Ritsch Winfried

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 Box Response 2002
2 RaumFaltung 2002
3 SoundData Flow I - Internet-Experiment-Installation 2001
4 Relaxed Remi - für Livecomputer und Zuspielband 2001
5 Godard Response - für Livecomputer und Samples 2001
6 Konzert IV - Echtzeitkomposition für Computer, Sopran, Harfe, Bass, Schlagzeug und 4-Kanal-PA-Anlage 2000
7 Route-Tracer - Internet-Experiment-Installation 2000
8 Klangwandel - elektroakustische Installation über 12 Räume 2000
9 Die Farben Schwarz - Klanginstallation 1999
10 Connecting - Installation für 5 computergesteuerte Klangplatten und Mischpult 1999
11 Soundrifter "Internet-Installation" - Echtzeit-Komposition 1999
12 algo.mur.at 1999
13 Soundpool - automatisierte Klangkomposition 1998
14 Monolog - Konzert für Computer und Cello 1997 12m - 15m
15 Transmutal - Improvisations-Installation für Musiker, Computer, Synthesizer 1997
16 Der Besucher II 1997
17 Konzert - (Version A), Echtzeit-Komposition für IRCAM-Workstation, NeXT, Cello, Mikrofone, Raum und 4-Kanal-PA-Anlage 1996
18 Impulsantwort - Algorithmische Echtzeitkomposition 1996
19 Versteckte Stimmen - Tonbandkomposition 1996
20 Im Auge des Taifuns - Klanginstallation 1995 ad libitum
21 Superposition - Klanginstallation für 80 Lautsprecher 1995 ad libitum
22 Versuch über das Vergessen 2 - für Violine, E-Gitarre und live-Elektronik 1995 34m
23 Der Besucher - Autroide (Autonomer Roboter) mit TV-Sender 1995
24 The House of Sounds - Installation eines im Internet vernetzten Computers als Herberge für SoundLives (Mikrokompositionen) 1995 variable Dauer
25 Im Auge des Taifuns 2 - Klanginstallation 1995 ad libitum
26 Vermengungen - Konzert für Computer, 4 Musiker und 4 Enviroments 1994 33m
27 Automatic DJ - Selbststeuernder Scratch-Plattenspieler 1994
28 Randbedingungen - Reaktive Klangskulptur im öffentlichen Raum 1993
29 Zerteilte Welten - Computergesteuertes telematisches Konzert an zwei Orten 1993 30m
30 Netzwerktrommeln - Präsentation einer interaktiven Netzwerkskulptur im Computernetzwerk Zeronet 1993
31 Nebel (no communication) - Installation über mehrere Räume (Videos-Klang-Licht-Bilder-Nebel) 1993 variable Dauer
32 CyberSculpt - Skizze einer interaktiven Klangskulptur, Objekt 1993
33 Ästethik des Werdens - Ausstellung eines Enstehungsprozesses 1993
34 Konzert für stumme Diener 7 - Kammerkonzert für Plastiken 1992 45m
35 Die Aus-Maschinen der AusStellung - Installation im Rahmen der Ausstellung "AusStellung" 1992 variable Dauer
36 Automatic Soundscapes - Live-Act für Computer und 3 Musiker 1992 36m
37 Quartett für Flöte Solo 1991 21m
38 Exploration - Algorithmische Komposition 1991 3m 45s
39 Rotationskonzert - Experiment mit 12 rotierenden Musikern und 6 Tonbandmaschinen 1991 50m
40 Experiment Exploration - TV-Performance 1991 30m
41 Automatisiertes Radio - Interaktionsstück zwischen Maschine (Computersystem) und Publikum zweier Städte 1991
42 Heptaphon - Klangminiatur auf DAT (computergeneriert) 1991 30m
43 Reactio - Installation zum Thema Algorithmische Klangskulpturen und Live-Elektronik 1990 variable Dauer
44 Transformation - Radiokunststück für die Serie RP4 im ORF-Kunstradio 1990 15m
45 Mozart 1789 - für eine Schauspielerin und neun Kassettenrecorder 1989 21m
46 Abschnitt X 1989 3m 45s
47 Evolution 1, 2 - Zwei Stücke für 2 Tonbänder oder Live-Elektronik 1989 10m 50s
48 Niemandsland 1989 7m
49 Hexagrammatikon I, II - für 6 computergesteuerte Synthesizer 1988 60m

Allgemeine Information

Geburtsdatum:  17. November 1964
Geburtsort:  Innsbruck
Geburtsbundesland: 
Geburtsland: 
Nationalität: 

 

Winfried Ritsch, Jahrgang 1964, beschäftigt sich seit seinem Abschluss der HTBLVA für Nachrichtentechnik mit Computermusik und deren technischen Möglichkeiten. Es entstanden Kompositionen für Tonband, radiophone Werke, Objekte, Experimente zur interaktiven Erzeugung von Computermusik, Kunstprojekte im Internet und Klanginstallationen. Er entwickelte Soft- und Hardware sowohl im Auftrag von IRCAM, dem IEM als auch in selbständiger Forschungstätigkeit und schuf elektronische Musikgeräte einschließlich der kybernetischen Modelle zur Steuerung.

 

Er absolvierte Konzertreisen im Bereich der Computermusik durch Europa und die Vereinigten Staaten.
Ritsch lebt und arbeitet seit 1982 in Graz, wo er am Institut für Elektronische Musik und Akustik unterrichtet.

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1982 - 1994

Elektrotechnik, Toningenieur: Abschluss als Diplomingenieur

1983

Höhere technische Bundeslehr- und Versuchsanstalt für Nachrichtentechnik: Matura

Nebenstudium Komposition

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1984

seitdem Beschäftigung mit Computermusik, Realisation von Klanginstallationen und Kompositionen für Tonband, Soloauftritte mit Computer

1986

Tontechniker am Schauspielhaus

1989 - 1994

diverse Lehraufträge

1994 - 2000

Hochschulassistent

1995

für 2 Monate artist in residence

1996

Gastkünstler

1998

Gründung und seitdem Betrieb des NetzKunst-Netzwerkes http://mur.at/

1999

Gründung und seitdem Leitung des Musik-Internetlabels tonto.at

2000

Kommiteemitglied

2000

seitdem außerordentliche Hochschulprofessur

2005

Klangregie und Autoklavier bei der Uraufführung von Peter Ablingers "Stadtoper Graz"

selbständige Forschungstätigkeit (kybernetische Modelle zur Steuerung von Musikgeräten und zur interaktiven Erzeugung von Computermusik)

Konzertreisen in Europa und den USA und Kompositionen im Bereich der Computermusik

Kunstprojekte und Forschung im Internet, Installationen Netzwerke

Algorythmics: Gründung des Klangateliers

Gründung und anschliessende Zusammenarbeit mit der Künstlergruppe Fond

Developer für NeXT-Computer und Atari-Falcon, SGI-Max

Entwicklung von Computermusiksystemen, Programmierung von Computermusiksoftware und Audiokartentreibern unter Linux

Konzeption, Planung und Neugestaltung der Studios

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1994

Förderungspreis für Komposition

1997

Max-Brand Preis für Komposition

Stilbeschreibung

Beschäftigung mit dem Medium Radio, Realisation von Performances, Installationen und Skulpturen zu diesen Themen, Arbeit an telematischen Projekten (Netzwerken) und Computersystemen.

 

Winfried Ritsch, 1995