Szilágyi Ana

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung Notenshop
1 Bartóksche Reminiszenzen 2017 8m 30s
2 Ad Americanos - Kantate 2016 50m
3 Samson and Delilah 2016 3m
4 Future Sounds 2016 2m 30s
5 Voices 2016 6m 10s
6 Flatus II 2016 - 2017 8m
7 Sonnenaufgang 2015 7m
8 Voices II 2015 8m
9 Flatus 2015 4m 30s
10 The Forest 2014 3m
11 Forest Sounds 2014 2m 30s
12 Tria carmina 2014 10m
13 STROrEsteïa - Musik + Bild 2014 17m
14 Translucid 2013 3m
15 Pueri Hebraeorum 2013 - 2014 7m
16 Ivans Geschichte - nach der Geschichte Ivan Turbincă von Ion Creangă 2012
17 Vier Scherzi - Hommage à... - für Klavier 2012
18 Colinde - Bearbeitung zweier Weihnachtslieder, für streichorchester 2012
19 Trio della gioia für Violine, Violoncello und Klavier - didaktisches Trio für den Gebrauch der Musikschulen und Konservatorien 2012
20 Pfingstgeräusche - für Tonband und Video 2012
21 Lebendiges Wasser - Oratorium 2012 - 2013 50m
22 Tempus 2011 ~ 5m
23 Tempora 2011 ~ 5m
24 Hügel und Täler 2011 - 2012 ~ 9m
25 Scherzo sur le nom d’Haydn 2011 - 2012 2m
26 Pastorale Szenen 2010 10m
27 WIEKAREST - 5 Übungen zur körperlichen Ertüchtigung und geistigen Erfrischung in Anlehnung an die 5 Tibeter 2010 - 2011 ~ 15m
28 Ort und Farbe 2009
29 Marsch? 2009 1m
30 Wiederkehr 2009 7m
31 Meditation 2009 7m
32 Flüge 2008 7m 35s
33 7 Wunder 2008 16m
34 NAcHbar - Collage 2007 ~ 10m
35 Klagelied 2007 7m
36 Daheim 2007 ~ 7m
37 Register 2007 6m
38 Vier Lieder 2007 10m
39 Constantin Brâncusi und die Idee des Fliegens 2007 7m
40 Die Schulzeit 2006 ~ 9m
41 Sommerhitze in Wien 2006 1m 30s
42 Transparenz 2005 - 2006 15m
43 Transzendenz 2005 13m 30s
44 aus-, durch-, quer-schnitt - Musiktheater für Kinder 2005 12m
45 Profile 2004 10m
46 Klänge - Sonoritati - Sonorities 2004 4m 30s
47 Landschaften 2003 - 2004 4m
48 Opús Ópus 2002 4m 30s
49 Profile 2002 - 2004 9m
50 Sideris - Klaviertrio 2001 ~ 10m
51 Five o'clock Tee 2001 6m
52 Suggestions 2001 - 2002 8m
53 Geistliche Dämmerung - Lied 2000 7m
54 Reflessi 2000 6m 30s
55 Personages 1999 9m
56 Personages 1999 8m
57 Résonances - Concertino 1999 8m
58 Fünf Lieder 1999 - 2001 10m
59 Poem indian - Streichquartett 1998 9m
60 Lied 1998 5m
61 Capriccio 1998 5m
62 Drei Fabeln 1998 6m
63 Zwei Fabeln 1997 5m
64 Wasserfarbe - Kantate 1996 16m
65 Die Möwe Jonathan - Ballett 1996 - 1997 ~ 15m
66 Die Zeit und die Ewigkeit 1995 ~ 8m
67 Visionen - Sinfonische Fantasie 1995 - 1996 12m
68 Streichquartett 1994 15m
69 Chorsuite in volkstümlichem Stil 1994 10m
70 Sonate für Klarinette solo 1993 ~ 8m

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1971
Geburtsort:  Bukarest
Geburtsland: 
Nationalität: 

