahrscheinlich das Beste, was hier musikalisch in der Stadt gemacht wurde. Das Abgründige und das Leichtfüßige halten sich wunderbar die Waage. Die Songs kippen vom Abgründigen nie ins Melancholie-Pathos. Die Nick-Cave-Falle wird immer nur umgarnt, beinahe lustvoll umsponnen. Wenn man will, dann kann man in diesen Liedern viel durchhören: Brecht/Weill, Bill Frisell, Steve Reich, PJ Harvey, sogar "die" Knef.

www.orf.at (Gerald Heidegger)

2006

Im Prinzip trotzt man auf Nachtblau" allen Moden", merkte ein Kritiker an. Na gut. Man muss diese zwölf Songs, oder auch nur eine Teilmenge davon, nicht mögen. Man muss sie nicht für die Neuerfindung des Rades halten. Man muß nicht nach Spurenelementen von Knef, Smith, Weill oder Cave forschen. Muss man nicht. Aber es wird einem schwer fallen, diese Dokumente autarken artistischen Aufbegehrens zu ignorieren um des Ignorieren willens. Dafür sind sie zu fordernd, zu Eigen, zu wuchtig, zu stolz.

www.monkeymusic.at (Walter Gröbchen)

2002

Zu Beginn der Multimedia-Performance Zeros + Ones steht das Schicksal von Ada Lovelace, der viktorianischen Visionärin der Computertechnologie und Tochter Lord Byrons. Von diesem historischen Ansatzpunkt aus entwickelte Klaus Karlbauer eine irritierende Show über weibliche Zerrissenheit zwischen der Rolle als Mutter und Hausfrau und der Verwirklichung in der Wissenschaft - das Ergebnis: "poetical science".

Die Presse (Almuth Spiegler)

2000

Es ist eine Entsetzen erregende Szenerie, die Klaus Karlbauer in seiner MusicMediaPerformance "Password: Gilles de Rais - eine Verschwörung" entwirft. Eine Internetsurferin gibt als Suchwort den Namen eines der größten Massenmörder der Geschichte ein. Ein Adeliger, der als Privatspielerei Kinder massakrierte und teuflisch zu Tode brachte. Hunderte an der Zahl. Mouseclick - go! Jeanne, dargestellt von Rosivita, ist mehr Zuhörende als aktiv Agierende. Stimmen, Gesang, Musik von verschiedenen Tonquellen dringen auf sie ein, das Licht verändert sich ständig, Videoprojektionen verfolgen sie [...]

Die Brücke (Ilse Schneider)

1998

Mit verführerischen medialen Mitteln prescht das Theater hin und wieder in die Gegenwart vor. Dass "neue Medien" theatertauglich sind, mehr noch: dass Theater von ihnen ausgehen kann, dafür steht seit 1995 Klaus Karlbauer ein. Videoprojektionen und digitalisierte Musik sind integrative Bestandteile aller Produktionen.

Der Standard (Margarete Affenzeller)

Dort drinnen in den Käfigen liefern Rosivita und Didi Bruckmayr einen sich vom zarten Geplänkel bis zum verbalen Hardcore steigernden Schlagabtausch. Am Ende kommt das große Blackout. Geil sind die Worte, kläglich und einsam in der nicht nur körperlichen Isolation gefangen bleibend die guten alten Menschen.
(über "forgetme@not - eine herzzerreißende Internetromanze")

Der Standard (Christian Schachinger)

Kontakt, Links

Sprache:  Deutsch, Englisch
E-Mail :  klausatkarlbauer [dot] com
Website:  www.karlbauer.com
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