Szilágyi Ana

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung Notenshop
1 Ivans Geschichte - nach der Geschichte Ivan Turbincă von Ion Creangă 2012
2 Vier Scherzi - Hommage à... - für Klavier 2012
3 Colinde - Bearbeitung zweier Weihnachtslieder, für streichorchester 2012
4 Trio della gioia für Violine, Violoncello und Klavier - didaktisches Trio für den Gebrauch der Musikschulen und Konservatorien 2012
5 Pfingstgeräusche - für Tonband und Video 2012
6 Tempus 2011 ~ 5m
7 Tempora 2011 ~ 5m
8 Hügel und Täler 2011 - 2012 ~ 9m
9 Scherzo sur le nom d’Haydn 2011 - 2012 2m
10 Pastorale Szenen 2010 10m
11 WIEKAREST - 5 Übungen zur körperlichen Ertüchtigung und geistigen Erfrischung in Anlehnung an die 5 Tibeter 2010 - 2011 ~ 15m
12 Ort und Farbe 2009
13 Marsch? 2009 1m
14 Wiederkehr 2009 7m
15 Meditation 2009 7m
16 Flüge 2008 7m 35s
17 7 Wunder 2008 16m
18 Klagelied 2007 7m
19 Daheim 2007 ~ 7m
20 Register 2007 6m
21 Vier Lieder 2007 10m
22 Constantin Brâncusi und die Idee des Fliegens 2007 7m
23 Die Schulzeit 2006 ~ 9m
24 Sommerhitze in Wien 2006 1m 30s
25 Transparenz 2005 - 2006 15m
26 Transzendenz 2005 13m 30s
27 aus-, durch-, quer-schnitt - Musiktheater für Kinder 2005 12m
28 Profile 2004 10m
29 Klänge - Sonoritati - Sonorities 2004 4m 30s
30 Landschaften 2003 - 2004 4m
31 Opús Ópus 2002 4m 30s
32 Profile 2002 - 2004 9m
33 Sideris - Klaviertrio 2001 ~ 10m
34 Five o'clock Tee 2001 6m
35 Suggestions 2001 - 2002 8m
36 Geistliche Dämmerung - Lied 2000 7m
37 Reflessi 2000 6m 30s
38 Personages 1999 9m
39 Personages 1999 8m
40 Résonances - Concertino 1999 8m
41 Fünf Lieder 1999 - 2001 10m
42 Poem indian - Streichquartett 1998 9m
43 Lied 1998 5m
44 Capriccio 1998 5m
45 Drei Fabeln 1998 6m
46 Zwei Fabeln 1997 5m
47 Wasserfarbe - Kantate 1996 16m
48 Die Möwe Jonathan - Ballett 1996 - 1997 ~ 15m
49 Die Zeit und die Ewigkeit 1995 ~ 8m
50 Visionen - Sinfonische Fantasie 1995 - 1996 12m
51 Streichquartett 1994 15m
52 Chorsuite in volkstümlichem Stil 1994 10m
53 Sonate für Klarinette solo 1993 ~ 8m

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1971
Geburtsort:  Bukarest
Geburtsland: 
Nationalität: 

Geboren 1971 in Bukarest, in einer Musikerfamilie. Erste Klavierstunden habe ich von meiner Mutter erhalten, danach im "George Enescu"-Musikgymnasium. Seit 1980 trat ich als Solistin in Recitals und Orchesterkonzerten (z.B. 1985 mit der Kronstädter Philharmonie, wo ich Beethovens 1. Konzert spielte) und auch in Kammermusikkonzerten, wobei ich oft auch meine Stücke spielte, hervor. 2000-2002 war ich Mitglied des Trios "Armonia". Nach dem Gymnasium folgen die Studien an der Bukarester Musikuniversität (Komposition und Orgel). Komposition bei Dan Dediu und Aurel Stroë, kürzlich verstorben, worüber ich seit 2007 meine Dissertation in Wien (Musikuniversität) unter dem Titel "Inkommensurabilität in Aurel Stroes Musik am Beispiel seiner Opern-Trilogie Oresteïa" schreibe. Stroes Einbeziehen der Wissenschaft in die Musik hat mich angeregt, mich nicht nur auf die Musik einzuschränken.
Immer hat mich das Interesse für Musiktheorie begleitet.

Nach dem Studium in Bukarest, habe ich als Assistentin an der Musikhochschule in Braşov (Kronstadt) im Fach Analyse, gearbeitet (1997-2002). Aurel Stroe hat 2002 den "Herder"-Preis erhalten und hat mich als "Herder"-Stipendiatin empfohlen. So kam ich nach Wien, wo ich Dieter Kaufmanns Seminare an der Universität für Musik und darstellende Kunst besuchte. Nach einem Jahr, hat mir Dieter Kaufmann vorgeschlagen Elektroakustische Komposition weiter zu studieren und auch Musiktheorie bei Dieter Torkewitz. So erwarb ich zwei Magisterdiplome (2006 bzw. 2007). Dieter Torkewitz war der Betreuer meiner Dissertation. 2004-2006 habe ich das "Thyll-Dürr"-Stipendium erhalten. Dafür habe ich Werke komponiert, die in der Albertina und in der Augustinerkirche uraufgeführt wurden. Die Stiftung "Dr. Robert und Lina Thyll-Dürr" hat mir auch einen Arbeitsaufenthalt 2007 in der Villa "Zia Lina" auf Elba Insel (Italien) ermöglicht. Dort war es für mich faszinierend, mit Personen die tätig in anderen Bereichen als Musik waren - Literatur, Malerei und Paläontologie - Diskussionen zu führen.