Geboren 1971 in Bukarest, in einer Musikerfamilie. Erste Klavierstunden habe ich von meiner Mutter erhalten, danach im "George Enescu"-Musikgymnasium. Seit 1980 trat ich als Solistin in Recitals und Orchesterkonzerten (z.B. 1985 mit der Kronstädter Philharmonie, wo ich Beethovens 1. Konzert spielte) und auch in Kammermusikkonzerten, wobei ich oft auch meine Stücke spielte, hervor. 2000-2002 war ich Mitglied des Trios "Armonia". Nach dem Gymnasium folgen die Studien an der Bukarester Musikuniversität (Komposition und Orgel). Komposition bei Dan Dediu und Aurel Stroë, worüber ich meine Dissertation in Wien (Musikuniversität) unter dem Titel "Inkommensurabilität in Aurel Stroes Musik am Beispiel seiner Opern-Trilogie Oresteïa" geschrieben habe. Die Dissertation wurde 2013 in Buchform vom Präsens Verlag Wien publiziert. Stroes Einbeziehen der Wissenschaft in die Musik hat mich angeregt, mich nicht nur auf die Musik einzuschränken.

Immer hat mich das Interesse für Musiktheorie begleitet. Nach dem Studium in Bukarest, habe ich als Assistentin an der Musikhochschule in Braşov (Kronstadt) im Fach Analyse, gearbeitet (1997-2002). Aurel Stroe hat 2002 den "Herder"-Preis erhalten und hat mich als "Herder"-Stipendiatin empfohlen. So kam ich nach Wien, wo ich Dieter Kaufmanns Seminare an der Universität für Musik und darstellende Kunst besuchte. Nach einem Jahr, hat mir Dieter Kaufmann vorgeschlagen, Elektroakustische Komposition weiter zu studieren und auch Musiktheorie bei Dieter Torkewitz. So erwarb ich zwei Magisterdiplome (2006 bzw. 2007). Dieter Torkewitz war der Betreuer meiner Dissertation. 2004-2006 habe ich das "Thyll-Dürr"-Stipendium erhalten. Dafür habe ich Werke komponiert, die in der Albertina und in der Augustinerkirche uraufgeführt wurden. Die Stiftung "Dr. Robert und Lina Thyll-Dürr" hat mir auch einen Arbeitsaufenthalt 2007 in der Villa "Zia Lina" auf Elba Insel (Italien) ermöglicht. Dort war es für mich faszinierend, mit Personen die tätig in anderen Bereichen als Musik waren - Literatur, Malerei und Paläontologie - Diskussionen zu führen.

Mein Werk umfasst Orchester-, Kammermusik-, Chorstücke, Stücke für ein Instrument solo, Lieder, elektronische und multimediale Stücke, die in Rumänien (in diversen Festivals), Österreich (Wien - Alte Schmiede, Musikuniversität, WUK, Graz, Reutte Außerfern), USA (New York), Irland, Portugal und Japan (Tokio) aufgeführt wurden. Außer den Aufführungen habe ich Kompositionspreise, Rundfunk- und Radiosendungen mit Interviews gehabt. Die meisten CDs mit meinen Werken entstanden in Wien (z.B. das Orgelstück "Capriccio", das sinfonische Werk "Opús Ópus", das elektronische Stück "Landschaften", das Klavierstück "Klänge", das Sextett "Transparenz" oder das Marimbastück "Die Zeit und die Ewigkeit").

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1991 - 1993

Komposition (Dan Dediu)

1993 - 1997

Komposition (Aurel Stroe)

1994 - 1999

Unterricht bei Lidia Sumnevici

2003 - 2006

Elektroakustische Komposition

2003 - 2007

Musiktheorie 

2007 - 2011

Dissertation Musiktheorie (Disputation: 13.04.2011), Thema: Inkommensurabilität in Aurel Stroes Musik am Beispiel seiner Oper-Trilogie "Orestie"

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1996 - 1997

George Enescu Musikgymnasium: Korrepetitorin

1997 - 2002

Musikhochschule Brasov: Assistentin im Fach Formenlehre und Analyse

2000 - 2002

Mitglied des Trios "Armonia"

2012 - 2013

Lehrauftrag

2013

seither Dozentin am Richard Wagner Konservatorium

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerkOrganisationOrt
1998

Paul Constantinescu Philharmonie, Ploiesti

2000

Philharmonie Brasov

2001

Internationale Woche der Zeitgenössischen Musik

2001

Philharmonie Brasov

2006

 

2007
2007
2008

 

2008

Internationale Woche der Zeitgenössischen Musik

2008

Internationale Tage der zeitgenössischen Musik, Bacau

2008

 

