Filimónova Judith

Vorname
Judith
Nachname
Filimónova
erfasst als
KomponistIn
MusikerIn
InterpretIn
Genre
Pop/Rock/Elektronik
Instrument(e)
Bassgitarre
Stimme

Judith Filimónova © Elisabeth Voglsam

Auszeichnungen

2012 Amadeus Austrian Music Awards - IFPI Austria - Verband der Österreichischen Musikwirtschaft: Nominierung "FM4-Award" (mit Bo Candy & His Broken Hearts)
2013 Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres der Republik Österreich: Stipendium "The New Austrian Sound of Music 2014–2015" (mit Fijuka)
2014 Österreichischer Musikvideopreis - Vienna Independent Shorts (VIS), Screensessions, Poolinale, mica - music austria: Nominierung (Video "Behave (From Now On)") (mit Fijuka)
2014 Amadeus Austrian Music Award - IFPI Austria - Verband der Österreichischen Musikwirtschaft: Nominierung "FM4-Award"; mit Fijuka
2015 Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres der Republik Österreich: Stipendium "The New Austrian Sound of Music 2016–2017" (mit Kids n Cats)
2016 Österreichischer Musikvideopreis - Vienna Independent Shorts (VIS), Screensessions, Poolinale, mica - music austria: Nominierung (Video "Ca Ca Caravan"; mit Fijuka)

Ausbildung

2003–2009 mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: Bassgitarre, elektrische Bassgitarre - Diplom

Tätigkeiten

Auftritte und Konzerte mit verschiedenen Formationen u.a. in New York (USA), Sydney (Australien), Berlin (Deutschland), Hamburg (Deutschland), Brüssel (Belgien)

Mitglied in Ensemble/Band/Orchester
2004–heute Minze: Bassistin; gemeinsam mit Markus Fichtinger (git), Robert Heiß (perc), Lioba M. Rencher (voc), Florian Wagner (git)
2010–heute Bo Candy & His Broken Hearts: Bassistin; gemeinsam mit Thomas Pronai (git, voc), Julian Schneeberger (git), Ivo Thomann (perc), Patrick Stürböth (voc, org, git)
2010–heute nudelsieb: Bassistin; gemeinsam mit Andreas Landau (git), Michael Kapfinger (perc)
2011–2017 Fijuka: Bassistin/Sängerin; gemeinsam mit Ankathie Koi (voc, elec, git)
2012–2013 welle wien: Mitglied des Künstlerkollektivs; gemeinsam mit u.a. Kristian Musser, Al Bird, Ana Threat, Thesa Eipeldauer, Thomas Pronai, Lothar Lässer, Martti Winkler, Ivo Thomann, Martin Sievert, Chris Pitschl
2014–heute Kids n Cats: Bassistin
2016–2017 Mandy + Judith: Sängerin; gemeinsam mit Mandy Mozart (synth, elec)
2020–heute Das trojanische Pferd: Bassistin/Keyboard/Sängerin

weitere Zusammenarbeit und (Live-) Bassistin u.a. mit Gin Ga, Tanz Baby!

Pressestimmen

20. März 2017
"Zu der Musik von SYN3A kann man prima tanzen und zu den Tunes von Mandy + Judith ebenso. Apropos Judith. Sie ist vor allem in Österreich keine Unbekannte, also vor allem unter ihrem ganzen Namen Judith Filimónova. Sie ist Sängerin in einer der gefragtesten heimischen Bands: Fijuka. Diese Künstlerinnenehre teilt sie sich mit der ebenfalls gefragten Ankathie Koi. Beide Musikerinnen zeigen mit ihren Side-Projects, dass sie gemeinsam, aber auch allein sehr ansprechende Musik machen können, ohne sich gleich trennen zu müssen. Während aber Ankathie Koi mit Sololiedern wie "Little Hell" eher auf der Schiene der 80er-Jahre-Synthie-Knaller fährt, macht ihre Kollegin Judith unterkühlte Tanzmusik. EDM, also Electronic Dance Music, passt aber sehr gut zu Filimónovas Stimme. Sie erinnert an Katie Stelmanis, die Sängerin der kanadischen Band Austra, oder an die Schwedin Karin Dreijer Andersson, die als Frontfrau von The Knife und als Solo-Act Fever Ray bekannt geworden ist. Beide Frauen – oder besser gesagt alle drei Frauen – verbindet der kühle Unterton in ihren Stimmen, der dazu führt, dass selbst hoch gesungene Parts nicht mädchenhaft, sondern eher mysteriös klingen, wie beispielsweise im Song "Caught in a Cave" von Mandy + Judith, den man fast als fröhlichsten Song des Duos bezeichnen könnte. Also zumindest hat er was von einer sommerlichen Partysituation, die auch vom Video unterstrichen wird. [...] Doch trotzdem bleibt die unterkühlte Stimmung bestehen, vor allem wenn die Sängerin zum Refrain "Do you remember? We used to fool around …" anstimmt. Diese Zeile hat einen so melancholischen Unterton, als würde sie sich an schöne, aber vergangene Zeiten erinnern."
mica-Musikmagazin: Treibende Beats und verschwitzte Leiber – MANDY + JUDITH im mica-Porträt (Anne-Marie Darok, 2017)