Mein Werk umfasst Orchester-, Kammermusik-, Chorstücke, Stücke für ein Instrument solo, Lieder, elektronische und multimediale Stücke, die in Rumänien (in diversen Festivals) sowie in Österreich (Wien - Alte Schmiede, Musikuniversität, WUK, Graz, Reutte Außerfern) und USA (New York) aufgeführt wurden. Außer den Aufführungen habe ich Kompositionspreise, Rundfunk- und Radiosendungen mit Interviews gehabt. Die meisten CDs mit meinen Werken entstanden in Wien (z.B. das Orgelstück "Capriccio", das sinfonische Werk "Opús Ópus", das elektronische Stück "Landschaften", das Klavierstück "Klänge", das Sextett "Transparenz" oder das Marimbastück "Die Zeit und die Ewigkeit").

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1991 - 1993

Komposition (Dan Dediu)

1993 - 1997

Komposition (Aurel Stroe)

1994 - 1999

Unterricht bei Lidia Sumnevici

2003 - 2006

Elektroakustische Komposition

2003 - 2007

Musiktheorie 

2007 - 2011

Dissertation Musiktheorie (Disputation: 13.04.2011), Thema: Inkommensurabilität in Aurel Stroes Musik am Beispiel seiner Oper-Trilogie "Orestie"

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1996 - 1997

George Enescu Musikgymnasium: Korrepetitorin

1997 - 2002

Musikhochschule Brasov: Assistentin im Fach Formenlehre und Analyse

2000 - 2002

Mitglied des Trios "Armonia"

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1994

Stipendium als Austauschstudentin

1994

Rumänische Chorgesellschaft Bukarest: 3. Preis

1997

Rumänische Chorgesellschaft Bukarest: 2. Preis

1998

4. Preis

1998

Rumänische Chorgesellschaft Bukarest: 2. Preis

1999

Norbert Petri-Stiftung Brasov: 2. Preis

1999

Sigismund Toduta-Stiftung Cluj-Napoca: 2. Preis

2002

Alfred Toepfer-Stiftung Hamburg: Herder-Stipendium

2007

Arbeitsaufenthalt in der Villa "Zia Lina" auf Elba

2009

Theodor-Körner-Preis

2010

3. Preis beim Hörspiel-Wettbewerb am Institut für Medienproduktion

 

2011

Award of Excellence 2011 für die Dissertation

2012

Kompositionsstipendium

Stilbeschreibung

Für mich sind zwei Parameter sehr wichtig: Melodie und Klangfarbe. Die Melodie verstehe ich als Linie. Meine Kompositionen, besonders die Orchesterstücke, bestehen aus mehreren (manchmal unterschiedlichen) Linien. Aus dieser Überlagerung von vielen Linien (am jeden Instrument oder Instrumentgruppe) entstehen Klangfarben. Meine Lieblingskomponisten, die ich gerne auch an der Orgel spiele, sind J.S.Bach und O. Messiaen. Von beiden Komponisten kann man von weitem etwas in meiner Art vom Komponieren spüren. Die Melodie spielt eine große Rolle in der Volksmusik, die auch eine Quelle für mich ist. Einige Stücke von mir beweisen eine Spur vom Volkstümlichen (rumänische Melodien und Rhythmen). Ein anderer Aspekt ist das Programmatische. Das wirkt plastisch auf den Hörer und führt mich manchmal, die Musik mit dem Bild zu begleiten (Video, die ich selber herstelle).
Mein Wunsch ist, dass meine Musik ausdrucksvoll und harmonisch ist und dass sich das Auditorium für einen Augenblick von den Anliegen des Alltags abwendet.

Ana Szilágyi 2009

Pressestimmen

2008

"Profile" ist dreiteilig artikuliert, nach dem Typus des Alternierens von Tempo und Charakter, indem jedes Instrument ihren eigenen musikalischen Profil hat, unterstützt mit Dramatismus oder Lyrismus, immer aber mit Virtuosität. Die motivisch-thematische Kombination der unterschiedlichen Profile, besonders harmonisch, ihre Zusammenstellung in einer kunstvollen Komplementaritätssituation, verleiht dem Werk Klarheit, Eleganz und Einheit.

Actualitatea Muzicală, Nr. 6 (Carmen Popa)

5. März 2005

Es waren unerwartet viele Leute von den Kronstädtern, die Interesse für die Kultur haben, und man muss nicht mehr die wichtigsten Musiker unserer Stadt erwähnen, dessen Interesse für die originellen und modernen Kompositionen von Ana Szilágyi erweckt wurde.

Gazeta de Transilvania, Nr. 4439 "Ana Szilágyi an Mureşenilor Haus" (Lucia Bunaciu)

26. Juni 2002

[...] Das Werk "Personages" für Violine solo verlangt eine Konzentration von allen ausdrücklichen Mitteln. Die drei Sätze - Einleitung, Passacaglia und Fuge - entfalten sie sich in einem Atmen, der Raum und die Zeit ziehen sich zusammen, damit sie eine Entwicklung zu dem kontrapunktischen Satz darstellen [...]

Gazeta de Transilvania, Nr. 3618 (Maria Cristina Bostan)

6. November 2001

Diese ungewöhnliche Komposition - das Ballett "Die Möwe Jonathan" - die ich das Glück hatte zu hören, hat auf mich einen starken Eindruck von der Aspiration zum Schönen hinterlassen.

Gazeta de Transilvania, Nr. 3427 (Lucia Bunaciu)

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