2008

Rumänisches Kulturinstitut, Merkin Concert Hall

2009
2009
2009
2009
2010
2010
2010
2010
2010
2010
2011

Komponistenportrait

2012
2012

Casa Muresenilor Brasov

2013
2013

Casa Muresenilor Brasov

2014

Peterskirche Wien

2014

Musica Coronensis-Festival

2014

Reihe "StromSchiene"

2016
2016
2017

San Bernardino Valley College

2017

zwei der vier Lieder: "Purificazione" und "Umana Crudelta"

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1994

Stipendium als Austauschstudentin

1994

Rumänische Chorgesellschaft Bukarest: 3. Preis

1997

Rumänische Chorgesellschaft Bukarest: 2. Preis

1998

4. Preis

1998

Rumänische Chorgesellschaft Bukarest: 2. Preis

1999

Norbert Petri-Stiftung Brasov: 2. Preis

1999

Sigismund Toduta-Stiftung Cluj-Napoca: 2. Preis

2002

Alfred Toepfer-Stiftung Hamburg: Herder-Stipendium

2007

Arbeitsaufenthalt in der Villa "Zia Lina" auf Elba

2009

Theodor-Körner-Preis

2010

3. Preis beim Hörspiel-Wettbewerb am Institut für Medienproduktion

2011

Award of Excellence 2011 für die Dissertation

2012

Kompositionsstipendium

2015

Kompositionsstipendium

Stilbeschreibung

Für mich sind zwei Parameter sehr wichtig: Melodie und Klangfarbe. Die Melodie verstehe ich als Linie. Meine Kompositionen, besonders die Orchesterstücke, bestehen aus mehreren (manchmal unterschiedlichen) Linien. Aus dieser Überlagerung von vielen Linien (am jeden Instrument oder Instrumentgruppe) entstehen Klangfarben. Meine Lieblingskomponisten, die ich gerne auch an der Orgel spiele, sind J.S.Bach und O. Messiaen. Von beiden Komponisten kann man von weitem etwas in meiner Art vom Komponieren spüren. Die Melodie spielt eine große Rolle in der Volksmusik, die auch eine Quelle für mich ist. Einige Stücke von mir beweisen eine Spur vom Volkstümlichen (rumänische Melodien und Rhythmen). Ein anderer Aspekt ist das Programmatische. Das wirkt plastisch auf den Hörer und führt mich manchmal, die Musik mit dem Bild zu begleiten (Video, die ich selber herstelle).
Mein Wunsch ist, dass meine Musik ausdrucksvoll und harmonisch ist und dass sich das Auditorium für einen Augenblick von den Anliegen des Alltags abwendet.

Ana Szilágyi 2009

Pressestimmen

2008

"Profile" ist dreiteilig artikuliert, nach dem Typus des Alternierens von Tempo und Charakter, indem jedes Instrument ihren eigenen musikalischen Profil hat, unterstützt mit Dramatismus oder Lyrismus, immer aber mit Virtuosität. Die motivisch-thematische Kombination der unterschiedlichen Profile, besonders harmonisch, ihre Zusammenstellung in einer kunstvollen Komplementaritätssituation, verleiht dem Werk Klarheit, Eleganz und Einheit.

Actualitatea Muzicală, Nr. 6 (Carmen Popa)

5. März 2005

Es waren unerwartet viele Leute von den Kronstädtern, die Interesse für die Kultur haben, und man muss nicht mehr die wichtigsten Musiker unserer Stadt erwähnen, dessen Interesse für die originellen und modernen Kompositionen von Ana Szilágyi erweckt wurde.

Gazeta de Transilvania, Nr. 4439 "Ana Szilágyi an Mureşenilor Haus" (Lucia Bunaciu)

26. Juni 2002

[...] Das Werk "Personages" für Violine solo verlangt eine Konzentration von allen ausdrücklichen Mitteln. Die drei Sätze - Einleitung, Passacaglia und Fuge - entfalten sie sich in einem Atmen, der Raum und die Zeit ziehen sich zusammen, damit sie eine Entwicklung zu dem kontrapunktischen Satz darstellen [...]

Gazeta de Transilvania, Nr. 3618 (Maria Cristina Bostan)

6. November 2001

Diese ungewöhnliche Komposition - das Ballett "Die Möwe Jonathan" - die ich das Glück hatte zu hören, hat auf mich einen starken Eindruck von der Aspiration zum Schönen hinterlassen.

Gazeta de Transilvania, Nr. 3427 (Lucia Bunaciu)

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