Diskografie (Auswahl)

2020 Gunst - Das Trojanische Pferd (Monkey.)
2018 11 Tracks - Kids n Cats (Wouf Records)
2017 Uzlop - Bo Candy And His Broken Hearts (Container Recordings)
2016 Pitman - Mandy + Judith (EP; Shalom Salon)
2016 Caught in a Cave - Mandy + Judith (EP; Shalom Salon)
2016 Juicy Worlds - Kids n Cats (Wouf Records)
2015 Dunkelrot - Fijuka + Minisex (Monkey.)
2015 Kaos - Kids n Cats (Wouf Records)
2015 Use My Soap - Fijuka (Seayou Records)
2014 Halt Dich An Deiner Liebe Fest - Stimmgewitter Augustin, Bo Candy And His Broken Hearts (LP; konkord)
2013 Fijuka - Fijuka (Seayou Records)
2013 Flowers Must Fade - Bo Candy & His Broken Hearts (konkord)
2013 Behave (from now on) - Fijuka (EP; Seayou Records)
2012 Jackpot Cockeyed Girl / I Lost My Faith In You - Bo Candy And His Broken Hearts, The Sado-Maso Guitar Club (EP; Beatpop Records)
2012 Welle Wien - Welle Wien (Geco Tonwaren)
2011 Bo Candy And His Broken Hearts - Bo Candy And His Broken Hearts (konkord)
2010 Soviel Zukunft Keine Zeit - Minze (Monkey.)
2008 Kein Geld - Minze (Single; Monkey.)
2006 Blaues Lied - Minze (EP; Minze Self-Released)

Als Interpretin
2020 Aus da Haut - Kristoff (LP; Monkey.)
2015 Monster At The End - Klinger (Hoermirzu)

Literatur

mica-Archiv: Judit Filimónova
mica-Archiv: Das Trojanische Pferd
mica-Archiv: Kids n Cats
mica-Archiv: Bo Candy & His Broken Hearts
mica-Archiv: Mandy + Judith
mica-Archiv: Fijuka

2012 Ternai, Michael: Welle Wien stellen sich mit ihrem Debüt vor. In: mica-Musikmagazin.
2013 Rotifer, Robert: Freigeschwommen – Die österreichische Indie-Szene im Porträt. In: mica-Musikmagazin.
2013 mica: NASOM – The New Austrian Sound of Music 2014/2015. In: mica-Musikmagazin.
2016 Rotifer, Robert: Dicke Hose, weiter Rock – Ein Überblick über die österreichische Popszene der Gegenwart. In: mica-Musikmagazin.
2016 Stieber, Barbara: Alumni im Fokus: FIJUKA. In: mdw-Magazin (25.09.2016), abgerufen am 27.08.2021 [https://www.mdw.ac.at/magazin/index.php/2016/09/25/alumni-im-fokus-fijuka/].
2017 Ternai, Michael / Röggla, Philip: Die weibliche Handschrift in der österreichischen Musik. In: mica-Musikmagazin.

Quellen/Links

Webseite: Judith Filimónova
austrian music export: Fijuka
austrian music export: Kids n Cats
Soundcloud: Judith Filimónova
Webseite: Kids n Cats
Webseite: Das Trojanische Pferd
Facebook: Das Trojanische Pferd
YouTube: Das Trojanische Pferd
YouTube: Fijuka
Facebook: Minze
Facebook: Mandy + Judith
YouTube: Mandy + Judith

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 13. 9. 2021): Biografie Judith Filimónova. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/182005 (Abrufdatum: 20. 1. 2022).

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